Usbekistan: Moscheen, Medresen, Minarette. Teil 3: Chiwa

Reisebericht

Usbekistan: Moscheen, Medresen, Minarette. Teil 3: Chiwa

Reisebericht: Usbekistan: Moscheen, Medresen, Minarette. Teil 3: Chiwa

Samarkand und Buchara haben wir bereits kennengelernt. Ein Besuch von Chiwa, der dritten "Perle" Usbekistans, soll das "Erlebnis Seidenstraße" abrunden. Nur wenigen Ländern auf der Welt ist es beschert, auf engem Raum drei solch eindrucksvolle Welterbestätten zu besitzen.

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Anreise

Die Große Kyz Kala-Festung in Merw.

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Auf der usbekischen Seite des Amu Darja, der die Grenze zu Turkmenistan bildet, nimmt Dilshod uns fünf freudestrahlend wieder in Empfang. Von Buchara waren wir in das Nachbarland eingereist und hatten uns dort vier Tage aufgehalten. Nach dem Besuch der Welterbestätte Merw, der uralten Oasenstadt an der Seidenstraße, die einst neben Bagdad die größte Stadt der Welt war, waren wir in die Hauptstadt Ashgabat geflogen, wo wir uns angesichts eines unbeschreiblichen Personenkults um den Präsidenten Turkmenbashi und seinen Nachfolger die Augen reiben mussten. (Siehe Reiseberichte "Turkmenistan - Wo die Seidenstraße die Wüste kreuzte." und "Ashgabat - Cäsarenwahn in der Wüste")



Turkmenbashi der Große



Eines der höchsten.

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In aller Frühe waren wir heute von Ashgabat in den Norden Turkmenistans nach Dashoguz geflogen. Von dort waren wir in die Karakum-Wüste gefahren und hatten Konya Urgench besichtigt, im 12. Jahrhundert Sitz der Schahs von Choresmien und seit 2005 ebenfalls Weltkulturerbestätte der UNESCO. Mit dem Bild des mit 62 Metern höchsten Minaretts Zentralasiens noch im Kopf hatten wir schließlich die sich lang hinquälende Grenzabfertigung über uns ergehen lassen. Jetzt sind auch wir erfreut, unseren uns so lieb gewordenen Guide wiederzusehen. Es ist ein wenig wie ein Nachhause-Kommen.



Bis wir vor den Mauern von Chiwa (auch Khiva und Xiwa) stehen, sind es nur noch "lächerliche" 30 Kilometer. Was sind schon 30 Kilometer, wenn man sie im Kleinbus auf einer - wenn auch etwas holprigen - Asphaltpiste zurücklegt?! In unseren Gedanken sind wir auch stets in der Zeit, als schwerbeladene Karawanen von einem Handelsplatz an der Seidenstraße zum nächsten zogen, von einer Oase, wo es wieder Wasser gab, zur nächsten. Sie werden die Mauern von Chiwa sicherlich herbeigesehnt haben. Und was waren das für Mauern, hinter denen Händler und Bewohner der Stadt Schutz vor gierigen Angreifern suchten!



Mauerwerk aus Lehm.



Ausflug in die Geschichte Chiwas

1997 feierte Chiwa seinen 2.500sten Geburtstag. In dieser langen Zeit erlebte die Stadt ein ständiges Auf und Ab. Auf Blütezeiten folgten durch Eroberung, Pest oder Hunger Zeiten des Niedergangs. Das ging so weit, dass zur Mitte des 18. Jahrhunderts nur noch 40 Familien in der Stadt lebten! Die günstige strategische Lage hatte Chiwa von Beginn an zum Objekt der Begierde gemacht. Nicht nur Dschingis Khan und seine Horden (1220), auch Timur Lenk (1388) und seine Heerscharen hatten die Stadt erobert und zerstört. Karawanenräuber bemächtigten sich ihrer und operierten von hier aus - so wie in unseren Tagen Piraten von Somalia aus Schiffe im Indischen Ozean kapern. Aber auch die fruchtbare Großoase Choresm beidseits des Amu Darja löste Eroberungsgelüste aus. Die Melonen aus dieser Gegend sollen die besten der Welt gewesen sein und wurden bis nach Bagdad gehandelt.

Chiwa war aber auch ein Hort des Wissens und der Wissenschaften. Kein Geringerer als der Mathematiker, Astronom und Geograph Muhammad Ibn al-Charizmi lebte und wirkte hier einige Jahre im 9. Jahrhundert. Der aus Choresmien stammende Universalgelehrte gilt als "Vater" der Algebra und des Algorithmus'. Von seinem Namen leiten sich die uns allgegenwärtigen Begriffe ab.










Die Seidenstraße in Mittelasien.

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Durch eine Lücke in der massigen Schutzmauer, dem restaurierten Westtor, wollen wir die Altstadt betreten. Zunächst aber verweilen wir noch etwas an einer überdimensionierten Plakatwand, die die UNESCO mit einer Übersichtskarte über die zentralasiatischen Hauptstränge der Seidenstraße (Silk Road) versehen hat.
Dilshod, unser wandelndes Geschichtsbuch, ist wieder ganz in seinem Element, als er uns anhand dieser Karte vom Handel zwischen China und Europa über die Seidenstraße erzählt. Meistens hört man ja nur davon, dass aus China Seide, Porzellan (engl. "china"!!), Papier, Jade, Tee und Gewürze nach Europa gelangten, wenig oder gar nichts vernimmt man darüber, dass auf diesem Wege im Gegenzug Waren von West nach Ost gelangten. Dazu gehörten Gold und andere Edelmetalle, Weihrauch, Teppiche und Gobelins. Auch darf man sich den Handel nicht so vorstellen, dass die Karawanen praktisch die gesamte Strecke zurücklegten; vielmehr gelangten die Waren etappenweise von einem Handelsplatz zum nächsten, wo sie gegen Waren, die in der anderen Richtung vertrieben wurden, getauscht wurden. So wechselten die Güter viele Male den Besitzer, bis sie schließlich am jeweilig anderen Ende des Handelsweges angekommen waren.




Die Seidenstraße.



Soweit der kleine Ausflug in die Geschichte der Seidenstraße - wegen der wir uns ja eigentlich auf diese Reise begeben haben.
Heute leben in Chiwa wieder 60.000 Menschen, davon allerdings nur der kleinste Teil in der Altstadt Ichan Kala. Die großartigen Bauwerke in diesem fast völlig ummauerten Rechteck stammen größtenteils aus dem 19. Jahrhundert und suchen in ihrer Geschlossenheit Ihresgleichen. Kein Wunder, dass fast jeder Reiseführer die Altstadt gerne als ein einziges großes "Freilichtmuseum" bezeichnet. Für meinen Geschmack wird man damit allerdings der Stadt nicht ganz gerecht, denn im Gegensatz zu einem Museum ist sie nicht tot! Da wird gelebt und gearbeitet! Nur wenig abseits der Sehenswürdigkeiten im Zentrum kann man durch Wohngebiete mit ihren Flachdach-Lehmhäusern streifen, wo die Menschen in kleinen Gärten allerlei Gemüse, ja sogar Weintrauben für ihren Eigenbedarf anbauen. Wenn ich einen Vergleich wagen soll, ist für mich die Altstadt von Chiwa eher das usbekische Rothenburg ob der Tauber.



Stadtplan von Chiwa.



Der Plan der Stadt - er ist übrigens nicht eingenordet - macht deutlich, wie eine typische, zentralasiatische Stadt angelegt war. Aus den vier Haupthimmelsrichtungen führten Straßen durch große Tore im Mauerring in die Stadt hinein. Im Zentrum kreuzten sich die beiden Straßenachsen. Die meisten Karawansereien, Medresen und Moscheen gruppierten sich entlang der kürzeren Ost-West-Achse.
Dieser Grundriss hat die letzten zwei Jahrhunderte so gut wie unverändert überdauert und seit Ichan Kala 1990 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, gibt es strenge Auflagen, dass dies auch weiterhin so bleibt. Neubauten, die das homogene Gefüge stören würden, sucht man demnach vergebens.



Es wird Abend in Chiwa.

Es ist bereits früher Abend und die Sonne steht schon sehr tief. So können wir heute nur noch ein wenig durch die Altstadt bummeln und erste Eindrücke gewinnen. Doch die machen uns für den morgigen Tag gehörig Appetit auf interessante Besichtigungen. Besonders beeindruckt mich die mächtige Stadtmauer mit ihren Zinnen, die vom späten Tageslicht in ein zartes Rosa getaucht wird.



Zinnen-Lindwurm



Medrese Amin Chan

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Die Straßenhändler machen sich daran, ihre Waren zusammenzupacken und ihre Stände abzubauen. Optisch wirkungsvoll werden die Spitzbögen der einen oder anderen Medrese illuminiert. Man kann die Wärme spüren, die die ockerfarbenen Lehmwände tagsüber gespeichert haben und nun zurückstrahlen. Je dunkler es wird, desto ruhiger wird es in den Straßen. Eine nur schwer zu beschreibende Atmosphäre von Stille und Frieden senkt sich über die Gassen. Es ist bereits dunkel, als wir unser Hotel neben einer Medrese in der Altstadt erreichen.



Islom-Xo'ja-Medrese



Kalta Minor

Als wir am nächsten Morgen unsere Besichtigungen beginnen, herrscht ein völlig anderes Licht - was für Fotografen ja eigentlich eine Binsenweisheit ist. Dennoch ist die optische Wirkung überraschend. Der plumpe zylinderartige Turm, der es mir am Vorabend erst in seiner warmen Tönung und dann, als die Sonne untergegangen war, in seiner vorrangig blauen Färbung so angetan hatte, offenbart jetzt im gleißenden Sonnenlicht seine wahre Farbgebung. Da sind die verschiedenen Abstufungen von Grün über Türkis zu Blau, dazu kommen Ocker, Weiß und Rot. An diesem Fotomotiv könnte ich mich ewig "verlustieren". Es macht einfach Spaß, den Koloss aus immer wieder anderen Blickwinkeln einzufangen. Es sei mir gestattet, hier einige Fotos mehr als üblich zu präsentieren. Dass die Bürger Chiwas dieses Unikum zu einem Wahrzeichen der Stadt erkoren haben, kann ich nur zu gut verstehen.



Im usbekischen Rothenburg.



Um was handelt es sich aber bei diesem ungewöhnlichen Bauwerk? Gehört es zu einer Festung? Nein, dazu passt nicht die Majolika-Verkleidung mit ihren vielen verschiedenen Mustern. Sein Name "Kalta Minor" hilft weiter, denn das bedeutet "kurzes Minarett". Wie bitte? Ein Minarett? In der Tat! Als es 1852 errichtet wurde, sollte es das höchste der Stadt, wenn nicht gar der gesamten islamischen Welt, werden, doch wegen Problemen mit der Statik wurde es nicht vollendet. Es blieb bei diesem imposanten Torso mit einem Durchmesser von 14 Metern an der Basis und einer Höhe von 26 Metern. Es gehört zur Amin Chan Medrese, die in ein Hotel umgewandelt wurde, in dem die Gäste in den ehemaligen Studentenzellen schlafen.

Wie bei ungewöhnlichen Bauwerken oft der Fall, rankt sich auch um das Kalta Minor eine Legende. Es heißt, der Baumeister habe die Vollendung des Minaretts hier in Chiwa verweigert, weil der dem Emir von Buchara ein noch höheres versprochen habe.



Das "Kalta Minor", Wahrzeichen Chiwas.



Islom Xo'ja-Minarett und Medrese

Islom Xo'ja-Minarett

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An Buchara werden wir sogleich wieder erinnert, denn nur wenige Schritte entfernt ragt ein Minarett in die Höhe, das - zumindest der Form nach - große Ähnlichkeit mit dem dortigen Minarett Kalon hat. Es ist das Islom Xo'ja-Minarett, das zur gleichnamigen Medrese gehört. Wenn ich höre, dass dieses Ensemble zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand, steigert das meine Hochachtung vor dem Erbauer des Kalon-Minaretts ganz beträchtlich, denn das ist 800 Jahre älter! Das Prägende am Islom Xo'ja sind seine Schmuckbänder aus Majolika in unterschiedlichen Farben und Mustern. Man kann das 44 Meter hohe Minarett über eine dunkle, enge Wendeltreppe besteigen. Ein mühsames Unterfangen, weshalb wir unsere Energie für die anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt aufsparen. Und derer warten noch einige auf uns.



Islom Xo'ja-Minarett



Islom Xo'ja-Medrese

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Schon am Vorabend war uns an der Amin Chan Medrese aufgefallen, dass die Majolika-Dekoration der Fassaden sich im Stil von der in Samarkand und Buchara deutlich unterscheidet. Hier sind die geometrischen und floralen Muster erheblich feiner, fast filigran ausgeführt. Diese Wirkung wird dadurch erzielt, dass die Verzierungen in blassblauen und weißen Kacheln ausgelegt sind, während die kräftigen, kobaltblauen Kacheln eher für einen dunklen Hintergrund sorgen. Aufgrund dieser Eigenart spricht man auch tatsächlich vom choresmischen oder chiwatypischen Stil.



Choresmische Majolikakunst



Basar

... und immer wieder Teppiche.

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Da sich die Islom Xo'ja-Medrese nahe dem Osttor befindet, machen wir jetzt einen kleinen Abstecher in das dortige Basarviertel beidseits der Stadtmauer. Zwischen den hohen Außenmauern zweier - von der UNESCO restaurierten - Medresen gelangen wir in den Allakuli-Chan-Tim, eine ehemalige Karawanserei, in der die Kaufleute aber nicht nur eine Unterkunft fanden, sondern auch ihre Waren anboten. Die Lage direkt am Osttor und im Bereich der Stadtmauer war dazu mit Bedacht gewählt worden.



Zwischen hohen Mauern.



Arbeitsgespräch

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War es früher in erster Linie Getreide, das hier gehandelt wurde, findet man heute praktisch wie in einem Kaufhaus alle Produkte, vorzugsweise aber Textilien. Da ist es für mich als Fotografen immer wieder ein kleines Spiel, die grundsätzlich sehr bunt gekleideten Usbekinnen inmitten ihrer noch bunteren Welt der Stoffe auszumachen und so etwas wie Suchbilder zu schießen.



Bunt, bunter, am buntesten.



Plastikeimer gefällig?

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Vor der Stadtmauer haben sich viele Händlerinnen und Händler niedergelassen, die ihre Produkte mit dem PKW oder LKW angefahren haben. Ich stelle mir im Geiste vor, wie viel schöner es ausgesehen haben muss, als es noch Esel und Kamele waren, die hinter den ausgebreiteten Waren in der prallen Sonne "geparkt" waren und geduldig auf das Ende des Markttages warteten. Doch hat auch dieser Markt mit der Stadtmauer im Hintergrund seine Reize.



Mauern, Markt, Melonen.



Nach einem kurzen Bummel über den Markt, betreten wir durch das Osttor wieder die Altstadt. Unser nächstes Ziel ist die Juma Moschee, die ebenfalls an der Ost-West-Achse der Stadt steht. Da wird unsere Aufmerksamkeit auf eine kleine Personengruppe gelenkt, die wir zu überholen im Begriff sind. Sechs kleine Buben halten sich an den Händen und werden von zwei Erwachsenen behutsam die Straße hinuntergeführt. Sie sind auffallend gut gekleidet: Drei von ihnen scheinen ihren Sonntagsanzug angezogen zu haben, zwei tragen sogar einen goldbestickten Mantel und eine sehr aufwändige goldene Tjubetejka. Wenn auch einer mit seinem Trainingsanzug aus dem Rahmen fällt, sieht das Ganze doch danach aus, als wären die Knaben auf dem Weg zu einer Festveranstaltung. Ohne Dilshod wären wir wieder einmal ratlos mit unseren Gedanken allein gelassen. Er aber klärt die Szene für uns auf. Die Kinder sind auf dem Weg zu einem Arzt, der sie beschneiden wird!



Im Sonntagsstaat zur Beschneidung.



Was mag in den Köpfen dieser Knirpse vor sich gehen, frage ich mich. Dass sie ihre Hände halten, interpretiere ich nach meinem neuen Kenntnisstand eher als ein Sich-gegenseitig-helfen-und-Mut-zusprechen. Auch die Parallele zu Vieh, das zur Schlachtbank geführt wird, kommt mir in den Sinn. Doch das ist sicherlich sehr "westlich" gedacht. Wie der eine Junge aber in seiner Festtracht mir in die Kamera schaut, habe ich den Eindruck, als wolle er mir bedeuten "Hallo, Fremder, bitte hilf mir, ich habe solche Angst!" Ich bekomme richtiggehend Mitleid mit ihm. Doch sind dies vielleicht Empfindungen, die nur ein Nicht-Moslem haben kann. Wer weiß, ob die Kleinen diesen Tag nicht doch als einen Freudentag betrachten.



"Wir sind ja bei dir!"



Juma Moschee

Holzschnitzkunst

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Wenn es nicht das hohe, freistehende Minarett gäbe, hätten wir nie gedacht, dass wir nun in eine Moschee gehen würden. Als wir den großen Innenraum betreten, sind wir aber doch sehr überrascht. Vor uns ein Wald von Holzsäulen, die eine Flachdecke tragen. Die heute nicht mehr benutzte Juma Moschee ("Freitagsmoschee") wird gerne als "Córdoba Mittelasiens" bezeichnet. Vielleicht sollte man sie besser "Mezquita Mittelasiens" nennen, denn gemeint ist nicht Córdoba selbst, sondern vielmehr die dortige ehemalige Moschee der Mauren, die unter den Christen zur Kathedrale wurde, aber ihren maurischen Namen im Volksmund beibehielt. Andererseits wird die Mezquita aber auch so sehr mit Córdoba in Verbindung gebracht, dass man schon von Synonymen sprechen kann. Ich kann mich gut erinnern, dass man den Säulenwald der Mezquita als die symbolische Umsetzung des schattenspendenden Palmenhains einer Oase interpretierte. Das könnte hier ebenso sein. 212 Säulen stützen das Dach. Die ältesten von ihnen stammen aus dem 10./11. Jahrhundert, die anderen aus späteren Jahrhunderten, mehrheitlich aus dem 18. Jahrhundert, als die Moschee über einem Vorgängerbau erneuert wurde. Auf vielen Säulen sind die Jahreszahlen eingraviert, in denen sie in der Moschee aufgestellt wurden. Experten können die stilistischen Unterschiede in der Art des Schnitzwerks erkennen und die Säulen den entsprechenden Jahrhunderten zuordnen. Wir belassen es bei einer ästhetischen Betrachtung der Blumenmuster und der stilisierten Kufischriftzeichen.




Säulenwald



Pahla-von-Maxmud-Mausoleum

Pahlavon-Maxmud-Mausoleum

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Zurück auf der Straße werden wir Zeuge einer kleinen Hochzeitsprozession. Dem Bräutigam und seiner in Weiß gekleideten Braut folgen Freunde und Angehörige. Dilshod ermuntert uns, dass wir uns mit ein wenig Abstand anschließen, denn er weiß genau, was die kleine Gesellschaft vor hat. Da ja in der Altstadt alle wichtigen Gebäude recht nah beieinander stehen, erreichen wir auch schon nach wenigen Schritten das Ziel - das Pahlavon-Maxmud-Mausoleum mit seiner türkisfarbenen Kuppel.
Dieses 1810 an der Stelle eines eingestürzten Vorgängers errichtete Mausoleum gilt als das heiligste in Chiwa und wird gerne von Pilgern und Hochzeitspaaren aufgesucht.



"Hochzeitsmarsch" 1



Das Mausoleum ist die letzte Ruhestätte von Pahlawan Mahmud, der von 1247 bis 1325 hier in Chiwa lebte. Er war berühmt für seine Tapferkeit und Stärke - sowohl als Soldat wie auch als Ringkämpfer. Darüber hinaus war er Dichter und Arzt. Beliebt war er beim Volk auch deshalb, weil er sich um die armen Menschen kümmerte. Man nannte ihn Pahlawan Ata, " Heldenvater".

Irgendwann muss der Brauch aufgekommen sein, dass Brautpaare diesen heiligen Ort aufsuchen, um von einem Imam gesegnet zu werden. Und solch eine Szene spielt sich jetzt vor unseren Augen ab. Die kleine Hochzeitsgesellschaft, der wir gefolgt sind, kauert sich in einem der wundervoll verzierten Räume des Mausoleums vor dem Imam auf einen Teppich und lauscht seinen Worten. Wie auf dem Foto zu sehen, gilt Letzteres - verständlicherweise - nicht für jeden.



Der Imam erteilt den Segen.



Wasser aus dem Jungbrunnen. 2

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Reger Betrieb herrscht derweil im Innenhof des Mausoleums. Dort lassen junge Frauen an einem langen Seil einen Eimer in einen Brunnenschacht hinunter, ziehen ihn wieder hoch und schöpfen mit einer Kelle Wasser aus dem Eimer, das sie dann trinken. Angeblich soll dieses Wasser verjüngende Wirkung haben. Warum man dann aber auch Kleinkinder, ja Babys, davon trinken lässt, will sich mir nicht recht erschließen.
Auch will es wohl der Brauch, dass das soeben gesegnete Hochzeitspaar einen Eimer in den Brunnen fallen lässt. Erweist sich der Eimer nach dem Hochziehen voll mit Wasser, wird das erste Kind des Paares ein Junge, ist er nur halbvoll, wird es ein Mädchen....
Verbirgt sich dahinter nicht wieder einmal die Geringschätzung des weiblichen Geschlechts? Die Gleichung liegt doch irgendwie auf der Hand: halbvoll = halbwertvoll...

Was das "Orakel" im Falle "unseres" Hochzeitspaares verkündet, kann ich leider nicht berichten, denn wir verlassen diesen heiligen Ort bereits wieder, bevor die Hochzeitsgesellschaft am Brunnen eintrifft.







Wasser aus dem Jungbrunnen. 1



"Hochzeitsmarsch" 2

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Kaum sind wir wieder auf der Straße, kommt uns schon das nächste Brautpaar mit ihrem Tross entgegen. Meine Leser mögen es mir verzeihen, dass ich an dieser Stelle noch zwei Fotos präsentiere; doch die Braut ist dermaßen attraktiv und lächelt mich so charmant an, dass ich meine, ihr einfach einen Platz in meinem Bericht schuldig zu sein.



"Viel Glück!"


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Kommentare

  • globetrotter

    Lieber Hartmut,
    das ist ein wunderschöner Bericht über Chiva, ein Kleinod, an dessen Besuch ich mich sehr gern erinnere!Doe Bilder sind sehr ausdrucksstark.
    LG Ute

  • Wilfried_S.

    Beeindruckend, interessant, prächtige Bilder -> ***** lg Wilfried

  • tumtrah

    Liebe Ute, lieber Wilfried,
    euer gutes Urteil über diesen Bericht und seine eingebundenen Fotos erfreut mich sehr. Habt ganz herzlichen Dank für die guten Bewertungen von Text und Bild!
    LG Hartmut

  • moho

    Gratulation zur Startseite, wohlverdient! und ich treulose Tomate muss mich erst noch (voller Genuss) durch die Teile 1 und 2 reisend wühlen!
    LG moni

  • matulr

    Lieber Hartmut,
    beeindruckender geht es kaum noch! Wieder ein fantastischer Bericht mit noch fantastischeren Bildern. Ich liebe diese farbenfrohen Majolika-Arbeiten und Scheherazade (wenn auch eher in der Version von Nikolai Rimsky-Korsakov).
    Herzlichen Glückwunsch auch zum hochverdienten Platz auf der Startleiste!
    Die traurige Seite an Usbekistan ist, dass das Land heute seine Geschichte und Kultur nicht weltoffen fortführt, sondern im Innern zutiefst menschenverachtend und rassistisch ist. Ein usbekischer Freund, der in Deutschland wohnt, begäbe sich in Todesgefahr, wenn er versuchen würde, seine Familie in Usbekistan zu besuchen...
    LG ULI

  • tumtrah

    Liebe Moni,
    zunächst muss ich zurückweisen, du seist "eine treulose Tomate". Auf Facebook gehörst du stets zu meinen "Likern". Dann möchte ich dir für deinen netten Kommentar danken und dich beruhigen: Du kannst dir mit dem Lesen der drei Berichte viel Zeit lassen. Man kann sie in sich auch abschnittsweise lesen. "Hindurchwühlen" brauchst du dich keineswegs. Ich wünschte sowieso eher, dass die Berichte weniger als Arbeit, denn als Unterhaltung aufgenommen würden. Viel Spaß also!
    LG Hartmut

  • tumtrah

    Lieber Uli,
    du überschlägst dich mal wieder mit Lob! Natürlich freut es einen, wenn die Arbeit Anerkennung findet; das gilt nicht nur für das Schreiben von Reiseberichten... Vielen Dank also! Auch dafür, dass du dir die Mühe gemacht hast (morgens um 8 Uhr!!!), so gut wie alle Bilder zu bewerten.
    Nun zu der "traurigen Seite Usbekistans", die du ansprichst. Wie es einem Touristen, der in einer Gruppe zwei Wochen lang ein Land bereist, oftmals ergeht, geschah es auch mit uns in Usbekistan. Von den politischen und gesellschaftlichen Problemen haben wir so gut wie nichts mitbekommen. (Das soll ja sogar in Iran der Fall sein!) Das Einzige waren eigentlich die andauernden Polizeikontrollen an den Überlandstraßen. Die wurden - entgegen unserer Überzeugung! - vom Reiseleiter als Geschwindigkeits- und Fahrerkontrollen interpretiert. Er wusste es bestimmt besser! Den einzigen Hinweis auf unklare Hintergründe habe ich im 2. Berichtsteil gemacht, als es hieß, wir dürften die kürzere Strecke über das Gebirge von Samarkand nach Shaxrisabz nicht nehmen.

    Nochmals vielen Dank für dein großes Interesse!
    LG Hartmut

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  • trollbaby

    Lieber Hartmut!
    Wieder einmal ein wunderbarer Bericht von Dir mit traumhaften Fotos! Vor allem beneide ich Dich dieses Mal um die Abendaufnahmen in der beleuchteten Altstadt. Auch wir sind damals spät am Abend herummarschiert, aber es gab einen Stromausfall. Zum Glück hatten wir auf Rat unseres usbekischen Reiseleiters Taschenlampen dabei, ansonsten wäre der Weg zum Hotel zurück wirklich ein "düsteres Kapitel" gewesen.
    Die Folkloretruppe hat übrigens auch uns begeistert! Es würde mich nur interessieren, welche Attraktion sie nun haben, da der Kleine ja mittlerweile das Teenageralter erreicht haben dürfte (ich war vor 6 Jahren dort). Wie dem auch sei, Dein Bericht hat mir wieder sehr gefallen und hat bei mir viele angenehme Erinnerungen aufgefrischt!
    LG Susi

  • tumtrah

    Liebe Susi,
    von dir Lob zu erfahren, ist mir stets eine besondere Freude, schreibst du doch selbst Berichte auf dem höchsten Niveau. Das heißt, dass du auch hohe Maßstäbe anlegst an andere.

    Der kleine Knirps muss ja während deines Besuches noch jünger (!) gewesen sein, denn ich war vor viereinhalb Jahren dort. Vielleicht gibt es ja hier mal wieder einen Bericht, der uns in der Frage, was aus dem Kerlchen geworden ist, weiterbringt. Herzlichen Dank auf für deine vielen guten oder gar sehr guten Bildbewertungen!
    LG Hartmut

  • tumtrah

    ... muss natürlich "Dank auch für deine ..."

  • Pinky3

    Auch dieser Teil hat mir sehr gut gefallen, am besten sind die Bilder mit Deiner "Tanzeinlage" :))
    Für diesen wunderbaren Reisebericht volle Punktzahl 5*
    LG Gaby

  • trollbaby

    Hartmut, jetzt werde ich aber verlegen bei Deinem Lob! Das aus Deinem Mund! *ganzrotbin*
    Apropos Knirps.... Der Kleine hat es mit einigen Familienmitgliedern sogar auf die Titelseite eines Reiseführers gebracht, wie ich kürzlich in einer Buchhandlung gesehen habe. Ich glaube, es ist der aus der "Know How"-Reihe, wennn ich mich recht erinnere. Ja, wäre wirklich interessant, wie er mittlerweile aussieht.
    LG Susi

  • tumtrah

    Liebe Gaby,
    du bist die erste, die meine Tanzeinlage anspricht. Ich hoffe natürlich sehr, dass ich bei deiner Einschätzung nicht so schlecht weggekommen bin. Man kann sich ja bei so etwas leicht zum Gespött anderer machen oder zumindest für mitleidvolles Lächeln sorgen. Lange habe ich überlegt, ob ich über die kleine Episode überhaupt schreiben, geschweige denn auch Fotos zeigen soll. Dass ich's dann doch gemacht habe, sollte der Auflockerung des sonst vielleicht zu trockenen Berichts und damit der Unterhaltung dienen. Zumindest bei dir habe ich damit wohl richtig gelegen.
    Ich bedanke mich sehr für all deine guten Bewertungen!
    LG Hartmut

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  • tumtrah

    Liebe Susi,
    vielen Dank für den Hinweis auf den Know-how-Reiseführer Usbekistan. Ich habe gleich im Internet nachgeschaut und siehe da, du hast - fast - recht. Das auf dem Cover abgebildete Ensemble-Mitglied ist nicht unser kleiner Freund, sondern der ältere Junge, den ich in meinem Bericht als den älteren Bruder apostrophiert habe. Wenn die Gruppe es sogar auf die Titelseite eines Reiseführers gebracht hat, habe ich im Nachhinein vielleicht ganz recht daran getan, über sie zu berichten.
    LG Hartmut

  • Pinky3

    Lieber Hartmut ich finde es klasse und gar nicht peinlich das Du die Bilder veröffentlicht hast, mir zeigt es das Du auf jeden Fall Humor hast und das finde ich richtig gut :) ach ja und trocken ist Dein Bericht nun auch nicht............
    LG Gaby

  • tumtrah

    Vielen Dank, dass du meine Zweifel ausgeräumt hast, liebe Gaby! Dann kann ich ja jetzt beruhigt ins Bett gehen!
    LG Hartmut

  • Pinky3

    Gute Nacht :)
    LG Gaby

  • Blula

    Lieber Hartmut, nach dem Lesen Deiner drei wunderbaren Usbekistan-Berichte komme ich immer mehr zu dem Schluß, dass ich mich auch einmal nach dorthin auf die Reise machen möchte. Du hast mich nun wirklich dafür begeistern können.
    Vielen Dank!
    LG Ursula

  • tumtrah

    Liebe Ursula,
    dass meine Berichte eine solche Wirkung auf dich erzielt haben, freut mich natürlich ganz besonders. Offenbar ist genügend von meiner eigenen Begeisterung herübergekommen. Wenn du noch Tipps brauchst, melde dich wieder bei mir. Vielleicht kann ich ja ein wenig von Nutzen sein. Vielen Dank auch für die guten Bewertungen!
    LG Hartmut

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  • reisefreudig

    Servus Hartmut,
    ... fenomenal, Du hast es wieder verstanden, die "prächtigsten Bauten" des Islams, das Leben auf der Straße und die Fröhlichkeit der Menschen ins "rechte Licht" zu setzen. Wieder ein echter "tumtrah" und noch dazu in einer Trilogie, welche nur noch als Buch erscheinen müßte.
    ))) Uli, gestatte mir eine kleine Bemerkung zu Deiner kritischen Darstellung zum Land. Ich bin schon öfters durchs U-Stan gereist, weiß auch davon bescheid, aber leider ist das heutezutage in vielen Ländern ( welche wir Touristen bereisen ) der Fall. Ich denke - meine ganz persönliche Meinung - wir sollen uns in den bereisten Ländern an den schönen Dinger erfreuen. Sich überall einzumischen bringt nur selten etwas, soeben passiert, leider in Europa.
    Aber ich gebe Dir recht, viele Reisende berücksichtigen auch solche Umstände, aber wohin sollen wir dann noch ???,
    lg Harald

  • tumtrah

    Lieber Harald,
    kaum dass du von deiner Reise zurück bist, nimmst du dir schon wieder einen Bericht von mir vor. Das zeugt von allergrößtem Interesse - und auch Vertrauen darin, dass du deine Zeit nicht verschwendest. Dafür sei dir ganz herzlich gedankt! Die Idee eines Buches beschäftigt mich in der Tat seit geraumer Zeit. Doch wie ich mich so kenne, wird es bei einer Wunschvorstellung bleiben. Soll ich mir noch mehr Arbeit aufhalsen????
    Liebe Grüße
    Hartmut

  • Schoena

    Wieder so ein interessanter Reisebericht, der die längst vergangene Reise wieder aufleben lässt. Die Fotos haben die ganze Schönheit dieser Bauten noch unterstrichen und natürlich finde ich es schon toll, dass Du uns hier auch Deine Tanzeinlage zeigst. Auch so etwas gehört dazu. Wenn ich das so lese und die Fotos sehe könnte ich gleich los, aber die Welt ist so groß..... LG Ingeborg

  • Claus_Wagner

    Und heute habe ich mir den letzten Teil Deiner Usbekistanreise gegönnt. Was soll ich sagen? Die Sehnsucht ist nicht kleiner geworden... Dein Bericht war wieder wunderbar.
    Herzliche Grüße
    Claus

  • tumtrah

    Lieber Claus,
    dass ich mit meiner Usbekistan-Trilogie Träume und Sehnsüchte in dir geweckt habe, wie du selbst schreibst, erfüllt mich mit großer Freude und auch mit einem gewissen Stolz. Und dabei habe ich doch gar nicht in Diensten der usbekischen Fremdenverkehrszentrale gestanden! Tausend Dank für dein Lob und deine guten Bewertungen!
    LG Hartmut

  • moho

    Lieber Hartmut,
    nun bin ich ( e n d l i c h ) durch, durch deine 3 Reiseberichte.
    Danke dir für deine netten Wort in der PN, kann nur im meinem Stil wiedergeben:
    Ich bin gerne mitgereist mit dir,
    nur dummerweise hab ich mit Teil 3 angefangen und dann Eins und Zwei: Also,
    Fangschrecken in herrlichen Tamarisken, Wodka mit Honig (also doch Grizzlybär od Schwarzbären dort),
    gelbe Karakule/r/s (die richtige Mehrzahl hab ich nicht gefunden) auf Teppichen strecken ihre Köpfe der Sonne entgegen, ein Vertrag zum Brückenbau wurde beschlossen (Ost-West-Verbrüderung), mit Kamelen/Dromedaren im Olympiabad plantschen ohne hinterher zum Frisör gehen zu müssen (oder gleich in die nächste Klinik in die Kühlkammer), Majolikascherben am Zoll vorbeischmuggeln, Firmenlogo im Fladenbrot, Sticken macht ein Pilaf. Ich grieg Hunger!!

    Warum gibt es kein Foto der ödleeren Steppenwüste in Blaugestreift ??

    Was mir hängengeblieben ist, soviele Mausoleen und sonstige Bauten in blau, dunkelblau, hellblau wie himmelblauen Mosaik.
    Hat das Blau eine relevante Bedeutung oder hab ich nicht aufgepaßt ?!?

    LG Moni

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  • tumtrah

    Liebe Moni,
    Hut ab vor deiner Leistung! Drei Berichte auf einmal - und das nicht etwa an einem verregneten, grauen Novembertag, sondern mitten in der Hochsommerhitze! Das lässt nur zwei Erklärungen zu: Zum einen bist du äußerst wissbegierig und zum anderen habe ich es offenbar geschafft, dein Interesse und deine Neugier wachzuhalten. So dürfen wir uns wohl gegenseitig ein Lob aussprechen. 1000 Dank auch für die zahllosen guten Bildbewertungen!

    Was die Farbe Blau bei den Majolika-Kacheln angeht, möchte ich dich auf folgenden Link hinweisen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Unterglasurfarben
    Dort kannst du erfahren, dass der Farbe Blau keine tiefere Bedeutung zukommt, sondern dass es mit den technischen Möglichkeiten und Verfahren (seinerzeit) zusammenhängt. Denke auch an die portugiesischen Azulejos (azul = blau) und an das Delfter Porzellan, um nur zwei andere Keramik-oder Porzellan-Beispiele zu nennen.

    Ein besonderer Dank gilt deinem unverkennbaren "Moni-Duktus" in deiner Kommentierung. Ich freue mich immer wieder darüber!
    LG Hartmut

  • moho

    Lieber Hartmut

    das Vergnügen ganz meinerseits. Bei der Tropenhitze im Kühlen liegen und in die Ferne schweifen. Was gibt es Schöneres...
    Danke für dem Wiki Link.

    Sonne um Herzen,
    moni

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