Reisebericht

Reisebericht: Afrika! Vom Äquator bis zum Kap

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Nairobi und unsere Zeit alleine in Kenia

Am vierten Tag unserer Safari fuhren wir über die von Schlaglöchern durchzogene und damit schön staubige Autobahn nach Nairobi. Hier wurden wir von Dulli und Denis am Hotel „abgeliefert“ und fühlten uns auf einmal richtig allein im grossen, weiten Afrika.

Das Hotel in dem wir untergebracht wurden mochten wir gar nicht so sehr und so suchten wir uns schnell etwas Neues. Das Parkside Hotel ist wirklich zu empfehlen. Es ist sauber, günstig und zentral gelegen. Wir beschlossen einige Tage in Nairobi zu bleiben, denn nach der Natur und den wilden Tieren wollten wir die Grosstadt erkunden. Wir benutzten sehr oft Matatus (Minibusse), gingen an einem Abend sogar aus (und das in der angeblich so gefährlichen Stadt) und bummelten in den Geschäften. Erwähnenswert ist das National Museum im Nairobi. Zu sehen ist die Entwicklung der Menschheit und der Tierwelt in Ostafrika, dazu gibt es eine beachtliche Sammlung an allen dort lebenden Vogelarten. Dies ist selbst für nicht Vogelkundler eine spannende Abteilung.

Da wir Nairobi dann doch als viel zu gross und schmutzig empfanden beschlossen wir das Inland zu bereisen. Mit dem Matatu ging es dann nach Nakuru. Dort schliesslich gibt es den Lake Nakuru National Park mit einem der Great Rift Valley Seen. Man hat uns versprochen, dass wir dort garantiert Nashörner und Flamingos zu sehen bekommen werden. Das Versprechen wurde tatsächlich eingehalten! Auch wenn wir nur eine Ein-Tages-Safari dort gebucht hatten war es wieder ein grosser Gegensatz zum der vorherigen Safari. Der Tiere und der Landschaft wegen!



 
 
 
 
 

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Nakuru bleibt mir wegen seines tollen Matatu Bahnhofs in Erinnerung. An die 100 Matatus stehen auf einem kleinen Platz aneinander und beinahe übereinander geparkt und warten darauf gefüllt zu werden. Im Prinzip geht das so: Man geht zu dem Fahrzeug, dass in die gewünschte Richtung fährt. Vor dem Einsteigen verhandelt man natürlich über den Preis. Auch, wenn diese mehr oder weniger vorgegeben sind, wird für die Mzungus (die Weissen) gerne eine Aussnahme gemacht und man bekommt einen überteuerten Preis zu hören. Dann steigt man ein und wartet bis der Bus voll ist. Dann versucht einer der Jungs den Weg auf dem Marktplatz freizumachen, damit man mit dem Matatu überhaupt einmal die Strasse erreicht. Das kann dann auch wieder dauern. Zwischendurch laufen Verkäufer mit ihren waren herum und versuchen Dir allesmögliche anzudrehen. Von Wasser, Obst, Handy Einheiten über Gürtel, Sonnenbrillen bis hinzu Uhren und Handtüchern ist hier alles zu kaufen. Mit ein bisschen Geduld ist das ein sehr lustiges kleines Abenteuer für sich und ich würde es wieder genauso machen!

Nach Nakuru besuchten wir einen Tee-Bauer, der vorher noch nie von Weissen gehört hatte, dass sie sich für Tee interessieren und wir Faulenzenten ein paar Tage in Nyahururu (ein wahrer Zungenbrecher) direkt an den Thomson Falls. Der Name des Ortes bedeutet in der Sprache der Maasai so viel wie „Fluss der sich schlängelt und dann fällt“. Und genau das tut der Fluss, den ein gewisser Jeffrey Thomson entdeckt haben will. Allerdings war er lediglich der erste Weisse, der den Fluss und den Wasserfall jemals sah, denn entdeckt wurde er vor vielen Hundert Jahren bereits von den Einheimischen.



 
 
 
 
 

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Kommentare
  • ingaried 17.02.2009 | 15:52 Uhr

    Hi,

    ein wirklich interessanter und spannend geschriebener Bericht, der große Lust auf Afrikareisen weckt.

    Interessieren würde mich, wie du die Reise geplant hast und ob du dich vorher für das Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln entschieden hattest und welche Gründe es dafür gab. Auch wäre es schön zu wissen, wie lange und zu welcher Jahreszeit ihr unterwegs wart.

    Grüße

    Ingaried

  • RdF54 27.04.2009 | 19:52 Uhr

    Eine sehr schöne Reise und toller Bericht - man könnte trotz gebräunter Haut blass vor Neid werden ;-)

    LG Robert

  • Weina 10.06.2010 | 22:34 Uhr

    cooler Bericht und gute Reiseroute. Wollten uns zuerst auch die Vicfalls anschauen, die jedoch zu unserer Reisezeit Niedrigwasser führten und somit weniger spektakulär sind. Wie lang hat eig. dieser Trip gedauert?

    mfg Weina

  • Weina 10.06.2010 | 22:34 Uhr

    cooler Bericht und gute Reiseroute. Wollten uns zuerst auch die Vicfalls anschauen, die jedoch zu unserer Reisezeit Niedrigwasser führten und somit weniger spektakulär sind. Wie lang hat eig. dieser Trip gedauert?

    mfg Weina

  • MaoMao 26.01.2012 | 22:05 Uhr

    Interessant geschriebener Bericht mit vielen Informationen

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Afrika! Vom Äquator bis zum Kap 4.21 14