Chile - Südamerikanische Schlaglichter

Reisebericht

Chile - Südamerikanische Schlaglichter

Reisebericht: Chile - Südamerikanische Schlaglichter

Als der spanische Konquistador Pedro de Valdivia im Februar 1541 im Namen seines Königs Karl V. aus dem Hause Habsburg „Santiago del Nuevo Extremo“ gründete, war nicht abzusehen, dass im Siedlungsgebiet einmal über fünf Millionen Menschen leben würden und somit etwa 40 Prozent aller Chilenen.

Als wir in den frühen Morgenstunden die weiß glitzernde Schneekette der Kordilleren überflogen, hatte ich eine lange, unruhige Nacht hinter mir. Im Dunkel des dreizehnstündigen Nachtfluges hatten wir den Äquator überquert ohne dass ich dessen gewahr wurde. Die 1929 gegründete chilenische Fluggesellschaft LAN war in Madrid gestartet, hatte in der frühen Nacht den nördlichen Wendekreis und gegen Mitternacht den Äquator überflogen. Die chilenische Hauptstadt schien sich im Morgendunst an die Kordilleren zu drücken. Bei näherer Betrachtung allerdings wuchs sie sich zu einem weitläufigen, von breiten Autostraßen und schmalen Wegen und Gassen durchzogenen 640 Quadratkilometern großem Schachbrett aus. Von hier sind es 12.517 Kilometer bis Berlin, 7.890 Kilometer bis Memphis, Tennessee und die Antarktis ist näher als Moskau.

Die 4.300 chilenischen Kilometer zwischen heißer Atacama und dem sturmzerfurchten Feuerland bilden das südamerikanische Rückgrat, eingekeilt zwischen den mächtigen, schneebedeckten Anden und Pazifischem Ozean. Für Argentiner und Brasilinaner ist es das Land hinter den Bergen, ständigen Wetterphänomenen und Erdbeben ausgesetzt, dessen nördliche Hälfte erst während der spanischen Kolonialzeit geboren scheint, während sich der Süden gegen die vermeintliche Zivilisation stemmte und das bereits früh als „Preußen Südamerikas“ galt. Aber vermutlich lag das auch an den deutschen Einwanderern, die in Preußen keine Zukunft in der Zivilisation fanden. Die südamerikanische Verheißung lockte in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts zahlreiche Pioniere und Abenteurer an. Chile stand vor allem für deutsche Siedler hoch im Kurs, welche, mit Wohlwollen der Regierung, das Land im kleinen Süden urbar machen und die renitenten Indianer verdrängen sollten.

Ich war bereits seit Jahren neugierig auf dieses Land, welches in meinen frühen Schuljahren stark durch die Diktatur Pinochets geprägt war. Mit dem Wahlsieg von Salvador Allende Gossens 1970 rückte Chile mit seinem nun folgenden sozialistischen Experiment bekanntermaßen näher an den Ostblock heran. Auch die DDR, nun als eigenständiger deutscher Staat durch Chile anerkannt, forcierte umgehend den politischen und wirtschaftlichen Schulterschluss. Nach dem Putsch von General Augusto Pinochet Ugarte wurde Tausende Chilenen verhaftet und ermordet. Tausenden Chilenen bot die DDR Asyl, Wohnung und Arbeit und Freiheiten die sie nicht einmal der eigenen Bevölkerung zugestand. Diese Solidarität wiederum sollte Anfang der 1990er Jahren dazu führen, dass Erich und Margot Honecker in Chile Unterkunft fanden. Das deutsch-chilenische Verhältnis scheint besonders.



Pelikan



Santiago de Chile

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

Für meine chilenischen Entdeckungen hatte ich mich der Einfachheit halber einer kleinen Reisegruppe angeschlossen. Unsere Route war ebenso klassisch wie sie nur einzelne Momentaufnahmen des Landes abbilden konnte. Und klassischerweise begann unser Trip in Santiago de Chile. Es war Sonntag und die hauptstädtische Rastlosigkeit hatte einer entspannten Ruhe Platz gemacht.

Unser Hotel lag zentral einige Straßen vom Cerro Santa Lucía entfernt, wo de Valdivia Santiago gründete. Heute ist der Hügel, der für die Mapuche „Huelén“ – Schwermut – bedeutete, Nationalmonument und beliebter Park. Gegenüber den verglasten Neubauten war die altehrwürdige „Iglesia de San Francisco“ an der Alameda in sich gesunken. Doch die ursprüngliche Franziskanereinsiedelei hatte seit ihrer Gründung 1553 schon einiges erleben müssen; fiel sie bereits 30 Jahre später einem Erdbeben zum Opfer. In ihrer jetzigen Form wurde sie geweiht, als in Europa der Dreißigjährige Krieg begann. Im Innenraum waren noch die Spuren des letzten Erdbebens vom 27.Februar 2010 zu sehen. Allgegenwärtig waren die beschmierten Wände und Fassaden, vor denen sich selbst San Francisco nicht schützen konnte. Nur äußerst selten waren die Krakeleien zumindest von kunstvollen Graffitis unterbrochen. Hinter der Kirche begann die Barrio Paris-Londres. In der Calle Londres Nr. 38, der ehemaligen Zentrale der Sozialistischen Partei Chiles, ließ die chilenische Geheimpolizei Pinochets DINA in den frühen Jahren der Diktatur hunderte Gegner verschwinden. Heute erinnern zahlreiche chilenische Stolpersteine auf dem Bürgersteig an die Opfer der als „Yucatan“ bekannt gewordenen Einrichtung. Über die Nueva York ging es an der Börse vorbei und hinüber zum Placa de la Constitutión, wo streunende Hunde entspannt in der Nachmittagssonne dösten und ein amerikanisches Filmteam vor dem Gebäude der Moneda drehte.

Wir fuhren hinauf zum Cerro San Cristobal, dem Hausberg Santiagos, auf dessen Gipfel eine vierzehn Meter hohe Marienstatue strahlendweiß im Sonnenlicht glänzte. Zahllose Familien, Gruppen und Liebespärchen nutzen den freien Tag und die letzten Sonnenstrahlen. Die Millionenstadt streckte sich unter uns kilometerweit im Dunst und erinnerte mich an SimCity. Im Osten streckten die Glasfassaden des Bankenviertels Sanhattan vor den schneebedeckten Gipfeln der Kordilleren ihre Finger in die frühlingshafte Wärme und hinter dem Rio Mapocho, im Stadtteil La Reina, lag das Exil der vielfach geschmähten Hallenserin Margot Honecker.

Durch die elegante, 1872 eröffnete Markthalle Mercado Central mit ihrer luftigen Eisenkonstruktion, vorbei an Artischocken- und Apfelsinenbergen, Kokosnüssen und Papayas, fest verschnürten Krabben und Krebsen liefen wir in den Abend hinein und zur Plaza de Armas hinüber. Der alte Appellplatz, die Seele Santiagos, offenbart auch die Kontraste des Landes. Die Häuser der Gründerzeit und die Kathedrale aus dem 18.Jahrhundert hier auf der einen Seite, direkt daneben die verglasten Börsengebäude. Davor die Straßenhändler und –musiker, die Gastarbeiter und Einwanderer aus Peru und Bolivien, Läden mit billigem Ramsch und die Edelboutiquen in den Seitenstraßen. Als Pedro de Valdivia die Siedlung Santiago gründete, sah er sich bald mit dem Widerstand der Indianer konfrontiert. Die blutigen Auseinandersetzungen sollten sich über Jahre hinziehen, die Cuadra an der Nordseite der Plaza de Armas wurde zur Fliehburg ausgebaut und die spanische Kolonisierung am Rio Mapocho schien dem Ende nahe. Erst im Dezember 1543 wendete sich das Blatt und mit dem Genuesen Juan Bautista Pastene begannen die systematischen Expeditionen zur Kolonisierung des Landes.

Auffällig waren indes die zahllosen, sich wild knutschenden Pärchen, von denen es mehr gab als Bänke in den öffentlichen Parks und die stets herumstreunenden Hunde. Leider blieben mir einige Highlights, von denen ich gelesen hatte verwehrt: Cafés, in denen Frauen in sehr knappen Röcken bedienen und daher „Cafés mit Beinen“ heißen, Cafés in denen ausschließlich Frauen in Dessous bedienen und die in der „Glücklichen Minute“ ihren Oberkörper entblößen. Ich las im El Mercurio, der größten Tageszeitung Chiles, nichts über das Dritte Reich und blieb auch von den Strumpfverkäufern in den chilenischen Bussen verschont.



Mercardo Central



Valparaíso

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

Meine chilenische Woche begann allerdings mit einer äußerst erfreulichen Weinverkostung. Das 1986 gegründete Weingut Emiliana lag auf halbem Weg nach Valparaiso im Maipo Tal. Das Gebiet am Rio Maipo ist bekannt für seine ausgezeichneten Weine und viele halten es für das beste Anbaugebiet Chiles. Das Klima ist hier im Schatten der Anden stabil und sorgt für ausdrucksstarke und feine Weine. Emiliana hatte seinen Schwerpunkt auf ökologischen Anbau gelegt und war eines der Aushängeschilder chilenischer Weine, deren Qualitäten in den letzten Jahren Weinkenner immer mehr überzeugt hatten. Einige Arbeiter schnippelten im Gras herum, etliche Hühner scharrten im Dreck und ein Guide betonte ständig die Nachhaltigkeit der Anlage, während er mit uns zu den eingezäunten Lamas hinüberlief, die ebenso ihren Beitrag zum Bioanbau liefern mussten wie Bienenstöcke und Windräder. Der grüne Daumen war nicht nur ein deutscher Exportartikel und die Qualität des Weines war überzeugend, auch wenn die Flasche, die ich um den halben Erdball mit nach Deutschland nahm und Weihnachten öffnete, nach Kork schmecken sollte.

Die Hafenstadt Valparaiso, Sitz des chilenischen Kongresses, entdeckten wir mit Sieben-Meilen-Stiefeln. Das alte Fischerdorf hatte in seinen Gründerjahren unter den zahlreichen Piratenangriffen zu leiden, Francis Drake überfiel auf seiner Weltumsegelung im Dezember 1578 die Stadt und erst mit dem Freihandel im 19.Jahrhundert ging es mit der wilden Häuseransammlung auf den steil zum Meer abfallenden Hügeln bergauf. Valparaiso war der erste größere Hafen, den Schiffe nach der Umfahrung von Kap Horn erreichen konnten und neben San Franzisco der bedeutendste an der Westküste Amerikas. Den Erdbeben, Tsunamis und wirtschaftlichem Niedergang mit der Eröffnung des Panama-Kanals zum Trotz gilt die quirlige Hafenstadt als kulturelle Hauptstadt Chiles und die Innenstadt ist Welterbe der UNESCO. Die Graffitis und streuenden Hunde indes schienen neben der geteilten Politik die direkte Verbindung zwischen Santiago und Valparaiso zu sein. Allerdings war in den meisten der Pazifikgraffitis der künstlerische Anspruch abzulesen. Einige, nicht ganz heruntergekommen wirkende, Streuner dösten in der Montäglichen Mittagssonne vor sich hin, einige Bauarbeiter legten neue Mauern und Rondelle an und ein paar Straßen weiter beseitigten Stadtreiniger in mühevoller Handarbeit die bunten Graffitis von den Wänden. Die elektrischen Stromleitungen waren ebenso abenteuerlich verlegt wie die ganze Stadt, die sich einem herzhaft buntem Flickenteppich gleich mit ihren engen Gassen, Kränzen hölzerner Villenkonstruktionen und vor sich hin rostenden Wellblechfassaden steil über die Hügel dahinzog.

Unser verspätetes Mittagessen nahmen wir in einem der viel beworbenen Traditionslokale ein, in welchem das Mobiliar von Flohmärkten liebevoll zusammengesammelt schien. Die Kellner, zumeist ältere Herren mit offensichtlich herzhaften Schrullen, servierten mit guten Manieren ensalada chilena und Seeaal mit Püree. Wir genossen das Essen, den Ausblick hinunter auf Stadt und Pazifik und liefen später über die Conceptión hinunter zur Esmeralda, über den Plaza de Sotomayor und weiter zum Hafen, wo wir einen der vielen Fischkutter bestiegen um die Hügel der Stadt vom Meer aus zu zählen. Doch mit der „Elektrischen“ Straßenbahn fuhren wir ebenso wenig wie mit der einhundertjährigen Standseilbahn die zum Wahrzeichen von Valparaíso geworden waren.



Seilbahn, Valparaíso

Keine Bildinformationen verfügbar


Frischer Fang auf Chiloé

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

Das Zentrum des „Kleinen Südens“ liegt etwa 900 Kilometer südlich von Santiago. Hier verwandeln sich die mächtigen Hügelketten der Kordilleren in ungezählte Inseln im Stillen Ozean. Nur die schneebedeckten Vulkane strecken sich in den weiten chilenischen Himmel. Das fruchtbarste Stück Erde Chiles erstreckt sich über 600 Kilometer. Dichte Brombeerhecken ringen mit gelbleuchtenden Ginsterbüschen, Holsteiner Kühe weiden auf saftigen Wiesen und die Namen Reichert, Müller, Bitterlich und Horn weisen auf die deutschen Einwanderer im Mapuche-Land hin. Bis in das 19.Jahrhundert markierte der Rio Bío Bío die südliche Grenze der Zivilisation. Jenseits davon lebten die Mapuche und nur Glücksritter und Händler drangen in das Grenzland vor. 1846 trafen die ersten deutschen Siedler in Valdivia ein, am 28.November 1852 die ersten Deutschen mit dem Schiff „Susanne“ in Puerto Montt. Sachsen, Schlesier, Hessen und Preußen, die in den folgenden Jahren Weideflächen in die dichten Nebelwälder brannten und doch oft nicht dagegen ankamen. Das Leben war rau und wenn es auch immer wieder Zwischenfälle mit den Indianern gab, so fanden die Deutschen doch meistens Unterstützung von denen, die letztlich immer weiter zurückgedrängt wurden. Es waren die Grenz- und Pioniergeschichten, die eines Karl May würdig waren. Erzählungen, die ebenso kitschig wie geflunkert waren und ebenso offensichtlich wahr wie das Land hinter den Kordilleren schmal und abwechslungsreich war. Und Angelica schien alle Erzählungen zu kennen. Die resolute und humorvolle Chilenin war als Adoptivtochter einer deutschen Siedlerfamilie an den Ausläufern des Osorno aufgewachsen und eine Mapuche. Sie brachte uns in jenen Tagen Chile ebenso näher wie sie uns mit ungezählten Geschichten um den Osorno, um Vulkanausbrüche und Stürme, um Erbgeschichten und Enterbungen auf dem Laufenden hielt.

Wir blieben einige Tage in Puerto Varas, das, 20 Kilometer nordöstlich am Lago Llanquihue, noch heute als Zentrum der deutschstämmigen Chilenen gilt. Die wildschöne Landschaft um den See mit der schneeweißen Mütze des Osorno gehört zu den Kleinodien Südamerikas. Im Club Aleman de Puerto Varas treffen sich noch heute die, vornehmlich älteren, Leute, diskutieren über das Wetter und die Politik im Allgemeinen, den neuesten Tratsch im speziellen und über die Leistungen ihrer Enkel, die auf die deutsche Schule gehen.

Die Fähre zwischen dem Festland und der Isla de Chiloé brauchte etwas über eine halbe Stunde. Es goss in Strömen und selbst den Schwarzhalsschwänen schien das trübe Wetter auf die Nerven zu gehen. Selbst der Osorno, den wir tags zuvor noch im Sonnenschein gesehen hatten, versteckte sich im Nebel und der Regenwald machte seinem Namen betrüblicherweise alle Ehre. Die Isla de Chiloé ist für die Chilenen eine andere Welt. Die Chiloten sind als dumm und starrsinnig verschrien und diese sind stolz darauf dass sich ihre reichhaltige Kultur unabhängig von chilenischen Einflüssen entwickelt hat. Besonders die Holzkirchen der Franziskaner- und Jesuitenmissionen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören, fehlen in keinem Reiseführer. Der Regen indessen machte nicht viel Lust auf chilotische Kirchenkultur. Im kleinen Fischerdorf Ancud waren in kühlen aber trockenen Wellblechhallen einige Marktstände aufgebaut. Frische Fische konkurrierten mit Seeigeln und Austern, Tomaten, verschiedenste Krautsorten, Kartoffeln in allen Größen und Varianten, Käse und Eier wurden ebenso angeboten wie Seetang und Zitronen. Das Hundefutter lag direkt neben vielfarbigen Mais- und Sonnenblumekernen und die Pillen gegen Prostatabeschwerden und Pillen zur Stimulanz beschworen ihre natürliche Wirksamkeit.

Etliche Kormorane gierten im Hafenbecken, welches für einige Minuten in der Sonne lag, nach einer Mahlzeit, Möwen kreischten und zeterten ununterbrochen und ein Pelikan schaukelte träge und vollgefressen auf einem Boot. Die Bahía Punihuil empfing uns stürmisch. Der Regen war uns gefolgt und die vielgepriesene Pinguinkolonnie bis auf den Hauswart leer. Einige zugemüllte Wellblechhütten klebten zwischen den Felsen an der steilen Uferböschung, die Satellitenschüsseln und Fischerboote bewiesen wie die spielenden Kinder, dass die Hütten bewohnt waren. Geier ließen sich vom stürmenden Seewind treiben und Dutzende Kormorane bevölkerten gemeinsam mit den Möwen die Felsklippen im Meer. Die zweitgrößte Insel des Kontinents erinnerte mich mit ihrem saftigen Grün und reichhaltigem Wechsel von Regen und Sonne an Irland.



Marktstand in Ancud, Isla de Chiloé


Teilen auf

Mein Interessenprofil

Bitte melden Sie sich an, um Reiseziele zu Ihrem Interessenprofil hinzuzufügen.

Kommentare

  • rolo88

    hallo Matthias,
    schade, dass ihr nicht durchgehend gutes Wetter hattet. Dein Bericht ist aber dann doch sehr authentisch und mit schönen Bildern versehen. Meine Erinnerungen an das wunderbare Land waren wieder voll da.
    Danke dafür,
    Rolf

  • RELDATS

    Ein wirklich gelungener Bericht, hat mir gut gefallen, auch weil ich 2014 einiges selbst erlebt und gesehen
    habe.
    Nette Grüße von Josef

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Chile - Südamerikanische Schlaglichter 4.71 7

Beliebte Community-Inhalte: AustralienNorwegenThailandVietnamItalienBarcelonaIndien ReiseführerIndien Tipps