Norddalmatien

Reisebericht

Norddalmatien

Reisebericht: Norddalmatien

Wir waren zum ersten Mal in Kroatien und ich habe versucht, alles zu machen, was angeboten wird. Billig ist Kroatien nicht, aber sehenswert! Mit dem Wetter hatten wir im April Glück: nur am ersten Tag/Vormittag hat es geregnet und in der letzten Nacht war ein Gewitter, aber wen stört das? Sonst viel Sonne und freundliche Menschen.

Zadar bei Nacht



Reisebricht

Anreise war von 7:00 bis 17:00 mit vielen Pausen. Der Verkehr war ruhig. Wir haben den Dienstag gewählt, weil vor dem Montag und dem WE gewarnt wird, wegen dem Reiseverkehr. Und da wir in der Vorsaison lagen, war das auswählen des Reisezeitraums von Dienstag zu Dienstag kein Problem! In Österreich mußten wir neben der Vignette für die Autobahn(8;50€), noch zwei Tunnel extra bezahlen: 5€ und 8€.
Für Slowenien gäbe es eine 1_Woche-Vignette für die Autobahn, da wir aber 8 Tage in Kroatien waren, mußten wir 1-Monats-Vignette kaufen, was Zähneknirschen bereitet hat! Preis: 30€! In Kroatien gibt es keine Vignette für verschiedene Zeiträume. Man muss bevor man auf die AB fährt am Automaten einen Knopf drücken: ein Zettel kommt raus und die Schranke öffnet sich. Beim Verlassen der AB muss man dann zahlen, je nach Strecke. Ich mußte für die Fahrt bis Zadar zweimal zahlen: 6€ und 16€. Für eine Fahrt nicht unbedingt billig! Mit dem Navi war es nicht schwierig, die Privatwohnung zu finden. Unsere Hauswirtin, die etwas englsich sprach, wartet schon auf uns. Am Abend gab es eine Fischpaltte für mich und ein Kalbschnitzel für meine Frau, plus 1 Flashce Weißwein für350 Kuna. Ungerechnet 23€ pro Person.
Am Mittwoch besuchten wir das Glasmuseum in Zadar. Es hatte geregnet und wo wir herkommen, aus Bayern, wird auch Glas hergestellt und wir fanden das alte Glas hochinteressant.Es hatte aufgehört zu regnen, im Laufe der Altstadtbesichtigung und erklimmten den Turm der Kathedrale für 2€ pro Person. Der Ausblick ist fantastisch und die Sonne hat auch wieder gescheint! Mittagessen gab es in der Studentenküche der Uni: Restaurant Barbakan. Am Abend besuclhten wir noch die Meeresorgel und den Sonnengruß, eine Scheibe in der sich die Sonne bei Untergang schön spiegeln soll, was bei unserem Besuch nicht passiert ist.
Heute am Donnerstag stand ein Höhlenbesuch auf dem Plan. Ich wollte nicht die AB benutzen und schon wieder blechen. Ich habe das Navi, was sehr empfelenswert ist, neu konviguriert und so kamen wir auch ans Meer! Ich bog einfach von der Landstraße ab und fuhr nach Posadaije, wo wir am Meer ein Cafe entdeckten und eine angenehme Zwischenpause war uns gesichert!
Treffpunkt war das erste Lokal in Rovanjska, beim roten Van. Wir waren immer noch zu früh dran. So zog es uns wieder ans Meer und ich schoss noch einige Bilder von meiner Frau am Ufer des Meeres. Wir gingen zurück zum Auto und Marijan Buzov, unser Führer war auch schon da. Er spricht gut deutsch und hat uns alles notwendige für den Höhlenbesuch erklärt. Wir schlüpften in den Overall und die 15minütige Wanderung ging los. Am Eingang der Höhle setzten wir die Helme auf und mußten erst mal auf dem Bauch kriechend durch den Eingang der Höhle! War aber kein Problem. Aber es gibt auch in der Höhle noch kleinere Löcher, wo wir durchschlupfen mußten, was aber kein Problem war, denn Marijan hat uns genau gezeigt, wie wir durchsteigen mußten! Die Höhle hat 16-17°C und besteht aus sehr vielen Stalagmiten und -titen. Sie ist schon sehr alt, wurde aber erst 1985 für Touristen geöffnet! Um 12:15 waren wir wieder beim Auto und bezahlten noch den schönen Ausflug.
Die Fahrt ging weiter zum Paklenice NP, der nicht weit entfernt ist von der Höhle! Nach ca. 20km waren wir am Eingang des NP. Ich mußte 40Kuna zahlen pro Person. Da noch vorsaison war, konnten wir bis zumn obersten Parkplatz fahren, was immer Sommer bestimmt nicht mehr gehen wird, aber es fährt auch ein kostenloser Pendelbus dorthin! Trotz Vorsaison, war der Parkplatz fasl voll und wir bekamen noch den letzten freien Stellplatz! Man kann hier auch sehr gut klettern, aber wir sind keine Kletterer und blieben lieber auf dem schönen Wanderweg. Es kamen schon weider einige Wanderer retoure. Wir wußten von Internet, dass die Berghütten noch alle geschlossen sind. Wir hatten etwas Obst dabei und GEtränke. Die Berghütten öffneten erst am 30.4. und es gibt Stellen, wo man sein Trinkwasser mit Quellwasser wieder auffüllen kann! Wir sind an der ersten Hütte vorbei, über den Bach, der unser Begleiter war. Winnetou war auch nicht mehr da... Nach einer Weile verzog sich das Wetter, es fing an zu tröpfeln und die Sonne war weg! Wir wollten in kein Gewitter laufen und kehrten nach einer Apfelmahlzeit um. Nach 10 Minuten hat es auch wieder aufgehört zu tröpfeln. Von den vielen schönen Tieren, die man hier sehen könnte, Bär, Wolf, Luchs, haben wir leider nur schöne Schmetterlinge gesehen: Osterluzeifalter und den Segelfalter und einige andere.Nach drei Stunden Wanderung auf schönen Weg, waren wir wieder im Tal und genehmigten uns noch einen Kaffee. Auch dieser Ober sprach etwas deutsch!
Am Feitag besuchten wir den Krka NP, der in 60km Entfernung erreicht war. Man sollte bei der Anreise nicht die erste Abfahrt nehmen! Die AB hat wieder 2 X 3,90€ gekostet. Wir konnten wieder bis zum Ende der Straße fahren, wo sonst nur der Pendelbus hinfährt. Wir haben auch nur den Rundgang von hier gemacht, der aber wirklich sehr schön ist. Sehr viele Wasserfälle, große und Kleine. Wir haben Vögel, Schmetterlinge, Schlangen und Echsen gesehen. Alles harmlose Tiere und vor allem scheue Tiere, die man schnell versprengt hat! Nach dem Rundgang haben wir noch Sibenic am Meer besucht. 60km von hier. In Sibenic gibt es viele Parkplätze. Wir haben dann für 3 Stunden 15Kuna, 2€ bezahlt. In Sibenic ist die Altstadt hochinteressant. Es gbit sehr viele Kirchen, Parks und Cafes...
Am Samstag und nur am WE machten wir unsser Krupa River Trekking. Es ist noch Vorsaison und somit wenige Leute die mitmachen sollten. Die GeoDaten die ich in mein Navi eingaben kann, warten falsch. Und ich dachte mir laufend: warum fahren wir in den Süden, wenn der Treffpunkt im Osten liegt!? Habe gestoppt und meine Karte geöffnet. Und siehe da, mein Gespür hat mich nicht getäuscht, wir fuhren in die falsche Richtung, trotz Navi!!! Und Ziel Kastel Zegarski konnten wir auch nicht eingeben, weil ich keine genaue Anschrift hatte, wie es das Navi erfordert! Habe aber denn eine großere Stadt davor angesteuert und dann ist es wieder beschildert. Gegen 10:00 waren wir am Ziel und wurden von Filip, der auch deutsch spricht, begrüßt. Es wurde angeboten zum Startpunkt in 45 MInuten hinzuwandern, oder selber hinzufahren. Wir entschieden uns für die Fahrt mit dem eigenen Pkw, weil wir ja eh noch den ganzen Tag auf den Beinen sein werden! Im Kloster Krupa gab es eine kleine Rundführung, es wurde alles von Filip übersetzt. Das Koster wird gerade renoviert., Es gab schöne Heiligenbilder zu sehen. Das Dachgewölbe ist mal übermalt worden und das Gemälde wird nun wieder freigelegt!
Die Wanderung ging dann los. Zuerst durchs UNterholz mit Sträuchern, dann am Fluss entlang, die Farbe das Flusses war überwältigend grün/nellblau! Fische sah man auch und Frösche springen im Gras. Wir waren von dieser aktiven Natur überrascht! Ein weiterer Fluss kam hinzu und wir mußten ihn auf spärlichen Steinen überqueren. Dann ging es zwar am Fluss weiter aber statt Wiese, gab es nur noch große Felsen und keinen hergerichteten Weg! Später hieß es, das Wasser steht zu hoch, wir müssen die Stelle umgehen: den Berg rauf und wieder runter! Es war mittlerweile 13 Uhr geworden und Filip schlug vor, eine Mittagspause einzulegen, wenn wir wollten. Wir hatten natürlich unsere Brotzeit dabei, die wir dann in der Bergwand verzehrten! Am Ende des Flussweges gab es eine Brücke zum anderen Ufer. Diese Brücke war in Form von halben Eheringen angelegt, weil der Mann die Liebe zu der Frau am anderen Ufer beweisen wollte(Sage), Die Brücke ist momentan baufällig und gesperrt. Nichtsdestotrotz waren wir auf einem Halbring und Filip hat viele Bilder von uns gemacht, auch mit dem schönen großen Wasserfall hier! Nun ging es vom Fluss weg, den BErg hoch. Oben war ein kleiner Bauernhof. Der Bauer hatte Hühner, Gänse, Ziegen und einen kleinen Garten: alles was man zum abgeschiedenen Leben braucht. Stromanschluss hat er! Sonst am Ende der Welt! Es gab eine kostenlose Brotzzeit mit Buttermilch von der Ziege, Käse, Schinken vom Schwein, selbstgebackenes Brot und einen Grappa, den der Bauer selbst gebrannt hat! Auf Wunsch machte und die Bäuerin sogar einen Kaffee. Wir wurden sehr freundlich empfangen und herzlich bewirtschaftet!!! Nun mußten wir zurück zum Auto! Der Weg war eine Straße nun auf dem Rücken dieses Bergwalles. Später sahen wir das Kloster Krupa von oben und es war nicht mehr weit.. Bald find es an leicht zu tröpfeln: es war April in Dalmatien! ABendessen gab es in einer Pizzeria, wo eine Lifeband spielen sollte, die aber nicht kam...
Am Sonntag ging es wieder nach Kastel Zegarski, wo wir nur am WE buchen konnten. Aber wir hatten Glück mit dem Wetter, wenn wir auch die Tage nicht nach dem Wetter richten konnten! Vorher fuhren wir nach Nin, 15 Minuten nördlich von Zadar. Vom Raftingcenter machten wir eine Bootstour mit 2 Deutschen und 11 Holländern! Das Bootfahren war trotz der Stromschnellen und Wasserfälle nicht gefährlich. 2 Wasserfälle konnten wir umwandern. Einen mit 2,5m durfte ich alleine runterrauschen! Und die Stromschnellen waren nur lustig! Der Wettergott war uns auch gnädig. Gegen 16 Uhr waren wir wieder beim Auto. Mit einem Jeep wurden wir vom Rafting Ende zum Einstiegspunkt gebracht. Gegessen haben wir unsere eigene Brotzeit an einem schönen Wasserfall, zu dem wir ohne Boot in 10 Minuten hingewandert sind!
Am Montag haben wir es wesentlich ruhiger angehen lassen: wir sind ja in Urlaub und nicht auf der Flucht! UM 9 Uhr sollten wir am Steg von Zadar sein. Wir hatten noch Zeit und wanderten wieder zur Meeresorgel und der Sonnenscheibe. Mit dem Boot dann besuchten wir den Kornati NP. Die Inseln die aus dem Meer ragen, sind die Spitzen eines versunkenen Gebirges! Es gibt ein zweites, kleines Frühstück auf dem Boot und ein reichliches Mittagessen. Um 17 UHr war der Ausflug zu Ende und wir mußten unsere Wohnung noch sauber machen. Dann ging es zum letzten Mal in die schöne Altstadt von Zadar, in 15 Minuten Wanderung! Die Zimmer auf der Halbinsel sind wesentich teurer! Wir haben noch viele Cafes besucht und nach dem reichlichen Mittagessen nur mehr ne Pizzaschnttte verzehrt!
Am Dienstag um 7 Uhr war Schlüsselübergabe bei der Wohnungsnachbarin, wie vereinbart. Auf dem Rückweg hat mich das Navi über St. Michael gelotzt und ich konnte die Maut für einen Tunnel sparen, mußte am 40 km länger fahren. Wir wollten wieder mal nach Kroatien, wenn es wärmer ist und wir ins Wasser auch steigen könnten. ABer das muss sicht erst ergeben...







Kloster Krupa


Teilen auf

Mein Interessenprofil

Bitte melden Sie sich an, um Reiseziele zu Ihrem Interessenprofil hinzuzufügen.

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Norddalmatien 2.50 4

Beliebte Community-Inhalte: AustralienNorwegenThailandVietnamItalienBarcelonaIndien ReiseführerIndien Tipps