Alpentouren mit den Hessenbembels

Reisebericht

Alpentouren mit den Hessenbembels

Reisebericht: Alpentouren mit den Hessenbembels

Die Hessenbembels sind ein Motorradfahrender wilder Haufen ehemaliger Piaggio MP3 und Gilera Fuoco Fahrer, die sich zum regelmäßigen Stammtisch und zu gemeinsamen Ausfahrten zusammengefunden haben.
Reiseberichte und Bilder von den Alpentouren

Wer sind die Hessenbembels ? ?

Die Hessenbembels

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Die Hessenbembels sind ein Motorradfahrender wilder Haufen ehemaliger Piaggio MP3 und Gilera Fuoco Fahrer, die sich zum regelmäßigen Stammtisch und zu gemeinsamen Ausfahrten zusammengefunden haben. Die Verbundenheit zum Dreirad besteht weiterhin und wir heißen jeden MP3/Fuoco Fahrer und auch andere Großrollerfahrer herzlich zum Stammtisch oder zu Ausfahrten in unseren Reihen willkommen. Denn eines verbindet uns doch alle :Die Freude am fahren und das Gefühl von Freiheit. Denn Motorradfahren ist mehr als nur eine Strecke von A nach B zurückzulegen und dabei den Fahrtwind, der um die Nase weht, zu genießen. Es ist nicht nur die Technik und Kraft der Maschine die unter dem Sitz brummt, sondern auch das Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit, die man auch als pure Lust am Motorradfahren beschreiben kann. Motorradfahren ist eine Kultur, eine Lebensphilosophie und pure Entspannung, wenn man schwerelos mit den Rädern über den Asphalt gleitet. In diesem Sinne : " Allzeit Gute Fahrt" .



Alpentour 2010

Freitag 13.8.2010
Heute war es soweit die Hessenbembels besuchten mich und wir starteten eine Alpentour. Um ca. 17Uhr kam die erste Gruppe aus Richtung Odenwald, Aschaffenburg und um ca. 19Uhr die zweite Gruppe aus der Richtung Saarland zu mir nach Hallbergmoos. Die Hessenbembels das sind : Alex, Harald, Bernd, Charly, Michel, Uwe . Wir haben noch zusammen Abend gegessen und geratscht dann gingen die Bembels im Theresienhof wo ich ihnen Zimmer besorgt hatte zu Bett.

Samstag 14.8.2010
Um ca. 7Uhr30 kam ich zum Theresienhof und schaute ob die Bembels schon „frisch“ sind und wir frühstückten anschließend miteinander. Um 8 Uhr machten wir uns auf den Weg in die Berge. Unser Weg führte über Wasserburg nach Seebruck (Chiemsee) wo wir Pause machten. Dann ging es weiter über Traunstein, Inzell nach Ramsau im Berchtesgadener Land. Hier machten wir Mittagspause bei gutem Wetter. Wir fuhren weiter nach Lofer, St. Johann in Tirol und Kitzbühel zum Paß Thurn. Hier trafen wir einen Österreicher der auch Dreirad fuhr und unterhielten uns eine Zeit mit ihm. Von hier fuhren wir zu den Krimmler Wasserfällen und machten Pause bei Kaffee und Kuchen. Weiter ging es dann über den Gerlospass nach Zell am Ziller wo wir Übernachteten. Wir machten noch sehr gut Brotzeit und ließen den Tag ausklingen. Gefahrene KM : ca. 300km

Sonntag 15.8.2010
Heute Morgen regnete es aber wir blieben ruhig und frühstückten erstmal. Anschließend fuhren wir durch das Zillertal und weiter Richtung Innsbruck und der Regen ließ immer mehr nach. Vor Innsbruck bogen wir ab auf die „ganz alte“ Brennerstraße und es begann eine Kurvenorgie bis Matrei am Brenner. Weiter fuhren wir dann nach Sterzing und den Jaufenpass hinauf. Die Bembels zerrten an den Gasgriffen und Bremshebeln aber ich glaube jeder hatte ein lächeln im Gesicht. Leider war das Wetter auf der Passhöhe schlecht und wir fuhren runter zum Passeiertal, zwischendurch natürlich Mittagessen. In St. Leonhard bogen wir zum Timmelsjoch ab. Jetzt wurde es extrem, den ganzen Pass rauf war Dauerregen. Aber ich war ja mit den Bembels unterwegs und nicht mit einer Mädchenklasse aus der Kosmetikschule. Wir überstanden auch diesen Ritt über die Passhöhe und fuhren weiter ins Ötztal. Durch das Ötztal ging es dann weiter nach Imst wo wir zum Hahntennjoch abbogen. Jetzt am Hahntennjoch kniffen die Bembels noch mal ordentlich die Backen zusammen und machten richtig Schräglage. Wir fuhren über Pfafflar und weiter Richtung Reutte wo wir in Wängle erneut unsere Zimmer bezogen. 20 km vor Wängle hatten wir Gewitterregen bis zum Hotel aber es war gleich vergessen und wir hatten noch einen super Abend miteinander.
Gefahrene KM : ca. 300km

Montag 16.8.2010
Nach dem Aufstehen frühstückten wir noch gemeinsam und fuhren anschließend nach Reutte. Hier trennten uns unsere Wege, Die Bembels fuhren Richtung Heimat und ich fuhr über den Ammersattel Plansee Oberau und Garmischer Autobahn nach hause .Es war eine tolle Tour mit super Leuten , rumdum gelungen bis auf das Wetter.



Tourkarte

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Alpentour 2011

Die Hessenbembels das ist eine Motorrad und Rollergruppe aus dem Raum Odenwald mit denen ich auch 2010 schon eine Alpentour gefahren bin.
Im August 2011 war es wieder soweit, die Alpentour mit den Hessenbembels war angesagt.
Die Bembelmeute, das sind Alex, Michel, Charly, Uwe, Ralf, Bernd und ich. Wir trafen uns dieses mal in Wängle bei Reutte in Tirol am Freitag den 12.8.2011. Nach der Übernachtung im Gasthof Kröll machten wir uns am Samstag den 13.8.2011 auf den Weg zum Hahntennjoch (1894m ü M). Das Hahntennjoch verbindet das obere Inntal mit dem Tiroler Lechtal. Von hier tourten wir über Imst und das Pitztal hinauf zur Pillerhöhe ( 1559m ü M ) am Kaunergrad. Hier genossen wir den schönen Ausblick und anschließen ging es über Nauders und Reschenpass ( 1507m ü M ) zum Reschensee. Dann führte unser Weg über das Stilfserjoch ( 2757m ü M ) nach Bormio und weiter über den spektakulären und engen Gaviapass ( 2618m ü M ) nach Ponte di Legno. Diese zwei Pässe haben es in sich und der Bembeltruppe und ihren Motorrädern wurde es ganz schön warm. Auf den Passhöhen hielten wir natürlich an und schauten uns die tolle Natur an. Von Ponte di Legno cruisten wir über den Tonalepass ( 1884m ü M ) nach Livo am Lago di Santa Giustina. Von hier führte eine wunderschöne Strecke quer durch die Südalpen nach Lana. Von Lana aus ging es in das ca. 10km entfernte Gargazzone, hier übernachteten wir beim Turmwirt und hatten noch viel Spaß am Abend miteinander.

Sonntag 14.8.2011
Nach dem Aufstehen und ausgiebigen Frühstück packten wir unsere Fahrzeuge und machten uns auf den Weg in Richtung Meran. Weiter tourten wir durch das Passeiertal hinauf zum Timmelsjoch ( 2474m ü M ) wo wir wieder einige Fotos machten. Von hier oben fuhren wir weiter über die Ötztaler Alpen in das Ötztal. Jetzt kam noch mal ein Highlight. Kurz vor Sölden bogen wir ab auf die Ötztaler Gletscherstraße und fuhren hinauf zum Rettenbach und Tiefenbachgletscher. Dieses Gletschergebiet ist der höchste asphaltierte Punkt den man in den Alpen erreichen kann und liegt auf 2829m ü M. Jetzt staunten wir erstmal bei schönstem Wetter und genossen die Bergwelt. Nachdem wir viel geratscht und gestaunt hatten cruisten wir wieder zurück in das Ötztal und weiter nach Oetz. Von Oetz ging es zurück über Imst und Lermoos nach Wängle wo wir unser Zimmer noch reserviert hatten. Wir hatten abends noch viele Tourgespräche und planten schon die Hessenbembeltour 2012. Wir haben noch gut gegessen und waren alle glücklich dass die Tour so gut verlaufen ist, wir hatten ein wahnsinniges Glück mit dem Wetter, das ist sehr wichtig bei einer derartigen Reise über so hohe Gebiete. Am Montag den 15.8.2011 trennten wir uns in Wängle mit dem Gedanken an die Alpentour 2012 die wir bestimmt wieder fahren werden.



Tourkarte

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Alpentour 2012

Im August 2012 war es wieder soweit, die Alpentour mit den Hessenbembels war angesagt.
Die Bembelmeute, das sind Alex, Harald, Ingo, Uwe, Christian, Herbert und ich.
Wir trafen uns wieder mal in Wängle bei Reutte in Tirol am Freitag den 10.8.2012. Nach der Übernachtung im Gasthof Kröll machten wir uns am Samstag den 11.8.2012 auf den Weg über das Namlostal, Imst und das Pitztal hinauf zur Pillerhöhe ( 1559m ü M ) am Kaunergrad. Hier genossen wir den schönen Ausblick und anschließen ging es weiter zum Kaunergletscher (2750m ü M). Dann führte unser Weg über Nauders, den Flüelapass, Davos, Tiefencastel zur Viamala Schlucht. An der Viamala Schlucht staunten wir was die Natur hier hervorgebracht hat und fuhren anschließend zu unserem Nachtquartier in Lenzerheide. Hier übernachteten wir im Motorradhotel Touring und hatten noch viel Spaß am Abend miteinander.
Am Sonntag nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir unsere Fahrzeuge und machten uns auf den Weg in Richtung Albulapass (2315m ü M) von hier führte eine wunderschöne Strecke nach St. Moritz. Jetzt staunten wir erstmal bei schönstem Wetter und genossen die Bergwelt. Weiter cruisten wir über den Julierpass (2284m ü M) zurück nach Lenzerheide und weiter in Richtung Liechtenstein. Auf den Passhöhen hielten wir natürlich an und schauten uns die tolle Natur an. Diese zwei Pässe haben es in sich und die Bembels liefen zur Höchstform auf, sie fuhren mit dem „Messer zwischen den Zähnen“. Von Vaduz aus ging es weiter über Feldkirch und Rankweil zum Furkajoch, hier machten wir erstmal eine ausgiebige Pause. Vom Furkajoch führte unsere Tour über den Hochtannbergpass (1660m ü M) und weiter nach Steeg und Stanzach wieder zurück nach Wängle bei Reutte. Wir hatten abends noch viele Tourgespräche und planten schon die Hessenbembeltour 2013. Wir haben noch gut gegessen und waren alle glücklich dass die Tour so gut verlaufen ist, wir hatten ein wahnsinniges Glück mit dem Wetter, das ist sehr wichtig bei einer derartigen Reise über so hohe Gebiete. Am Montag den 13.8.2012 trennten wir uns in Wängle mit dem Gedanken an die Alpentour 2013 die wir bestimmt wieder fahren werden.



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Voralpentour 2013

5 Bembels machten sich am 25.4.2013 auf den Weg ins schöne Oberbayern um tags darauf in einer Tagestour einige Schätze des bayrischen Alpenvorlandes anzufahren. Unsere Unterkunft befand sich in Bayrischzell im Gasthof Wendelstein der im Nachgang bedenkenlos weiterempfohlen werden kann. Schöne Zimmer, nette Gastleute ,und schmackhaftes Essen machten uns den Aufenthalt dort sehr angenehm. Bayrischzell liegt im Mangfallgebirge zwischen dem Schliersee im Westen und Oberaudorf im Osten .Der Ort befindet sich am Fuß des Wendelsteins, zu Füßen des Sudelfelds und unterhalb des Sudelfeldpasses. Von dort aus ging es am Samstag durch das Landl einem kleinen, idyllischen Dorf inmitten einer faszinierenden Landschaft im Thierseetal. Durch die Schönheit des Tales mit dem Thiersee und seinen Bergen ging es weiter Richtung Sudelfeld. Die offenen und breiten Wiesenhänge vor der imposanten Bergkulisse machen das Sudelfeld zu einem tollen Skigebiet. Wir aber waren froh keinen Schnee vorzufinden und genossen den Ausblick über das Bergpanorama. Dem Schliersee entlang fuhren wir zum Tegensee und hielten eine kleine Rast . Am Tegensee sind im Gegensatz zu vielen anderen oberbayrischen Seen die Ufer fast vollständig zugänglich .Häufig sind diese mit Schilf bewachsen ,was sehr schön anzuschauen war. Nachdem man auch das Haus von Uli Höness aus der Ferne erspäht hatte machten wir uns weiter zum Achenpass. Der Achenpass ist ein 941 Meter hoch gelegener Gebirgspass in den Bayrischen Alpen. Der Pass verbindet das Tal des Tegernsees im Norden mit dem Achental ( Tirol ) und dem Walchental im Süden .Am Sylvensteinspeicher angekommen traute man seinen Augen kaum , wahrlich erhaben und schön schimmert er in einem tiefen grün-blau. Von dort steuerten wir zur Engalm, leider konnten wir nicht ganz bis zur Alm fahren, da die Mautstraße noch nicht geöffnet war. Über Lenggries und Jachenau führte uns die Tour zum schönen Walchensee. Am Walchensee angekommen mußte erneut eine kleine Rast eingelegt werden ,da unbedingt ein Foto dieses hellblauen Gebirgsees gemacht werden mußte. Nun wartet der bei Motorradfahrern wegen der scharfen Kurven sehr beliebte Kesselberg auf uns .Als Kesselberg werden sowoll die Passhöhe zwischen Kochelsee und Walchensee bzw. zwischen Herzogstand und Jochberg als auch der dort hinüberführende Abschnitt der Bundesstraße 11 bezeichnet. Die Passhöhr liegt auf 858 m ü M. unterwegs gibt es mehrere gern besuchte Aussichtspunkte mit schönem Blick über dem Kochelsee und Teile des Alpenvorlandes. In der Vergangenheit gab es auf dieser Strecke durch Illegale Rennen und überhöhte Geschwindigkeit zahlreiche Todesopfer. Als Konsequenz gilt nun am Wochenende und an Feiertagen in Richtung Walchensee eine Sperrung für Motorräder, eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h die Stunde sowie ein Überholverbot auf der gesamten Passstrecke. Durch Bad Tölz ging es nach Miesbach -Fischbachau zur Kaffee und Kucheneinkehr ins bekannte Cafe Winklstüberl . Im Cafe Winklstüberl kann man eine beachtliche Sammlung von über 600 Kaffeemühlen besichtigen und es gibt die größten Kuchenportionen weit und breit. Mit vollem Bauch und rundum zufrieden ging es wieder in unser Domizil in Bayrischzell.



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Dolomitentour 2013

Vom 16.- 19.8,2013 sind 8 Bembels unterwegs auf fordernden Passstraßen, entlang blühender Wiesen hinauf zu abenteuerlichen Gipfeln mit einmaligen Ausblick. Wer die Herausforderung und die Geschwindigkeit liebt, der sollte es nicht verpassen mit dem Motorrad die Dolomiten und deren faszinierende Straßen und Pässe zu erobern. Unser Motorradhotel in Truden im Naturpark Trudnerhorn " Hotel Ludwigshof " ist ein guter Ausgangspunkt für Motorradtouren in Südtirol und in die Alpen. Von hier aus Motorradfahren in den Dolomiten - das bedeutet Fahrvergnügen pur. Anspruchsvolle Straßen und Gebirgslandschaften sorgen für eine angenehme Vielfalt. Kehren ohne Ende und ein Gefühl wie auf der Achterbahn versprechen maximalen Fahrspaß. Italien, vor allem Südtirol, ist einfach das Motorradland schlechthin. Es gibt kaum jemanden, der die berühmt- berüchtigte Sella- Runde nicht kennt oder sogar schon mal selbst gefahren ist. Ich hoffe und denke, wir erleben aufregende und zugleich ganz gelassene Abenteuer einer unvergesslichen Motorradtour in Bella Italia.



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