Myanmar: 2 ½ Wochen, die ich nie vergessen werde!

Reisebericht

Myanmar: 2 ½ Wochen, die ich nie vergessen werde!

Reisebericht: Myanmar: 2 ½ Wochen, die ich nie vergessen werde!

Dies ist ein ausführlicher Bericht meines diesjährigen Myanmar-Urlaubs. Er ist etwas länger geraten, ist aber dennoch lesenswert, besonders wenn man sich für einen Urlaub in diesem tollen Land interessiert.

Reisevorbereitungen

Da mein Bruder und ich dieses Jahr beide Silberhochzeit hatten beschlossen wir, die Kinder daheim zu lassen (die sind schon längst alt genug) und zusammen mit unseren Frauen in Urlaub zu fahren. Die Wahl fiel auf Myanmar. Ich war noch nie in Asien, doch mein Bruder bereist den Kontinent regelmäßig. Normalerweise sind Vietnam, Kambodscha und Thailand seine Hauptreiseländer, in Myanmar war er aber auch noch nicht und wollte es daher mal ausprobieren. Ich war ein wenig skeptisch als ich herausfand, dass um diese Zeit Regenzeit ist, aber mein Bruder versicherte mir, dass es in Ordnung sei. Man würde zwar das ein- oder andere Mal nass werden, dafür sei an den Sehenswürdigkeiten weniger los und die Preise sind auch besser. Heute bin ich froh, das ser mich überzeugen konnte, die Reise war wahrhaftig unvergesslich!
Mein Bruder schlug vor, bei einer spezialisierten Firma zu buchen, da diese sich besser auskennen und einem gute Insider-Tips geben können. Ich verließ mich da ganz auf ihn, das Ganze klang für mich logisch. Als wir anfingen zu recherchieren machte sich ein wenig Erleichterung in mir breit – ich kannte Myanmar bis dato nur durch negative Schlagzeilen in der Presse. Nachdem ich aber einige Bilder gesehen und ein paar Reiseberichte gelesen hatte war ich beruhigt. Mein Bruder versprach mir eine großartige Reise, da der Tourismus in Myanmar noch nicht so weit entwickelt ist wie in den meisten asiatischen Ländern und man daher noch ein viel traditionelleres Asien kennenlernen kann. Er hatte zu 100% recht.
Nach etwas Recherche hatten wir eine kleine Liste lokaler Veranstalter zusammen und begannen Anfragen zu verschicken. Exotic Voyages, eine kleine Firma die auf Südost Asien spezialisiert ist, hat als erste geantwortet. Wir haben sie durch einige sehr positive Reiseberichte auf Tripadvisor gefunden. Wir waren in Kontakt mit Mai, sie war von Anfang bis Ende für uns zuständig und war sehr geduldig, da wir einige Sonderwünsche hatten. Das war aber alles kein Problem. Am Ende hatten wire in Angebot, mit dem wir sehr zufrieden waren und beschlossen zu buchen. Erst nachdem die Buchung bereits so gut wie abgeschlossen war meldete sich der zweite Reiseveranstalter. In Asien ticken die Uhren manchmal wohl etwas langsamer…



Die Reise beginnt in Yangon

Shwedagon Pagode in Yangon

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Über Bangkok gelangten wir nach Yangon (davon hatte ich noch nie gehört bis mir mein Bruder sagte, dass es mal Rangun hieß). Unsere Reiseführerin Frau Phyu Phyu empfing uns mit einem warmen Lächeln am Flughafen. Bitte entschuldigt, dass ich mir – abgesehen von Frau Phyu Phyu – die Namen unserer Reiseführer nicht merken konnte. Ich habe ohnehin eine Schwäche was Namen angeht, und die Myanmarischen machen es für mich nicht leichter. Sie brachte uns zu unserem Hotel. Wir hatten uns für das Strand Hotel entschieden, eines der Besten in Yangon, so sagte man uns. Wir können das nur bestätigen, das Hotel ist nicht all zu groß und besteht ausschließlich aus Suiten. Wir hatten jede Menge Platz und es gab sogar einen rund-um-die-Uhr Butler-Service, wir waren hin- und weg. Wir blieben 3 Nächte in dem schönen Hotel aus der Kolonialzeit – das Gebäude war bereits äußerst beeindruckend. Es sind nur wenige Minuten zu Fuß in die Innenstadt und der Spaziergang entlang toller kolonialer Gebäude ist genial.
Was das Essen angeht, so haben wir im Hotel lediglich gefrühstückt – das allerdings war vom Allerfeinsten. Die Preise im Restaurant für das sicherlich gute Abendessen waren recht hoch und außerdem hatte mir mein Bruder erklärt, dass es in Asien kein besseres Essen als Streetfood gibt. Also fragten wir Frau Phyu Phyu nach ein paar netten Straßenlokalen. Ich war begeistert und überrascht, wie lecker das Essen in diesen lustigen kleinen Restaurants ist. Das einzig schlechte daran war der triumphale ich-habs-die-doch-gesagt-Blick meines Bruders, da ich vorher ein paar bedenken geäußert hatte. Wir probierten auch den Zuckerrohrsaft, der an den Straßenständen Frisch gepresst wird. Er war garnichtmal so süß wie ich dachte. Besonders begeistert war ich von den Maschinen, mit denen das harte Zuckerrohr ausgepresst wurde. Sie sahen aus wie handbetriebene Wäschemangeln. Natürlich nichts Besonderes für meinen Herrn Bruder, den alten Asienexperten, für meine Frau und mich als Asien-Neulinge war es hingegen absolute faszinierend.
An unserem ersten ersten Tag machten wir zunächst eine Bahnfahrt. Es gibt einen sehr alten Zug in Yangon, der immer im Kreis fährt. Eine Runde dauert etwa 3 Stunden und es ist wirklich hochinteressant, die Einheimischen beim Reisen zu beobachten und auch mal in ein paar nicht touristische Gebiete Yangons zu kommen. Da ich beruflich Lokführer bin war es für mich sicherlich noch ein wenig interessanter als für die Anderen, die hatten aber trotzdem auch ihren Spaß. Kleiner Tipp: Nehmt euch etwas zu trinken mit auf die Fahrt, die Züge sind offen, aber nicht klimatisiert, da – wie bereits erwähnt – sehr alt. Am Nachmittag besuchten wir dann ein traditionelles Puppentheater, das im Wohnzimmer eine Myanmarischen Ehepaares stattfand. Die Vorfürung war ganz privat für uns 4 und Frau Phyu Phyu. Es war sehr interessant etwas über die Tradition der Puppen zu lernen und zu sehen, wie die Einheimischen hier so leben. Da wir noch immer etwas müde von den Reisestrapazen am Vortag waren ging es dann recht früh ins Bett.
Am zweiten Tag machten wir dann ein klassisches Touristenprogramm. Wir machten eine Sightseeingtour in der Stadt und sahen eine Menge Pagoden, Kirchen, Synagogen und Moscheen. Offensichtlich ist die Stadt sehr religiös, und das mit Anhängern unterschiedlichster Religionen, die als Freunde friedlich nebeneinander leben können. Da kann sich der Rest der Welt mal eine Scheibe von abschneiden, das würde einige Probleme lösen. Wir sahen auch einen gigantischen liegenden Buddha, er hat eine Länge von über 70 Metern. Noch nie in meinem Leben habe ich mich so winzig gefühlt. Schlussendlich ging es zu Yangons Wahrzeichen, der Shwedagon-Pagode. Die Pagode ist riesig und komplett golden, die Spiegelungen im Sonnenuntergang waren einfach bezaubernd. Ich fand es zwar ein wenig merkwürdig, dass es in der Pagode W-Lan gibt, aber was solls, in Deutschland hat man es ja auch an jeder Ecke, warum also nicht auch hier? Es hat mich nicht weiter gestört.



Höhlenforscher in Pindaya

Buddha-Statuen in Pindaya

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Nach unserem letzten ausgezeichneten Frühstück im Strand Hotel verabschiedeten wir uns von Frau Phyu Phyu, es ging zum Flughafen und weiter nach Heho. Unser neuer Reiseführer (Entschuldigt mein katastrophales Namensgedächtnis) fuhr mit uns nach Pindaya. Schon allein die Fahrt vom Flughafen zum Hotel war fantastisch, wir befanden uns in Mitten von grünen Reisfeldern, sahen Einheimische und ihre Büffel bei der Arbeit und kamen an kleinen Dörfern vorbei – genau so habe ich mir Asien vorgestellt. Unser Hotel mit dem Namen Inle inn war hübsch, es bestand aus ein paar kleinen Chalets, die im hier typischen Stil errichtet wurden. Da es Nebensaison war hatten wir das Hotel beinahe gänzlich für uns. Dieses Erlebnis war ein ganz anderes im vergleich zum Strand Hotel, wo wir ja gerade her kamen, dennoch war es sehr schön. Man sollte auch nicht anfangen, auf einer Rundreise alles miteinander zu vergleichen, man sollte es einfach genießen. Jeder Ort hat seinen ganz eigenen Charme – außerdem sollte sich meine Frau auch nicht all zu sehr an einen 24-Stunden Butler-Service gewöhnen. Nachdem wir eingecheckt hatten begaben sich die Damen ins Spa, während ich mit meinem Bruder ein wenig die Gegend erkundete (Ja, wir wurden nass, da es anfing zu regnen und nein, es störte uns nicht). Das Abendessen im Hotel war gut.
Am nächsten Morgen besichtigten wir dann die einzige echte Sehenswürdigkeit von Pindaya, ein Höhlensystem voller Buddhastatuen, laut Reiseführer mehr als 8’000! Besonders meine Schwägerin war hin- und weg, da sie einen faible für Buddhismus und alles was dazu gehört hat. Für meine Frau war das Erlebnis leider weniger angenehm, da sie ein ausgeprägte Arachnophobie hat und es in den Höhlen nicht gerade wenige Spinnen gab. Sie schlug sich tapfer und blieb mit uns in der Höhle, darunter hatte jedoch mein Arm ein wenig zu leiden, der danach mit blauen Flecken und blutigen Kratzern übersäht war – was tut man nicht alles fü die Liebste…
Nach dem Höhlenerlebnis gingen wir in Pindayas berühmtestes Restaurant, das Green Tea Restaurant. Ganz offensichtlich war es ein Ort, der für Touristen gebaut wurde, aber genau solche waren wir ja, von daher störte uns das nicht weiter. Es ist sehr sauber und man hat einen tollen Blick hinaus auf einen See. Die Auswahl an Speisen ist riesig, wir blieben allerdings beim einheimischen Essen, das wie gewohnt sehr lecker war. Nach dem Mittagessen ging es weiter nach Kalaw.



Entspannen in Kalaw und am Inle-See

Einheimischer auf dem Inle See

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Kalaw ist eine kleine, friedliche Stadt in den Bergen. Unsere zwei Nächte hier verbrachten wir im Amara Mountain Resort. Das Hotel war im Kolonialstil gehalten und bestand aus ein paar Häusern in einem hübschen Garten. Plötzlich fühlten wir uns, als hätten wir Asien bereits wieder verlassen und wären irgendwo in England gelandet. Die Tage hier verbrachten wir mit Wandern in der umliegenden Region, Kalaw liegt auf über 1’300 Metern und man hat einen tollen Blick und schöne Wege zum Wandern oder Spazieren gehen. Auch die koloniale Kleinstadt hat durchaus ihre Reize. Nach den zwei Nächten waren wir ein wenig traurig, dass wir schon wieder gehen mussten, der Ort hatte es uns Allen angetan.
Weiter ging es zum Inle-See, wo wir im Inle Resort eincheckten. Dieses Mal begaben auch mein Bruder und ich uns ins Spa, eine hervorragende Idee. Nach unserer ersten Nacht begaben wir uns auf eine Bootsfahrt auf dem See. Wir sahen, wie die Einheimischen hier leben und ich war begeistert von den schwimmenden Inseln, die sich die Einheimischen aus Pflanzen bauen, um darauf Felder anzulegen. Mein Bruder – selbst passionierter Angler – kündigte an, daheim die Rudertechnik der hiesigen Fischer auszuprobieren. Die stehen tatsächlich auf ihrem Boot und rudern dabei mit einem Bein, ich freue mich schon darauf, ihn ins Wasser fallen zu sehen. Wir besuchten auch ein Weingut, eines der besten des Landes. Ich bin eher der Bier-Typ, aber die Damen hatten ihrn Spaß bei einer kleinen Weinprobe und nahmen auch ein Wenig mit.
Die Zeit in Kalaw und am Inle-See war sehr erholsam, genau das richtige bei all den Flugkilometern, die wir zurückgelegt hatten. Außerdem sollten wir unsere Kräfte auch auf den nächsten Etappen der Reise noch brauchen. Nach zwei Nächten in dem schönen Resort ging es wieder zurück nach Heho, um von dort nach Mandalay zu fliegen. Auf dem Weg zum Flughafen rief uns Mai von Exotic Voyages über das Handy unseres Reiseführers an, um sich zu erkundigen, ob alles in Ordnung sei. Wir versicherten ihr, dass alles Bestens ist und sie informierte uns, dass sie uns in unserem nächsten Hotel in Mandalay ein Upgrade organisieren konnte, eine wirklich nette Geste. Wieder einmal hieß es Abschied nehmen von einem Reiseführer, der Nächste erwartete uns bereits in Mandalay (Entschuldigung!).



Sonnenuntergang am Inle See



Mandalay: Die Stadt der Mönche

Töpferdorf bei Mandalay

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Vom Flughafen ging es zum Mandalay Hill Resort, wo wir für 3 Nächte in ein sehr großzügiges Zimmer eincheckten. Das Hotel liegt ein wenig außerhalb der Stadt am – wie der Name vermuten lässt – Fuß des Mandalay Hill. Auf diesem Berg gibt es viele verschiedene Pagoden. Die auf dem Gipfel gefiel mir persönlich am besten, da man von hier einen genialen Blick auf die Stadt und die Umgebung hat. Nach unserer ersten Nacht besichtigten wir die Stadt und stellten fest, dass sie voller Pagoden, Klöster und Mönche ist, was meiner Schwägerin natürlich sehr gefiel. Laut unserem Reiseführer sind rund ein Viertel der Einwohner Mandalays Mönche – eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass die Stadt rund 1,2 Million Einwohner hat. Mir persönlich gefielen die anderen Stationen auf unserer Reise allerdings besser, da es mir hier schon zu touristisch war. Zum Glück waren wir in der Nebensaison hier.
Am nächsten Tag begaben wir uns auf eine Radtour außerhalb der Stadt. Wir fuhren durch das alte Königreich Ava, die Tour began nahe der alten Hauptstadt Inwa. Der Kontrast zum Gewusel in Mandalay hätte kaum größer sein können. Ich genoss die Ruhe der kleinen Stadt aus alten Gebäuden. Weiter ging es durch die Landschaft, mit einer kleinen Fähre überquerten wir einen Kanal und durchquerten einige kleine Dörfer voller freundlicher Menschen. Dann kamen wir an einen Ort mit dem Namen Amarapura, wo sich ein See befindet, über den sich eine über 1 Kilometer lange Holzbrücke spannt. Nachdem wir von hier noch ein wenig weitergefahren waren wurden wir wieder eingesammelt und zurück zum Hotel gebracht.



U bein Brücke bei Amarapura



Eine Horde Affen, eine Bootsfahrt und ein Vulkan

Thanboddhay Phaya Pagode

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Am nächsten Morgen ging es nach einem sehr frühen Frühstück bereits weiter, da wir eine Fahrt von etwa 4 Stunden vor uns hatten, um zu unserer nächsten Station auf der Reise zu kommen: Monywa. Dort angekommen schauten wir uns zunächste – wie soll es auch anders sein – eine Pagode mit dem schönen Namen Thanboddhay Phaya an. Die Pagode ist voll mit Abbildungen von Buddha, laut unserem Reiseführer sollen es 500’000 sein – ich habe mir nicht die Mühe gemacht nachzuzählen, vermutlich hatte er Recht. Die Detailarbeit in all diesen Pagoden, besonders auch in dieser, ist einfach unglaublich, meine Schwägerin war natürlich komplett aus dem Häuschen. Nach dem Besuch dieser Pagode fuhren wir noch ein Stück weiter. Etwas außerhalb der Stadt befindet sich ein weiteres Höhlensystem voller Buddhastatuen, es heißt Po Win Daung. Zum Glück gab es hier deutlich weniger Spinnen als in Pindaya – gut für meine Frau und noch besser für meinen Arm. Doch eine andere Tierart fühlt sich hier offenbar sehr heimisch, besonders mein Bruder und ich hatten einen Riesenspaß mit den kleinen Kerlen, während die Damen lieber etwas auf Distanz blieben. Die Rede ist von Affen! Die Tiere sind alles andere als scheu und wissen ganz genau, dass bei Touristen wohl immer was Essbares zu holen ist. Auch wir haben die Jungs nicht hängen lassen und ihnen etwas abgegeben.
Übernachtet haben wir im Win Unity Hotel, was allerdings nicht wirklich der Rede wert ist, und das, obwohl wir erneut ein Upgrade bekommen haben. In dieser Stadt gibt es allerdings nicht viele andere Möglichkeiten, vielleicht auch ein Grund für die eher mäßige Qualität. Da wir aber ohnehin nur eine Nacht blieben, war das alles halb so wild.
Unsere nächste Station auf der Reise war der Mount Popa. Mit dem Schiff ging es zunächst von Monywa nach Bagan und von dort mit dem Auto weiter zum Mount Popa. Bagan war zwar auch eine Station unserer Reise, aber wir entschieden uns den Mount Popa vorher zu besuchen, da unser Rückflug von Bagan ging und wir uns den Stress und die Fahrerei am Abreisetag sparen wollten. Ursprünglich war der Mount Popa nicht Teil unserer Reise, aber meine Schwägerin wollte unbedingt her. Wir blieben eine Nacht im Popa Mountain Resort, das am Hang gebaut ist und von wo man einen genialen Blick in die Ebene hat. Das Highlight dieses Vulkans ist ein Kloster, das ganz oben auf dem Gipfel liegt. Es ist über eine Treppe von 777 Stufen zu erreichen und der Besuch lohnt sich. Am nächsten Tag ging es zurück nach Bagan, dem letzten Ziel unserer Reise.



Affenhorde in Monywa



Bagan: Krönender Abschluss einer fantastischen Reise

Bagan

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Die letzten 3 Nächte auf myanmarischem Boden verbrachten wir im Tharabar Gate Hotel in Bagan. Das Hotel war wirklich sehr schön und wir hatten unsere eigene Terrasse, auf der wir an den Abenden zusammensaßen und den Wein vom inle-See tranken, ein schöner Ort, um diesen tollen Urlaub standesgemäß ausklingen zu lassen. Das Restaurant im Hotel war auch gut, es gab wie meistens europäisches und asiatisches Essen, aber natürlich blieben wir bei den einheimischen Speisen, europäisches Essen haben wir daheim genug. Die zwei kompletten Tage die wir in Bagan hatten verbrachten wir damit, das Gebiet von Alt Bagan zu erkunden. Hier befinden sich über 2’000 Tempel und Pagoden auf etwa 40 km2. Am ersten Tag machten wir eine Radtour, bei der uns unser Reiseführer die wichtigsten Pagoden zeigte, am zweiten Tag schlenderten wir einfach ein wenig umher und genossen die Atmosphäre.
Nach unserer dritten und letzten Nacht in Bagan hieß es dann endgültig Abschied nehmen von Myanmar, die 17 Tage vergingen wie im Flug! Über Yangon und Bangkok ging es zurück nach Deutschland, aber vermutlich war es nicht das letzte Mal, dass ich in Asien war. Ich möchte meinem Bruder dafür danken, dass er nie locker gelassen hat und immer weiter versucht hat, mich auf diesen Kontinent zu bringen. Seine Versprechungen gingen alle in Erfüllung. Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an all unsere Reiseführer, die uns Land und Leute näher gebracht haben und mit denen es immer sehr angenehm war (und mal wirklich, myanmarische Namen sind garnicht so einfach zu merken). Und – last but not least – ein herzliches Dankeschön an Mai von Exotic Voyages, die mit uns die Reise geplant und auf all unsere Sonderwünsche Rücksicht genommen hat, wir können euch guten Gewissens weiterempfehlen.
Ich hoffe ihr hattet Spaß mit diesem etwas lang geratenen Reisebericht, ich hätte noch viel mehr erzählen können. Solltet ihr noch nie in Myanmar gewesen sein, dann solltet ihr das unbedingt nachholen, es lohnt sich!
Viele Grüße,
Stefan.



Tempel in Bagan


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