SCHÖNES SARDINIEN

Reisebericht

SCHÖNES SARDINIEN

Mit der Fähre nach Sardinien

MIT MOBYLINES AB GENUA

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Mit der Nachtfähre von Genua kamen wir am nächsten Morgen in Olbia an und fuhren dann die Küstenstrasse nach Orosei, wo wir etwas ausserhalb vom Ort übernachteten.



KIRCHE IN OROSEI SARDINIEN



Orosei, Nuoro, Dorgali

DOM NUORO SARDINIEN

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Orosei ist ein kleines Städtchen mit engen Gassen und einem Hauptplatz mit schattigen Bäumen. In der Nähe gibt es einige schöne einsame Strände mit hellem Sand und vielen Strandkiefern.
Von Orosei aus machten wir eine Tour nach Nuoro. Die Altstadt sieht immer noch ein wenig dörflich aus. Die Hauptstrasse ist der Corso Garibaldi.
Zurück ging es durch die schöne Berglandschaft nach Dorgoli, einem etwas versteckt liegenden Hirten- und Bauerndorf. Der Ort ist bekannt für die schönen Trachten, die man immer noch zu den kirchlichen Festen trägt.



NUORO SARDINIEN



Arbatax und Toroli

IM SÜDEN VON SARDINIEN

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Von Orosei ging unsere Fahrt weiter auf der Küstenstrasse Richtung Süden durch eine sehr schöne Landschaft. Leider nieselte es und war so recht diesig, so dass man nicht einmal für einen Fotostopp anhalten konnte.



ARBATAX SARDINIEN



ARBATAX SARDINIEN

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Doch in Arbatax schien wieder die Sonne für uns, so dass wir eines der Naturwunder von Sardinien bestaunen konnten: die roteh Porphyklippen.
Über den zwischen hohen Bergen gelegenen Ort Toroli fuhren wir dann weiter gen Süden nach Villasimius.



ARBATAX SARDINIEN



Villasimius

VILLASIMIUS SARDINIEN

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Villasimius ist einer der beliebtesten Ferienorte in Sardinien., und zwar dank seiner vielen wunderschöne Strände und der herrlichen Umgebung mit den Granitbergen der Sette Fratelli.
An der Strasse zum Capo Carbonara findet man die herrlichen Sandbuchten auf beiden Seiten der Halbinsel, und auch die feinsandige Spiaggia del Simius.



STRAND PORTO GIUNCO VILLASIMIUS SARDINIEN



VILLASIMIUS SARDINIEN

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Natürlich besuchten wir auch die über 10 km lange Costa Rei mit schönen Stränden und vielen Ferienanlagen.



COSTA REI SARDINIEN



STRAND PORTO GIUNCO VILLASIMIUS...

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Einer der schönsten Strände von Sardinien - auch für mich - ist der Spiaggio di Porto Giunco mit feinem Sand und kristallklarem Wasser.



PORTO GIUNCO STRAND VILLASIMIUS SARDINIEN



VILLASIMIUS SARDINIEN

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In Villasimius gibt es ausser den Traumstränden auch noch eine Sehenswürdigkeiten anderer Art, z.b. die mittelalterliche Festung aus dem 14. Jahrhundert und die römische Therme aus dem 1. Jahrhundert.
Am Abend spielt sich das Leben vor allem in der Via Mare und an der Piazza Giovanni ab.



STRAND PORTO GIUNCO VILLASIMIUS SARDINIEN



Cagliari

CAGLIARI SARDINIEN

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Weiter ging es nach Cagliari, der Hauptstadt von Sardinien mit ca. 350.000 Einwohnern. Die Stadt wurde im 8. Jahrhundert v.Ch. von den Phönixiern gegründet. Danach kamen die Karhager und 238 v.Ch. die Eroberung durch die Römer, und die Stadt wude ein wichtiger Warenumschlagsplatz.
Heute wird die Stadt vor allem durch die Touristen erobert, die mit den grossen Kreuzfahrtschiffen anreisen.





REGIERUNGSGEBÄUDE CAGLIARI SARDINIEN



TORRE DELL'ELEFANTE CAGLIARI...

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Die Stadt ist auf 10 Hügeln erbaut worden, und die Altstadt liegt auf einem Felsplateau. Im 13. Jahrhundert wurden auf einem Kalksteinhügel eine befestigte Zitadelle, Schlossmauer und Türme errichtet. Leider sind viele Gebäude im sog. Schlossviertel recht verfallen.



CASTELLO CAGLIARI SARDINIEN



BLICK VOM NATIONALMUSEUM AUF...

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Eine der Hauptsehenswürdigkeiten ist eindeutig das Castello, wleches man durch die beiden Stadttore betreten kann. Die beiden hohen Türme - Torre San Pancrazio und Torre dell'Elefante - stammen aus dem Hochmittelalter.
Besonders schön ist der Zugang über die Bastione di San Remy und die Sicht von den Aussichtsterrassen.



BLICK VOM CASTELLO CAGLIARI SARDINIEN



ALTSTADT CAGLIARI SARDINIEN

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In den dunklen Gassen der Altstadt haben sich in den letzten Jahren wieder Kunsthandwerker angesiedelt. An der Hauptgeschäftsstrasse sieht man noch einige klassizistische Paläste aus dem 19. Jahrhundert.



BLICK VOM CASTELLO CAGLIARI SARDINIEN



NATIONALMUSEUM CAGLIARI SARDINIEN

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Sehenswert ist auch die Kathedrale mit der marmornen Kanzel mit Reliefs aus dem Leben Jesu und das Nationalmuseum mit einer umfassenden Sammlung vorgeschichtlicher und antiker Funde aus Sardinien. Die Kirche San Satumino aus dem 5. Jahrhundert ist der älteste Kirchenbau der Insel.



KATHEDRALE CAGLIARI SARDINIEN



HAFEN CAGLIARI SARDINIEN

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In Cagliari gibt es auch eine Universiät und zahlreiche Museen.
Der kilometerlange Stadtstrand "Poetto" liegt im Südosten der Stadt.



BLICK AUF CAGLIARI SARDINIEN



Pula

RUINEN VON NORA SARDINIEN

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Auf der Weiterfahrt von Cagliari in Richtung Westen kamen wir zuerst noch an vielen Industrieanlagen vorbei, bevor wir Pula erreichten. Pula ist ein kleiner hübscher Ort mit verwinkelten Gassen und alten Patrizierhäusern.
Bekannter ist sicherlich der direkt am Strand gelegene beliebte Badeort Santa Margherita di Pula mit Ferienunterkünften dera oberen Preisklasse aber auch mit Campingplätzen.



BLICK VON NORA AUF PULA SARDINIEN



Nora

THEATER NORA SARDINIEN

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Nicht weit von Pula besuchten wir die auf einer kleinen Halbinsel liegende römisch-punische Hafenstadt Nora. Die eindrucksvollen Säulen, Tempelreste, Mosaiken und das Theater stammen weitgehend aus der römischen Kaiserzeit. Die Meereswellen kommen bis an die antiken Thermen heran.
An der Spitze der Halbinsel über der antiken Stadt befindet sich ein Sarazenerturm aus dem 16. Jahrhundert.



SARAZENERTURM BEI NORA SARDINIEN



Anna Arresi, Porto Pino, Capo Spartivento

BLICK AUF CHIA SARDINIEN

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Unsere nächste Übernachtung hatten wir in dem kleinen Ort im Süden von Sardinien Sant'Anna Arresi. In der Nähe dieses Ortes findet man zahlreiche hübsche Buchten und Sandstrände. Der Strand von Porto Pino - 5 km entfernt - enttäuschte uns aber, da dort leider recht viele Algen im Wasser waren.
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PORTO TEULADO SARDINIEN

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Von Sant'Anna Arresi machten wir noch einen Ausflug über Teulado, einem grossen Bauerndorft mit vielen Orangengärten, nach Capo Spartvento - eine wunderschöne kurvenreiche Strecke direkt am Meer entlang. Eine bekannte deutsche Autofirma testete dort LKWs - ein Konvoi von 28 neuen Autos. Da hiess es am Strassenrand abwarten, bis wir zum Capo Spartivento - dem südlichsten zugänglichen Punkt von Sardinien - weiterfahren konnten.



STRAND VON CHIA SARDINIEN



Chia

CHIA SARDINIEN

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Von dort ging es dann zum Torre de Chia - ein Sarazenerturm. Der Dünenstrand Chia mit vielen kleinen Buchten mit dem klaren Wsser ist traumhaft schön. Die Dünen sind bewachsen mit Wacholder- und Rosmarinbüschen sowie Oleander.



DÜNEN CHIA SARDINIEN



Iglesias

Von Sant'Anna Arresi ging die Fahrt weiter über Carbonia nach Iglesias.
In der Gegend um Iglesias wurde seit Jahrtausenden Bergbau betrieben, und in Iglesias gibt es seit 800 Jahren Metallgewinnung: zuerst Silber, dann Blei, Zink und Kupfer.
Die Altstadt von Iglesias ist sehr lebendig, und die Häuser mit Balkons aus Schmiedeeisen zeugen noch heute vom einstigen Reichtum dieser Stadt. Wir machten einen kleinen Stadtrundgang und kauften noch Proviant auf dem Markt.
Wir konnten uns gerade noch ins Auto flüchten bevor es einen Platzregen gab.
Gerne hätten wir auch noch einen Abstecher an die Strände der Costa Verde gemacht, aber die schlechten Naturstrassen wollten wir unserem Mietauto dann doch nicht zumuten. Also sahen wir uns nur den klenen Ferienort Torre de Corsari an mit seinen kleinen Buchten und den goldfarbenen Sanddünen.



IGLESIAS SARDINIEN



Oristano

DENKMAL ELONORA D'ARBOREA -...

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Weiter ging es nach Oristano, wo wir wiederum übernachteten. Zum Glüäck meinte das Wetter es jetzt wieder besser mit uns.
Das eher beschauliche Oristano liegt in der Mündungsebene des Tiros und ist nicht unbedingt eine Touristenstadt. Oristano ist mehr ein landwirtschaftliches Zentrum, vor allem für Zitronen, Organen, Artischocken, Mandeln und Zuckerrüben.



TURM SAN CHRISTOFORO ORISTANO SARDINIEN



Durch die Porta Mannu mit dem mittelalterlichen Turm San Cristoforo kommt man in die Altstadt. Dort befindet sich auch der sehenswerte Dom Santa Maria.



ORISTANO SARDINIEN



THARROS SARDINIEN

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Von Oristano aus fuhren wir auch zum Capo San Marco. Wir kamen durch den kleinen Ort Capras, der am fischreichen Binnengewässer Stagno di Capras liegt. In den vielen Salzseen auf der Halbinsel überwintern tausende von Flamingos.
Sehenswert ist natürlich Tharros, eine grosse punisch-römische Stadt, die einst eine reiche Handelskolonie war. Die Strassen mit dem Basaltplattenpflaster zu den Wohnvierteln, Tempeln und Thermen sind sehr gut erhalten. Von hier aus hat man auc eine wunderschöne Sicht aufs Mer.



BUCHT BEI THARROS SARDINIEN



Giara di Gesturi

WILDPFERDE GIARI DI GESTURI...

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Von Oristano aus machten wir einen Ausflug zum Plateau von Giara di Gesturi. Überall hat man schöne Ausblicke auf die Landschaft mit Hügeln, Tälern, Kornfeldern und grünen Wiesen.
Die 43 qkm grosse Hochebene ist vulkanischen Ursprungs. Dort wachsen vor allem Kork- und Steineichen sowie Macchia. Bekannt ist diese Gegend auch durch die hier frei lebenden Wildpferde "Cavallini della Giara". Die Pferde wurden wahrscheinlich bereits im 9. und 8. Jahrhundert v.Ch. von den Phöniziern eingeführt und ausgewildert. Heute leben hier noch ca. 500 Tiere. Die Pferde sind etwa 30-40 cm kleiner als andere Pferderassen und meistens schwarzbraun. Die Rangordnung ist in Familienverbänden streng festgelegt. Nur bei extremer Hitze im Hochsommer werden die Tränken mit Wasser aufgefüllt, sonst sind die Pferde sich selbst überlassen. Sie sind aber anscheinend an Menschen gewöhnt und lassen sich überhaupt nicht stören.
Die Hochebene mit den vielen Wegen ist auch ein Wanderparadies.
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WILDPFERDE GIARA DI GESTURI SARDINIEN



Su Naraxi

BLICK AUF GESTURI SARDINIEN

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Auf dem Rückweg nach Oristano sahen wir noch in der Nähe des kleinen Ortes Mogoro die Nuraghenfestung Su Naraxi. Diese war einst Burg und Sitz eines mächtigen Stammesfürstentums. Die ältesten Teile dieser Siedlung stammen aus der Zeit um 1200 v.Chr. Die Mauern und Türme sind aber 200 bis 300 Jahre jünger.



NURAGHENFESTUNG SU NURAXI SARDINIEN



Alghero

BASTION ALGHERO SARDINIEN

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Auf der Fahrt von Oristano nach Alghero hatten wir wolkenbruchartigen Regen. So verzichteten wir dann auch darauf, uns unterwegs noch etwas anzuschauen.
Die nächste Enttäuschung kam dann in Alghero. Wir hatten bei dem schlechten Wetter - und ohne Navi - die grösste Schwierigkeit, überhaupt unser vorgebuchtes Hotel zu finden. Wir hatten die Reservierung schon Wochen vorher gemacht, aber als wir ankamen, wollte man uns nicht das bestellte Zimmer geben sondern uns direkt neben der Lobby zum Hinterhof einquartieren. Nach unserem Protest war man immerhin zur Stornierung bereit.
Aber das hiess andererseits auch, bei dem Sauwetter ein anderes Hotel zu suchen, was gar nicht einfach war. Am Lido waren wir dann in einem 4* Sterne Hotel fündig geworden, man gab uns ein schönes grosses Zimmer im obersten Stock mit Meersicht - der Tag war gerettet, zumindest in bezug auf die Unterkunft.... und am Nachmittag regnete es dann zum Glück auch schon weniger.
Alghero wurde 1353 von den Aragonesen aus Nordost-Spanien erobert und dank dieser spanisch-katalanischen Vergangenheit der Stadt hört man immer noch viel katalanisch und die Strassenschilder sind zweisprachig
Alghero hat eine wunderschöne Lage auf einer kleinen Landzunge. Sehenswert ist vor allem die von vielen Touristen besuchte Altstad - in der Hochsaison verdoppelt sich die Einwohnerzahl nahezu - , die von dicken Mauern umschlossen wird. Schmale Gassen führen zu Plätzen, Kirchen und Palästen. Es gibt hier viele Restaurants und Souvenirläden. Schön ist ein Rundgang auf den Bastionen mit Blick auf den Hafen und Capo Caccia.



ALGHERO SARDINIEN



CASTELLO IN BOSA SARDINIEN

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Der sog. Hausstrand von Alghero ist der Lido San Giovanni. Ein sehr schöner Strand ist der vor einem Wald aus Pinien und Ginster gelegene Strand Maria Pia.
Am anderen Morgen fuhren wir in das südlich von Alghero gelegene Bosa, das im Flusstal des Telmo liegt. Die engen Gassen sind mit Kieseln gepflaster, und tortz der alten Paläste wirkt der Ort noch sehr ländlich. Schön flanieren kann man an der Promenade mit den vielen Palmen direkt am Temo. Über einen Treppenweg kommt man zum genuesischen Castello dei Malaspina. Auf dem Rückweg nach Alghero kamen wir noch am Lago di Temo vorbei.



CAPO CACCIA SARDINIEN



Stintino, Cap del Falcone und Capo Dell'Argentiera

ARGENTIERA SARDINIEN

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Von Alghero aus machten wir einen Ausflug in Richtung Norden und fuhren über Porto Torrés nach Stintino, ein em hübschen alten Fischerforf mit bunten Häusern und einem schönen Strand.
Von dort ging es weiter bis zur Nordwestspitze von Sardinien, dem Capo del Falcone mit steil ins Meer abfallenden Schieferplatten. Man hat eine schöne Sicht auf die Insel Asinara, der ehemaligen Gefängnisinsel. Auf der Insel ist ein Nationalpark mit den seltenen weissen Eseln, der nur mit Führungen besucht werden darf.
Wir fuhren dann weiter Richtung Süden zum Capo dell'Argentiera mit den seit 1963 verlassenen Silberbergwerken, die bereits seit der Römerzeit existierten. Man sieht noch die verfallenen alten aus Holz gebauten Wohnhäuser. In der Waschanlage vom 19. Jahrhundert wurde - grösstenteils von Frauen - das Mineral verkleinert und gesiebt.



SILBERMINENORT ARGENTIERA SARDINIEN



Capo Caccia

TREPPE ZUR GROTTO DI NETTUNO...

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Weiter ging es zum Capo Caccia, wo die weissen Kalkfelsen fast 200 m zum Meer abfallen Die Strasse endet bei einem Leuchtturm und der bekannten Grotto di Nettuno. Zu der Grotte führt ein Treppenweg 200 m tief mit 652 Stufen - Escal del Cabriol. Leider war dieser Zugang zur Grotte geschlossen - das Meer war zu stürmisch. Aber jedenfalls konnten wir die phantastische Aussicht auf Alghero und die südliche Küste geniessen.



BLICK AUF ASINTARA SARDINIEN



Sassari

DOM IN SASSARI SARDINIEN

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Von Alghero fuhren wir Richtung Osten und kamen zunächst nach Sassari. Sassari ist eine moderne Stadt - die zweitgrösste von Sardinien - mit einem historischen Kern. Die Stadt ist ein bedeutendes Handelszentrum von Nordsardinien und hat eine Universität. Der Dom San Nicola wurde im gotischen Baustil errichtet, die spanische Barockfassade stammt aus dem 18. Jahrhundert. In Sassari gibt es auch noch viele alte Paläste und einige Museen.
Auf der Küstenstrasse ging es dann vorbei an Castelsardo und von dort nach Valledoria. Der 11 km von Castelsardo entfernte Ort wude erst 1961 gegründet, aber bereits in den 1970er wurde der Tourismus gefördert. Trotzdem gibt es hier noch viel Landwirtschaft. Der Sand am nahen Strand ist etwas gröber, es war sehr windig und das Meer sehr wellig. Wir übernachteten in einem kleineren Hotel mit Pool und Meersicht, wo man vom Besitzer noch persönlich begrüsst wurde. Vom alten Padrone und der Nonna wurden wir dann am Abend auch noch zu einem Glas vom eigenen Rotwein eingeladen - wunderbare sardische Gastfreundschaft....



KIRCHE IN SASSARI SARDINIEN



Castelsardo

CASTELSARDO SARDINIEN

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Castelsardo - ein stark besuchter Ferienort - schauten wir uns am anderen Tag an. Dieser Ort klebt quasi malerisch am Felsen, und man hat eine herrliche Sicht auf den Golf von Asinara. Vom Hafen läuft man durch die untere Stadt in die mittelalterliche Altstadt, die autofrei ist. Die Verteidigungsanlage stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Festung ist aus Lavastein erbaut. Sehenswert ist die Cattedrale di Sant'Antonio Abata mit dem bunten Kacheldach.



BLICK AUF BOSA SARDINIEN



PANORAMICA BEI TIEMPO PAUSANIA...

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in der Nähe gibt es noch Costa Paradiso, wo man nach 1o Minuten Fussweg in einer kleinen Bucht ankommt mit grobem Sand und Kieseln im Wasser.



COSTA PARADISO SARDINIEN



Tempo Pausiana

TIEMPO PAUSANIA SARDINIEN

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Wir besuchten auf dem Rückweg auch noch den auf einem Hochplateau von 550m Höhe gelegenenen Ort Tempio Pausania. Die Häuser in der Altstadt sind hauptsächlich aus hellem unverputzten Granit, deshalb wird dieser Ort auch "die graue Stadt" genannt. Tempio Pausania hat einen schönen Kurpark mit Mineralwasserquellen. In der Umgebung sieht man noch viele Korkeichen, ausserdem gibt es Weinanbau und Granitabbau.



STRAND BEI VILLADORIA SARDINIEN



Palau

PORTO POLLO SARDINIEN

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Unsere nächste Station war Palau, ein Fischerhafen, von wo auch die Fähren zu den Maddalena Inseln auslaufen. Der Ort Palau wurde in den 1870er Jahren gegründet.
Wir hatten uns ein Hotel mit schöner Sicht aufs Meer und La Maddalena ausgesucht und wurden dann negativ überrascht - es war ein alter Kasten.... Es war so manches im Zimmer nicht in Ordnung, aber das schlimmste war, dass der Balkon quasi abbruchgefährdet war. Wir bekamen dann ein anderes Zimmer mit einem Balkon, auf den wir uns auch mal raustrauten...



BLICK AUF PALAU UND MADDALENA SARDINIEN



Capo d'Orso

BÄRENFELSEN PALAU SARDINIEN

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Als erstes fuhren wir auf einer Panoramastrasse zum bekannten Capo d'Orso - Bärenkap. Über einen Fussweg kommt man zu der 122 m hohen von der Natur geformten Steinskulptur, die einem Bären ähnelt. Die Sicht auf die Küste und die Inselwelt ist einmalig schön.



BÄRENFELSEN PALAU SARDINIEN



Santa Teresa und Capo Testa

CAPO TESTA SARDINIEN

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Am nächsten Tag ging es an den Strand von Santa Teresa, zum Capo Testo und zur Isola di Gabbiani - ein Strand für Surfer.
Die Halbinsel Capo Testa ist durch einen Damm mit Santa Teresa vearbunden.
Santa Teresa - bereits 1808 gegründet - ist ein beliebter Ferienort mit dem schönen Strand Rena Bianca mit türkisfarbenem Wasser.
Vom Hafen in der Bucht gehen auch die Fähren weg nach Bonifacio auf Korsika. Bei klarem Wetter kann man die Kreidefelsen von Bonifacion sehen - es sind nur 12 km dorthin.
Die Halbinsel Capo Testa ist durch einen Damm mit Santa Teresa verbunden. Bekannt ist diese Halbinsel durch die bizarren Felsformationen aus Granit in Form von Tieren, Burgen und Fabelwesen, zwischen denen man herumklettern kann.



STRAND SANTA TERESA SARDINIEN



Maddalena

CAPRERA SARDINIEN

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Am letzten Tag in Palau fuhren wir mit der Fähre auf das Maddalena Archipel. Hier findet man eine der schönsten Landschaften von Sardinien, deshlb wurden diese Insel 1994 auch zum Nationalpark erklärt. Es gibt helle Sandstrände, glasklares Wasser und felsige Buchten. Hierher zieht es viele Segler und Surfer.
Leider war es bei uns zu windig, um lange am Strand zu liegen.
Von den vielen Inseln sind nur Maddalena und Caprera - das man über eine Brücke erreicht - ganzjährig bewohnt. Auf Caprera besichtigten wir noch das Garibaldi-Haus. Hierher zog sich Garibaldi - einer der Protagonisten der italienischen Einigungsbewegung - zurück, wenn er Streit mit dem König oder dem Parlament hatte. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er nur noch hier.



MADDALENA SARDINIEN



Costa Smeralda

PORTO CERVO SARDINIEN

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Am nächsten Morgen fuhren wir über Arzachena - etwas mühsam mit vielen Einbahnstrassen - an die Costa Smeralda. Die Costa Smeralda wurde bekannt in den 1960er Jahren, als der Aga Khan dort eine naturnahe Ferienlandschaft aufbaute. Man wollte die grossartige Natur möglichst erhalten und baute vor allem mit natürlichen Materialien.
Der bekannteste Ort ist Porto Cervo - mittlerweile "auch in die Jahre gekommen" - mit seinem Segelhafen, wo die Luxusyachten liegen. Die Piazza wird gesäumt von Restaurants, Bars oder edlen Modeboutiquen. Sehenswert ist die weiss getünchte Kirche Stelle Maris mit einem Madonnenporträt von El Greco. Die Preise sind hier immer noch höher als im übrigen Sardinien - für die Jetset-Leute sicherlich kein Problem...
Leider fing es stark an zu regnen. Ds war auch der Grund, warum wir uns den hübschen Ort Baja Sardinia an einer breiten Bucht nur vom Auto aus anschauten. Dieser Ort ist weniger mondän als Porto Cervo, hat aber auch wunderschöne Strände.



HAFEN PORTO CERVO SARDINIEN



San Teodoro und arrividerci Sardegna

Da unsere Fähre von Olbia erst spät abends zurück nach Genua ging, fuhren wir am Nachmittag noch nach San Teodoro, einem populären Ferienort an der Ostküste.
Der La Cita - einer der längsten und breitesten Sandstrände von Sardinien - war recht voll.



STRAND BEI SAN TEODORO SARDINIEN


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Kommentare

  • Reah

    Schöne Erinnerungen werden wach, ist doch schon einige Jahre her, dass wir mit dem Wohnmobil dort ein Monat verbrachten.
    LG Andrea

  • Pinky3

    Sehr gut geschriebener Reisebericht mit schönen Bildern, von mir dafür volle Punktzahl.........
    Leider ist dieses Ziel nur etwas für die Sommermonate deshalb werde ich wohl nicht dort hin reisen, um so interessanter war es für mich diesen Beitrag zu lesen :)
    LG Gaby

  • weltreisen

    Vielen dank, liebe Gaby. im spätherbst ist sardinien sicherlich auch noch schön - so ende september bis mitte oktober.
    inge

  • Pinky3

    Ja das stimmt, aber die Saison geht bei uns von März bis ende Oktober, deshalb Urlaub immer zwischen November und Februar..............
    LG Gaby

  • weltreisen

    Liebe Uta, vielen dank, dass du dir zeit für meinen bericht genommen hast. da du in italien lebst, ist dein kommentar dazu etwas besonderes. und nein, man muss/solllte bei reisen möglichst alle seiten ansprechen. denn du weisst ja "licht und schatten muss es geben..." - auch auf sardinien.
    inge

  • Blula

    Inge, ich muss nun unbedingt auch einmal nach Sardinien. Mit Deinem glänzenden Bericht hast Du mich auf den Geschmack gebracht. Sardinien ist für mich, die ich eigentlich fast jede Ecke Italiens bereits schon einmal bereist habe, leider noch immer ein weißer Fleck auf der Landkarte. Das muss sich ändern!
    LG Ursula

  • weltreisen

    Ursula, wenn du sozusagen italien fan bist, wird dir sicherlich sardinien gut gefallen. und ich wünsche dir jetzt schon eine schöne zeit - hoffentlich bald.
    inge

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