Reisebericht

Reisebericht: Viti und Annette unterwegs nach China

Reisebericht: Viti und Annette unterwegs nach China

Dies ist die Fortsetzung des Reiseberichtes Viti und Annette go China, diesmal chronologisch, weil fuer uns editiertechnisch einfacher. Wir wuenschen weiterhin viel Spass bei der Lektuere.

Inhaltsverzeichnis
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20. September 2008 – Wieder zurück nach Beijing

 
 
 
 
 
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Unsere Tagesform war mittelprächtig und wir hatten nichts gegen die Aussicht, den Nachmittag im Zug zu verbringen. Viti hatte sich zünftig erkältet und Annettes Därme waren seit dem feurigen Essen noch in Aufruhr. Am Morgen wollten wir aber noch zwei weitere alte Holzbauten besichtigen, für welche die Provinz Shanxi berühmt ist. Das Huayan-Doppelkloster in Datong wurde ursprünglich von den Liao vor etwa 1000 Jahren gegründet und teilweise nach Kriegswirren in der Jin-Dynastie wieder aufgebaut. Uns interessierten in beiden Klöstern jeweils nur eine Halle, die grösste buddhistische Halle Chinas im oberen Kloster von 1140, und eine kleinere aber ältere Halle von 1038 mit reichem Bilderschmuck im unteren Kloster. Beide konnten uns nicht sonderlich beeindrucken. Vielleicht lag es an unserer Tagesform, wohl aber eher daran, dass beide Klosterhöfe eher einer Baustelle glichen. Wir hatten eindeutig schon schönere Tempelanlagen gesehen und waren hier vom Ambiente her eher enttäuscht. Das obere Kloster wird heute wieder genutzt. Einige Mönche waren in ihren grauen Kutten auf dem unattraktiven Gelände unterwegs und es duftete nach Räucherwerk. Auf jeden Fall gehörten wir zu einer kleinen Schar von Touristen, welche sich an diese Orte verirren. So waren wir bald wieder zurück im Hotel, versuchten uns noch eine Stunde wenig erfolgreich mit dem Upload unseres Blogs, aber immerhin hatte Viti die Zugverbindungen nach Shenyang für nächste Woche recherchiert.
Gegen Mittag setzten wir uns in die Wartehalle des Bahnhofs und verdrückten unsere mitgebrachten Baozi. Wir rechneten mit einem vollen Zug und waren gespannt, wie die Fahrt diesmal in einem Hartlieger-Abteil werden würde. Da befinden sich jeweils drei Betten übereinander. Wir hatten wieder zwei untere Liegen und vermuteten, dass sich auf diesen dann alle sechs Passagiere sitzend drängen würden. So waren wir positiv überrascht, als wir uns in unserem Abteil alleine wieder fanden und uns nach Belieben ausstrecken konnten. Eines ist sicher: In der Schweiz werden wir es vermissen, liegend Zug zu fahren. Der ganze Wagen war nur schwach besetzt und es war angenehm ruhig. Wir schätzten angesichts der schönen Landschaft auch, dass wir dank der offenen Abteile zwanglos auf beiden Seiten hinausschauen konnten. So verfolgten wir noch mal von Ferne den Verlauf der Grossen Mauer bis sie sich den Berg hoch wand, und später entdeckten wir im gegenüberliegenden Fenster ganze Landstriche, welche wir auf der Hinfahrt auf unserer Seite nicht gesehen hatten. Als wir in Beijing einfuhren, dunkelte es bereits. Wir hatten unser Hotel wieder auf einen Zettel notiert und waren kurze Zeit später mit dem Taxi durch die beleuchtete Stadt unterwegs. Es hat sich bewährt, unsere Destinationen jeweils in chinesischen Zeichen aufzuschreiben, denn unsere Aussprache einzelner Worte wird von Taxifahrern oft kaum verstanden. Es mag teilweise an den örtlichen Dialekten liegen, wenn wir nicht einmal „Bahnhof“ verständlich machen können, aber oft auch daran, dass in unserem verbliebenen Reiseführer leider keine Töne angegeben sind. In sonstigen Situationen kümmern wir uns ehrlich gesagt wenig um die Töne und werden trotzdem verstanden. Da scheint die Aussprache weniger wichtig, weil der Kontext klar ist.
Im Hotel bekamen wir wieder dasselbe Zimmer zugewiesen und legten nur kurz unsere Sachen ab. Dann hatten wir Lust auf Jiaozi, die hiesige Form von Ravioli. Wir fanden das empfohlene Restaurant und bestellten erstmal zwei verschiedene Sorten. Es hatte etwa 50 verschiedene Sorten auf der Karte und man konnte zusehen, wie sie frisch gefüllt und zubereitet wurden. Sie schmeckten so gut, dass wir gleich noch mal zwei Portionen (von zwei anderen Sorten) bestellten. Die mit Schnittlauch und Ei fanden wir am besten. Trotz Vitis triefender Nase kehrten wir zufrieden und wohlgenährt ins Hotel zurück.



 
 
 
 
 
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21. September 2008 – Dingling und Changling

 
 
 
 
 
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Die Freude in unserer Stammfrühstücksbeiz war gross, als wir nach drei Tagen Pause wieder bei ihnen auftauchten und das gewohnte Frühstück zu uns nahmen. Anschliessend fanden wir schnell ein Taxi, das uns zum Deshengmen Busbahnhof brachte. Nach kurzer Suche fanden wir den gewünschten Bus Richtung Changping. Der Busbegleiterin konnten wir klar machen, was unser Ziel sei, und als es nach gut einer Stunde so weit war, meldete sie, dass wir hier aussteigen sollen. Jetzt ging es auf die Suche nach der Abfahrtstelle des Buses 314 von Champing Donghua zu den Ming Shi San Ling, den Dreizehn Minggräbern. Wir hatten am Vorabend nämlich noch gemeinsam diskutiert, welche der Sehenswürdigkeiten wir bei eher schlechtem Wetter anschauen gehen sollen, denn der Wetterbericht vermeldete nichts Gutes für die kommenden Tage. Da mussten die Minggräber hinhalten. Der Himmel war dann auch bedeckt von einem Gemisch aus Dunst, Smog und Wolken, so dass die Sicht ziemlich eingeschränkt war. Wir mussten ein wenig warten, bis der Bus kam und mit diesem dann bis fast an die Endhaltestelle fahren. Als wir endlich beim Dingling, einem der 13 Gräber, ankamen, war es schon halb Zwölf. Der Standort für die Begräbnisstätten der Ming-Kaiser wurden nach geomantischen Grundsätzen hier etwa 50 km ausserhalb von Beijing gewählt. Ideal dabei ist jeweils, wenn sich im Norden Hügel befinden, die gegen Süden in eine Ebene mit einem Wasserlauf auslaufen. Die Berge im Norden sollen vor bösen Geistern schützen, denn im Norden liegt nach den chinesischen Vorstellungen das Böse und Schlechte. Begraben sind hier 13 Kaiser der Ming-Zeit (1368-1644). Der Experte für chinesische Geschichte mag nun feststellen, dass es ja 16 Ming-Kaiser gab. Der erste Ming-Kaiser liegt in Nanjing begraben, wo auch seine Hauptstadt lag. Das Grab des zweiten Kaisers ist unauffindbar und die Grabstätte des siebten Kaisers liegt aufgrund dynastischer Streitigkeiten abseits.
Wir stiegen also beim Dingling aus, der Grabstätte für den dreizehnten Ming-Kaiser Wanli. Dieser war 48 Jahre an der Macht (von 10 bis 58jährig) und war ein Trunkenbold und brutaler Kerl, der so manches Menschenleben auf dem Gewissen hatte, wie wir von unserem Audioguide erfuhren. Die Grabanlagen sind alle nach dem gleichen Prinzip gebaut. Südlich des Grabes liegt eine Abfolge von mehreren Höfen, die die Verbotene Stadt abbilden sollen. Diese werden von einer rechtwinkligen Mauer umgeben, was die Erde symbolisiert. In einer runden Umfriedung, was den Himmel symbolisiert, befindet sich dann der eigentliche, mit Bäumen bewachsene Grabhügel. Im Innern des Grabhügels ist eine Abfolge von Räumen gebaut. Das Dingling ist das einzige Grab der Ming, das bis anhin geöffnet wurde. Wir konnten also hinabsteigen, zu sehen gab es da jedoch nicht mehr viel, denn die Kunstschätze wurden alle abgeräumt und in irgendwelche Museen verstreut. Nach der Besichtigung vom Dingling wollten wir noch das Changling besuchen. Es gelang uns erfolgreich, alle Taxifahrer abzuschütteln und mit einem öffentlichen Bus die Strecke zurück zu legen, denn das Gelände ist weitläufig. Im Changling liegt der dritte Ming-Kaiser Yongle begraben, der die Hauptstadt nach Beijing verlegte. Dies ist die grösste Grabanlage der Ming und hier sind auch die meisten Gebäude erhalten. Besonders beeindruckt hat uns die Halle der Himmlischen Gnade. Dabei handelt es sich um eine riesige Halle, deren Dach von mächtigen Holzsäulen aus Nanmu-Stämmen, die aus Yunnan (liegt ganz im Süden) hier her transportiert werden mussten. Die Säulen waren so stark, dass wir sie gemeinsam nicht hätten umfassen können, und deren Höhe betrug etwa 15 m. In der Zwischenzeit hatte es begonnen zu regnen und wir waren nun ausgerüstet mit Regenjacke, Hut, Schirm, Fotokamera und Audioguide.
Nach dem Changling war vier Uhr bereits vorbei und aufgrund des nun strömenden Regens liessen wir den Seelenweg, wo mehrere Steinfiguren den Weg Säumen, sein. Bis wir wieder in Beijing ankamen, war es halb Sieben. Wir fanden nicht auf Anhieb ein Taxi und so stapften wir durch teilweise knöcheltiefe Pfützen in Richtung Hotel. Beim Trommelturm war dann endlich ein Taxi leer und wir schafften es, es anzuhalten. Klitschnass kamen wir so in unser Hotel zurück. Wir zogen uns rasch um und rannten zum Restaurant wenige Meter neben unserem Hotel. Da assen wir ausgezeichnete Traditional Dishes. Einmal bestellten wir Entenstreifchen mit Sojabohnen und Gemüse, einmal Lammfleisch nach Pekingart. Das Lamm war dann ähnlich wie die Pekingente mit Kruste zubereitet und wurde zusammen mit Zwiebeln, Gurken, Sojasauce und Chilisauce in hauchdünne Pfannkuchen eingewickelt und wie ein Kebap gegessen. Es schmeckte ausgezeichnet.

PS: Am 15. September sind nun endlich auch die Panoramabilder der Verbotenen Stadt hochgeladen



 
 
 
 
 
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22. September 2008 – Überraschende Wetterwechsel

 
 
 
 
 
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Wir hatten einen Regentag erwartet und wollten eigentlich ausschlafen. Daraus wurde jedoch nichts, denn als Viti um 7 Uhr aus dem Fenster blickte, begrüsste ihn ein blauer Himmel. Wir standen gleich auf und gingen frühstücken und beratschlagten uns, was denn jetzt zu machen sei. Wir beschlossen, in den Sommerpalast zu radeln. Zuerst machten wir aber Wäsche bereit, denn in unserer Strasse gab es eine Wäscherei und weil wir zu faul waren, selber zu waschen und es hier eigentlich günstig ist, brachten wir die Schmutzwäsche zu einem Profi. Dann machten wir eine Ehrenrunde um unseren Block und landeten schliesslich bei der Beijing Jade International Youth Hostel. Das wollten wir uns anschauen, denn diese Unterkunft wäre eine gute Alternative zu unserem Hotel. Hier gab es auch Fahrräder zu einem sehr günstigen Preis zu mieten, was wir gleich machten. In der Zwischenzeit hatten Schleierwolken einen Grossteil des Himmels schon wieder eingenommen und wir entschieden, doch nicht in den Sommerpalast zu radeln, denn das wäre recht weit gewesen und wir hatten Angst, es würde zu regnen beginnen. Wir änderten den Plan, und fuhren zum Beihai-Park, der gleich hinter dem Kaiserpalast beginnt. Da erklommen wir den Hügel mit der Weissen Dagoba, das Wahrzeichen des Beihai-Parks. Der Hügel wurde künstlich aufgeschüttet, um den See darum auszugraben. An Menschenkräften hat es in China zu keiner Zeit gefehlt. Dann nahmen wir die Fähre auf die andere Seeseite. Wir bestaunten die Neun-Drachen-Mauer, die Fünf-Drachen-Pavillons und den Pavillon des Kleinen Westlichen Himmels. Im Studio zur Beruhigung der Sinne assen wir einen ungesalzenen Maiskolben mit Potato-Tomato-Chips, was sich sehr gut ergänzte. Auf dem Rückweg dann noch eine Magnum-Glace als Dessert. Inzwischen hatten sich die Schleierwolken zu unserer Überraschung wieder verzogen, die Sonne schien und es wurde warm. Der Wetterbericht hatte doch gesagt, es werde regnen und nun hatten wir schönes Wetter. Also sagten wir die Siesta ab und pedalten mit unseren Rädern zum Himmelstempel, um dort ein paar Fotos mit blauem Himmel zu schiessen. Das dauerte gut eine halbe Stunde. Als wir ankamen war der Himmel schon wieder bedeckt und wir waren nicht sicher, ob es gleich zu regnen beginne. Doch nun einmal hier kauften wir uns ein Ticket für den Himmelstempel und behängten uns mit einem Audioguide. Diese gewaltige Tempelanlage, die zum Weltkulturerbe zählt, war zu Zeiten des kaiserlichen Chinas der Nabel der Welt. Hier opferte der Himmelssohn, denn so bezeichneten sich die Kaiser, dem Himmel. Mit den Zeremonien zur Wintersonnenwende bat der Kaiser um gutes Wetter und gute Ernte. Wir haben uns enorm auf diese Anlage gefreut. Uns wurde nun aber schmerzhaft vor Augen geführt, dass wir im bevölkerungsreichsten Land der Erde reisten. Enorm viele Tourbusse standen schon am Eingang der Tempelanlage. Diese transportierten insbesondere auch die (vermutlich aufgrund der Olympiade) bisher noch beschränkt in Erscheinung getretene Spezies der chinesischen „Dächlichappetouristen“ in Massen hier her. Dies sieht dann so aus, dass sich eine Gruppe meist älterer Leute, die alle mindestens die gleiche Kappe an haben (besser noch mit den gleichen T-Shirts oder Jäcklein), und sich hinter einen mit Megaphon und Fahne ausgerüsteten Anführer in Zweierreihe scharen. Das Megaphon ist selbstverständlich auf maximale Lautstärke eingestellt. Da hinein brüllt nun der Führer der Gruppe seine Erklärungen. Hat er nichts mehr zu sagen, so stellt ein anständiger Führer Musik ein, damit seine Gruppe nun nicht nur die Fahne und die Dächlikappen seiner Mitreisenden als optische Orientierungspunkte hat, sondern damit die Leute nun auch noch einem akustischen Signal folgen können. Da dies gleichzeitig etwa zehn Gruppen machen, herrscht ein entsprechender Lärmpegel. Das Gelände des Himmelstempels ist nicht so gross wie im Kaiserpalast und so verteilten sich die Menschenmassen weniger gut. Dies trübte die Ausstrahlung dieses Monumentes.
Als erstes gelangten wir zum Himmelsaltar. Dieser besteht aus einer kreisrunden, dreistufigen Terrasse. Neun Stufen führen jeweils auf das nächste Niveau. Auf der obersten Terrasse bilden neun Steine den innersten Ring. Dann folgen 18, 27 usw. Die Zahl Neun gilt als kaiserliche Zahl, da sie die höchste ungerade Zahl ist. Ungerade Zahlen werden dem Yang zugeordnet, wie auch die runden Terrassen, die den Himmel symbolisieren. Dagegen lassen sich gerade Zahlen dem Yin zuordnen, wie etwa die vier Zugangstore, aber auch die viereckige Umschliessungsmauer, die die Erde symbolisiert, wird dem Yin zugeteilt. Das Bauwerk ist also voller Symbolik. Das Zentrum der obersten Terrasse bildet eine leicht erhöhte, runde Steinplatte. Diese Steinplatte bildete zu kaiserlichen Zeiten den Mittelpunkt der Erde. Natürlich wollte jeder der chinesischen Touristen auf diesem Stein stehend fotografiert werden, was fast zu tumultartigen Szenen führte. Im zweiten Komplex steht dann die Halle des Himmelsgewölbes. Da musste man anstehen, um einen etwa 4-Sekunden langen Blick in das Innere hineinwerfen zu können. Umgeben war der Komplex von der Echomauer. Angeblich kann ein Flüsterton auf der anderen Seite der Mauer verstanden werden, was nur bei absoluter Stille funktioniert. Dies wurde ununterbrochen von einer Horde von Chinesen ausprobiert, die die Wand anbrüllten. Den letzten Komplex fanden wir am Schönsten. Hier steht majestätisch die Halle der Ernteopfer. Das Abbild dieser Halle ziert schier jeden Chinaprospekt. Viti war der Meinung, dass wir bei schönerem Wetter nochmals hierher kommen müssten, denn die Menschenmassen sammelten sich lediglich an der Südseite. Auf den anderen drei Seiten war kaum ein Mensch und man könnte ruhig verweilen. Dann gaben wir unsere Audioguides wieder ab und nahmen den Rückweg in Angriff. Es begann nicht zu regnen und so kamen wir glücklicherweise trocken nach Hause.
Wir wollten nun noch ein Bahnbillet nach Shenyang organisieren. Diese seien zum gewünschten Datum nicht erhältlich, wir müssten da schon selber zum Bahnhof gehen. Zuerst gingen wir aber mit dem Taxi essen. Wir beherzigten einen Tipp von Christian und fuhren zu einem Tailänder im Sanlitun-Viertel. Das Restaurant könnte ebenso gut in London oder Zürich stehen, die ausländischen Gäste waren in der Überzahl. Das Essen aber war in der Tat ausgezeichnet, und kostete nur einen Viertel dessen, was wir zu Hause dafür hätten investieren müssen. Wir haben mittlerweile einige chinesische Macken angenommen. Eine davon ist, dass blitzschnell gegessen wird, und kaum ist der letzte Bissen geschluckt, auch gleich bezahlt wird (immerhin wartet Viti immer noch, bis Annette den letzten Bissen geschluckt hat). Richtig chinesisch geht so, dass der erste der Gesellschaft, der den letzten Bissen ins Maul gesteckt hat, die Essstäbchen hin schmeisst, aufsteht, zahlt und auf die Strasse läuft. Alle anderen haben das Nachsehen. Wir nahmen ein Taxi zum Bahnhof, um die Verfügbarkeit der Bahnbillette nach Shenyang aus eigener Hand zu erfahren. Alle Tickets unabhängig vom Fahrziel waren für den 27., 28. und 29. September ausgebucht, weil da die chinesischen Ferien beginnen (am 1. Oktober ist Nationalfeiertag). Wir bekamen ein Billet für den 30. September, allerdings nicht über Nacht. Wir kauften es trotzdem und liessen uns dann nach Hause chauffieren.



 
 
 
 
 
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Kommentare
  • LangerLappi 10.08.2008 | 09:18 Uhr

    ... aus allen "Selbsportraits mit ausgestrecktem Arm" könnte man eine Reihe machen: Die Haare von Annette. Mal gerade, mal schräg, mal mit Kopftuch. Immer anders.

    Gruß
    ZLL
    (Zürichs Langer Lappi)

  • Kaeseplatte 10.08.2008 | 17:57 Uhr

    Prima Bilder
    Grüße

  • LangerLappi 19.08.2008 | 19:39 Uhr

    Reiseimpressionen bequem ins Wohnzimmer. Ist eigentlich eine sehr angenehme Art, an einer Reise teilzunehmen!!
    Manchmal hatte ich sogar den Eindruck, etwas China und Kirgisti..g..i..an (wie hieß das noch einmal?) zu riechen.

  • steinis 09.09.2008 | 19:18 Uhr

    hallo vitti und annette

    also wenn wir so bilder sehen, müssen wir unsere meinung über china doch langsam etwas ändern :-) gibt ja schon das eine oder andere schöne plätzli!!

    weiterhin gute reise
    steinis

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