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Reisebericht: Vietnam von Nord nach Süd
Backpacking Tour durch Gesamt-Vietnam mit einer Unterbrechung in Laos (separate Infos). Der Bericht basiert auf meinem kontinuierlich geführten Reiseblog. Hier nun die 4 Wochen Vietnam Ende März und Anfang April 2008.
Hoi An
Von Hue aus ging es um 8:00 Uhr mit einem klimatisierten, guten Reisebuss nach Hoi An. Unvermeidlicher Zwischenstopp war bei einem Restaurant am Strand, schön gelegen und wahrscheinlich teuer. Ich halte mich üblicherweise bei solchen Gelegenheiten zurück, hatte vorsorglich Reiseproviant dabei. Zweiter Halt war in den Marmorbergen bei einer unübersehbaren Zahl von Verkaufsständen mit Marmorerzeugnissen. Unvorstellbar, was aus diesem Material an Kitsch-Kunst alles gefertigt wird, von überlebensgrossen Madonna- oder Buddhastatuen bis zum Mini-Elefanten. Sehenswert wäre sicher die dortige Höhle gewesen, aber dafür reichte die Pausenzeit nicht aus.
Ankunft in Hoi An gegen Mittag und gleich Weiterfahrt zum Phuong Nam Hotel, etwas ausserhalb gelegen und sehr ruhig. Angeboten wird ein kostenloser Shuttle-Service ins Stadtzentrum und zu den beiden Stränden "on demand". Ein tolles Hotel der gehobenen Mittelklasse, das ich aus meinem Reiseführer heraus gesucht hatte, wobei ich die Feststellung machen musste, dass die dort aufgeführten Preise nicht mehr stimmten. Offenbar ist seit der Eröffnung des grossen Swimming-Pools alles deutlich teurer geworden. Ich blieb dennoch, verhandelte aber mit dem Hotelmanager einen deutlichen Preisnachlass auf mein Zimmer, wenn ich die deutschsprachige Website des Hotels auf Vordermann bringe. Diese waren einfach schrecklich, die Computerübersetzung liess an sehr vielen Stellen überhaupt keinen Sinn erkennen ... Offenbar wusste dies der Manager auch, denn bereitwillig ging er auf meinen entsprechenden Vorschlag ein. So habe ich dann den ersten Vormittag 4 Stunden mit konzentrierter Arbeit an diesen Seiten verbracht, wobei es wesentlich einfacher war, den ursprünglich englischen Text einfach neu zu übersetzen als das Computer-Deutsch zu verbessern.
Hoi An hat mir sehr gut gefallen und ich kann gut verstehen, warum die Reisenden auf der Nord-Süd-Route hier Station machen. Gemütliche kleine Straßen mit anmutigen, alten Häusern im chinesischen Stil, eine idyllische Lage am Wasser und freundliche Menschen zeichnen diese im 16. bis 18. Jahrhundert führende Hafenstadt Südost-Asiens aus.
Unbedingt sehenswert ist die alte Cham-Tempelstadt My Son, zu der man nam besten sehr früh am Morgen startet, damit man mit dem 2 km langen Rundgang fertig ist, bevor die Touristen strömen. Die Tour dorthin wird überall angeboten.
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