Venezuela Teil 1 Caribe,Orinoko Delta,Gran Sabana.

Reisebericht

Venezuela Teil 1 Caribe,Orinoko Delta,Gran Sabana.

Reisebericht: Venezuela Teil 1 Caribe,Orinoko Delta,Gran Sabana.

Gran-Sabana mit den Tafelberge (Tepuis)
Von meinen Bilder und Video 8 Filmen habe ich kleine Videoclips erstellt und von meinen Reisen bei YouTube in meinem Kanal eingestellt. Hier der Link dazu.
Sie müssen also dort blättern um zu den Venezuela Clips zu kommen.
https://www.youtube.com/watch?v=0OBAwYEKqRI

Guaracho Höhle in Caribe von innen nach außen.



Guacharo Höhle in Caribe.

Von der Insel Isla- Margrita flogen wir in aller Frühe mit einem kleinen Flugzeug aufs Festland nach Cumana. Dort wurden wir von einem Reiseführer abgeholt mit einem kleinen Bus fuhren danach an die Playa Blanka, mit einem kleinen Boot auf eine Halbinsel mit einem wunderschönen Strand zum relaxen. Danach Weiterfahrt nach Caribe zu der berühmten Guacharo Höhle die Alexander von Humbold 1799 bei seiner Amerika Reise enteckt hatte Er schrieb" das er es man es kaum glauben kann, dass der Name der Höhle von Caripe bis jetzt in Europa völlig unbekannt gewesen war. Schon wegen der Guácharo hätte sie berühmt werden sollen; denn außer in den Bergen von Caripe und Cumanacoa hat man diese Nachtvögel bis jetzt nirgends angetroffen." Die Höhle von Caripe behält genau gemessen, auf 472 Meter dieselbe Richtung, dieselbe Breite und die anfängliche Höhe von 20 bis 23 m. noch nicht vollkommen erforscht. Man schätzt sie auf mehrere Kilometer Länge. Diese von Nachtvögeln bewohnte Höhle ist für die Indianer ein schauerlich geheimnisvoller Ort; sie glauben, tief hinten wohnen die Seelen ihrer Vorfahren. Der Fettschwalm ist der einzige nachtaktive früchtefressende Vogel der Welt. Tagsüber hält er sich in Kolonien in den dunklen Höhlen auf.



Unser Flugzeug



Das Orinoco Delta.

Nächsten Tag Weiterfahrt ins Orinoco Delta,
Das Orinoco Delta– befindet sich im Nordwesten Venezuelas und hat den einzigen Küstenabschnitt Venezuelas zum Atlantik. Auf tausenden von Quadratkilometern spaltet sich der Orinoco in unzählige Seitenarme, die zum Atlantik fließen. Nur wenige Kilometer Straße befinden sich in diesem Delta, dafür mehrere tausend Kilometer Wasserarme. Seit Touristencamps aufgebaut wurden, ist es möglich, die sehr vielfältige und faszinierende Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden und die archaische Lebensweise der Warao Indianern, die seit eh und je in ihren Pfahlbauten leben, kennen zu lernen. Mit Motorbooten fuhren wir in circa 4 Stunden zu der Boca de Eco Tigre Lodge. Im Wasser schwammen Wasserhyazinthen wie Inseln die uns den Weg versperrten. Am Bug sitzte deshalb ein Begleiter um mit einer Stange uns den Weg frei zu machen. Mehrmals setzt unser Motor aus weil sich die Antriebsschraube mit den Wurzeln verhedderte. Unterwegs sahen wir viele kleine Siedlungen sogar eine Schule auf Stelzen.Unterwgs begegneten wir Waro Indianer mit ihren Booten.
Bis ans Flussufer standen die Urwaldbäume und allerlei Büsche mit schönen Blüten. Die Lodge wurde von den Waro- Indianer geführt , nach dem Abendessen lauschten wir den Stimmen der Tierwelt. Am nächsten Morgen bekamen wir alle Gummistiefel verpasst , für eine Exkursion in den Regenwald. Dieser steht im Delta durch die Tide des Atlantiks immer unterschiedlich unter Wasser.
Unser Führer sagte uns das man trotz dem vielen Wasser (Brackwasser) das deshalb ungenießbar war verdursten würde, Er zeigte uns eine Lianen Art , schlug ein Stück mit einer Machete ab und heraus floss klares trinkbares Wasser.



Ab hier geht es nur noch weiter mit dem Boot



Gran Sabana mit den Tafelbergen.

Nächsten Tag fuhren nach Süden über Ciudad Guayana dort beginnt die circa 600 Kilometer lange Route 10 nach Süden die über die Gran Sabana bis nach Brasilien führt. Nach einer Übernachtung in dem kleinen Goldgräberstädtchen El Dorado , ging es weiter, dabei überquerten wir eine Eisenbrücke die von dem berühmten Monsieur Eifel erbaut worden war. In diesem Fluss befindet sich eine Gefängnis Insel dieser ist voll mit den berüchtigten Zitteraale die eine Flucht unmöglich machen. Als wir an die Hochebene der Gran Sabana kamen stießen wir auf einen hohen Felsenwand ( Piedra de La Virgien ) in diesem war eine Grotte mit Marien Statuen . Der Felsen ist deshalb für die Einheimischen heilig. als man die Straße vor Jahren baute wollte man diesen wegsprengen ,selbst eine Spezial Firma aus der Schweiz angereist scheiterte. Man musste deshalb einen große Umgehung bauen. Auf der Gran-Sabana angekommen öffnete sich ein grandioser Ausblick umringt von sanfter Savanne mit Bänder von Palmenhainen ,wie eine Parklandschaft umringt von Tafelbergen teilweise die Gipfel in Nebel gehüllt. Die Vegetation mit vielen Pflanzen und Blumen die nur hier gedeihen. Weiter in Richtung Süden nach Santa Elena de Uairen kamen wir an vielen Wasserfällen vorbei. In Santa- Elana de Uairen übernachteten wir, fuhren den nächsten Tag in das nur 10 minuten entfernten Brasilienische Grenzdörfchen. La Linea . Da in Brasilien der Sprit und viele Lederwaren und Gebrauchsartikel billiger sind, bestand das Dorf fast nur aus Souvenir Läden und Verkaufsständen. Wegen dem Grenzübertritt bekamen wir einen brasilianischen Stempel in unseren Reisepass. Ganz in der Nähe befindet sich im 3 Länder Eck Guyana- Brasilien, Venezuela der berühmte und größte Tafelberg der Roraima .Wir hatte vor, ihn mit einem Hubschrauber zu überfliegen aber das Wetter war so schlecht das es abgesagt werden musste. Dann ging es wieder zurück Richtung Norden nach einer Übernachtung In einer kleinen Siedlung die Unterkunft diese wird von Indianer geleitet am nächsten morgen ging es mit einem Boot zu einem riesigen Wasserfall Chinak-meru auch Salto Aponwao genannt. Danach flogen wir von einem kleinen Feldflugplatz aus zum nächsten Höhepunkt in den Nationalpark Cainama dieser ist nicht mit einem Auto erreichbar. Dabei flogen wir an Tafelberge unter anderem dem Auyan- Tepui der mit dem höchsten Wasserfall der Erde dem Salto Angel der etwa 1000 Meter in Tiefe stürzt. Nach der Landung ging mit einem Einbaum zum Saldo Sapo (Froschwasserfall) und Salto Hacho über Lagune mit vielen Wasserfälle die in einer gelbbrauner Farbe von den Felsen stürzten gespeist von den Tafelberge. Am Ende angelangt, konnte man auf einem kleinen Pfad unter dem Froschwasserfall hindurchgehen .Hier endete die Reise und wir flogen über Ciudad Bolivar zurück auf die Isla Margarita zum Relaxen und sich fit zu machen für den nächsten Ausflug in die Llanos und den Oberlauf des Orinoco.



Auyan-Tepui Gran-Sabana Venezuela



Quebrada de Jaspa

Zu einem unbestritten Höhepunkt der Reise etwa 500 Meter von der Straße entfernt liegt die Quebrada de Jaspe ein kleiner Wasserfall mit einem Flussbett das auf einer ganz großen Fläche aus purem Jaspis besteht. Der aus Silicium–Eisenerz und Vulkanasche gebildete Jaspis wird von dem Fluss überspült Metalloxide verleihen ihm die rote Farbe, im Sonnenlicht scheint es wie Feuer und sogar etwas goldenen.



Quebrada de Jaspa



Wasserfälle

Dann ging es wieder zurück Richtung Norden nach einer Übernachtung In einer kleinen Siedlung die Unterkunft diese wird von Indianer geleitet .Am nächsten morgen ging es mit einem Boot zu einem riesigen Wasserfall Chinak-Meru auch Salto Aponwao genannt.
In diesem Gebiet wachsen viele exotische Pflanzen und Blumen.



Mit dem Boot zu den Wasserfällen Salto Aponwao



Cainama

Danach flogen wir von einem kleinen Feldflugplatz aus zum nächsten Höhepunkt in den Nationalpark Cainama dieser ist nicht mit einem Auto erreichbar. Dabei flogen wir an Tafelberge unter anderem dem Auyan- Tepui der mit dem höchsten Wasserfall der Erde dem Salto Angel der etwa 979 Meter in Tiefe stürzt. Nach der Landung ging mit einem Einbaum zum Saldo Sapo (Froschwasserfall) und Salto Hacho über Lagune mit vielen Wasserfällen die in einer gelbbrauner Farbe von den Felsen stürzten, gespeist von den Tafelberge. Am Ende angelangt, konnte man auf einem kleinen Pfad unter dem Froschwasserfall hindurchgehen .Hier endete die Reise und wir flogen über Ciudad Bolivar zurück auf die Isla Margarita zum Relaxen und sich fit zu machen für den nächsten Ausflug in die Llanos und den Oberlauf des Orinoco.



Flug nach Cainama


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Kommentare

  • karinchen

    Danke für den schönen Bericht über deine Reise in Venezuela, da ich vor Jahren all dies auch so gesehen habe, und es eines meiner schönsten Reisen war.
    Übrigens, die genaue Fallhöhe des Salto Angels, benannt nach dem US-amerikanischen Piloten Jimmie Angel, der ihn 1933 wiederentdeckte, beträgt 979 Meter.
    Das hatte mich übrigens damals sehr Interessiert, auch heute noch.
    LG Karin



















  • Blula

    Lieber Günther! Diesen wunderbaren Bericht habe ich leider eben erst entdeckt und gleich lesen müssen. Da mich Venezuela als Reiseland durchaus interessiert, bin ich hier besonders gern Deinen Spuren gefolgt. Hat mir viel Freude gemacht und nun warte ich schon gespannt auf den 2. Teil Deiner Reise. Übrigens... danke auch für den oben angeführten Link zu Deinen Videoclips. Da werde ich auch bald mal reinschauen.
    LG Ursula

  • kaiser

    Hallo Ursula
    es freut mich das dir mein Bericht gefallen hat ,ich bin etwas enttäuscht du bist jetzt erst der zweite der diesen Bericht überhaupt zur Kenntnis genommen hat.Leider kann man nicht erkennen bei den Bildern das diese aus einem Reisebericht stammen.Habe mir deshalb überlegt ob ich überhaubt nochmals einen Bericht erstellen werde. Bilder und Erinnerungen hätte ich noch für dutzende .Wurde schon öfters wegen meine Naturbilder z.B. Schmetterlinge und andere Tiereinstellungen etwas belächelt, das sei ja hier ein Reiseforum Es ist schon viel Arbeit so etwas einzustellen.
    Bin nämlich nicht so Schreibgewand.Nun bei Gelegenheit werde ich es vielleicht doch noch ergänzen. Habe bei der zweiten Reise viel interessantes erlebt und viele Bilder gemacht. Auch gefilmt und auch ein teil bei YouTube eingestellt.
    Gruß Günter

  • pleuro

    Du hast ja Unmengen von Videoclips bei Youtube. Ich habe mir gleich mal ein paar aus Südamerika (Peru) angeschaut. Das ist eine Menge Arbeit, die aber auch sicher Spaß macht.
    Gerne lese ich zu Deinem Reisebericht hier die Fortsetzung. Ein Anstupser genügt. :-)
    LG Anne

  • kaiser

    danke Anne
    ja es ist viel Arbeit es macht aber auch Spaß nun eine kleine Anerkennung braucht dafür aber auch.
    Bin halt früher viel vereist war schon 5 mal in Australien das ist auch mein Favorit.
    Nun wo man sich draußen nicht mehr aufhalten kann werde ich Venezuela noch fertig erstellen.
    Gruß Günter

  • doubleegg

    Lieber Günter, ich war leider noch nie in Venezuela und habe deinen Bericht mit Interesse gelesen. Danke für diesen Beitrag! Wie du weißt, schätze ich deine Naturaufnahmen in der RC - auch wenn sie bei dir zu Hause entstanden sind und nicht auf Reisen. Wenn ich deine Aufnahmen mit diesen hier vergleicht, hast du dich vor allem als Fotograf und Naturbeobachter weiterentwickelt und dazu gratuliere ich dir herzlich! Das Schreiben liegt nicht jedem und nicht alle gucken gern Filme, aber im Rahmen dieser Community ist ein Reisebericht immer willkommen, da er Zusammenhänge wiedergibt und den Rahmen für unzählige Erinnerungen spannt. Ich weiß, dass viele Berichte gar nicht gelesen werden, doch wenn jemand interessiert und auf der Suche nach echten Reiseinformationen ist, wird er nicht nur Bildchen gucken sondern auch lesen. Sollte ich irgendwann Venezuela auf dem Plan haben, werde ich diesen hier gern noch einmal aufschlagen. Herzliche Grüße - Elke

  • kaiser

    Hallo Elke
    Danke für dein Lob es freut mich das dir meine Bilder und der Bericht gefallen, Die Venezuela Reise war sehr interessant und habe viel erlebt. Du hast recht die Reiseberichte werden wenig gelesen . Habe vom noch einen Bericht vom Oberlauf des Orinogo in Arbeit aber wenig Lust ihn einzustellen. das Problem ist das ich immer die berichte auch mit den zugehörigen Bilder begleite und da sind halt dabei die nicht so gut sind. dadurch hat man bei der Einstellung des Berichtes eine menge nicht so tollen Bilder und blockiert dadurch seine schönen. Dazu kommt das die ich damals noch nicht Digital geknipst habe und diese nachträglich auf den Rechner kopiert habe.Jetzt hab eich eine Digital und als Rentner viel Zeit in meiner Anlage verbringe d habe ich ein kleines Paradies voll Schmetterlinge und anderen Tieren.
    Gruß Günter

  • nach oben nach oben scrollen
  • agezur

    Wo war denn dieser Bericht versteckt???? Soeben erst hab ich ihn entdeckt und gleich interessiert bis zum Ende durchgelesen. Bitte keine falsche Bescheidenheit : Du bringst viel Information, gespickt mit feinen Bilden und was noch wichtiger ist - es sind deine Erlebnisse und wir durften teilnehmen! Danke!

  • kaiser

    Danke es freut mich das es dir gefällt hätte noch viel Material zum schreiben.Wenn es dich interessiert habe von vielen Reisen Videoclips erstellt ,anbei der Link zu meinem Kanal bei Youtube.Dort sind auch ein paar von Venezuela dabei ,du musst nur blättern.

    https://www.youtube.com/user/sinachristian?gl=DE&hl=de

    Gruß Günter

  • ursuvo

    und ich habe Deinen wirklich interessanten Bericht eben erst von meinem "Merkzettel" abgerufen - da liegen bei mir alle Bericht die mich interessieren. Aber irgendwie dauert es immer, bis ich mir mal zum Lesen eine ruhige Stunde nehme. Und zu Deinem Bericht ist ja oben schon alles gesagt - da kann ich mich nur anschließen. Irgendwann werde ich sicher auch mal Deine Videos ansehen!
    Das mit den Bildern kann ich Dir nachfühlen - ich habe auch ein schlechtes Gewissen wenn ich Bilder in meinen Reisebericht stelle die ich hier sonst nicht zeigen würde. Aber vielleicht wird die Redaktion hier in nächster Zeit doch mal diesbezüglich etwas ändern. Aber besser alte Bilder(meine Scans von Dias sind auch nicht das "Gelbe vom Ei" - auch wenn die Originale einst sehr schön waren.)als gar keine Bilder im Bericht!
    Und - was Deine Naturaufnahmen anbelangt - ich bin ja hier nicht die Einzige der Deine Bilder dazu meistens sehr gut gefallen!
    LG Ursula

  • kaiser

    Hallo Ursula
    Es freut mich das dir meie Berichte und Bilder gefallen. Danke auch für deine gute Bewertungen. Deine Bilder gefallen mir auch.
    Gruß Günter

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