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Reisebericht: Mit dem Liegerad zum Nordkap
Von Göteborg bis zum Nordkap 2.500 km auf dem Liegerad. Drei Länder in 19 Tagen.
Schweden ist ganz flach, wie Holland! Es kommt im auf die Art und Weise an, wie man es bereist. Mit dem Liegerad und 40 Kilo Gepäck können einen auch "flache Hügel" zum Schwitzen bringen.
- Montag, der 9.6.2008 Landvetter - Alingas
- Dienstag, der 10.6.2008 Alingas-Vännernsee-Mariestad
- Mittwoch, der 11.06.2008 Mariestad- Kristianehamn
- Donnerstag, der 12. Juni Kristinehamn-Ähsjön (irgendwo am See)
- Freitag, der 13. 06.2008 Ähsjön-Mora
- Samstag, der 14.06.2008 Morra -Tandsjöberg
- Sonntag, der 15.06.2008 Tandsjönborg-Sveg-Rätan
- Montag, der 16.06.2008 Rätan - Svenstavik - Östersund
- Dienstag, der 17.06.2008 Östersund- Hammerdal-Strömsund-Fläsjön
- Mittwoch, der 18. Juni 2008 Dorotea - Vilhelmina - Storuman
- Donnerstag, der 19.06.2008 Storuman - Sorsele
- Freitag, der 20.06.2008 Sorsele - Arvidsjaur - Moskosel
- Samstag, der 21.06.2008 Moskosel - Jokkmokk
- Sonntag, der 22.06.2008 Jokkmokk - Gällivare
- Montag, der 23.6.2008 Gällivare - Svappavaara - Vittangi - Nedre Soppero
- Dienstag, der 24.6.2008 Nedre Soppero - Karesuando - Palojoensuu (Finnland)
- Mittwoch, der 25.06.2008 Palojoensuu - Enontekiö - Kivilompolo - Kautokeino (Norwegen)
- Donnerstag, der 26.06.2008 Kautokeino - Badje Máze - Alta
- Freitag, der 28. 06.2008 Alta - Rafsbotn - Leirbotnvatn - Skáidi - Olderfjord
- Samstag, der 28.06.2008 Olderfjord - Honningsvag
- Sonntag, der 29.06.2008 Honnigsvag - Nordkapp - Honningsvag
- Montag, der 30.06.2008 Honningsvag - Harstad
- Mittwoch, der 01.07.2008 Narvik - Kiruna
- Mittwoch, der 02.07.2008 Narvik - Kiruna
- Donnerstag, der 03.07.2008 Kiruna
- Freitag, der 04.07.2008 Kiruna - Stockholm - Düsseldorf
Montag, der 9.6.2008 Landvetter - Alingas
Montag der 9 Juni, gestern war ich zusammen mit meinem Freund Jens in Düsseldorf auf dem Policekonzert und habe kräftig was auf die Ohren bekommen! Dann am Montag ging es von Düsseldorf nach Kopenhagen und von dort weiter nach Göteborg. Dort kam ich aber erst gegen Mittag an, da auf Grund von Verspätungen und Flugumbuchungen der Zeitplan der Airline nicht eingehalten wurde. Auf dem Flughafen Landvetter musste ich dann erst einmal mein Rad zusammenbauen und sehen, dass das ganze Gepäck gut verstaut wurde. Dann endlich war es geschafft und ich konnte den Flughafen endlich verlasse. Blauer Himmel und Sonnenschein, 22° -24°C, was will man mehr. Von der Greenmachine war ich positiv überrascht, da sich das Fahrverhalten mit Gepäck überhaupt nicht vom dem ohne Gepäck unterscheidet.
So liefen die ersten Kilometer recht gut und ich suchte mir ein kleines Nest zum Einkaufen. Man muss ja schließlich leben.
Dort bin ich dann zum ersten Mal beklaut worden. In Amerika und Canada nie, aber im sicheren Schweden. Mein Rad stand vor einem kleinen Shop und ein 11-12 Jahre alter Junge kam mit seinem BMX und schaute neugierig. Als ich dann wieder aus dem Geschäft kam war eine PET Flasche vom Rad verschwunden, waren ja auch 2 Öre Pfand drauf. Das hat mich schon ein wenig enttäuscht, war aber zu verschmerzen. Nur eine Illusion wurde mir genommen.
Der weitere Weg führte mich dann über Hindas und Hulabäck in Richtung Alingas. Da es schon etwas später war und der Tag nicht so verlaufen ist wie ich mir das vorgestellte hatte, blieb ich auf einem Campingplatz am St. Färgen. Dort war zwar alles geschlossen und man konnte nichts kaufen und auch nicht bezahlen, aber ich schlug mein Zelt trotzdem auf. Waschen und schwimmen im See, brr. ganz schön kalt. Man gewöhnt sich an alles.
Strecke: 39,69 km
Fahrzeit: 2:13:18 h
Gesamt: 39,69 km
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Gibt's noch eine Fortsetzung oder endet dein Bericht bereits mit dem ersten Tag? Mich würde die Fortsetzung auf jeden Fall sehr interessieren.
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Hello Christian, a small message from your travel companion. Good thing to write your experiences down. The complete flatness of Sweden keeps us busy, doesn't it?
Nice picture, who is that magnificent photographer?
Gr,
Marcel
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Schöner Bericht und eine tolle Tour! Ich hoffe, dein Fuß ist wieder richtig fit, da hattest du ja am Ende wirklich noch ziemlich Pech.
Eines kann ich aber nicht so ganz glauben: die Baustelle bei Moskosel gibt es immer noch???? Ich war 2002 dort, d. h. vor 6 Jahren und diese Baustelle war der reinste Horror mit dem Rad. Eure Umfahrung war die absolut richtige Entscheidung! Aber so ganz kann ich es immer noch nicht glauben, sechs Jahre Baustelle und immer noch nicht fertig. Und das bei einer ganz normalen Straße...
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