TOSKANA - auf dem Weg ins "Val d`Orcia" - TEIL II

Reisebericht

TOSKANA - auf dem Weg ins "Val d`Orcia" - TEIL II

Reisebericht: TOSKANA - auf dem Weg ins "Val d`Orcia" - TEIL II

Die TOSKANA, eine Landschaft, welche zum Träumen verführt, goldglänzende Hügel, sanfte Wiesen, Weinberge, Olivenhaine und tiefgrüne Zypressen- Reihen warten hier auf den Besucher. Die Kulturgeschichte dieser Region führt uns einige Jahrhunderte durch die Zeit und reihen sich die Highlights entlang der Hügel, Täler und von Stadt zu Stadt in dieser Provinz Italiens. Ob als Kulturfreak, Gourmet, Landschaftsfanatiker oder auch nur als normaler Urlauber unterwegs, hier kommen alle auf ihre „Rechnung“.

Ein besonderes „Juwel“ der Toskana stellt jedoch das „Val d`Orcia“ dar, welches alles vorher Angeführte in sich vereint und deshalb jährlich von Tausenden von Besuchern bereist wird. Das Landschaftsbild hat die Toskana geprägt und damit tausende Menschen in ihren Bann gezogen. Das „Val d`Orcia“ ist seit 2004 WELTKULTURERBE!

Infolge der so zahlreichen Erlebnisse, der so vielfältigen Tagesausflüge und das in großer Menge zur Verfügung stehende Bildmaterial habe ich mich entschlossen diesen Bericht in zwei Teilen zu erstellen.

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"Val d`Orcia" - seit 2004 WELTKULTURERBE



Unser Weg am 4. Tag

1550 wurden die Bleidächer der...

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Der Ausflug des heutigen Tages sollte uns weit zurück in die Geschichte der Toskana, zu Geschehnissen lange vor unserer Zeit und dazu vorerst zum vielleicht bedeutendsten gotischen Bauwerk Italiens, nämlich der „ Abbazia San Galgano“, nahe des kleinen Ortes Chiusdino führen.



Blick auf die riesige "Abbazia San Galgano“



Abbazia San Galgano

...die Fensterbögen im Zugang...

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Die heutige Klosterruine erscheint als „Kulisse“ längst vergangener Zeit, gewaltig, eindrucksvoll und lässt viele Besucher „ kurz in sich verweilen“.
Ob dazu allen Besuchern die dramatische Geschichte des Klosters, das Leben des Einsiedlers San GALGANO, sowie die Geschichte seiner Geburt in Chiusdino bekannt ist, lassen wir offen....
Zur Besichtigung dieser so großartigen, historischen Anlagen (Klosterruine, Einsiedelei) und anschließend auch noch das originale Geburtshaus im nahen Chiusdino, benötigten wir mehr als 4 Stunden.



Abbazia San Galgano heute als Ruine



Mit dem Bau des Klosters „Abbazia San Galgano“ wurde 1224 begonnen, nachdem schon vorher
die Einsiedelei des San Galgano am nahen Montesiepi – Hügel bestand und nach seinem Tode von Zisterzienser -Mönchen übernommen worden war. Die Mönche dieser Zeit verwalteten dieses Kloster bis ins 14 Jht. sehr geschickt und gelangten dadurch auch zu großem Landbesitz.



Wir stehen an der Rückseite der „Abbazia San Ga...



... im Jahre 1783 vom Blitz...

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Durch Hungersnot und Pest im 15 Jht. ( viele Mönche starben dadurch ) begann der wirtschaftliche Abstieg des Klosters. Ab 1514 war das Kloster „herrenlos“ und 1550 wurden die so wertvollen Bleidächer des Gebäudes verkauft. Nachdem 1783 der Glockenturm und viele Teile der Klosteranlage einstürzten, wurde das Kloster mit Erlass durch Leopold I in seiner Bestimmung aufgehoben.



"Durchblick"



Blick in den Innenhof der Abtei

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Große Teile des Mauerwerkes wurden im Verlauf der Geschichte von den Bewohnern der Umgebung abgetragen und zum Bau ihrer Häuser verwendet. Nur die noch heute ersichtliche „Kirchenruine“ blieb dadurch bestehen.



Abbazia San Galgano



zum Lebenslauf des San Galgano

Der Hügel Montesiepi inmitten...

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Zum besseren Verständnis zu den Ereignissen hier vor Ort darf ich Ihnen den Lebensablauf des San Galgano in kurzen Worten nahe bringen:

Galgano Guidotti wurde 1148 im kleinen Ort Chiusdino geboren, wurde vorerst Ritter, war jedoch mit sich und seinem Umfeld nicht zufrieden.
Er entschloss sich daher, Eremit zu werden und zog sich 1180 als ein solcher in eine Hütte am Hügel Montesiepi ( heute ist dazu ein kleines Besucherzentrum errichtet worden ) zurück.
Trotz versuchter Beeinflussung zur Umkehr durch seine Mutter und dem Spott der anderen Ritter ausgesetzt, entschloss sich Galgano, auf jegliche Kriegsführung und Waffengewalt in Zukunft zu verzichten.



Das Städtchen Chiusdino liegt am Hügel vor uns



der Tod des San Galgano

Eremitage am Hügel Montesiepi

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Als äußeres Zeichen dieses Verzichts „stieß“ er sein Schwert in einen Felsspalt vor seiner Einsiedelei.
Dieses in den Fels gerammte Schwert sollte von nun an ein Kreuz symbolisieren, vor dem man betete. Mit dieser Handlung verkündete Galgano, dass er auf ewig auf Gewalt verzichten werde.
GALGANO verstarb am 3. Dezember 1181.



..hier "steckt" das Schwert im Felsen...



… und noch immer „steckt“ des Schwert im Felsen...

"Blumenstiege"

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Zu seiner Beerdigung erschienen die größten Würdenträger und kirchliche Vertreter der damaligen Zeit. Schon bald danach wurde er "heilig" gesprochen.
… und noch immer „steckt“ des Schwert des San Galgano im Felsen. Die Touristen kommen in „Scharen“, um a u c h das noch „im Felsen steckende“ Schwert des Galgano zu sehen.



... und noch immer steckt das Schwert im Felsen...



Das Dorf CHIUSDINO :::

Taufkirche des GALGANO in Chiusdino

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Galgano GUIDOTTI – Ritter – Eremit – zuletzt ein Heiliger -
Das Geburtshaus des heiligen Galgano in Chiusdino. Der kleine Ort liegt ca 30 km sw von Siena in der typischen toskanischen Landschaft des Mersetales. Die Geschichte des Ortes geht bis ins 6.Jht. zurück, im 12 Jht. wurde auch eine Burg errichtet.
Der Ort weist heute als Sehenswürdigkeiten, das Geburtshaus des San Galgano, seine Taufkirche mit der Kopfreliquie des Heiligen (welche 1977 aus Siena hierher gebracht wurde), sowie einen historisch interessanten Ortskern auf.
Am Portal des Geburtshauses der Hinweis auf die Geburt des Heiligen im Jahre 1148.
Am Haus ein Relief, welches die Begegnung des San Galgano mit dem hl Michael zeigt.
Das Geburtshaus des San Galgano war lange Zeit im Besitz einer gleichnamigen Gesellschaft, in der napoleonischen Zeit ( Chiusdino war von Truppen Napoleons besetzt ) war das Haus ein Gefängnis und wurde die Kapelle im Geburtshaus ( in seiner heutigen Erscheinung ) 1905 eingerichtet.



Galgano GUIDOTTI – Ritter – Eremit – zuletzt ei...



..am Abend im Quartier zurück...

..wir erwarten den...

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Nach diesen sehr beeindruckenden Erlebnissen und bereichert zur Geschichte vor Ort, fuhren wir zurück zu unserer Unterkunft, am Hügel vor Pienza und erwarteten unseren täglichen Sonnenuntergang.



Himmel über Pienza



Unser Weg am 5. Tag

...der Blick von der Festung...

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Ähnlich wie Montepulciano liegt auch Montalcino hoch am Hügel. Weit voraus geht der Blick hinauf und man erkennt dabei auch schon die historische Festung in der Stadt. Die Festung wurde bereits 1360 errichtet und war 1559 der letzte Zufluchtsort der vor Feinden geflohenen Medicis.



Der Blick auf MONTALCINO



..von den Etruskern gegründet...

In der Festung von Montalcino

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Der Ort wurde bereits von den Etruskern gegründet und liegt direkt an der „Frankenstraße“ ( einstmals zogen hier Scharen von Pilgern durch ). Besonders gut ist noch die Stadtmauer und die Festung selbst in Montalcino erhalten. Ein Besuch lohnt sich, da man von der begehbaren Burgmauer ( der Eintritt zur Festung ist kostenpflichtig ) einen tollen Blick auf die Stadt und gleichzeitig ins weite Land genießen kann.



Auf der Burgmauer in Montalcino



„Brunello di Montalcino“

Wie soll ich hier meinen...

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Weiters ist Montalcino aber wegen seines so bekannten Weines ein beliebter Ort bei den Touristen.
In „Enotecas“ erfährt man alles zu den Weinsorten um die Stadt. Besonders begehrt ist halt immer noch der „Brunello di Montalcino“, der wohl der beste Rotwein Italiens ist. Aber Vorsicht, jetzt im Juni haben wir 9 € für das Glas vor Ort bezahlt.



"Enoteca" in Montalcino



„ Abbazia di San Antimo“.

Nach dem Besuch der Festung begaben wir uns ins historische Zentrum der Stadt, wo wir „fotografisch“ durch die Gässchen bummelten. Anschließend ging es gleich weiter zum heutigen, touristischen Höhepunkt, nämlich zum Besuch der „ Abbazia di San Antimo“.



...über die Dächer der Stadt hinweg...



...schon im Jahre 800 gegründet...

... unterhalb von Montalcino...

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Die Abtei Sant` Antimo ist ein wunderschön in den Weingärten unterhalb von Montalcino gelegenes Benediktinerkloster, welches nach seiner Gründung um 800 zu einem der reichsten Klöster in der Toskana wurde.



Die Abtei "Sant`Antimo"



Ein Erlebnis der Sonderklasse wartete dabei auf uns, da wir rechtzeitig zu den „gregorianischen Gebeten“ in der Kirche vor Ort waren. Dort herrschte bei den Gebeten strengstes ( überwachtes) Fotografierverbot. Trotzdem war das akustische Erlebnis ein unvergessliches!




..ein akustisches Erlebnis....



„Karolingische Kapelle“, aus...

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Einen starken Eindruck übt das 20 m hohe Kirchenschiff bereits von Weitem aus. Die heute ersichtlichen Bauten des Klosters und die aus Travertin errichtete Kirche selbst entstanden etwa um 1120. Rechts des Chorraums befindet sich die „Karolingische Kapelle“, eines der wenigen Überbleibsel aus der Gründerzeit, 8. Jht., deutlich erkennbar am grob behauenen Stein.



... beeindruckend, die "Abtei Sant`Antimo&...



„Madonna mit den Evangelisten“ aus dem 12. Jahrhundert.

"Madonna mit den...

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Das Hauptportal stammt aus 1250 und zeigt eine Anordnung von Misch- und Fabelwesen am Türsturz.
Am Campanile befindet sich das bedeutendste Aussenrelief von Sant’Antimo, die „Madonna mit den Evangelisten“ aus dem 12. Jahrhundert.



"Campanile" zu "Sant`Antimo"



...später kommen die Reisebusse...

Das Kloster zur Abtei, erst...

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Das an die Kirche angeschlossene Benediktinerkloster wurde 1462 aufgehoben. Die größte Zeit des Klosters war vom 10. - 12 Jht., wo das gesamte Gebiet von den Äbten regiert wurde. Erst 1979 wurde das Kloster mit Augustiner-Chorherren aus Frankreich wiederbesiedelt und ist heute ein beliebter Treffpunkt für Pfadfinder.

Die Besichtigung der Abtei und Kirche ist heute sehr beliebt. Die Touristen kommen zu Hunderten. Der Besuch am Morgen wird empfohlen, später kommen die Busse.



Klostergarten der Abtei "Sant`Antimo"...



... untewegs in der Toscana...

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Nach den anstrengenden Besichtigungen des heutigen Tages, führte unser Weg am späten Nachmittag zurück in die Landschaft um Pienza. Später erschienen Gewitterwolken am Himmel über dem „Val d`Orcia“. Am Abend entlud sich das Gewitter unter Hagel und Sturm.



"Gewittertürme"



Unser Weg am 6. Tag -

Landschaft der Crete Senesi,...

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Heute haben wir uns entschlossen, in die Nähe von Asciano zu fahren, um dort die Abtei
Monte Oliveto Maggiore zu besichtigen. Die Abtei liegt auf einem sanften Hügel in der Landschaft der Crete Senesi, inmitten von Zypressenhainen, Feldern und Wiesen.



Am Eingang zum Klostergarten der Abtei "Mo...



Monte Oliveto Maggiore

Im Kreuzgang der Abtei...

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Das Kloster wurde 1319 vom Rechtsgelehrten Giovanni TOLOMEI gegründet und 1344 vom
Bischof aus Arezzo 1344 anerkannt. Leider wütete bereits 1348 die Pest in dieser Gegend und der Gründer Tolomei, sowie seine damals schon 80 Mitbrüder verstarben daran.



"Monte Oliveto Maggiore"



...die Fresken an der Wand...

Ab 1387 kam das Kloster unter neuen Äbten zur wirtschaftlichen Blüte und wurde bis 1514 baulich mächtig erweitert. Berühmt ist die Abtei auch wegen seines Kreuzganges mit einem Zyklus von 36 Fresken. Die Wandgemälde schildern das Leben des heiligen Benedikt und gelten als einer der schönsten Freskenzyklen der Renaissance. Die Fresken stammen aus 1497 – 1505.
Noch ein empfehlenswerter Hinweis für sehr interessierte Leser;
"annabellebruckner" hat zu diesem Thema einen wundervollen, sehr persönlichen Reisebericht verfasst, welcher hier zu lesen ist;
http://www.geo.de/reisen/community/reisebericht/532530/1/Abbazia-di-Monte-Oliveto-Maggiore-Toscana



36 Wandgemälde im Kreuzgang, der künstlerische ...



San Quirico d`Orcia

Blick auf San Qirico d`Orcia

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Nach dieser ausführlichen Klosterbesichtigung fuhren wir unter zahlreichen „Fotostopps“, nur auf kleinen Landstraßen durch das „Val d`Orcia“, vorerst mal zurück nach San Quirico d`Orcia, einem lieblich in der Landschaft des Tales eingebetteten Ort mit einem kleinen aber feinen historischen Ortskern.



"Herrschaftlicher Ansitz" im Val d`Orcia



Romanisches Portal aus dem 12 Jht.

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Der Ort liegt im „Herzen“ des Val d`Orcia, etwa 35 km südöstlich von Siena und hat heute ca 2.700 Bewohner. Die Collegiatakirche stammt aus dem 12. Jahrhundert. Das Portal ist im gotischem Stil errichtet und im Original erhalten.



Die Collegiatakirche stammt aus dem 12. Jahrhun...



...durch den Ort...

Im historischen Zentrum von San...

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Besonders gerne schlenderten wir in den kleinen Orten der Toskana durch die Gässchen, Winkel und an den alten Häusern vorbei. Oftmals sind diese „Kulissen“ Zeugen einer längst vergangener Zeit.



historisches Gässchen in San Quirico d`Orcia



Bagno Vignoni

Da es bereits später Nachmittag geworden war entschlossen wir uns, in den Nachbarort Bagno Vignoni weiterzufahren. Der Ort ist durch seine Thermalquellen bei den Einheimischen sehr beliebt, wozu sich besonders an den Wochenenden hier viele Besucher zur Kur einfinden. Der Kurort Bagno Vignoni weist zahlreiche Restaurants auf, auch wir nutzten diesen Umstand und nahmen mehrmals dort, umrahmt von den historischen Gebäuden unser Abendessen ein.



Romantische Abendstimmung in Bagno Vignoni



UNESCO-WELTKULTURERBE

In der Mitte...

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Da "annabellebruckner" zum UNESCO - WELTKULTURERBE Bagno Vignoni einen so zutreffenden und überaus interessanten Reise-Tipp erstellt hat, habe ich mich dazu entschlossen, diesen Tipp als wertvolle Ergänzung in meinen Reisebericht aufzunehmen und bedanke mich gleichzeitig bei UTA für diesen Beitrag.





..unsere Rückfahrt beginnt...

... wir starten zur Rückfahrt,...

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Leider ist irgendwann der Tag gekommen, wo man die Rückreise antreten muss, für uns ist das der heutige Tag. Unter herzlicher Verabschiedung von unseren Quartiergebern ( unter neuerlicher Anmeldung fürs nächste Jahr ), verließen wir nun das „Val d`Orcia, welches uns in den letzten Tagen noch verstärkt „ans Herz gewachsen“ war. Aber wir kommen ja im nächsten Jahr wieder hierher. Unter diesem Aspekt fiel uns der Abschied nicht so schwer.



"wogendes Korn" im Val d`Orcia...



Im etruskischen Museum in Chiusi

Etruskisches Nationalmuseum...

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Als Fans der etruskischen Geschichte und Kulturen stand für heute noch ein Höhepunkt bevor. Auf unserer Rückfahrt, vorerst nach Bolsena, lag die Stadt CHIUSI geplant auf diesem Weg. In Chiusi befindet sich eines der besten ETRUSKISCHEN Museen von ganz Italien.
Gleich vorneweg empfehle ich allen, welche auf „ den Spuren der Etrusker“ am Wege sind, unbedingt dieses Museum in der kleinen Stadt zu besichtigen. Planen sie dafür 2 Stunden ein.



"Pietra fetida"



Der Tanz der Etrusker beim...

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Die Stadt Chiusi geht auf etruskische Ursprünge, bis ins 7. Jht vor Chr. zurück. Viele, sogenannte Kammergräber wurden hier gefunden. Im 11. Jht. stand die Stadt unter dem Einfluss von Orvieto,
1231 fiel sie an Siena, 1556 wurde Chiusi dem Großherzogtum Toskana angefügt.



Ein "Prunkstück" der Ausstellung



Im Etruskischen Nationalmuseum in Chiusi

Etruskischer Sarkophagdeckel

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Im Umland von Chiusi befinden sich einige etruskische Hügelgräber. Das Etruskische Museum ist einer der wichtigsten Aufbewahrungsorte Italiens für etruskische Kultur.
Ich weiß, für viele sind die nun hier eingestellten Bilder eine „trockene Materie“ aber die dargestellten Gräberfunde sind einfach sensationell und von seltener Schönheit, darum möchte ich einige der hervorragenden Exponate hier zur Ansicht bringen.



Etruskischer Grabstein


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Kommentare

  • Lapalala

    Wir bewundern immer die Geduld, mit der Du an Deine Reisen vorbereitest und dann das sehr gut aufgenommene Bildmaterial verwertest und in Deinen Texten extellenz verarbeitest. Jedenfalls bekommen wir immer wieder Lust Dir nach zu reisen. Toll gemacht.
    LG Irmtraud & Fred

  • weltreisen

    ...es wäre doch jammerschade, wenn wir auf solche berichte in zukunft verzichten müssten...
    danke, Harald.
    inge

  • Blula

    Hallo Harald, dass das „Val d`Orcia“ ein besonderes Juwel der sowieso schon schönen Toskana darstellt, das wird einem spätestens klar, wenn man diesen erstklassigen Bericht (Toskana 2.Teil) von Dir gelesen hat und sich mit den sehr guten Fotografien beschäftigt hat, und dazu hast Du uns ja bereits schon in der letzten Zeit eingeladen.
    Vielen Dank. Der Bericht verdient erneut die Note Sehr gut !
    LG Ursula

  • reisefreudig

    WOW, danke schön, mit großer Freude nehme ich Eure so herzlichen Kommentare und die schon unzähligen Bild/Berichts - Bewertungen ( auch zum ersten Teil ) zur Kenntnis und verneige mich dazu,
    lg Harald

  • nobile

    Mein lieber Harald, Dein lebendiger Reisebericht schlägt alle Reiseführer. Die Fülle der Informationen ist
    unwahrscheinlich. Man sieht Du und Rosi seid mit Leib und Seele voll dabei. Es ist immer wieder toll Deine erfrischenden Schilderungen zu lesen. Gepaart mit den schönen Fotos eine tolle Bereicherung der RC.
    lg helmut

  • reisefreudig

    Helmut, danke Dir für dieses Lob, noch dazu von einem solchen "Star-Fotograf" der Toskana, der Du ja bist. Ich beneide Euch ein wenig, dort im "Val d´Orcia" zu leben. Aber Du weißt, wir sind schon wieder für 2016 in der Nähe angemeldet. Freue mich sehr über Dein Urteil und natürlich zur Bewertung. Wir sehen uns wieder - vor Ort natürlich!
    lg Harald

  • Reineke

    Ein großartiger Reisebericht mit tollen Fotos. Deine Gabe, die Sehenswürdigkeiten so eindrucksvoll
    zu beschreiben beeindruckt mich immer wieder.
    lg Reineke

  • nach oben nach oben scrollen
  • Gerd-Krauskopf (RP)

    Oft, lieber Harald, muss ich an meine romantische Abendstimmung in Bagno Vignoni denken, dem traumhaft schönen "Val d´Orcia". Es war eine wunderbare Zeit, die ich dort verbringen durfe.
    Danke, lieber Harald, dass Du mich in diese Traumgegend mitgenommen hast, die ich so liebe. Und in die ich so gerne zurückkehren würde. Aber das wird noch lange dauern, vermute ich.
    Dir liebe Grüße
    Gerd

  • reisefreudig

    Danke auch Dir Gerd zum netten Kommentar und zur Bewertung des Berichtes und der Bilder. Freue mich, ein wenig zu Deiner Erinnerung an das "Val d´Orcia" beigetragen zu haben. Ich sehe, auch Du warst vom Weltkulturerbe "Val d`Orcia" sehr beeindruckt. Ich denke, viele Reisefreaks werden sich noch unserer Meinung anschließen und von dieser Landschaft einfach nicht genug bekommen,
    lg Harald

  • Pinky3

    Harald, was soll ich da noch sagen???
    5*****
    LG Gaby

  • tacitus

    ein wie immer toller Reisebericht und dazu noch großartige Fotos. Dieser Bericht regt an wieder einmal diese herrliche Landschaft zu besuchen, vielleicht schon nächstes Jahr?
    LG Tacitus

  • agezur

    Was fällt mir nach dem Lesen dieses Berichts als erstes ein?
    ZUSAMMENPACKEN UND HINFAHREN!!
    LG Christina

  • wechselbaer

    Wunderschöne Aufnahmen. Gratuliere auch zu dem Bericht.
    Danke. Wechselbaer

  • nach oben nach oben scrollen
  • ChrG

    Hallo Harald,
    super Bericht mit vielen tollen Bildern.
    Es hat was, man einen Bericht liest und das selbst alles schon füher mal sah.

    LG Chr

  • Sister (RP)

    Hallo Harald,
    ich habe die letzten Tage deine beiden Reiseberichte Toskana (Etrusker-Route) gelesen.
    *Begeisterung*
    An dieser Stelle möchte ich gerne öffentlich *klatschen* (!) .... das waren zwei Reiseberichte auf sehr hohem Niveau. Deine unzähligen, informativen, interessanten Tipps ...deine persönlichen Erfahrungen ( ... z.B. die Weintipps, Restaurantempfehlungen und Hotelhinweise !), die schönen Fotos und die geschichtlichen Fakten so detailliert aneinanderzureihnen, ist einfacht großartig. Man wünscht sich, dich einmal begleiten zu dürfen. Deine Berichte sind mit sehr viel Liebe zum Detail und liebe zu Italien entstanden. Das kann man in jeder Zeile rauslesen. So viel Mühe (!!) - um uns zu informieren (!). Jedes einzelen Foto hast du kommentiert .... *Daumen ganz hoch*.
    Ich möche unbedingt das *Schwalbennest* besuchen. :-))) .... ein wunderschöner Ort. Es gibt hier in GEO eine *Gruppe*, die autofreie Orte vorstellen. Das sollte man vielleicht verlinken ?!

    Vielen Dank und lieben Gruss ... Simone

    Kurz noch dies:
    Der heilige Galgano hat mich besonders berührt. Ich habe gegoogelt um herauszufinden, woran der fromme Mönch so früh (33 Jahre alt) gestorben ist ?! Bisher bin ich nicht fündig geworden. Er ist nach Rom gepilgert (zum Papst) und kam nicht zurück.

    @ all: Falls jemand in dieser Frage Bescheid weiß, würde ich mich über Nachricht freuen.

    Tragisch finde ich auch, dass Napoleon im Geburtshaus Galganos (der sich ja der Gewaltfreiheit verschrieben hatte) viel später dann ein Gefängnis einrichtete.

  • reisefreudig

    WOW, Simone, ich danke Dir zu so einem netten, bis ins Detail gehendem Kommentar. Ich bemühe mich immer, nicht nur Reiseerlebnisse, sondern auch geschichtliches in meine Berichte "einzubauen". Finde dadurch werden diese auch besser "lesbar".
    Danke zu so viel Lob, einer ev Reisebegleitung stehts nichts im Wege, ich bin ja mehrmals im Jahr, "mit meiner Gruppe" unterwegs, die "Tür dazu" steht immer offen, DANKE Dir nochmals zu so detaillierter Interesse.
    lg Harald
    PS: Besuch des "Schwalbennestes", zur Zeit ist es nicht einfach, dorthin zu gelangen. Das Schicksal zu Galgano hast Du ja schon bravourös gelöst.

  • Sister (RP)

    Das große (sehr aufrichtige !) Lob kam von Herzen und du hast es absolut verdient ^^.

    Was eine Gruppen-Tour durch die Toskana betrifft .... schreibe ich dich gerne zeitnah mal per PN an.

    Zum Rätsel bezüglich Galgano: Ich habe das Rätsel leider noch nicht gelöst. :-((. Ich bin ihm max. *auf der Spur*.
    Denn mich interessiert woran / warum er so früh verstorben ist. Aber ich bleibe dran und hoffe, falls jemand mehr darüber weiß, dass ich Nachricht bekomme ^^.

    Toskanasehnsüchtige Grüsse .... Simone ^^

  • Sister (RP)

    Nachtrag:
    Fällt mir noch ein ... warum ist es zur Zeit so schwierig ins Schwalbennest zu kommen ?

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