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Reisebericht: Im Land der Bären - Alaska
Auf der Suche nach Braunbären in Alaskas Wildnis: In der Tundra des Denali Nationalparks als auch an der Küste SO-Alaskas, in der Nähe von Haines. Natürlich gab es noch jede Menge anderer Tiere zu sehen und zu erleben. Auch von ihnen handelt dieser Bericht. Ein Nachtrag von August/September 2004.
- Bären in freier Wildbahn
- Blick auf Grönland
- Bären in Alaska
- Denali National Park and Preserve
- Wildlife in Denali
- Grizzlyland - Von Beeren und Bären
- Unterwegs im Bärenland
- Be aware of bears...
- Sind Bären gefährlich?
- Widder
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- Südost-Alaska
- Lachszug am Chilkoot River
- Braunbären beim Lachsfang
- Ellesmere - Traumland im ewigen Eis
Bären in Alaska
Drei Bärenarten gibt es in Alaska:
1. Polarbären auf dem Packeis und entlang der Küste des Arktischen Ozeans.
2. Schwarzbären, die eigentlich Waldbären sind und daher lieber in den Waldgebieten Alaskas leben, insbesondere in den Regenwäldern der Pazifikküste.
3. Braun- und Grizzlybären. Sie sind üblicherweise gemeint, wenn von "Bären" in Alaska die Rede ist. Der Einfachheit halber will ich diese Bezeichnung in meinem Erfahrungsbericht beibehalten.
Alaskaner unterscheiden üblicherweise zwischen (Inland-) Grizzlies der Tundra und Braunbären an den Küsten. Diese Küstenbraunbären profitieren von der proteinreicheren Nahrung der Lachse, die - je nach Art - im Sommer und Herbst die Flüsse zu ihren Laichgebieten aufsteigen. Daher sind diese Bären besser ernährt und werden im Durchschnitt größer und schwerer. Um eigene Unterarten handelt es sich genaugenommen nicht, eher um unterschiedliche regionale Typen, die sich aber nicht immer scharf voneinander abgrenzen lassen.
Lediglich der Kodiakbär, eine besonders große Form des Küstenbraunbären auf dem Kodiak Archipel, wird als eigene Unterart abgegrenzt. Diese hat sich seit der letzten Eiszeit isoliert entwickelt, weil durch das Abschmelzen des Eises, sowie den gleichzeitigen Anstieg des Meeresspiegels, die Verbindung zum Festland abgeschnitten war. Daher war kein genetischer Austausch mehr mit den Braunbären vom Festland möglich. Dabei heraus kam eine eigene Unterart, mit eigenen Merkmalen.
Die Grizzlies hingegen sind "die ärmeren Verwandten" der Tundra, die in einem viel kargeren, nährstoffärmeren Lebensraum ihr Auskommen finden müssen. Sie sind die "ursprünglicheren" Braunbären und sind immer auf der Suche nach Fressbarem. Sie müssen nehmen, was ihnen vor die Schnauze kommt und dürfen nicht wählerisch sein. Anders als ihr Ruf, als Großraubtier an der Spitze der Nahrungspyramide zu stehen, sind sie zu 95% fast reine Vegetarier. Fleischmahlzeiten - entweder selbst erbeutet, anderen abgejagt oder als Aas gefunden - sind zwar hochbegehrt, bleiben jedoch seltene Höhepunkte im Jahresablauf eines Grizzlys.
Im Frühjahr, nach dem Winterschlaf, wenn nach einigen Wochen der Schonkost (Gras) ihr Verdauungstrakt langsam wieder in Gang kommt, es sonst aber noch nicht viel zu fressen gibt, entwickeln sie einen besonderen Heißhunger nach Proteinen. Dann sieht man sie wie wild nach Erdhörnchen graben, wovon es zwar viele gibt, die aber flink und nicht leicht zu erbeuten sind. Von diesem Beuteerwerb soll sich bei ihnen im Zuge der Evolution eine besonders ausgeprägte, durchtrainierte Rückenmuskulatur entwickelt haben. Auch der typische Muskelhöcker der Grizzlies als Artmerkmal soll darauf zurückzuführen sein.
Eine andere Proteinquelle findet sich im Frühjahr in den Setzgebieten der Elchkühe, wo es das ein oder andere Kalb zu erbeuten gibt. Mehr als saisonale Leckerbissen sind diese Fleischmahlzeiten jedoch nicht.
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Ein herausragend interessanter Bericht, unterlegt mit wunderbaren Fotos die das "Mitreisen" noch schöner machen. Ich werde wohl noch öfter hereinschauen und dies oder das nochmals nachzulesen bzw. die Bilder anzusehen!
LG Christina -
Ich kann nur sagen, das war für mich ein Erlebnis und Wort und Bild!
Ich beneide Dich um diese Traumreise.
LG Ursula -
Ein wunderbarer Bericht mit herrlichen Fotos - und eine tolle Einstimmung auf meine anstehende Septemberreise nach Alaska mit hoffentlich auch vielen Bären und einem leuchtenden Indian Summer. LG Gaby
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Ein toller Bericht mit tollen Fotos. Ich hatte mich als Studi (vor vielen, vielen Jahren) für zwei Monate in Alaska aufhalten können und dort zusammen mit meinem Bruder und seinem Kanu eine Vielzahl von Flüssen und Bächen abgepaddelt. Dein Bericht hat mich wieder sehr an diesen Urlaub erinnert. Und an die Tiere und die wunderschöne Landschaft. Danke dafür,
Rolf
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