Mitten im Donaudelta

Reisebericht

Mitten im Donaudelta

Reisebericht: Mitten im Donaudelta

Das Donaudelta ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes, ist Biosphärenreservat und für Naturliebhaber ein faszinierendes Wasserlabyrinth von wilder Schönheit. Und natürlich ein Grund für uns, das zu besuchen.

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Crisan 2

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In Crisan nutzen wir den Rest des Tages, in dem wir den hinter den Häusern liegenden Damm in die andere Richtung gehen wie beim ersten Tag.

Einen Großteil des Weges begleiten uns Gänse, Enten und Paddler, die ihre Boote beim ecoturism ausgeliehen hatten.



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Auf dem Rückweg an der Häuserfront kamen wir noch mit der Besitzerin der Vasiliu-Pension ins Gespräch, die einen sehr angenehmen und kompetenten Eindruck auf uns machte. Auch ihre Kunden machten einen zufriedenen Eindruck.

Hier die Internet-Adresse: http://www.ecoturismdelta.ro/

Wir waren in der Pension "Doi Capitani" untergebracht. Die Touren ins Delta waren in Ordnung, ansonsten kann ich die Pension nicht unbedingt empfehlen.

Der Weg ins Delta führt über Tulcea, der nächste Flughafen ist Constanta. Die "Vasiliu"-Pension bietet einen Abhol-Service direkt vom Flughafen aus an.



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Und am nächsten Morgen fuhren wir dann mit der Fähre nach Tulcea.

Über Tulcea und die Dobrudscha dann mehr im nächsten Bericht.



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Kommentare

  • reisefreudig

    Danke wieder einmal für Deinen Beitrag. Ich freu mich schon in diesem "Wasserparadies" durch die Kanäle zu streifen. Dank Deiner hier so gut präsentierenten Bilder und Informationen weiß ich jetzt, was im Mai auf uns
    ( Gruppe) zukommt. Wir werden in Tulcea unsere Boote besteigen und einen Tag lang "Deinen" Spuren folgen. Wir werden uns - Dank Deines Hinweises - gut mit "Technik" ( starken Objektiven ) "bestücken".
    lg Harald

  • edwingrub (RP)

    ... da wünsche ich Euch mal schönes Wetter. Alles andere wird von selbst kommen. Auf die Bilder freue ich mich jetzt schon.

    Würde mich auch freuen, wenn ich durch den Bericht den ein oder anderen versierten Tierfotografen dazu animieren konnte, mal ins Donaudelta zu fahren.

  • doubleegg

    Hallo Edwin, danke für den Hinweis und diesen lockeren und sehr anschaulichen Bericht! Es sieht wirklich verlockend aus, man vermutet hinter jeder Biegung etwas Neues und es gibt sicher noch viel mehr Tiere, als deine Pocketkamera eingefangen hat. Aber eins wird ganz klar, je kleiner der Kanal um so idyllischer und natürlicher ist das Gebiet. Manchmlal wirkt es wie eine Reise in die Vergangenheit (oder das was wir in unserer Verklärtheit dafür halten), auf jeden Fall überkommt einen Ruhe, wenn man diese Bilder sieht. Ich würde gern ein paar Wochen da aushalten und einfach nur schauen und mich treiben lassen. Nur eins wundert mich sehr: kein Wort über Mücken ??? LG Elke

  • agezur

    Ein sehr guter Bericht über ein Gebiet, das mich schon lange interessiert. Natur pur!
    Die Bilder geben einen feinen Überblick über alles Sehenswerte! Auch ich hätte gerne näheres bzgl. Mücken gewußt.
    LG Christina

  • edwingrub (RP)

    ... um es kurz zu machen: es gab keine Mücken. Zumindest nicht zu dem Zeitpunkt, an dem wir dort waren (Ende September). Wir hatten kleinere Probleme mit der Pension, ansonsten war alles perfekt und nichts hat gestört. Auch die Schlange nicht. Die hat sich gleich aus dem Staub gemacht, nachdem sie uns wahrgenommen hat.

    Harald wird im Mai vor Ort sein. Den verpflichten wir jetzt kurzerhand, die Mücken-Situation hier im Bericht zu kommentieren.

    Vielleicht war ja sonst mal jemand im Donaudelta, der uns über die Mücken informieren kann.

  • Raudi

    Wieder einmal ein schöner Reisebericht aus deiner Feder ! Das Donaudelta ist für Natur Liebhaber wie mich ein Echtes Erlebnis ! Und was die Mücken anbelangt , Wir waren letztes Jahr in Masuren . Viele Seen und Sumpfgebiete und laut Reiseführer ohne Mücken Spray nicht zu empfehlen .
    Fazit ; Ich habe keines gebraucht, Und das im August.
    Mal ehrlich ! was sind schon ein Paar Mückenstiche bei einem unvergesslichem Natur Erlebnis ? LG Hans

  • Blula

    Hallo Edwin! Schade, nachdem ich diesen wunderschönen Bericht gelesen habe, weiß ich erst so richtig, was mir damals, vor vielen Jahren, entgangen ist. Als ich nach einem einwöchigen Aufenthalt an der rumänischen Schwarzmeerküste in Cernavodă das Kreuzfahrtschiff bestieg, dass mich nach Wien zurückbrachte, ließ ich das Donaudelta quasi rechts liegen. Auf einer nächsten Reise nach Rumänien wird das auf keinen Fall nochmals passieren..
    LG Ursula

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  • reisefreudig

    Christina ( und allen die es interessiert ), zur Frage der Mückesituation im Donaudelta:
    Wir sind anfangs Mai von Tulcea, also bis zur Mündung hinabgefahren und dann weiter über WILKOWO nach ODESSA und haben dabei keinerlei Mücken bemerkt. Also im MAI keine Mückenplage.
    Nur am Dnjepr, im Delta von CHERSON hatten wir in einer Nacht Mückenschwärme am Schiff. Jedoch waren diese ( schon etwas größeren "Mücken" ) völlig harmlos und nicht aggressiv.
    Also dürften die "Mücken" nur sporadisch auftreten. Das Schiff, Fenster und Außenbereiche, wurden sofort von der Mannschaft gereinigt worden und nach kurzer Zeit war auch dieser "Spuk" vorbei.
    Die Kreuzfahrt von Bukarest - Tulcea - Odessa - KRIM, dann den Dnjepr rauf bis KIEW ist sowohl ein natur-u. kulturhistorisches Erlebnis das seinesgleichen sucht. Ich kann diese Reise nur sehr empfehlen.

    Auch unser Schiff die "Genaral VATUTIN" war in bestem Zustand. Das Personal an Bord, die freundlichste Betreuung, welche ich ja auf Reisen erlebt habe. Die Stimmung an Bord ( ca 160 Personen ) war wie bei einer Familienfeier. Bestens auch die Organisation von insgesamt 16 Landausflügen- also auf "Schiff ahoi",
    auch IHR werdet begeistert sein.
    lg Harald

  • Anett1964

    Hallo Allerseits,

    ich war vor 1989 dreimal für jeweils mehrere Wochen mit Freunden per Kajak im Delta unterwegs. DAS Paradies auf Erden.

    Wir möchten nach mehr als 20 Jahren noch einmal dort Bootsurlaub machen. Kann mir jemand sagen, ob man immer noch (mit Genehmigung) privat durch das Delta paddeln und außerhalb der Sperrzonen frei zelten darf?

    Wie sieht es mittlerweile in den Dörfern aus? Mila 23 scheint ja mittlerweile eines der Ziele für Tagesausflügler zu sein - ich vermute etwas ketzerisch, daß es neben einem guten Kiosk eventuell auch schon Freßbuden und Souveniergeschäfte bis dorthin geschafft haben. Sind die anderen Orte bzw. Fischereihütten bei Matita oder Letea noch einigermaßen ursprünglich geblieben?

    Um Mücken machen wir uns keine Sorgen, die haben wir schon oft genug überlebt....

    Danke ud liebe Grüße

  • edwingrub (RP)

    Keine Bange!

    Außer den Übernachtungspreisen und den Preisen für organisierte Bootstouren ist dort noch alles (zumindest, was wir sehen konnten) ursprünglich. Freßbuden und Souvenirgeschäfte haben wir keine gesehen.

    Paddeln sollte kein Problem sein. Ich glaube auch nicht, dass dort kontrolliert wird. Beim Zelten bin ich mir nicht sicher. Google einfach mal rum.

    Viel Erfolg und viel Spass im Delta!

  • reisefreudig

    Servus Anett,
    ..ich erlaube mir den Kommentar von Edwin zu ergänzen, da ich erst im Mai dort unterwegs war. Viele paddeln dort der Ufer entlang und ab Tulcea in Richtung des Stromkilometer 0 ( viele Pelikane ). An jenen Stellen, wo natürliche kleine Buchten entstanden sind (kleine Idylle) konnten wir eine Vielzahl an Zelten erkennen. Auch einige "richtige" Camper hatten es sich am Ufer gemütlich gemacht und bereiteten soeben die gefangenen Fische zu.
    Ich denke IHR könnte "losziehen".

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