Botswana - Wild Stories

Reisebericht

Botswana - Wild Stories

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Abendstimmung am Wasserloch



Morgentrunk

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Die Senyati Logde ist liebevoll individuell eingerichtet, jede Campsite hat ein eigenes WC, Dusche und Grillplatz. 5 pm öffnet die Bar direkt am Wasserloch und es gibt praktisch Elefantengarantie. Die Besitzerin erlaubt uns, in den Elefantenbunker zu gehen, der direkt vor dem Wasserloch eingegraben ist. Eine Gruppe durstiger Dickhäuter nähert sich und wir genießen die einmalige Perspektive vom Boden aus und ihre unmittelbare Nähe. Mitten drin können wir beobachten, wie sie am liebsten das Frischwasser direkt aus dem Quelltopf trinken. Die Rüssel der Kleinsten reichen noch nicht bis zum Wasserloch herunter, aber sie ahmen die Trinkbewegungen der Erwachsenen nach und alle sind dabei fast geräuschlos und friedlich. Leider ist es schon etwas spät zum Fotografieren, aber nie würden wir jetzt ein Blitzlicht benutzen.



Schlummertrunk



Kasana

Gefährliche Straßenlage 2

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Im Vierländereck (Botswana, Namibia, Sambia, Simbabwe) angekommen gilt es zunächst ein paar Sachen nachzufüllen und zu organisieren. Die Chobe Lodge organisiert problemlos alle denkbaren touristischen Aktivitäten und Ausflüge, der Spar hat alles was man an Lebensmitteln braucht, Fastfood gibt‘s und wer Golf spielen möchte, kann auch das tun. Wir möchten eigentlich die Seboba Stromschnellen des Chobe sehen, aber da wird ein Erholungszentrum ans Ufer gebaut und der Rest des Flussufers ist in Privathand. Manchmal hilft nur Frechheit. Wir fahren einfach durch die Schranke einer dieser Luxuslodges, stellen das Auto im Schatten ab und latschen ganz selbstverständlich durch den Empfang runter zum Fluss. Dort gibt es einen schattigen Birdwatcher Pfad am Ufer, Kormorane, Eisvögel, Nimmersatt Störche und einheimische Angler, die sie von uns nicht stören lassen.



Der Dicke vom Chobe



Der Nachmittag ist für eine Flussfahrt auf dem Chobe reserviert. Das machen wahrscheinlich alle Touristen, aber wer es nicht tut, hat auch was verpasst. Trotz der Größe und Anzahl der Boote bekommt man viele Tiere vor die Linse – teilweise sogar recht nahe. Nebenbei trinkt man Gin Tonic und macht nette oder auch nervige Bekanntschaften. Wenn die Sonne im goldenen Fluss unter gegangen ist, hat man garantiert keinen Speicherplatz mehr auf dem Chip und das Gefühl, die Welt könnte kaum schöner sein. Trotzdem, morgen wollen wir das nächste Highlight sehen: die Victoria Fälle.



Chobe River



Victoria Falls Simbabwe

Nerven lassen

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Der Grenzübertritt ist kompletter Wahnsinn. Kilometerlange Schlangen von LKWs und Minibussen säumen die Straße nach Simbabwe. Auf der hiesigen Seite geht alles recht schnell, doch drüben im System Mugabe ist nur ein einziger Immigration Schalter besetzt. 2, 3 Angestellte rotieren im Vollstress um Pässe entgegenzunehmen, mit der Hand Quittungen dafür auszustellen, Pässe kopieren, Quittungen wieder einsammeln, stempeln, Geld kassieren. Das Fahrzeug der Chobe Lodge wird bevorzugt behandelt, trotzdem dauert es ca. 1,5 h bis unsere kleine Reisegruppe durch ist. Privat hätte man wohl überhaupt keine Chance heute noch zu den 60 km entfernten Falls zu kommen – vage erinnern wir uns an die früheren Grenzen in Europa, wie schön ohne sie!



Immer das gleiche Bild



Eine Beschreibung der Victoria Fälle erübrigt sich, die kann man in jedem Landesführer nachlesen. Es ist mein zweiter Besuch, wieder bei Niedrigwasser und wieder heiß, gigantisch und faszinierend. Irgendjemand will wissen, ob ich denn bei den Belichtungsverhältnissen tatsächlich ein Stativ brauche. Da bin ich mir ganz sicher. Aber als ein anderer fragt, ob es denn in meinem Land etwas ähnlich Großartiges gäbe, muss ich leider passen. Wir verbringen fast den ganzen Tag bis zur Rückkehr nach Kasane im Victoria Falls NP.



Niedrigwasser



Beim Sundowner am Fluss lernen wir Paul und Diana aus Pretoria kennen und trinken noch ein Bierchen mit unseren Campingnachbarn Robert und Heinz aus Salzburg. Alle wie wir nach Chobe NP und Central Kalahari unterwegs, aber mit unterschiedlichen Fahrzeugen deren Ausstattung und Eignung ausführlich erörtert wird. Ein lustiger Abend für uns sechs, die wir doch so gern nur zu zweit unterwegs sind ...vielleicht sieht man sich ja wieder.



Abend am Chobe River


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Kommentare

  • charbonnier

    Superinteressant, superschön geschrieben, supertolle Bilder!
    Vieles kam mir bekannt vor, aber gegenüber unserer Tour 2007 habt Ihr noch eine ganze Portion draufgelegt. Kudu Island hatten wir gestrichen, es hatte schon geregnet und uns wurde dringend von der Fahrt durch die Salzpfanne abgeraten. Und im Mokoro entspannt zurücklehnen, geht das? Keine Lehne, und der Tagesrucksack hat es auch nicht gebracht. Ich denke heute noch mit Schrecken an die Rückenschmerzen!
    Ansonsten, wir haben damals die ganze Tour ohne Reservierungen gemacht, und es hat immer geklappt. Vielleicht hat sich da über die Jahre was geändert. Jedenfalls, Dein Bericht hat richtig Lust auf "nochmal" gemacht - Danke!
    Herzliche Grüße - Ulrich

  • Lapalala

    Wunderschöne Bilder und Beschreibung, macht Spaß beim Lesen und Anschauen.
    In Gedanken und Erinnerung sind wir noch einmal mitgefahren. Also Danke fürs mitnehmen
    Grüße Irmtraud & Fred

  • kaiser

    Klasse war bestimmt ein tolles Erlebnis.
    Gruß Günter

  • Blula

    Liebe Elke, sollte ich jemals nach Botswana reisen, dann werde ich diesen erstklassigen Bericht ganz sicher vorher nochmals genau studieren u n d im Handgepäck mit mir führen. Großartig.... und die Fotografien sowieso! Ich bin begeistert !!!
    Das Lesen war ein Erlebnis erster Klasse! Vielen Dank !!
    LG Ursula

  • doubleegg

    Ich danke an dieser Stelle schon einmal ganz herzlich für das große Interesse und die zahlreichen Bewertungen und Kommentare auch zu den Bildern! Freut mich, dass diese klassische und schon oft beschriebene Reiseroute so viel Anklang findet. Jeder Botswanareisende macht seine eigenen Erfahrungen, doch Vorsicht und gute Vorbereitung sind nie verkehrt. Die Reservierungsbestimmungen wurden 2009 im Zuge der Privatisierung von Campsites verschärft und scheinen sich wieder zu lockern. Man sollte sich aber aktuell informieren bevor man sich auf so einen weiten Weg macht. Einen schönen Abend und Gutes Reisen euch allen! Elke

  • astrid

    Vielen Dank für's Mitnehmen auf diese aufregende Reise mit ebenso spannenden, witzigen und eindrucksvollen Fotos! LG Astrid

  • Weina

    ganz klar 5*
    perfekter Reisebericht nicht zu kurz aber auch nicht zu ausufernd. Dazu tolle Bilder die Lust auf mehr machen... hat Spaß gemacht ihn zu lesen...
    lg Weina

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  • Schili

    Toller Trip, tolle Fotos, toll zu lesen. Fertig. ;-)
    Gruß aus Köln.

  • Wilfried_S.

    Ich habe den Bericht samt den herrlichen Bildern in Etappen genossen und kann ihn ganz kurz und bündig beschreiben: BEEINDRUCKEND!
    lg Wilfried

  • Schalimara

    Ein wunderbarer und beeindruckender Reisebericht. Ich bewundere Euren Mut für diesen Alleingang.
    Danke fürs Mitnehmen :-)
    LG Schalimara

  • ursuvo

    Ein Reisebericht wie er sein soll - spannend, mitreissend und informativ! Habe ihn begeistert verschlungen!
    Viele Grüße - Ursula

  • trollbaby

    Was für eine abenteuerliche Reise! Und dann noch diese - wie immer - sensationellen Fotos! Liebe Elke, wie immer: ich bin begeistert!!!
    LG Susi

  • pleuro

    Liebe Elke,
    nicht nur die 5 Punkte verdient dieser Bericht, sondern auch die damit verbundene Wertung "großartig". Ich wollte ihn eigentlich in mehreren Etappen lesen, konnte aber irgendwann nicht mehr aufhören. Abenteuer und Spannung pur in einem hervorragenden Schreibstil, von den teilweise wunderschönen Fotos mal ganz abgesehen. Danke fürs Teilen!
    Liebe Grüße
    Anne

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  • frieden_schenker

    Hallo Elke,

    danke für den tollen Reisebericht und die schönen Bilder.
    Ihr seid ja kurz vor mir in Botswana gewesen. Vieles aus Deinem Reisebericht habe ich auch gesehen bzw. erlebt. In Nata Lodge waren wir auch. Einer aus unserer Reisegruppe hat sogar das (vermutlich) gleiche Chamäleon gesehen (ich habe mich geärgert, dass ich es nicht gesehen habe).
    Im Khma Rhino, Moremi und am Chobe und Vic Falls waren wir auch.
    Die Sache mit den vielen Veterinärzäunen hat mich auch gestört. Von der Vertreibung der San habe ich im Reiseführer gelesen.
    LG Eckart

  • Lana

    Hallo Elke, manchmal habe ich bei Deinem Reisebericht den Atem angehalten, so spannend hast Du geschrieben. Zusammen mit Deinen wunderbaren Bildern ist es ein erstklassiger Bericht geworden. Vielen Dank! LG Brigitta

  • Calao

    Wunderbar, spannend, fantastisch... nur schon das Lesen ist ein Genuss, danke!

  • brandriba

    Ciao Elke
    danke für den ausführlichen und tollen Reisebericht mit den schönen Bildern. Das südliche Afrika ist auch noch so ein Traumziel, bin auf Google Earth gleich Eure Route "nachgereist". Dein Schreibstil macht das Eintauchen in die mir unbekannte Welt so richtig "gsüffig"
    LG DAni

  • matulr

    Hallo Elke,
    durch Zufall stolperte ich erst heute über Deinen Bericht. Ich konnte nicht anders als ihn in einem Stück zu lesen. Mehr Kurzweil geht kaum noch in einem Reisebericht und die Bilder sind natürlich auch vom feinsten!
    Ich kenne grosse Teile der Gegend durch verschiedene Reisen in die Region. Als ich 1991 die Island Safari Lodge als "Basiscamp" für eine dreitägige Mokoro-Tour ins Delta nutzte, gab es noch (ausschliesslich!) traditionelle Mokoros. Zu traurig, dass auch hier nun das Plastikzeitalter anbrechen musste...
    LG ULI

  • Hatschpuppie

    Ein ganz toller Reisebericht, der meine Reise im Jahr 2005 wieder wachruft. Wunderbare Fotos, man kann gar nicht aufhören !!! Danke, Hatschpuppie

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  • doubleegg

    Ich sage noch einmal danke für euer Interesse und die wirklich netten Kommentare und Bewertungen! LG Elke

  • widix

    Was für ein spannender und toller Reisebericht, dazu diese fantastischen Bilder, vor allem die Tiere! Botswana steht schon lange auf meiner Wunschliste und jetzt habe ich, Dank Deines Berichts viel gesehen und erfahren. Danke schön fürs Mitreisen lassen.
    LG Sabine

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