MADEIRA -"kreuz und quer"

Reisebericht

MADEIRA -"kreuz und quer"

Reisebericht: MADEIRA -"kreuz und quer"

MADEIRA wurden schon so viele Namen wie „Blumeninsel“, „Perle im Atlantik“, „Fleur de Ocean“, „Paradiesinsel“ usw. verliehen und hat diese Insel alle diese Titel auch verdient. Die „Miradoures“ auf der Insel sind jedes Mal eine Augenweide, in den Bergen reiht sich Motiv um Motiv und deshalb Fotostopp auf Fotostopp.
Das Sortiment an Blumen ist unübertrefflich, sogar die Straßenränder sind davon „gesäumt“. Jede Beschreibung zu Madeira führt zwangsläufig ins „Schwärmen“.

Obwohl von Millionen Touristen im Jahr besucht, erscheint die Insel nie als „überschwemmt“, in der Weite der Berge verlieren sich die vielen Besucher.
Täglich wird Madeira von 1 – 3 großen Kreuzfahrtschiffen angelaufen und dadurch von Tausenden besucht. Auch bis zu 20 Charter- und Linienmaschinen landen täglich auf der noch immer „schwer zu treffenden“ Landepiste.
Es gibt dadurch einen ständigen Ausgleich der Touristen ohne dass sich dadurch die Zahl erhöht, denn so viele ankommen, so viele fliegen ja wieder ab. Ein ständiges Kommen und Gehen.

Wetter begünstigt liegt die Insel ja nur 1 Std 40 Minuten Flugzeit von Portugal entfernt und kann dadurch sehr schnell erreicht werden. Das Preis – Leistungsverhältnis ist noch immer angenehm und bei bester Qualität werden Unterkünfte in großer Zahl angeboten.

Um „ERSTLINGEN“ den Besuch etwas zu erleichtern werde ich im vorliegenden Bericht versuchen, einige Touren vorzustellen.
Mein Bericht stellt dabei keinen Anspruch auf Vollkommenheit und kann jederzeit ergänzt, erweitert und verbessert werden.
Da unsere Routen sehr ausführlich befahren wurden, wird der Bericht zweiteilig sein. Ich hoffe, SIE/IHR habt Spaß beim Lesen und Betrachten der angefügten Bilder.

WIR waren von der Insel einfach nur begeistert. Sollten darüber hinaus weitere INFOS benötigt werden, bin ich gerne bereit einige private Tipps nachzureichen.

Schwarze Fledermausblume, Tacca chantrieri



Wien – Funchal/Madeira 3.259 km

MADEIRA unter uns, wir sind da...

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Jeder Besuch auf der Insel beginnt mit der etwas „anderen Landung“ auf dem noch immer spektakulären Flughafen von Funchal!

Flug mit AUA Airbus A 319 Wien – Funchal
Start 09.50 Uhr – Landung 14 Uhr -1 Std. = 13 Uhr Flugzeit: 4 Std. 10 Min.
Landeanflug durch tiefe Wolken und Nebel, doch dann gute Sicht auf die neue Landebahn. Die Start- und Landebahn wurde um gut ein Drittel verlängert.



... WIR fliegen ein...



Wir sind gelandet

.. Funchal, wie in einer...

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Übernahme des Mietautos von Sixt Car VW Polo.
Fahrt zum Hotel in Funchal. Dort bezogen wir ein schönes Zimmer mit großem Balkon und Blick auf Funchal und das Meer.



... diesen Ausblick genossen wir täglich...



Die ersten Eindrücke

..im Yachthafen von Funchal...

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Madeira liegt im Atlantik rund 500 km westlich der marokkanischen Küste. Die Vulkaninsel steigt aus 4000 bis 5000 m Meerestiefe bis zu 1862 m (Pico Ruivo) aus dem Ozean auf. Der Name Madeira bedeutet Holz (portugiesisch), da die Insel zur Zeit der Entdeckung dicht bewaldet war.
Madeiras Hauptstadt hat eine ungewöhnlich schöne Lage an der Südküste der Insel. Ihre Häuser und Straßen ziehen sich an den Hängen eines bis zu 1200 m hohen Gebirgszuges hinauf. Funchal erstreckt sich vom Meeresufer bis in eine Höhe von 550 m und hat 112.000 Einwohner.
Der einzige größere Hafen der Archipels (Madeira, Porto Santo und Ilhas Desertas) befindet sich hier und war einst wichtiger Stützpunkt im internationalen Transatlantikverkehr, heute legen hauptsächlich Kreuzfahrtschiffe an.
Bevor in der Bucht von Funchal eine Siedlung gegründet werden konnte, musste der Fenchel -portugiesisch funcho – gerodet werden, daher der Name Funchal.

Die schöne Seepromenade Avenida do Mar ist dzt. von einer großen Hafen-Baustelle beeinträchtigt. Am Jachthafen kehrten wir zu einer kleinen Jause ein.



"die Kreuzfahrer"



Erster Bummel durch Funchal

Torwache am Palast

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Weiter auf der Avenida do Mar erreichten wir das erste Fort Madeiras, Fortaleza de Sao Lourenco, errichtet im 16. Jh. und seither mehrmals umgebaut. Die mächtige Seefront aus dem 18. Jh. zeigt am Ostturm das portugiesische Wappen mit dem Kreuz des Christusritter-ordens. Heute residiert hier der Minister der Republik, der Vertreter Portugals auf Madeira.



Fortaleza de Sao Lourenzo



"Kirchentaxis"

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Durch die Fußgängerzone in der Rua Joao Tavira kommt man zur Kathedrale Se, sie wurde 1514 als erste portugiesische Kathedrale in Übersee geweiht. Über dem gotischen Hauptportal befindet sich eine Rosette, ganz oben sieht man das Kreuz des Christusritterordens. Dieses Kreuz ziert heute auch die Flagge Madeiras. Der viereckige Hauptturm hat eine in geometrischen Mustern mit Fliesen gedeckte Spitze. Im Innenraum der dreischiffigen Basilika befinden sich der Hauptaltar und acht Seitenaltäre, im 16. Jh. importiert aus Flandern, bezahlt aus den Erlösen des damals sehr lukrativen Zuckerhandels.



Kadethrale SE



Joao Goncalves Zarco

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Parallel zur Avenida do Mar verläuft die teilweise verkehrsberuhigte Avenida Arriaga, an der Kreuzung mit der Avenida Zarco steht seit 1934 das Denkmal des Inselentdeckers Joao Goncalves Zarco. 1418 gerieten die portugiesischen Kapitäne Zarco und Teixeira, unterwegs im Auftrag von Heinrich dem Seefahrer, in einen Sturm und landeten auf der unbewohnten Insel Porto Santo. Sie sahen Madeira liegen, getrauten sich aber nicht die Insel zu betreten, durch die dramatischen Wolkenbildungen wähnten sie sich am Höllenschlund. Erst bei einer zweiten Expedition gingen sie an Land.
Durch den Parque de Santa Catatina mit schönen Blumenrabatten und Teich kommt man zur Capela de Santa Catarina aus dem 17. Jh., das Denkmal daneben zeigt Christoph Kolumbus.




Columbus schaut noch immer aufs Meer hinaus...



..auch "unsere"...

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Das Casino von Funchal, ein Rundbau aus Beton, abends schön beleuchtet, ähnelt der Kathedrale von Brasilia. Neben dem Pestana Casino Park Hotel steht eine Bronzestatue der österreichischen Kaiserin Sisi, sie wohnte im Vorgängerbau des Casino Hotels.



... hier wird "gezockt"...



Funchal – Camara de Lobos – Cabo Girao – Ribeira Brava – Jardim do Mar – Paul do Mar

.. ein Blick aus den Bergen...

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Wir verließen Funchal Richtung Westen und fuhren auf der VR1 (Autobahn) nach
Camara de Lobos (8 km). Die Siedlung wurde bereits 1420 vom Entdecker Madeiras gegründet und hat ihren Namen von den Seehunden – portugiesisch lobos marinhos – die einst die Bucht bevölkerten. Zu den berühmtesten Besuchern von Camara de Lobos gehörte Winston Churchill, der die malerische Bucht mit den Fischerbooten auf einigen Gemälden verewigte.



Camara de Lobos



..die Kapelle der Fischer...

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Die Altstadt zieht sich über einen Felsrücken zur halbrunden Bucht hinunter, unten am Hafen steht die unscheinbare Kapelle Nosa Senhora da Conceicao. Sie wurde 1702 an der
Stelle der ersten von Zarco auf der Insel errichteten Kapelle erbaut.



.. im Hafen von Camara de Lobos...



...fast geruchslos, etwas...

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Im Fischereihafen liegen viele bunte Fischerboote, Stockfisch ist zum Trocknen aufgehängt.



..kunstvoll ausgerichtet....



Degenfische

"Schwarze Teufel" der...

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Camara de Lobos war das Zentrum der einheimischen Fischerei, vor allem der Schwarze Degenfisch wurde hier nachts aus Tiefen von mehr als 800 m geangelt. Inzwischen wird er immer seltener. Der Schwarze Degenfisch, der wichtigste Speisefisch Madeiras, ist ein nur um Madeira und bei Japan vorkommender, aalähnlicher, schuppenloser Tiefseefisch, der bis zu 2 m lang wird. Er lebt in Tiefen über 1000 Meter und steigt nur nachts auf etwa 800 m auf, wo er mit langen Angelleinen gefischt wird. Aufgrund des nachlassenden Wasserdrucks auf dem Weg zur Wasseroberfläche platzen Schwimmblase, Kiemen und Augen und die schuppenlose schleimige Haut wird schwarz.



Nationalspeise, der Degenfisch..



"Cabo Girao"

"Miradouro"

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Von Camara de Lobos fuhren wir auf der ER 229 über Estreito de Camara de Lobos nach Cabo Girao. Der Aussichtspunkt über der 580 m senkrecht zur Küste abstürzenden Felswand wurde neu ausgebaut. Nun steht man auf einem Plateau mit Glasboden und blickt hinunter über die grün bewachsene Felswand zu fächerförmig angelegten Gemüsebeeten vor der Küste des blauen Meeres.



"Cabo Girao"



Ribera Brava

... der Blick zum Altar...

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Wir fuhren weiter auf der ER 229 hoch auf den Klippen mit herrlichen Ausblicken und immer wieder Fotostopp nach Ribeira Brava (20 km). Die VR1 verläuft in der gleichen Richtung, jedoch führt sie durch zahlreiche Tunnel, sodass man von der schönen Landschaft nicht viel sieht. Der Parkplatz lag hinter dem Rathaus, ein 1776 gebautes Herrenhaus mit einem schönen Garten und wir gingen zur Igreja de Sao Bento aus dem 16. Jh. Die Kirchturmspitze ist mit blau-weißen Fliesen verziert. Im Inneren sieht man prachtvolle Barockaltäre und eine Kanzel im manuelinischen Stil.



Kirche in Ribeira Brava



Wir erreichen Jardim do Mar

...zwei der mehr als 300 Tunnel...

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Die Autobahn ist nun zu Ende und wir fuhren der Küste entlang auf der gut ausgebauten und mit vielen Tunnel versehenen VE3 über Ponta do Sol, Madalena do Mar und Calheta nach Jardim do Mar (20 km). Diesen Ort besuchten wir auch vor 36 Jahren, um die Sonne im Meer versinken zu sehen.
Heute waren wir am frühen Nachmittag da und speisten einen köstlichen Degenfisch in einem netten Lokal nachdem wir den Ort zu Fuß erkundet hatten. Am Hauptplatz steht die Kirche Nossa Senhora do Rosario mit einem schönen Fliesenbild an der Außenwand. Der kleine Fischerort Jardim do Mar – Garten des Meeres – hat ganz schmale Gässchen mit Stufen, die zur pompösen Promenade hinunter führen. Wegen der starken Brandung wurden hunderte große Betonblöcke vor der Ufermauer aufgeschichtet, gegen diese nun tosend die Wellen anschlagen.



..."La Ola"



Ponta do Pargo

Ponta do Pargo

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Durch einen rund drei Kilometer langen Tunnel erreichten wir den nächsten Küstenort Paul do Mar, den wir von einem Aussichtspunkt fotografierten und die Fahrt auf der ER101 kurvenreich zum westlichsten Ort Madeiras nach Ponta do Pargo (14 km) fortsetzten. Vom Miradouro hat man einen schönen Ausblick zur Küste und zum Leuchtturm. Der höchst-gelegene Leuchtturm Portugals 392 m über dem Meer hat eine leuchtend rote Spitze und weist den Schiffen den sicheren Weg um die Insel.



...am westlichen "Zipfel" Madeiras...



Levadas

... eine der Levadas....

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Nun führte die ER101 Richtung Porto Moniz, wir bogen aber nach Achadas da Cruz auf die ER110 Richtung Rabacal ab. Wir durchquerten die Hochebene Paul da Serra, 1300 – 1400 m über dem Meer. Sie erstreckt sich über eine Fläche von 102 km2. Das karge Hochland bildet einen starken Kontrast zur Blumenfülle der übrigen Insel und spielt eine wichtige Rolle bei der Wasserversorgung Madeiras. Das poröse Gestein saugt die Niederschläge auf und das Wasser fließt dann in Bächen oder wird von Sammelbecken über Levadas ins Tal geleitet. Da im Norden der Insel viel Regen fällt und der Süden wesentlich trockener ist, wurde für die Bewässerung der Terrassenfelder im Inselsüden ein Wasserleitungssystem angelegt. Die Levadas, Steinrinnen weniger als einen Meter breit und einen halben Meter tief, haben eine Länge von 2.150 km Länge und sind die längste Wasserleitung der Welt. Bereits die ersten Siedler auf Madeira haben die ersten Kanäle angelegt, die meisten Levadas wurden aber im 20. Jh. fertig gestellt. Bevor das Wasser die Felder bewässert hat man es auch zur Stromerzeugung genutzt.



.. die "Wasserspeicher" Madeiras



...auf der Alm....

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Am Aussichtspunkt Pico da Fonte Pispo (36 km) standen braun- und schwarz gefleckte Kühe Modell vor der herrlichen Bergkulisse.
Kurz vor Campo Grande war die Straße Richtung Boca da Encumeada gesperrt und wir mussten über die ER209 kurvenreich über Canhas (16 km) zur Küste hinunter und über Ribeira Brava zurück nach Funchal (28 km) fahren.



...die Hochebene "Paul de Serra"...



Funchal, San Antonio – Curral das Freiras - Kastanienfest – Pico do Arieiro

..durch die Weinberge hinauf...

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Wir fuhren in Funchal bergwärts und hielten im Stadtteil San Antonio bei der Kirche mit zwei Türmen und Strelizien im Vordergrund. Über die ER107 durch Eucalyptuswald kamen wir zum Pico do Serrado. Am Serrado-Sattel vor der Tunneleinfahrt nach Curral das Freiras bogen wir nach links ab. Früher führte hier die Straße weiter hinunter in den Talkessel, nun ist sie nur mehr bis zu einem Berghotel befahrbar und dann gesperrt.



Kirche von San Antonio



"Steingesicht"

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Das Tal Curral das Freiras gehört zu den imposantesten Landschaften auf Madeira. Früher hielt man den fast kreisrunden Curral das Freiras für einen erloschenen Vulkankrater. Neueren Forschungen nach entstand das Tal durch Erosion des inzwischen im Tal verlaufenden Flusses, der den weichen Tuffstein mitnahm, während die härteren, steil aufragenden Basaltwände stehen blieben.



Curral das Freiras



.. in schwerster Arbeit...

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Bevor wir ins kleine Dorf Curral das Freiras hinunterfuhren blickten wir vom Miradouro Eira do Serrado in den Talkessel. Das Dorf Curral das Freiras lag tief unter uns, die Sonne stieg erst hinter dem Pico do Serrado empor. Zwischen den Häusern stieg der Rauch auf, die Griller wurden angeheizt. Tief unter der Aussichtsplattform konnten wir den kleinen Fluss erkennen, der diese grandiose Landschaft geschaffen hatte.



...wir blicken tief hinab ....



...am Kastanienfest....

...die Straße einst...

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An den Basaltfelsen an der rechten Talkessel-Seite sahen wir die schmale, kurvige, teilweise von Felsblöcken verlegte alte Straße, die ins Dorf hinunter führte.
„Curral das Freiras“ entstand im 18. Jh., im Talkessel werden Getreide-, Wein-, Früchte und Kastanien geerntet, an diesem Wochenende fand das Kastanienfest statt.



" Serpentinen"



... liebliches Sortiment....

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Dann fuhren wir zum Tunneleingang zurück und waren in wenigen Minuten am Dorfeingang. Die Festvorbereitungen waren in vollem Gange. Eine ganze Reihe Holzbuden geschmückt mit Kastanien war aufgebaut, es gab Kastanienschnaps, Kastaniensuppe, Kastanienkuchen zum Kosten und Kaufen, Honig und Marmeladen.



Parkplätze gab es nur mehr wenig...



gegrillte "Platthühner"

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Auch der Fleischhauer hatte einen Stand, eine Rinderhälfte wartete auf Käufer. Auf einem großen Gitterrost über Holzfeuer wurden Spieße und ganze Hühner gebraten. Sie sahen wie vom Auto überfahren aus, ganz ausgebreitet brutzelten sie am Grill. Wir entschieden uns für eine Portion Hendl.
Der Grillmeister hackte das Huhn in Stücke, übergoss es mit einer Soße, dazu gab es Madeirabrot mit Knoblauchbutter – es schmeckte köstlich und wir verspeisten das ganze Huhn.



...auch davon haben wir gekostet....(mmmh)



..in Anfahrt auf den "Pico do Arieiro...

..ein Teil der Straße hinauf...

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Bereits bei der Zufahrt zum Miradouro hatten wir einen Wegweiser zum Pico do Arieiro und eine nagelneue Straße gesehen und nun bogen wir ab. Die knapp zweispurige Straße war am Beginn so steil, dass wir mit dem 1. Gang fahren mussten. Doch die schöne Landschaft und die vielen Ausblicke waren alle Mühe wert.



... immer wieder schön und ein gutes Motiv...



Am "Pico do Arieiro", 1818 m

..wir sind jetzt oben...

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Nördlich von Funchal liegen die höchsten Berge Madeiras, der Pico Ruivo (1862 m), der Pico das Torres (1851 m) und der Pico do Arieiro (1818 m). Der Pico do Arieiro ist am leichtesten erreichbar, nämlich mit dem Auto, die anderen zwei Berge muss man erwandern. Am Gipfel des Pico do Arieiro thront die riesige Kuppel einer Radarstation. Die schroffen Felswände des Pico das Torres ragten in den blauen Himmel, vom Tal stieg der Nebel auf. Der Ausblick war grandios.



... der Nebel kommt...



... zurück in Funchal...

Blumenwelt Madeiras - 2 -

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Im zweiten Teil meines Berichtes über Madeira werden wir „Bilderbuchlandschaften“, Ansichtskartenmotive“ die Blumen, Blüten und Orchideen ( alle Blumen dann einzeln eingestellt ) bewundern können, welche in dieser Vielfalt nur auf Madeira zu finden sind.
Ich hoffe Ihr/Euer Interesse bleibt dazu erhalten, freue mich auch auf Kommentare zum Beitrag.



... einige Orchideen auf Madeira....


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Kommentare

  • weltreisen

    Danke, Harald, dass du mir diese schöne insel wieder in erinnerung gebracht hast.
    inge

  • reisefreudig

    Inge, danke auch Dir für Deine tolle Ausdauer beim Bewerten. Ich denke, auch der 2. Teil wird Dich ( und hoffe auch andere ) interessieren, da damit erst meine "Blumengalerien" eingestellt werden. Aber der dauert etwas.
    Man braucht einige Tage um so einen Bericht zu erstellen. Ich habe so viele Bilder und die machen mir die meiste Arbeit.
    lg harald

  • Pinky3

    Mir hat der erste Teil sehr gut gefallen, für mich ist die Insel ja "Neuland" da ich noch nicht dort war, die Bilder erinnern mich aber sehr an die Kanaren, vorallem die Berglandschaft.
    Auch Deine Fotos sind wie immer sehr schön und geben einen guten Einblick auf die Insel, bin schon gespannt auf den zweiten Teil............
    LG Gaby

  • agezur

    Ich kann nur jedes Wort bestätigen - Madeira war - und ist - und wird es immer sein - eine Traumdestination für aktive Urlauber !
    LG Christina

  • reisefreudig

    Danke Gaby und Christina für Eure Bewertung und Zustimmung. Christina hat recht. Ich fliege weltweit umher, aber MADEIRA ist und wäre IMMER ein guter Einstieg für alle, welche soeben zu reisen beginnen und auch für jene, welche sich schon viele Ziele erfüllt haben. Die Insel ist ja schnell erreichbar und hat einfach alles um " die Seele baumeln zu lassen"! Außerdem um diese Zeit findet man viele tolle, preisgünstige Angebote.
    lg Harald

  • Schalimara

    Hallo Harald,
    Reisezeit Ende Oktober/ Anfang November ?? Dein Bericht und die schönen Fotos könnten mich verführen meine Planung für Herbst 2014 zu überdenken (vorausgesetzt man die Insel ohne Pauschalbuchung bereisen) :-))
    LG Schalimara

  • Elaira

    Das ist ja wirklich eine Traumdestination! Diese Berge und das blaue Meer.... Ich hätte mir jedoch nicht gedacht, dass die Straßen doch so gut ausgebaut/untertunnelt sind. Bei dem Kastanienfest wäre ich auch gerne dabei gewesen, das klingt sehr interessant und lecker und hat bestimmt eure Eindrücke bereichert. Danke für deinen spannenden Bericht und den aussagekräftigen Fotos! Ich freue mich auf mehr! LG Tamara

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  • reisefreudig

    Mein Dank auch an Euch für die netten Zustimmungen.
    Tamara, das Kastanienfest ist jedes Jahr von 1.- 3. 11. (Haupttag ist meistens ein Sonntag, wegen dem Kirchgang). Sehr, sehr interessant - k e i n e Touristenshow!!!
    Schalimara hab ausführlich auf PN an Dich geschrieben, alles fertig zur Planung.
    lg Harald

  • Reah

    Eine Trauminsel mit allem drum und dran. Man möchte gleich losfahren und die Seele baumeln lassen. Vor allem weißt du solche Berichte zur richtigen Zeit uns armen Daheimgebliebenen zu präsentieren. Ich freu mich schon auf den zweiten Teil.
    LG Andrea

  • Blula

    Lieber Harald! Bisher hörte ich immer "nur" von der "Blumeninsel" Madeira. Dass dieses Eiland vor der Küste Portugals aber noch so sehr viel mehr zu bieten hat, dass war mir nicht bewusst. Du hast mich hier gründlich eines Besseren belehrt. Das, was Du hier in diesem glänzenden Bericht alles aufzeigst, wird man in keinem der zahlreich käuflich zu erwerbenden Reiseführer zu lesen bekommen. Du hast dieses Madeira, ohne dass ich es kenne, m.E. bereits in diesem 1. Teil Deines Berichtes ganz hervorragend präsentiert. Deine guten Fotografien tragen natürlich auch dazu bei.
    Vielen Dank. Habe richtig Lust auf Madeira bekommen.
    LG Ursula

  • reisefreudig

    Gutern Morgen Ursula,
    ..freue mich, dass Dir mein Bericht so gefallen hat und bedanke mich auch für Deine Interesse und Bewertung.
    Auch im 2. Teil dieses Berichtes werden wir auf viele Kleinode der Insel stoßen. Besonderer Schwerpunkt im nächsten Teil werden die Orchideen und Blumen auf der Insel sein, welche das ganze Jahr Madeira eben in die von Dir angesprochene "Blumeninsel" verwandeln. Außerdem werde ich darin auch die Nord- u Ostküste vorstellen. Der 2. Teil kommt im Dezember, da mein Kontingent an Bildern fast verbraucht ist.
    lg Harald

  • Chrissi

    Auch mir hat dieser Bericht sehr, sehr gut gefallen. Dass diese Insel schön ist, das war mir ja bekannt, dass sie allerdings SO schön ist, das durfte ich nun durch Dich erfahren. Ich freue mich auch schon auf die Fortsetzung.
    LG Christel

  • reisefreudig

    Danke auch Dir Christel für Deine Interesse und der vielzähligen Bewertungen zum Bericht. Ich freue mich jetzt schon mit Euch zum 2. Teil dieses Berichtes, da wir dort ein "Feuerwerk" an Orchideen und exotischen Blumen gemeinsam genießen und bewundern werden können. Wird dann eine Präsentation im Advent, da meine Bilder alle sind. Passt aber dann genau zu den grauen Wintertagen.
    lg harald

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  • Sternensilber

    Lieber Harald,
    vielen Dank für den schönen Bericht. Madeira haben wir uns für nächstes Frühjahr als Wanderurlaub vorgenommen und Deine Bilder machen gut Laune darauf und man freut sich auf den zweiten Bericht. Wir waren mal auf den Azoren, dort ist es so ähnlich. vg Anne

  • reisefreudig

    Danke Anne, nach meinem 2. Bericht kennt IHR dann fast alles auf der Insel und es könnte Euch für Eure Pläne durchaus hilfreich sein. Es gibt auf der Insel tolle Wanderungen ( und viele kommen eben wegen diesen ), auch einige "schwierige", welche von Gipfel zu Gipfel führen oder im Osten zur Spitze bis fast zum Leuchturm vor.
    lg harald

  • ursi67

    Lieber Harld, vielen Dank für den wunderbaren Bericht mit den tollen Bilder. Du hast mir Madeira wieder in Erinnerung gebracht, diese Insel war wirklich toll! Ich wünsche Dir einen schönen 1. Advent. Liebe Grüsse, Ursi

  • reisefreudig

    Danke Ursi und auch für Deine Ausdauer beim Bewerten. Ich arbeite schon den ganzen Tag am Teil II, kommt noch heute oder morgen. Viele, viele Orchideen dabei.
    lg Harald

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