Man sieht sich immer zweimal im Leben - nochmal auf den Kilimanjaro

Reisebericht

Man sieht sich immer zweimal im Leben - nochmal auf den Kilimanjaro

Reisebericht: Man sieht sich immer zweimal im Leben - nochmal auf den Kilimanjaro

Für alle, die irgendwann schon mal dort waren und wissen möchten, wie es heute am Kilimanjaro aussieht. Und für die, die da sowieso nie rauf wollen oder nicht verstehen warum ich es ein zweites Mal tat.

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Mitternacht. Eine Kette von Stirnlampen, glühwürmchengleich, tanzt vor uns in der Dunkelheit den furchteinflößend steilen Hang hinauf. Eigentlich unnötig, denn ein fast voller Mond steht am sternenklaren Himmel und sorgt für ausreichende Beleuchtung. Noch hat mein Hirn genug Sauerstoff um festzustellen, dass dieser Mond falsch rum am Himmel hängt, sieht aus wie zunehmend, aber Vollmond war vorgestern - Phänomen der Südhalbkugel.
Mathew, unser Chefguide, gibt die Reihenfolge vor: die Angeschlagenen direkt hinter ihm, die Fitten dahinter. So macht sich unsere Vierergruppe auf den Weg in die "Big Night".



4 Monate vorher

Der Sohn, zu diesem Zeitpunkt 16, nutzt einen günstigen Augenblick um ein Anliegen vorzubringen. Er möchte gerne auf den Kilimanjaro steigen, solange es dort noch Gletscher gibt. Ich lasse mich zu der unbedachten Äußerung hinreißen: "Dann musst du dich aber beeilen!"
Eben. Da sich der Sohn das im infrage kommenden Zeitraum wohl selber nicht finanzieren kann, das ist ihm völlig klar, plädiert er auf einen Familienurlaub 2013 am höchsten Berg Afrikas. Unsere erste Reaktion ist das Zeigen des berühmten Vogels, wir hatten das Allgäu im Plan für diesen Sommer. Aber dann fangen die Gedanken an zu kreisen. Erinnerungen kommen auf, das Fotoalbum und ein Videofilm werden herausgekramt. Komischer Zufall: unsere erste Besteigung jährt sich just zum 20. Mal. Der Mann ist trotzdem schnell entschieden, er war da schonmal, das war gut, aber nochmal muss wirklich nicht sein. In mir gärt es weiter. Afrika lockt mich immer. Die Bergbesteigung schreckt mich nicht. Aber was den finalen Ausschlag zum Ja gab, das war die Aussicht auf eine unvergessliche Reise mit dem Sohn, der wohl das letzte Mal mit Mama unterwegs sein würde...



3 Wochen vorher

Zwei Wochen Allgäu - Familienferien (das Mitkommen des Sohnes war in diesem Fall verpflichtend weil perfektes Fitnesstraining für den Kili). Mehr und mehr habe ich das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: noch nie wurden ohne Gemecker so viele Berge erklommen. Lange Aufstiege - aber gerne. Meiden der Bergbahnen - kein Problem. Biergartenbesuche ohne Bier - klar, Alkoholverzicht vor der großen Tour...



An Tagen wie diesen...



5 Tage vorher

Wir sind in Afrika. Pünktlich gelandet am Kilimanjaro Airport, trotz Fluges mit dem Dreamliner (Insidern bekannt als das "Fliegende Lagerfeuer") und Zwischenlandung in Addis Abeba. Voller Elan und etwas in Eile (als erster am Visumschalter zu stehen, bringt deutliche Zeitvorteile) drängeln wir in die Ankunftshalle - und werden jäh gestoppt. Ein Uniformierter verlangt die Impfpässe der Ankommenden. Immerhin sind wir aus Äthiopien eingereist, dem Gelbfiebersumpf schlechthin (jedenfalls wenn man sich in Sümpfen aufgehalten hat, die Transithalle des Internationalen Flughafens gilt eigentlich als gelbfieberfrei). Zum Glück hatten wir diese Impfung im Vorfeld durchführen lassen, unser zweites Reiseziel, Zanzibar, verlangt sie von allen vom Festland Kommenden (by the way: später dort einreisend wollte niemand unsere Gelbfieberimpfung sehen).



Mathew und Derrick

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Ab jetzt geht alles verblüffend schnell. Visum. Einreise. Vollständiges Gepäck. Und unsere beiden Mitstreiter, Marco und Thomas, die wir endlich auch identifizieren weil sie mit uns im Hotelbus sitzen, sind genauso schnell durchgekommen. Das sollte sich übrigens durch die ganze Tour ziehen - alle gut organisiert, alle reiseverrückt, wir waren ein tolles Team.
Direkt nach der Ankunft im Trekkinghotel in Moshi lernen wir unsere Guides kennen: Mathew, den Chef, und Derrick, seinen Assistenten. Die Menschen, die uns auf den Berg bringen werden...
Vor jeder Besteigung obligatorisch ist das Briefing. Der Agenturchef checkt anhand einer langen Liste die Vollständigkeit der Ausrüstung - allerhand nützliche (Gamaschen, Wanderstöcke...) bis unverzichtbare (Schlafsack, Handschuhe, Mütze...) Gegenstände werden abgefragt. Was der Reisende nicht dabei hat, kann er gegen Bezahlung bei der Agentur leihen.
Anschließend bleibt genug Zeit, Moshi zu durchstreifen, das direkt am Fuß des Kilimanjaro liegt. Zwei Highlights bietet uns der Ort an diesem Nachmittag: einen großen Supermarkt (ich liebe es, das Sortiment solcher Läden in fernen Ländern zu durchforsten, beste Beute an diesem Tag die appetitlich aussehenden und lecker schmeckenden salzigen Bananachips) und einen aufgelassenen Bahnhof, ziemlich spooky, wie Gleise und andere wertvolle Metallteile dort Beine bekommen.



Transportwege



4 Tage vorher

Vier Monate kreisten die Gedanken ständig um diese eine Woche - jetzt geht es los. Schon wieder pünktlich (!) werden wir am Hotel abgeholt, das soll Afrika sein? Oh ja, schnell werden wir wieder hineinkatapultiert in den täglichen Wahnsinn, nämlich genau in dem Augenblick, in dem sich in unser 5-sitziges Fahrzeug (in dem sich schon wir 4 Bergbesteiger plus der Fahrer befinden) noch der Guide, der Assistant Guide, ein Porter und der Koch hineinquetschen. Alles inklusive der Bergausrüstung, nicht nur unserer mitgebrachten, sondern auch der des Kochs, die sich vielversprechend umfangreich präsentiert. Nahrungsmittel in Körben, Kocher mit dicker Gasflasche, geheimnisvolle Taschen und Säcke stapeln sich in Koffer- und Fußraum. Dem nicht genug - an der Butchery seines Vertrauens lässt Buga, unser hünenhafter Koch, halten und besorgt das Frischfleisch für die Tour.



Gut abgehangen



Wir haben uns für die Marangu-Route, auch bekannt als Coca Cola-Route, entschieden. Nicht etwa, um stets braune Brause erwerben zu können, die Zeiten sind auch auf dieser Strecke vorbei, es gibt keinen Getränkeverkauf mehr im Nationalpark (bierselige Gipfelsieger störten die Nachtruhe derer, die sie noch dringend benötigten, in unzumutbarer Weise!). Für mich war die Routenwahl schlichtweg dadurch klar, dass ich keine Lust auf Zelten hatte. Das Theater hatte ich vor 20 Jahren schonmal - mit nassen Schlafsäcken, fehlenden Unterlagen und schließlich einem weggeblasenen Zelt vor der Gipfelnacht. Die Marangu-Route bietet da deutlich besseren Schlafkomfort, alle Camps sind mit Hütten für Gäste und Begleitteams ausgerüstet.

Ab jetzt ist alles déjà vu. Und trotzdem komplett anders als vor 20 Jahren. Erste Überraschung: Ruhe und Ordnung, wenig Betrieb am Gate. Hier muss sich jeder Besteiger samt Team ins große Buch einschreiben und nach Rückkehr wieder austragen, d.h. jeder der "unzähligen Touristen auf dieser gnadenlos überlaufenen Route" (O-Ton in vielen Internet Berichten, meist von Leuten, die gar nicht auf dieser Route unterwegs waren) tummelt sich am späten Vormittag hier. Ein Grund für so wenig Betrieb vielleicht: unser Mathew ist super organisiert, hat sein Team und seine Gäste gut im Griff, wir sind die ersten, die startklar sind. Ein weiterer Grund: es heißt, dass nun wirklich und tatsächlich nur noch so viele Gäste das Permit bekommen, wie Hüttenplätze zur Verfügung stehen. Könnte stimmen...



Trotzdem, die Formalitäten dauern afrikanisch endlos. Wir haben Zeit, alle Schilder zu studieren, die die Nationalparkverwaltung am Gate installiert hat - viele Quadratmeter an Hinweisen, was zu beachten und zu unterlassen ist, damit man in einer Woche auch unversehrt wieder hier ankommt.



10 Quadratmeter gute Ratschläge



Der Mann mit den rosa Crocs

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Wie die Rennpferde vor dem Start stehen wir am Fuß dieses Berges, können es nicht erwarten, die ersten der 4000 Höhenmeter anzugehen, die noch über uns liegen. Besorgt mache ich meine Mitstreiter aufmerksam auf einen Träger, der an uns vorbeizieht - einen großen Seesack im Nacken, an den Füßen rosa Crocs! Ob er so auf den Berg geht?
Mathew eilt herbei, wedelt mit einem dicken Stapel ausgefüllter und gestempelter Formulare, hebt den Daumen. Loslaufen dürfen wir aber immer noch nicht. Erst muss der Waagemeister grünes Licht geben. Direkt am Gate wird alles gewogen, was mit auf den Berg geht, dann kann bei der Rückkehr festgestellt werden, ob auch kein Abfall oben geblieben ist, vergraben oder verbrennen ist streng verboten (wie die aufgegessenen Lebensmittel, die ordnungsgemäß verdaut und ausgeschieden wurden, da berücksichtigt werden, ist mir bis heute nicht klar). Mit Hilfe der Waage werden die Lasten gleichmäßig auf die Träger verteilt, niemand darf mehr als 15 kg (plus seine eigenes Gepäck) tragen.
"Gemma, gemma!" grinst Mathew endlich - durchs Starthäuschen stürzen wir uns ins Abenteuer.



Gemma, gemma!



Unterwegs im Regenwald

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Die heutige Etappe führt durch tropischen Regenwald. Gut befestigte Wege, keine Sonne, kein Regen, links und rechts am Wegrand interessante Vegetation, eine Gruppe spielender Blue Monkeys über uns in den Kronen - Genusswandern! Pole pole ist das Motto, gaaanz langsam laufen, immer im Energiesparmodus bleiben - die beste Methode, auch ganz oben anzukommen. Immerhin gehts schon heute von 1800 auf 2700 Meter, in den Alpen wäre das ein veritabler Gipfel.



Regenwald am Kilimanjaro



Kilimanjaro vor 20 Jahren

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Langsam laufen und viel trinken - dazu werden wir unermüdlich angehalten. Langsam beginnt aber auch der Magen zu knurren und ich erinnere mich an die allererste Rast vor 20 Jahren: mitten auf dem glitschigen Weg stehend verzehrten wir den Inhalt unserer Lunchpakete (u.a. die erste frische Mango meines Lebens, tagelang führte ich noch den Kampf gegen die Fasern zwischen den Zähnen, passiert mir nicht mehr, ich habe Zahnseide im Rucksack), Hände wuschen wir im Wasserfall. Gelungene Überraschung 2013: Derrick winkt uns über eine kleine Brücke - hinter den Sträuchern taucht eine ausgewachsene Picnic-Area auf. Tische, Bänke, und frisch gereinigte Toilettenhäuschen! Gespannt packen wir aus, was Buga uns vor dem Start in die Rucksäcke steckte. Belegtes Brötchen, Hackfleisch-Samosa (ok, heute dürfte das Hackfleisch noch frisch sein?!?), Energy-Cookies und ein unscheinbares Ding, das sofort den Namen "MM" - Monstermuffin - bekommt (im Bild direkt unter der roten Flasche), ein Gebäckstück, das beim Kauen immer mehr und mehr im Mund wird, so als hätte man in feinsten Sand gebissen. Zu schlucken nur in Verbindung mit 1 Liter Tee. Es sei vorweggenommen: den gabs täglich und der war so nahrhaft, dass ich zuhause beim Auspacken exakt 6 für Notzeiten gebunkerte MMs aus meinem Daypack zog. Notzeiten gab es keine.



Monstermuffin und mehr



Nicht lange nach der Lunchpause erreichen wir die Hütten. Endstation für heute, Mandara, 2700m üNN. Eine etwas überdimensionierte Rezeption, wieder einschreiben ins Hüttenbuch, das zweite Mal heute, so gut erfasst war ich in meinem Leben noch nicht.



Mandara Huts



Sehr gespannt öffnen wir die uns zugewiesene Hütte. Drei Schlafplätze am Boden, einer in der Höhe - den bekommt unser Kleinster, für Menschen über 1.75 m ist der nicht lang genug. Zwei Quadratmeter Hüttenboden in der Mitte - es dauert ein wenig, bis wir den organisiert haben. Dort müssen immerhin 4 Seesäcke, 4 Tagesrucksäcke, 4 Paar Wanderstiefel incl. lüftender Socken, 4 Paar leichte Schuhe, 8 Trekkingstöcke und der ganze ausgepackte Kleinkram unterkommen. Für die Nacht muss ein Landeplatz freigehalten werden, damit der Obenschläfer runterkommt, 4 Liter Tee verdampfen ja nicht einfach so.
Dieses einmal bewährte Stapelsystem haben wir die ganze Woche erfolgreich durchgezogen.



Organisation ist alles



Wer jemals eine Trekkingtour gemacht hat, egal wo auf der Welt, kennt das Prozedere: nach der Ankunft im Camp gibts erst mal eine Schüssel warmes Wasser zum Waschen. Dann Tee und Biscuits. Die Biscuits waren auf dieser Reise Popcorn, ein leckeres frisches Produkt aus der Region, da liegen die Köche voll im Trend!
Unser Sitzplatz in der Dining-Hut ist markiert - ein guter Geist aus unserer Kochcrew hat ein rotkariertes Massaituch als Tischdecke ausgelegt. Wie die Handtücher den Liegstuhl im Beachclub wird fortan dieses Unikat den für uns reservierten Platz freihalten, von Mahlzeit zu Mahlzeit, von Hütte zu Hütte. Jede Gruppe hat ihr eigenes unverkennbares Exemplar.

Nach dem Nachmittagstee dürfen wir nochmal die Stiefel schnüren: es steht noch eine kleine Wanderung zum Maundi-Krater an. Die lohnt sich wirklich, nach kurzem Anstieg steht man auf dem Rand eines Nebenkraters - mit phänomenalem Tiefblick nach Kenia, Weitblick auf die Usambaraberge im Osten Tanzanias und eigentlich Hochblick auf den Mawenzi, den zweiten Hauptgipfel des Kilimanjaro - der guckt aber nur ganz kurz aus den Wolken.
Und als ich da so stehe, in einer Landschaft, die ihresgleichen sucht auf unserem Planeten, da wurde mir klar, dass wir vor 20 Jahren einem Betrug aufgesessen sind. Wir machten ebenfalls die Extratour zum Maundi Krater - waren aber nie dort. Unser damaliger Guide war wohl zu faul für den Aufstieg und "verkaufte" uns eine ähnlich wie der Kraterboden aussehende Wiese als Maundi-Krater...



Auf Augenhöhe



Kurz vor Sonnenuntergang sind wir zurück im Camp. Colobus-Affen toben über die Bäume und Dächer. Ich sitze auf den Stufen vor der Dining-Hut, immer noch kommen Wanderer von unten an, auf der Campseite der Begleitmannschaften geht es zu wie im Ameisenhaufen. Die einen bringen Waschwasser, andere schon Abendessen, manche diskutieren mit ihren Gästen über eventuell bevorstehenden Regen, die letzten freien Hüttenplätze müssen verteilt werden. Die Geräuschkulisse ist vertraut, die Gerüche nicht. Beim letzten Mal wurde hier klammes Holz aus dem Regenwald verheizt, das ist glücklicherweise nicht mehr erlaubt. Jede Gruppe schleppt Gaskocher und -flaschen hinauf (und später wieder hinunter). Könnte man besser organisieren, denke ich zunächst, aber so wird nun mal Arbeit beschafft, davon leben ganze Familien in der Region. Die Nationalparkbehörde hat dieses Jahr festgelegt, dass Köche nicht mehr gleichzeitig Träger sein dürfen - es könnte ja ihre wichtige Aufgabe behindern. Noch ein Arbeitsplatz mehr pro Gruppe, noch eine Familie versorgt.
Während ich über diese Dinge sinniere, wird zum Essen gerufen. Ein Waiter kommt mit unserem Essenstablett - den kenne ich doch! Genau - der Porter mit den rosa Crocs! Wir freuen uns alle, als er uns vorgestellt wird. Ohii wird uns umsorgen wie eine Mutter, und auch mit normalen Bergschuhen können wir ihn leicht erkennen: er hat eine afrikanische Mutter und einen japanischen Vater, und damit unverwechselbare Gesichtszüge...



Ohii



3 Tage vorher

Kiliklo

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Im Morgengrauen werde ich wach. Urwaldgeräusche, gemischt mit erwachendem Lagerleben, treiben mich endgültig aus dem Schlafsack. Die Nacht war munter, 4 bis 5 Liter soll jeder pro Tag trinken, das dient der Höhenanpassung, und diesbezüglich lassen wir nichts aus! Auf 2700 m braucht aber kein Mensch solche Flüssigkeitsreserven, also müssen die nächtens entsorgt werden. Der Rekordhalter war dreimal, die meisten von uns zweimal - sprich neun Toilettengänge in der Nacht. Erholsamer Schlaf geht anders...
An dieser Stelle bietet sich ein Exkurs zu den sanitären Anlagen an: entgegen vieler Beschreibungen im Netz fand ich die Toiletten in den Camps absolut akzeptabel. Sie werden jeden Morgen gereinigt, was danach passiert, liegt in der Verantwortung der User.



Dichter Nebel liegt über dem Camp, eigentlich sehr passende Urwaldstimmung. Wir starten früh und hoffen, bald aus der Suppe rauszusteigen.
"Gemma, gemma!" ist wieder Mathews Motto. "Gemma Horombo" antworte ich. Mathew grinst und wir sehen ihm an, wie er diese neue Wendung in seinem swahili-bayuwarischen Wortschatz abspeichert. Bayern ist wichtig hier am Berg. Ständig wird man gefragt, woher man kommt. Auf die Antwort "Germany" ist die nächste Frage vorprogrammiert: "Munich? Oktoberfest?" Was nichts anderes bedeutet, als dass im fernen Afrika die Gleichung Germany=München=Oktoberfest gilt.
Horombo ist unser heutiges Tagesziel, ein großes Camp 11 km weiter westlich und tausend Meter weiter oben am Berg - keine lockere Etappe. Wir hoffen, dass wir bald aus dem Wolkenring heraussteigen, der den Berg auf Höhe des Regenwaldes eigentlich permanent umgibt. Aber das einzige, was sich momentan ändert, ist die Vegetation. Die großen Bäume bleiben unter uns, wir sind unterwegs in einer Heidelandschaft. Auf diese Etappe hatte ich mich sehr gefreut, denn ab jetzt wird die Pflanzenwelt spannend und speziell. Die Eriken und einige andere Arten sind hier nicht knöchelhoch, sie erreichen 4 bis 5 Meter und wir fühlen uns zwergenklein wie Gulliver.



Heidespaziergang



Die ersten Träger kommen uns entgegen, ganz schön früh müssen die auf Horombo gestartet sein. Nach dem obligatorisch fröhlichen "Jambo" zur Begrüßung versprechen sie uns, dass ab 3000 m die Sonne scheint.



Jambo Jambo



Die 3000-Meter-Marke dürfte längst überwunden sein - der Nebel wird eher dichter. So dicht, dass ich meine Kamera im Rucksack versenke nachdem am Objektiv Tropfen wie Stalaktiten hängen. Und als Derrick verkündet, dass man NORMALERWEISE von hier aus das erste Mal den Kibogipfel sehen kann, wird die Laune auch nicht besser. Na ja, dafür entstehen schöne Nebelbilder. Und einen Sonnenstich bekommen wir auch nicht, den bekämen die Europäer auf dieser Etappe sehr häufig, versichert man uns.



Nebelperlen



Nach solch tröstenden Worten laufen wir beruhigt weiter. Auch heute erwartet uns zur Lunchpause ein Picknickplatz mit voller Ausstattung, lediglich den Toiletten fehlt die Wasserspülung, aber das wäre wirklich Jammern auf hohem Niveau. Überhaupt muss sich hier in letzter Zeit viel getan haben, denn nirgendwo lag Müll irgendwelcher Art herum - das hatte ich in vielen Berichten ganz anders gelesen. Die Nationalparkgebühren am Kilimanjaro sind nicht von Pappe - zumindest scheinen sie an manchen Stellen sinnvoll genutzt zu werden.
Das Lunchpaket ist ähnlich zusammengesetzt wie gestern, statt Samosas finden wir Hähnchenkeulen. Unser MM wandert unangetastet in die Tiefen des Daypacks - wir wissen ja noch nicht, dass keine Notzeiten kommen werden.
Immer wieder kommen nun Wanderer von oben herunter, man grüßt freundlich und wünscht viel Glück, bzw. fragt nach dem Gipfelerfolg - Bergetikette. Und alle versichern uns, dass wir bald in die Sonne kommen...



Gestalten im Nebel



Leider scheint die Wolke an uns zu kleben - soweit wir auch steigen, sie steigt mit. Gestalten im Nebel tauchen auf, mal singend, dann sind es Träger auf dem Heimweg, mal schweigend - dann passieren wir Gruppen von Riesensenecien, skurrile Pflanzen, die sich ihr Überleben durch das Einhüllen in abgestorbene Blätter sichern.



Skurrile Gestalten



Die Etappe heute ist eine der längsten, aber mir erscheint sie nicht so quälend wie das letzte Mal. Hoffnung, dass ich ausreichend vorbereitet bin!
Gut erinnere ich mich an die vielen Erosionsrinnen, die mich vor 20 Jahren die letzte Kraft gekostet haben. Deshalb bin ich diesmal ziemlich überrascht, als sich hinter einer Gruppe Senecien kantige Formen im Nebel abzeichnen - Hüttendächer! Angekommen auf Horombo, 3700 m üNN, der höchste Punkt ever für einige aus unserer Gruppe - und keiner leidet unter Höhenproblemen. Euphorische Hoffnung auf einen möglichen Gipfelerfolg macht sich breit - und wenn wir ihn auch nicht erreichen sollten: SEHEN wollen wir ihn endlich. Außer beim Anflug, bei dem man allerdings links sitzen musste, hat sich der Kilimanjaro bisher beharrlich verweigert.



Schweigende Gestalten



Es folgt das tägliche Bergprogramm: Erfassung an der Rezeption, Zuweisung einer Viererhütte, Gepäck stapeln, Betten richten, warmes Waschwasser, heißer Tee mit Popcorn. Die Jungs packen gerade die Skatkarten aus, als sich eine allgemeine Unruhe in der Dining-Hut breitmacht. Viele stehen auf, gehen hinaus, wir hinterher. Irgendwie ist es heller geworden da draußen, und als wir dorthin schauen, wohin sich alle Objektive richten, steht er da als wäre nichts gewesen!



Abziehender Nebel



Ohii und Philipo kommen zwar in diesem Augenblick mit dem Abendessen, aber das muss heute noch etwas warten...



Heute muss das Essen warten


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Kommentare

  • agezur

    Danke dass ich dich auf dieser wunderbaren Reise begleiten durfte. Dein Schreibstil ist so ungemein fesselnd, dass ich den Bericht in einem Zug durchgelesen habe. Wird sie es schaffen? Wie werden die anderen mit ihren Schwierigkeiten fertig? Wie schmeckt so eine Zweckmahlzeit? Und dann das schöne Gefühl im richtigen Moment die richtige Entscheidung getroffen zu haben!
    Ich gratuliere neidlos - Wanderurlaube in diese Dimension sind nicht mein Ding.
    LG Christina

  • shootingstar

    Ein hervorragend geschriebenes und spannendes Leseabenteuer an deiner Seite. Danke für den schönen Ausflug ; ))
    LG Claudia

  • Lana

    Liebe Ildiko, Du hast einen wunderbaren Schreibstil, der mir- schon fast selbst kurzatmig- Deinen Reisebericht ganz nah gebracht hat. Respekt vor Eurer Abenteuerlust mit Euren Kindern, Respekt vor Eurer körperlichen Fitness. Als jemand, der viele Bergtouren in der Schweiz gemacht hat, auch Respekt vor der Erkenntnis, wenn aus irgendwelchen Gründen eine vorzeitige Umkehr notwendig ist. Ich habe in Ladakh bereits auf 37oo m gespuckt und um jeden Schritt die Klosterberge hinauf gekämpft. Manchmal ist es einfach nicht die Kondition, sondern andere Dinge, welche einen hindern, sein Ziel zu erreichen. Und trotzdem wird es für Euch ein Familienerlebnis gewesen sein, das sich durchzuführen gelohnt hat, denn es ist nicht nur das Ziel, sondern der Weg (wo immer er dann endet!). Das sage ich der Nepalesin in Dir mit ganz herzlichen Grüßen Brigitta

  • u18y9s26

    Meine Hochachtung und dank für das virtuelle mit Aufsteigen!
    LG Ursula

  • davida

    Deinen Bericht fand ich sehr interessant und fesselnd geschrieben. Obwohl ich nie die Bergsteigerin war, hat er mich gar nicht mehr los gelassen, und ich hab euch gerne auf eurer Tour begleitet. Muss schon ein erhabenes Gefühl sein, so einen gigantischen Berg zu erklimmern. :-)
    LG Verena

  • Schili

    Ein hinreißender Bericht!
    Gruß aus Köln.

  • mamaildi

    Asante sana - vielen Dank - für eure Kommentare und lobenden Worte und für's unermüdliche Bilderbewerten :-)))))
    So weiß man wenigstens, wofür man sich die Arbeit des Schreibens hier macht, auch wenn das natürlich ein persönliches die-Reise-nochmal-machen ist...
    LG Ildiko

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  • Schalimara

    Das war sehr spannend und schön zu lesen. Für Euch unvergessliche Erlebnisse - Danke für das "teilnehmen lassen" - beneidenswert :-)))

    LG Schalimara

  • traveltime

    Also..........ich muss erst einmal tief durchatmen.

    Ich hocke hier am PC und mache eine Tour auf den "Kili".
    Du hast es so gut beschrieben und mich und andere Leser förmig von Etappe zu Etappe mitgenommen.
    Ich hatte schon vor Tagen einige Fotos bewertet und mir gedacht, diesen Bericht muss ich lesen und nicht überfliegen.
    Es hat sich gelohnt in jeder Beziehung!
    In der Vergangenheit sah ich schon viele TV-Berichte über den Aufstieg und jedes mal dachte ich, dass willst du auch mal machen. Jetzt komme ich nicht mehr los von diesem Gedanken.
    Mein Verstand sagt aber, kehr um und lass den Anderen den Vortritt, denn mit über 60 und als Raucher wird das wohl nicht mehr in deinem Leben.
    Danke für die Erinnerung an einen Traum, und Euch einen Glückwunsch zu dieser Leistung! *****
    LG Rolf

  • mamaildi

    Beate, ich weiß, dass du weißt wovon du redest - deshalb freut mich dieses Lob aus deinem Munde ganz besonders :-)))))))
    @ Rolf: Wenn das kein Grund ist, mit dem Rauchen aufzuhören (Ü60 ist kein Problem, die älteren Besteiger hatten alle viel weniger Probleme mit der Höhe!)

  • yunnanfoto

    Selten hat michhier ein Reisebericht so gefesselt wie Dein Aufstieg zum Kilimanjaro, habe mich mit Dir gefreut, habe mit Dir gelitten und war richtig traurig dass es die letzten Meter nicht mehr ging. Ein grossartiges Erlebnis war diese Tour trotzdem, das vermittelt Dein Bericht und ich beneide Dich ein bisschen, erinnere mich auch gleich an meine Touren im Himalaya.
    Noch mehr beneide ich Dich um Deinen Schreibstil, einfach super und ich sage danke und ziehe meinen virtuellen Hut.
    LG, Herbert

  • pleuro

    Liebe Ildiko,
    Du hast mich mitgenommen.
    Ich bin berührt von all den Emotionen, die immer wieder zwischen den Zeilen spürbar sind. Der Verzicht auf den Gipfel, der einsame Abstieg, die einzigartigen Stimmungen, die diese Landschaft hervorbringen, all das kann ich so gut nachvollziehen.
    Ich weiß, ich werde nie auf diesen Berg steigen, dafür bin ich zu alt. Obwohl ich in Bolivien die Erfahrung gemacht habe, dass mir Höhen bis knapp 5000 m nichts ausmachen (Ich muss natürlich erwähnen, dass damals keine größeren Anstrengungen damit verbunden waren.), habe ich sicher nicht mehr diese Kondition, die für eine solche Strapaze nötig ist.
    Richte Deinem Sohn ein großes Dankeschön aus und meine Hochtachtung für den Gipfelerfolg. Ohne ihn hätten wir alle hier nicht teilhaben können an diesem einmaligen Erlebnis. :-)
    Dir auch ein Dankeschön und ein großes Lob für dieses, wie sagt Beate so schön, großartiges Stück Literatur.
    Liebe Grüße
    Anne

  • Karu24

    Vielen Dank für die Mühe und diesen interessanten Bericht. Ich werde dort in diesem Leben nicht mehr hinkommen, freue mich aber, virtuell dabei gewesen zu sein. LG Erika

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  • Eva_

    Liebe Ildiko,
    Danke auch von mir für diese wunderbare Dokumentation einer so beeindruckenden Bergbesteigung! Ich werd mir diesen Bericht auf jeden Fall merken. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist nur die letzte Strecke steil, also anspruchsvoll und anstrengend. Schon beeindruckend, dass die Touren so gut organisiert sind. Jammerschade und tragisch, dass die Gletscher weltweit wegschmelzen.
    Liebe Grüße von Eva

  • Steffania

    Vielen Dank für Deinen spannenden und emotionalen Bericht über Euren Aufstieg auf den Kilimanjaro.
    Ich habe höchsten Respekt vor eurer Leistung!
    Ich bin zwar noch jung, doch weiß ich nicht, ob ich die nötige Fitness besitze, um solchen eine Tour zu bewältigen.
    LG Steffi

  • Reah

    Wahrhaft ein Erlebnis, für dich diese Tour, für uns deine Reiseschilderungen und Bilder. Selbst werde ich diese Erfahrung höchstwahrscheinlich nie machen, aber diese virtuelle Reise war atem(be)raubend und höchsten Respekt allen die solche Berge bezwingen. Die Bilder vom Gletscher haben mich geschockt. So gesehen war es höchste Zeit für deinen Sohn, diese Reise zu unternehmen.
    LG Andrea

    @ Rolf
    Danke für deinen Tipp

  • mamaildi

    Ich bin überwältigt von den vielen vielen guten Bewertungen für Bericht und Bilder und gerührt über eure tollen Kommentare. Jedesmal, wenn hier jemand etwas schreibt, werde ich gedanklich wieder zurückgebracht auf den Berg - Erinnerungen werden wach, und die sind es ja, für die man eine Reise macht...
    Ich wünsche euch einen schönen Feiertag - liebe Grüße
    Ildiko

  • ingepeter (RP)

    Dieser Bericht gehört mit zu den Sternstunden der Reiseberichte hier in der RC! Danke an traveltime für den Hinweis, sonst wäre der Bericht für mich durch meine momentane sehr geringe Anwesenheit in der RC untergegangen.
    Für die eigene Seele erlebte Reisen heben sich dann doch wohltuend von vielen professionellen Berichten ab. Deine Gedanken/Gefühle verbunden mit deinem feinen Schreibstil lassen die anstrengende Tour für jeden geneigten Berggeher mit erleben.
    Excellent auch der bildliche Vergleich der Gletschersituation, die natürlich nur ein Wiederholungstäter so darstellen kann. Eine Lektüre und Bilderreise die sich lohnt!
    Liebe Grüsse Inge

  • Blula

    Liebe Ildiko,
    ich weiß gar nicht was ich sagen soll und es ist ja auch schon alles gesagt...
    Dein Bericht hat mich "mehrdimensional" beeindruckt. Ich habe das Gelesene quasi hautnah miterleben können.... so packend hast Du dieses Wahnsinnserlebnis der Kilimanjaro-Besteigung geschildert. Ja, ich habe das Gefühl, einen wunderbaren Film gesehen zu haben. Es ist unglaublich faszinierend , wie Du alles, das Erlebte, Gesehene, Gefühlte.... in Worte packen kannst. Davor verneige ich mich. Dieser Bericht wirkt nachhaltig auf mich. Du solltest ihn auch an anderer Stelle veröffentlichen.
    Vielen, vielen Dank... ich bin überwältigt!
    LG Ursula

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  • candlelightbuch

    Ildiko,
    erst einmal muss ich mich bei Rolf bedanken, der mich auf Deinen Reisebericht per Mail hingewiesen hat - Rolf, ich danke Dir sehr!!!
    Und sonst - ich sage es mit Ursula - es ist schon alles gesagt! Jedes Wort habe ich verschlungen! Und gerade für mich "Reisebürofrau", die nicht überall gewesen sein kann, eine Quelle allererster Güte! Vielen Dank auch für den ansprechenden Stil, nie langweilig! lg Sabine

  • Dieter54

    Meine Hochachtung - geistig beim Lesen mitgewandert. Ein sehr spannender Bericht. War sicher ein tolles Erlebnis.
    LG Dieter

  • Wilfried_S.

    Wer zu spät kommt....
    ...... kann nur mehr sagen: großartig (der Bericht) und beneidenswert (das erleben zu können - auch ohne die letzten paar Meter)!
    lg Wilfried

  • BuWe

    Ein ganz besonderer Reisebericht :-))) Einfach nur faszinierend, liebe Ildiko. Die Schilderung der Erlebnisse und der Empfindungen dabei hat mich von der ersten bis zur letzten Zeile gefesselt, jedes Foto wurde ergänzend einzeln angeklickt. Dankeschön, Rolf, für die GEO- Empfehlung, die mich im Salento erreichte, danke auch Ursula für den Tipp. Auch für uns wird es ein unerfüllter Traum bleiben müssen, denn ich bin mittlerweile der "Ausfall".
    LG AnneDO

  • moho

    Super Bericht und tolle Buidl! Du blickst zudem hinter das Drum herum und schreibst dazu sehr fesselnd.
    Danke an Rolf dass ich diesen Bergaufstieg nicht versäumt hab!
    LG Moni

  • ruma94

    Liebe Ildiko,

    jetzt komme ich auch noch daher...schon lange hatte ich vor, deinen Bericht endlich zu lesen, und siehe, es hat sich gelohnt, damit auf einen wirklich ruhigen und gesammelten Moment zu warten, denn so konnte ich mich richtig einlassen auf diese mir ganz fremde Welt (ich war noch nie in Afrika) und, wie viele meiner Vorschreibenden, eure tolle Tour in Gedanken und Emotionen "mitgehen". Allen Lobes- und Respektsbezeigungen kann ich mich nur noch von ganzem Herzen anschließen - "Sternstunde" in der Geo, das trifft es absolut!!!! Vielen Dank und Riesenkompliment! Mit begeisterten Grüßen,
    Ruth

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  • mamaildi

    Jambo, jambo ihr Lieben!
    Höchste Zeit, mal wieder danke zu sagen an alle, die mit mir auf den Kilimanjaro "gestiegen" sind und ihre eigenen Spuren in Form von guten Bewertungen und Kommentaren hinterlassen haben.
    Ein besonderes asante sana auch nochmal an Rolf, der meinen Bericht weiterempfohlen hat :-)))
    Einen schönen Sonntag euch allen - Ildiko

  • ursuvo

    jetzt habe ich es endlich geschafft, mir Deinen wirklich sehr gut zu lesenden Bericht "zu Gemüte" zu führen.
    Die Auflockerung durch die zahlreichen guten Fotos hat das Lesen auch zu einem Vergnügen gemacht!!
    Viele Grüße - Ursula

  • karinchen

    Auch wenn ich niemals diesen Berg besteigen werde, du hast ihn mir gezeigt.-)))
    Dieser Reisebericht war,als würde ich den besten Reiseführer lesen! Sehr Emotional und mit Hingabe zum Kilimanjaro geschrieben.
    LG Karin

  • Schoena

    Es ist nicht mein erster Reisebericht zur Besteigung des Kilimanjaro, aber der persönlichste und spannendste, wunderbar geschrieben. Danke, dass ich da mit hinauf durfte. Es muss wirklich ein einmaliges Erlebnis sein. LG Ingeborg

  • cirrus

    Alles schon gesagt..... :-)))
    mir ging es beim Lesen wie allen anderen auch :
    Ich durfte mit dabei sein...so wunderbar kannst Du erzählen.
    Danke schön LG Christel

  • sandrella2706

    Man, wie hat mich das an meinen Kilitrek erinnert.!!! Auch ich habe die dreckigen Klos, die überlaufende Route und den Müll gesucht....gut, dass Du auch nicht fündig geworden bist. Unser Guide. meinte damals, dass es eh Unsinn ist, von der Coca Cola Route zu sprechen, sie auch nicht einfacher ist, als andere Routen, zumal der Gipfeltag länger und schwieriger ist als bei den Zelttouren.
    Schön zu lesen.....plane übrigens auch meinen zweiten Trekt, will aber vorher nach Tibet. Viele Grüße Sandra

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  • widix

    Liebe Ildiko,
    Dein Bericht war so spannend wie ein Krimi! Er ist sehr fesselnd und humorvoll geschrieben und Deine Bilder sind herrlich. Ich habe großen Respekt vor eurer Kondition - ich hätte das wahrscheinlich nie gepackt. Aber nun sehe ich, was ich dabei alles verpasse! Afrika ist immer eine Reise wert...
    Übrigens Deutschland = München = Oktoberfest kenne ich ebenfalls - das habe ich vor langer Zeit am Lake Tahoe in den USA gehört, als ich als Jugendliche mit meinen Eltern dort war.
    Vielen Dank fürs Mitreisen lassen.
    Liebe Grüße
    Sabine

  • trollbaby

    Liebe Ildiko!
    Dank Dir komme ich auf die höchsten Berge dieser Welt, von denen ich nur träumen kann! Auch wenn Du dieses Mal den Gipfel nicht erreicht hast, ziehe ich den Hut vor Deiner Leistung! Dein Schreibstil ist so packend, dass man vor Kälte bibernd und nach Luft ringend vor dem PC sitzt und mitfiebert. Das ist (Lese-)Abenteuer pur!
    LG Susi

  • Frank_E

    Spitzenmäßig!!! Für mich einer der herausragenden Berichte hier in der RC, eine sehr gelungene Kombination aus persönlichem Text und klasse Bildern. Vielen Dank dafür!
    LG Frank

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Man sieht sich immer zweimal im Leben - nochmal auf den Kilimanjaro 4.98 41

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