Familientreffen auf Bali - Dezember 2011/Januar 2012

Reisebericht

Familientreffen auf Bali - Dezember 2011/Januar 2012

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02.01.2012

2. Januar 2012: Zwischen Affenwald und Reisterrassen

Tropische Flusslandschaft...

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Der neue Tag weckt uns mit Sonne. Perfekt, um Ubud näher kennenzulernen! Wir sehen von der nahen Straßenbrücke tief unten im Tal den Zusammenfluss zweier kleiner Bäche - der Name unseres Hotels ist davon abgeleitet.



Ubuds Haupttempel...

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Im Zentrum des Städtchens besuchen wir zunächst den Pura Desa, den hübschen, von seerosenbewachsenen Teichen umgebenen Haupttempel Ubuds. Anschließend schlendern wir über den zentralen Markt, dessen reichhaltiges Angebot an Textilien Jana und Denise mehr als mich interessiert.



Bestens behütet: Götterstatuen...

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Am frühen Nachmittag lassen wir uns mit einem Shuttle-Bus unseres Hotels ein paar Kilometer hinaus nach Padangtegal bringen: Dort steht der berühmte Pura Dalem Agung, dessen religiöse Bedeutung für die Totenverehrung im Bewusstsein der Touristen weit hinter seinem Ruf als Tempel der Affen zurücktritt. Die zahlreichen Makaken, die hier zuhause sind, leben als Tempelwächter gut und unbehelligt von den Menschen - ganz im Gegenteil, sie erhalten von ihnen oft sogar Futter und sind wegen ihres drolligen, teilweise auch frechen Verhaltens als Fotomotive sehr begehrt. Besonders, wenn sie die zahlreichen Skulpturen der Gottheiten "verzieren"...



Vor dramatischer Gewitterkulisse...

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Zurück in Ubud, begeben wir uns auf eine tolle Wanderung durch die Reisterrassen, die uns zum Teil entlang kleiner Kanäle, die zur Bewässerung angelegt worden sind, und durch lichte Palmenwälder führt. Wir fühlen uns weit weg vom Trubel der Stadt - aber dass Touristen hier entlanglaufen, scheint gar nicht so ungewöhnlich zu sein; Zufall wird es jedenfalls nicht sein, dass wir hier zunächst einem frische Kokosnüsse anbietenden Bauern, dann einem Maler, der uns seine Bilder anpreist, und schließlich auch noch einem mopedfahrenden Imbissverkäufer begegnen - er hat gerade noch die letzten Frühlingsrollen, wahlweise mit Erdnuss- oder mit Chilisoße, zu verkaufen; wir greifen gerne zu und unterhalten uns ein bisschen mit ihm. Jeden Morgen kommt er aus einer Stadt an der Küste mit seinen Warmhalteboxen hierhergefahren, erzählt er; seine Kunden sind hauptsächlich die Landarbeiter, die den ganzen Tag schwere Arbeit auf den Reisfeldern leisten.


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Kommentare

  • Blula

    Lieber Wolfgang,
    ich muss Dir hier gleich zu allererst mal Danke sagen für diesen wunderschönen Bericht, habe ich mich doch beim Lesen wie auf einer Erinnerungsreise gefühlt. Ich bin vor über 20 Jahren einmal auf Bali gewesen. Es war übrigens damals meine erste wirkliche Fernreise und deshalb war das Eintauchen in diese vollkommen andere Welt für mich damals ein ganz besonderes Erlebnis. Inzwischen weiß ich, dass sich in kaum einem anderen Teil Südostasiens Kunst und Kultur so reich entfaltet haben wie auf Bali, der „Insel der Götter“, die auch durch ihre Natur und Landschaft mit den sattgrünen Reisterrassen und Dschungelwäldern bezaubert. Die, glaube ich, über 5000 Tempel zeugen davon, wie bedeutsam die Religion im Leben der Inselbewohner ist. Sie sind einfach tief verwurzelt in ihrer Kultur. Seit ewigen Zeiten leben sie mit ihren Göttern und Dämonen. Daran wird auch der zunehmende Massentourismus hoffentlich (!!!) nicht allzu viel ändern. Wie ich Deinem Bericht entnehme, ist das mit der Stille nicht mehr ganz so wie vor über 20 Jahren, aber, ich denke es gibt auch heute noch genügend Rückzugsorte, an denen man sich nach ausgedehnten Inseltouren sehr gut erholen kann. Dass ihr sie gefunden und genossen habt, das kann man hier ja sehr gut nachlesen.
    Danke nochmals.... für’s Eintauchenlassen in Pulau Dewata, wie Bali auch genannt wird.

    LG Ursula

  • ursuvo

    Dein Bericht hat mir sehr gut gefallen - ich bin gern mit Euch über diese interessante Insel gefahren!
    LG Ursula

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