Mit dem Wohnmobil durch Schweden - August 2008

Reisebericht

Mit dem Wohnmobil durch Schweden - August 2008

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01.09.2008

1. September 2008: Heimfahrt, Teil 1 bis nach Northeim

Leinetal vom Stultmer Berg

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Als uns die dänische Morgensonne wieder aufweckt, ist der September angebrochen. Vielleicht zehn Minuten Fußweg vom Campingplatz entfernt steht in dem von vielen Wohnblöcken aus den 70er, 80er Jahren geprägten Viertel eine Bäckerei, in der wir vom vielfältigen Angebot an herzhaften und süßen Backwaren so begeistert sind, dass wir nach dem Verlassen des Ladens zweimal umdrehen, noch mal nachordern und schließlich mit einem recht ordentlichen Vorrat an Proviant zurückkommen. Da bleibt auch nach dem Frühstück noch einiges übrig… Vielleicht nicht verkehrt, denn wir haben heute einen ziemlich weiten Weg vor uns.
Die Autobahn südwärts sind wir jetzt auf der gleichen Route wie bei der Hinfahrt unterwegs und erreichen über mehrere dänische Inseln Rødby. Am frühen Nachmittag legen wir mit der Fähre in Puttgarden an, Deutschland ist also wieder erreicht. Je näher wir auf der A 1 Hamburg kommen, umso dichter wird der Verkehr; an einer Baustelle in der Peripherie der Hansestadt stockt es vorübergehend etwas, doch einmal auf der A 7, geht es trotz weiterhin hohen Verkehrsaufkommens zügig voran. So müssen wir nicht, was wir zwischenzeitlich schon erwogen hatten, nach einer Alternative suchen, sondern verlassen die Autobahn wie geplant in Northeim, einer Kreisstadt im Süden Niedersachsens, die recht idyllisch, umrahmt von hügeliger Landschaft, im Leinetal liegt. Dass es hier einen Campingplatz gibt, entnehmen wir dem Symbol auf unserer Straßenkarte und finden auch problemlos den Weg zur Anlage „Stultmer Berg“, die sich hoch über den Flussauen am Rande einer Wohnsiedlung befindet.
Viel Betrieb ist nicht mehr; wir bekommen einen schönen Stellplatz mit Talblick zugewiesen und beschließen, uns nach der langen Fahrt ein wenig zu bewegen. Zu Fuß wäre es in Richtung Innenstadt ziemlich weit. Also radeln wir an die 20 Minuten und sind dann angenehm überrascht von der schönen Northeimer Altstadt mit vielen hervorragend restaurierten Fachwerkhäusern und einer gemütlichen Fußgängerzone, in der wir auch ein gutes Restaurant finden, und genießen den milden Spätsommerabend im dortigen Innenhof. Zurück am Campingplatz, unterhalten wir uns mit unseren Nachbarn – Schweden, die in Italien und Süddeutschland unterwegs waren und nun in Richtung Heimat fahren. Witzig, dass sich unsere Wege gerade hier kreuzen; natürlich tauschen wir Erfahrungen und Erlebnisse aus und werden darin bestätigt, dass der Mensch häufig das mehr schätzt, was er zuhause nicht vorfindet.


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