Island 2011 - Version 2 - Gliederung nach Themen

Reisebericht

Island 2011 - Version 2 - Gliederung nach Themen

Reisebericht: Island 2011 - Version 2 - Gliederung nach Themen

Eine Reisebeschreibung einer Islandreise im Mai/Juni 2011 nach Stichworten, die auf einen chronologischen Erzähl-Ablauf weitgehend verzichtet. Es handelt sich um eine Rundtour mit Auto und Zelt, mit den Schwerpunkten, Tiere und Landschaften zu erleben.

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Mitternachtssonne und Mittsommernacht

Buckelwal bei Nacht

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Was ist der Unterschied? - Nicht in jeder "Mittsommernacht" scheint auch die "Mitternachtssonne". Im Gegenteil: In Island wird es mehr Nächte ohne Sonne geben als mit. Dann herrschen entweder Regen, Wolken, Nebel oder trübes Licht ...

Foto: Einsam tauchender Buckelwal in der Nacht (Nordküste Islands)



Sonnenuntergang

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"Im Land unter dem Polarkreis", wie man Island nennen könnte, sinkt die Sonne nachts noch unter den Horizont, wenn auch nicht so tief wie bei uns. Es wird daher nicht mehr richtig dunkel.

Foto: Kurz vor Sonnenuntergang in den Westfjorden.



Am Ende eines Tages...

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Die Nächte sind "Weiss", sprich: hell. Immerhin so hell, um die ganze Nacht hindurch Zeitung oder Bücher lesen zu können. Die Dämmerung zieht sich abends ewig hin - und hört gar nicht mehr auf... Bis sie nahtlos in die Morgendämmerung übergeht. Ab wann ist der Wendepunkt? Antwort, siehe Foto unten.

Foto: Nach Sonnenuntergang (Küste im Nordwesten Islands)



Rentiere am Fjord

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Ein ganz besonderes Elebnis waren für mich wandernde Rentiere nach Mitternacht, genaugenommen zwischen 1.10 Uhr und 2.00 Uhr. Sie zogen entlang der Ostfjorde nach neuen Weidegründen. Sie waren für mich Belohnung (für eine notwendige Nachtfahrt) sowie Geburtstagsgeschenk zugleich. Kann man um diese Zeit überhaupt Tiere mit natürlichem Licht fotografieren?

Foto: Rentiere, Ostfjorde (nach Mitternacht)



Rentierhirsch im Bast

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Ich habe es einfach einmal probiert, mit ISO-Werten jenseits von gut und böse. Die ich - zu analogen Zeiten - nie in Betracht gezogen und verworfen hätte. Wen es interessiert, hier die Belichtungsdaten: Bei 300 mm Brennweite und Offenblende 5,6 benötigte ich ISO 2.000 (!) um mit 1/60 bis 1/80 Sekunde (an der Verwacklungsgrenze) fotografieren zu können. Natürlich sind die Farben fahler, ist das Licht ein anderes... Aber ist es nicht ein wunderbarer Fortschritt, dass sich solche nächtlichen Begegnungen einfach so festhalten lassen?

Foto: Rentierhirsch, Ostfjorde (nach Mitternacht)



Im Schein der Mittsommernacht

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Während einer "Nachtfahrt" Mitte Juni habe ich einmal versucht diesen Wendepunkt herauszufinden. Sprich: Den Zeitpunkt, ab wann das Licht wieder heller wird. Die Antwort: Gegen 2.30 Uhr. Gleichzeitig habe ich versucht um diese Zeit herum Fotos zu belichten, die den Helligkeitseindruck wiedergeben sollten. Leider vergeblich. Dabei heraus kam ein hübsches Stimmungsfoto, mehr nicht. Der Grund: Unsere Augen und unsere Netzhaut sind viel lichtempfindlicher als Objektive und Sensoren. Sie nehmen die umgebende Helligkeit viel besser auf, so dass wir Details dort unterscheiden können, wo Kamera-Sensoren nur noch schwarze Flächen wiedergeben.

Foto: Ostfjorde, fotografiert um 2.30 Uhr


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Kommentare

  • RELDATS

    Gefällt mir gut, der Bericht und die Bilder, so wie mir Island
    selbst gefallen hat.
    Nette Grüße von Josef

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