Vietnam von Nord nach Süd

Reisebericht

Vietnam von Nord nach Süd

Reisebericht: Vietnam von Nord nach Süd

Backpacking Tour durch Gesamt-Vietnam mit einer Unterbrechung in Laos (separate Infos). Der Bericht basiert auf meinem kontinuierlich geführten Reiseblog. Hier nun die 4 Wochen Vietnam Ende März und Anfang April 2008.

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Von Ninh Binh nach Hue, meiner nächsten Station auf der Reise, sind es knapp 600 km, die ich mehr recht als schlecht im Sleeper-Bus verbracht habe.





Kaiserstadt Hue

Kirchenmusik

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Die Ankunft hier in Hue war gegen 9 Uhr, ich habe dann auf dem Busbahnhof die Dienste eines Schleppers mit Moped in Anspruch genommen (besser schlecht gefahren als gut gelaufen mit über 20 kg Gepäck ...). Das Hotel erwies sich als sauber, gemütlich und preiswert. Da es hier in der Nebensaison ein Überangebot an Hotelbetten gibt, hatte ich eine sehr gute Verhandlungsposition, um noch ein kostenloses Frühstück heraus zu holen. Zimmerpreis incl. Bad, Dusche, WW, AirCon und Fan: 10 Dollar. Da kann man nicht meckern.
Hauptsehenswürdigkeit hier in der Stadt ist die Zitadelle (21 m dicke Aussenwände!) mit Kaiserpalast und und Verbotenen Purpurne Stadt, die sich an den Bauten Pekings orientiert.
Ja, heiss war's, so zwischen 35 und 40 Grad im Schatten. Leider waren die meisten Sehenwürdigkeiten der Zitadelle im Freien zu besichtigen, so dass ich ganz gut ausgelaugt wieder im Hotel landete.
Für den nächsten Tag buchte ich ein Moped mit Driver, um die restlichen Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt (z.Bsp. Kaisergräber) abfahren. Das ist gegenüber dem Selberfahren deutlich komfortabler, zumindest wenn man sich noch nicht auskennt.
Also ging es auf dem Soziussitz eines Motorrad-Drivers in einer kleinen Gruppe zunächst zu einer Pagode, dann zu einem Kloster, wo mehrere Gottesdienste stattfanden, die wir hautnah erleben konnten. Wir hatten Zeit, um mehr als einen nur oberflächlichen Blick auf das Ritual zu werfen, und ich muss sagen, es war schon sehr beeindruckend, das Beten, das Singen untermalt von mehreren Rhythmusinstrumenten.



Räucherwerk



Grabmal

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Letzte Station war das Grabmal von Tu Duc, dem letzten vietnamesischen Kaiser. Ich hatte es mir völlig anders vorgestellt, so als eine Art grösseres Mausoleum. Aber es entpuppte sich als ein riesiger Park mit See und Insel, diversen Tempeln und anderen Gebäuden, die den Sinn hatten, den Kaiser samt Ehefraün und Konkubinen sowie dem gesamten Hofstaat standesgemäss zu beherbergen, wenn der Hofstaat temporär nach hier verlegt wurde.
Die eigentlichen Grabstätten sind auch sehr umfangreich mit Gebäuden umgeben, wenngleich recht schlicht, für sich, seine Hauptfrau und den Adoptivsohn (trotz des umfangreichen Harems hatte es der Kaiser nie zu einem Nachwuchs geschafft.) Letzte Station war das Grabmal von Tu Duc, dem letzten vietnamesischen Kaiser. Ich hatte es mir völlig anders vorgestellt, so als eine Art grösseres Mausoleum. Aber es entpuppte sich als ein riesiger Park mit See und Insel, diversen Tempeln und anderen Gebäuden, die den Sinn hatten, den Kaiser samt Ehefraün und Konkubinen sowie dem gesamten Hofstaat standesgemäss zu beherbergen, wenn der Hofstaat temporär nach hier verlegt wurde.
Die eigentlichen Grabstätten sind auch sehr umfangreich mit Gebäuden umgeben, wenngleich recht schlicht, für sich, seine Hauptfrau und den Adoptivsohn (trotz des umfangreichen Harems hatte es der Kaiser nie zu einem Nachwuchs geschafft.)


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Kommentare

  • mhsch

    Ein informativer Reisebericht mit schönen Fotos. Gefällt mir sehr gut. Danke für die Infos und Gruß von mhsch

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