Kenia - Rhinos and more

Reisebericht

Kenia - Rhinos and more

Reisebericht: Kenia - Rhinos and more

Kenia / Ostafrika Weihnachtsurlaub 2012/13 in der Rhino Watch Safari Lodge

Rhinos and more

Für unseren Weihnachtsurlaub 2012/13 sollte es mal wieder ein Stück wildes Afrika sein. Nachdem wir die letzten Jahre Namibia, Botswana und Südafrika erkundet hatten, wollten wir uns nun Kenia/Ostafrika anschauen.

Wieso die Rhino Watch Safari Lodge? Besonders wichtig war uns: ein malariafreies Gebiet und unterschiedliche Nationalparks bzw. Wildschutzgebiete in kurzer Fahrdistanz zur Lodge. Zu guter Letzt war das Management mit deutschem Hintergrund ausschlaggebend für die Buchung.

Aron empfing uns am Flughafen und wir hatten einen angenehmen, individuellen Transfer zur Lodge. Hier fiel uns sofort das artenreich, üppig gestaltete Terrain auf indem es überall blühte.
Wir hatten auf Grund guter Erfahrungen bei anderen Reisen uns wieder für ein Tented Camp entschieden. Ein großzügiges, luftiges Zelt, mit guten Betten und einem gemauerten Sanitärbereich, alles im afrikanischen Stil, war nun für die nächsten knapp zwei Wochen unser zu Hause. Alles machte auf uns einen sehr gepflegten Eindruck und die Wärmflasche und das Zuckerl am Abend waren einfach , vor allem für meine Frau, genial.
Mir als leidenschaftlicher Naturfotograf und meiner Frau als Birdwatcherin fiel sofort der Vogelreichtum auf. Finken, Bülbüls, Mausvögel, Webervögel, für die ein großer Teich mit Schilfzone als Brutplatz angelegt wurde, ein täglich über der Lodge kreisender Augurbussard und viele andere Vögel erfreuten uns.
Eine kurze Info zu den Wildparks:
Das Solio Reservat, keine 10 Fahrminuten entfernt, machte uns mit seiner Rhinodichte (Breit- und Spitzmaulnashörner!) sprachlos. In dem von einem Fluss durchzogenen Gelbfieberakazienwald beobachteten wir Löwen, die sich auf den dort liegenden Baumstämmen tummelten bzw. ausruhten. Löwen auf Bäumen – das hatten wir noch nie gesehen!
Der Aberdare Nationalpark, keine 20 Fahrtminuten entfernt, beeindruckte durch drei Vegetations- bzw. Klimazonen; Elefanten (keine Waldelefanten) im dichten Wald, Affen, Büffel, Wasserböcke, leider verpassten wir die Bongos.
Eine neue Erfahrung war der Giraffenwalk. Die Tierannäherung zu Fuß zusammen mit einem Ranger vermittelte ein ganz neues Feeling der Tierbeobachtung.
Ol Pejetta Reservat mit der Schimpansenstation bewegt emotional. Glück hatten wir dort die vom Aussterben bedrohten afrikanischen Wildhunde in nur unglaublichen 20m neben dem Jeep beobachten zu können.
Beim Ausflug zum Wald der Colobusaffen konnten wir diese einzigartigen schwarz-weißen Affen mit Babys – ganz in weiß – beobachten und dies mit einem fangfrischen Forellenspezialitätenessen verbinden.
Zu guter Letzt das Essen: Wir schätzten die besonders abwechslungsreiche Küche, nationales und internationales Essen, vom Fisch bis Barbecue und ein reichhaltiges vegetarisches Angebot, alles dargeboten in Buffetform, dazu Vorspeise und Suppe und reichlich Süßes und Obst zum Schluss.
Der Festtagsschmaus an den Feiertagen fiel eindeutig opulent aus.
Das Personal war fachkundig, stets freundlich und hilfsbereit und einige versuchten sich sogar auf deutsch. Der Herr der geschmackvoll eingerichtet Lodge, Frank Wirth, verfügte stets über sachkundigen Informationen. Er legt zudem viel Wert auf Ökologie und Nachhaltigkeit. Dies spiegelt sich auch bei den Baumpflanzprojekten der Schulkinder wieder.
Rundherum ist das Ganze eine gelungene Lodge in einer super Lage zu moderaten Preisen.
Wir überlegen uns uns bald wiederzukommen um auch noch andere Ausflüge von dort zu unternehmen. Die Lodge und das Solio Reservat sind auf jeden Fall immer eine Reise wert.

Mehr Fotos gibt es hier: http://www.planet-wild-nature.com/D-Index.html



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