Mit dem Wohnmobil durch Schweden - August 2008

Reisebericht

Mit dem Wohnmobil durch Schweden - August 2008

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20.02.2013

13. August 2008: Im Blitztempo weiter Richtung Schweden

Bridge over troubled water...

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Sonne und Wind – eine für den Norden nicht ungewöhnliche Wetterkombination weckt uns am Morgen und begleitet uns nach dem Frühstück weiter. Kurz hinter Oldenburg i. Holstein läuft die A 1 in eine Bundesstraße aus – und ist in diesem Übergangsbereich auf eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h beschränkt. Das nehme ich nicht so genau und orientiere mich an einem vor uns fahrenden Motorrad. Prompt reißt mich ein greller rötlicher Lichtstrahl unsanft aus dem Urlaubsmodus: Die Radarfalle hat zugeschnappt! Ich versuche, mich zu beruhigen: Gerast bin ich sicherlich nicht, über den Daumen peile ich, dass ich vielleicht 10 bis 15 km/h zu schnell gewesen sein könnte. Das müsste sich gerade noch bezahlen lassen… Die Fahrt geht weiter; neue Eindrücke drängen das unerfreuliche Erlebnis schnell in den Hintergrund. Bald haben wir die Insel Fehmarn erreicht, an deren Nordküste der Fährhafen Puttgarden liegt. Bei inzwischen wolkenverhangenem Himmel rollen wir für 74 € auf das Schiff und werden in weniger als einer Stunde Fahrzeit nach Rødby auf der dänischen Insel Lolland übergesetzt. Von hier führt eine Autobahn weiter über die Inselwelt Dänemarks, die durch zahlreiche kühne Brückenkonstruktionen miteinander verbunden ist. Über Falster gelangen wir auf Seeland, jene große Insel, auf der auch die dänische Hauptstadt Kopenhagen liegt. Die streifen wir aber nur, um über das vorgelagerte Amager die Öresund-Brücke zu erreichen. Die längste Schrägseilbrücke der Welt für kombinierten Straßen- und Schienenverkehr führt auf fast acht Kilometern über die Meeresenge nach Schweden. In Windeseile haben wir den Südwesten der skandinavischen Halbinsel erreicht und werden an einem Kassenhäuschen um 72 € erleichtert, ehe wir den im Jahr 2000 eröffneten Brückenbau verlassen und gleich nebenan in Limhamn das „Malmö Camping & Feriecenter“ ansteuern, einen großzügigen, direkt am Meer gelegenen Campingplatz. Zufrieden, die zweitägige Anreise hinter uns gebracht zu haben, stellen wir unser Wohnmobil ab und genießen am flachen, felsigen Strand den Sonnenuntergang über dem Öresund mit der Silhouette Kopenhagens am Horizont.


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