Mit dem Wohnmobil durch Schweden - August 2008

Reisebericht

Mit dem Wohnmobil durch Schweden - August 2008

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14.08.2008

14. August 2008: Begegnungen mit dem Wasser in Malmö

Fachwerkromantik in Malmö

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Doch schon nachts ändert sich die Wetterlage. Sturm und Regen ziehen auf. Als es gegen Mittag etwas auflockert, entscheiden wir, Malmö in Angriff zu nehmen – allerdings nicht per Fahrrad, sondern mit dem Linienbus, denn so richtig Vertrauen erweckend ist der Blick gen Himmel nicht. Für ein familienfreundliches Tagesticket zu 28 Kronen erreichen wir den Hauptbahnhof. Dort faszinieren uns zwei riesige Fahrradparkplätze, randvoll gestellt mit Drahteseln: Offensichtlich hat diese Art der Fortbewegung in Schweden sehr viele Freunde. Der Bummel durch die Altstadt lässt architektonische Gemeinsamkeiten mit Norddeutschland erkennen, denn in den gemütlichen Gassen finden sich viele Backsteinbauten und auch Fachwerkhäuser. Am Stortorget, dem großen Marktplatz, und in den angrenzenden Gassen werden gerade Bühnen und Hütten aufgebaut. In wenigen Tagen beginnt das „Malmöfestival“, das wir leider nicht miterleben werden. Einen Eindruck von der historischen Bausubstanz der Stadt bekommen wir ungewollt, als wir eine Apotheke am Stortorget aufsuchen. Cindy fühlt sich nicht wohl; sehr gut Deutsch und Englisch sprechendes Personal erleichtert uns aber den Kauf der richtigen Arznei. Die von Kanälen umgebene Malmöer Innenstadt eignet sich ideal für eine Erkundung vom Wasser aus – entsprechende Rundfahrten starten in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Wir haben unsere Tickets gekauft und steigen gerade auf das Boot, als schwere dunkle Wolken herannahen. Die Organisatoren sind für solche Unbilden gewappnet und überreichen uns plastiksackartige Regenponchos, über die wir nur Minuten später mehr als dankbar sind, denn es beginnt wie aus Kübeln zu schütten. Nicht lange, dann ist der Platzregen vorbei, doch im Laufe der knapp einstündigen Fahrt öffnet der Himmel noch zweimal kurz, aber heftig seine Schleusen. Alte Segel- und moderne Frachtschiffe, Hafenanlagen, Windmühlen, klassizistische Wohnhäuser, das in sich um 90 Grad gedrehte moderne Hochhaus „Turning Torso“ und die Festung Malmöhus ziehen während der gemächlichen Fahrt an uns vorbei.



Gustav-Adolf-Platz in Malmö

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Auf der Suche nach einem bezahlbaren Essen landen wir anschließend in einem „lateinamerikanischen“ Fastfood-Restaurant und nehmen gegen Abend den Bus zurück in den beschaulichen Wohnvorort Limhamn, den wir am darauffolgenden Vormittag bei nun stabilem Wetter verlassen.


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