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Reisebericht: Pilgerpfade durch den Hohen Himalaya - Neue Wege in Nepal

Reisebericht: Pilgerpfade durch den Hohen Himalaya - Neue Wege in Nepal

Nach Nepal zu reisen bedeutete bisher, mit guter Kondition und Wanderschuhen im Gepäck auf Trekkingtour zu gehen. Oder sich alternativ einer Kulturreisegruppe anzuschließen, die aber über das Kathmandutal und die Gegend um Pokhara meist nicht hinauskommt und die Eisgiganten bestenfalls als Kulisse im Hintergrund zu sehen bekommt. Neuerdings geht es auch anders: ein Bericht zum Mutmachen auf Nepal.

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Muktinath

Kagbeni erwacht, wir genießen kurz die zauberhafte Morgenstimmung, starten aber bald. Heute steht der Höhepunkt der Reise bevor, geografisch wie kulturell, es geht nochmal 1000 Höhenmeter hinauf nach Muktinath.

Auch diesmal machen wir es uns leichter und nehmen den Jeep, das Aufsteigen von 2800 auf 3800 m ist kein Pappenstiel und besonders die ersten fünfhundert Höhenmeter bieten nicht viel mehr als Staubschlucken mit gelegentlicher Aussicht.



 
 
 
 
 

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An geeigneten Stellen halten wir immer wieder an, um solche Ausblicke zu genießen - Kagbeni und unser Ausflug von gestern verschwinden langsam in der Tiefe.



 
 
 
 
 

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Auf ungefähr halber Strecke nach oben erreichen wir das erste Dorf, Khingar, und hier heißt es, eine Entscheidung zu treffen. Weiter hinauf fahren oder zu Fuß gehen?

Ich habe beides schon gemacht und würde es vom Wetter und persönlicher Kondition abhängig machen. Das Pilgern zu Fuß ist eine kontemplative Annäherung an das Heiligtum, die Kleinigkeiten am Wegrand bekommen Bedeutung, Fotomotive in ungeahnter Anzahl tun sich auf. Nicht zuletzt die Ausblicke auf die andere Talseite, nach Upper Mustang, begeistern. Aber man steigt auf über 3000 m Höhe steil bergauf, das ist nicht für jeden ein Genuss.



 
 
 
 
 

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Besonders die Annäherung an Jarkhot und das Laufen durch den alten Ort lohnen Schweiß und Atemnot, aber das lässt sich bei gutem Zeitmanagement auch beim Herunterkommen noch einschieben.



 
 
 
 
 

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Egal, ob zu Fuß gepilgert oder im Wagen - mit dem Erreichen von Ranipauwa ist es fast geschafft. Dieser "Vorort" von Muktinath ist Endstation für die Jeeps, die letzten hundert Höhenmeter muss jeder laufen.

Naja, fast jeder, für die völlig Fußlahmen gibt es dann doch noch die Hilfe der Götter:



 
 
 
 
 

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Den Weg ins Heiligtum säumen unzählige Verkaufsstände. Angeboten wird für die Besucher aus dem Westen alles, was an heimischen Produkten souvenirtauglich ist. Für die einheimischen Pilger sind die kleinen und großen Opfergaben für ihre jeweiligen Götter unverzichtbar. Süßigkeiten und andere Nahrungsmittel, Schmuckstücke, Bänder, Tücher, Bilder, das Angebot ist für uns verwirrend, aber jeder hier scheint genau zu wissen, was er seinem Gott zusammen mit seiner Bitte darreichen soll.



 
 
 
 
 

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Was macht nun diesen Ort so heilig, dass er "Muktikshetra" - Ort der Erlösung - genannt wird?

Zum einen sind es die Quellen, deren Wasser in munterem Bogen aus 108 (heilige Zahl!) Kuhköpfen gespieen wird. Das Durchschreiten der 108 Quellen verspricht den Pilgern ein sakrales Bad der Reinigung, das Freiwaschen von negativem Karma und den Austritt aus dem ewigen Kreis der Wiedergeburten.

Im Halbkreis umschließen diese Wasserspeier den zentralen Tempel, in dem Vishnu von den Hindus und dessen achte Inkarnation Avalokiteshvara von den Buddhisten verehrt werden. Wieder einmal erleben wir sehr eindringlich die Verschmelzung des Götterpantheons beider Religionen.



 
 
 
 
 

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Seine eigentliche Bedeutung aber erhielt der Ort durch die unmittelbare Nachbarschaft des "Heiligen Feuers". Brahman soll hier vor rund 1000 Jahren zwei unvereinbare Elemente miteinander verbunden haben, indem er Feuer auf einer Wasserquelle entzündete!
Tatsache ist in jedem Fall, dass es hier Spalten gibt, aus denen natürlich vorkommendes Erdgas austritt. Diese ewige Flamme ist im buddhistischen "Kloster des Heiligen Feuers" zu sehen. Der Gebetsraum darf besichtigt werden, und wenn man eine Klappe unter dem Altar öffnet, kann man auf dem Boden liegend das winzige blaue Flämmchen erspähen.



 
 
 
 
 

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Das Besondere des Ortes ist an jeder Ecke zu spüren. Nicht nur die vielen Pilger, egal ob Sadhus aus Indien, wohlgenährte Mütter aus Kathmandu oder Buddhisten, die ihre Niederwerfungen machen, auch die Landschaft, in die man von hier aus blickt, vermittelt Erhabenheit.

Die überall im Wind flatternden Gebetsfahnen symbolisieren mit ihren fünf Farben die fünf Elemente: grün für das Wasser, rot für das Feuer, gelb ist die Erde, blau die Luft und weiß der Äther.



 
 
 
 
 

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In tiefem Frieden verlassen wir das Heiligtum und treten unseren letzten Abschnitt der Pilgerreise an. Freundliche Grüße bekommen wir gleich mit auf den Weg.



 
 
 
 
 

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Side Trip: zurück durch Upper Mustang

Der Weg hinauf nach Muktinath führt am Südufer des Flusses - das Nordufer gehört bereits zu Upper Mustang und war bisher verbotenes Gebiet. Doch auch die Dörfer dort drüben gehören zu den jetzt freigegebenen - und so schließen wir unsere Pilgerreise mit einer großen Schleife ab, die uns auf die gegenüberliegende Flussseite in die unbekannten Orte führt.



 
 
 
 
 

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Verheißungsvoll locken lehmfarbene Gebäude, rote Gompas und goldene Dächer. Wir fühlen uns ein wenig wie Pioniere, in keinem Reiseführer ist der Weg dort hinüber beschrieben.

Gut gangbar ist er trotzdem, viele der Jeep- und Mopedfahrer kommen täglich von dort, um in Muktinath zu arbeiten. Gleich nach dem Tor, durch das man das Heiligtum verlässt, rechts abbiegen und einfach dem Pfad folgen ...



 
 
 
 
 

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Schnell rückt das Dorf näher - und da sind wir wieder - in dieser Zeitkapsel, in einem Ort irgendwo zwischen Mittelalter und Facebook.



 
 
 
 
 

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Die auffälligen Farben der Häuser sind typisch für Upper Mustang. Der hier praktizierte Sakyapa-Buddhismus, eine der 4 Hauptschulen des tibetischen Buddhismus, misst ihnen besondere Bedeutung zu: grau für den Geist, weiß für den Körper und rot für die buddhistische Lehre.

Und mal abgesehen von der symbolischen Bedeutung: das sind die Pigmente, die die Natur hier spendiert.



 
 
 
 
 

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Aber nicht nur die Häuser faszinieren, auch die Ausblicke, die Landschaft, das Licht.

In der Ferne die Eisriesen des Hohen Himalaya - die schiere Größe des Dhaulagiri, an dessen Hängen wir einige Tage verbrachten, ist erst hier aus der Distanz zu erfassen.



 
 
 
 
 

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Entweder kann man nun im kleinen Bogen zurück nach Ranipauwa gehen und steigt dort in den Jeep - oder man genießt noch ein wenig die neue Freiheit und wandert auf der Upper-Mustang-Seite über Jhong hinunter bis nach Jarkhot, wo der Fahrer freundlicherweise schon auf die müden Pilger wartet.

Und so laufen wir stetig abwärts, im Rhythmus, den hier die Höhe und die Landschaft vorgeben - eher sogar ein wenig langsamer, denn wir wissen, wenn der Wagen erreicht ist, ist diese Pilgerreise zu Ende.



 
 
 
 
 

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Epilog

Einen Tag später sitze ich in der Twin Otter nach Pokhara. Unter mir und neben mir zieht meine Reise vorbei, in 20 Minuten erlebe ich eine ganze Woche im Geiste nochmal.

Gedanken schleichen sich ein, Gedanken über die Zukunft der Menschen unter mir. Noch in diesem Sommer soll die Straße fertiggestellt sein - fertig von Indien bis China, denn auch von Norden her wird der Bau mit chinesischer Hilfe kräftig vorangetrieben.

Dann wird auch Upper Mustang nicht länger Shangri La sein. Lastwagenkolonnen werden endlich den ersehnten Luxus in die abgelegenen Dörfer bringen, neue unbekannte Dämonen werden über das Land kommen, Profitstreben das Leben gestalten. Es ist zu befürchten, dass die neuen Götter Facebook und Fastfood heißen, die die Jugend auf der Jagd nach dem schnellen Geld gen Kathmandu aufbrechen lassen.

"Welcome in Pokhara. The outside temperature is 28 degree Celsius..."

Willkommen im Leben.



 
 
 
 
 

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Allgemeine Reiseinformationen

Die beschriebene Reise war Baustein einer insgesamt zweiwöchigen Nepaltour. Außer dem oberen Kali Gandaki Tal wurden Kathmandu, der Begnas Lake und der Chitwan Nationalpark besucht.

Reisezeit:
Beste Reisezeit für Nepal sind der Herbst und das Frühjahr. In den Sommermonaten ist Monsun, im Winter ist es in höheren Lagen sehr kalt.
Obwohl der Herbst wegen der klaren Sichtverhältnisse als beste Reisezeit gilt, ziehe ich das Frühjahr vor - die unzähligen Blüten (Rhododendren!) entschädigen für nachmittags aufziehende Wolken und eventuelle Regenschauer.

In der zweiten Aprilhälfte findet unterhalb des Dorfes Thasang das Yak Blood Drinking Festival statt. Wer in dieser Zeit dort unterwegs ist, darf sich das archaische Erlebnis nicht entgehen lassen!
Siehe mein Reisebericht http://www.geo.de/reisen/community/reisebericht/415820/1/Khun-Khane-Das-Yak-Blood-Drinking-Festival-im-Himalaya

Unterkünfte:
Überall im Kali Gandaki Tal gibt es Trekking Lodges. Das sind üblicherweise einfache Unterkünfte mit Dusche und WC auf dem Gang, Schlafsack muss selber mitgebracht werden. Inzwischen entwickelt sich eine gehobenere Hotelkultur in den touristisch erschlossenen Gegenden. Hier braucht man keinen Schlafsack, die Zimmer haben eigenes Bad.
Sehr luxuriös: die Thasang Village Lodge http://lodgethasangvillage.com/
empfehlenswert in Kagbeni: New Asia Lodge, Dragon Lodge

Side Trips:
Die Side Trips nach Upper Mustang sind in dieser Form nur möglich, solange das Permit nicht erforderlich ist. Deshalb vor Reiseantritt immer Informationen dazu einholen - ich helfe da gerne weiter!
Für die grobe Übersicht hänge ich noch einen Ausschnitt aus der Trekkingkarte an - meine Eintragungen sind selbstverständlich ohne Gewähr.



 
 
 
 
 

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Übersicht Nepal

Region: Mustang

Kommentare
  • u18y9s26 09.05.2012 | 22:22 Uhr

    Liebe Ildiko,
    mit jeder Zeile deines Berichts wächst mein Wunsch, dies einmal selbst zu erleben. Du schilderst in herrlichen Farben und Gefühlen. Nach der ersten Seite mache ich aber nun Schluss und freue mich auf die Fortsetzung Morgen..
    LG Ursula

  • traveltime 10.05.2012 | 09:07 Uhr


    Liebe Ildiko,
    ich kenne viele Berichte von Dir, deshalb gebe ich jetzt schon mal blind eine Fünf!
    Zum lesen habe ich heute abend erst Zeit.
    LG Rolf

  • Raudi 10.05.2012 | 09:42 Uhr

    Klasse Dein Reisebericht ! Aber mit meinen Einschränkungen leider nicht selber zu erleben. Aber gerade deshalb habe ich mich sehr gefreut dich auf deiner Reise begleiten zu dürfen. Dein Bericht und die Fotos sind eine ganz Besondere Klasse ! Wenn ich den Reisebericht Lese, sehe ich das Du dich dort Wohlfühlst !
    LG hans

  • globetrotter 10.05.2012 | 14:38 Uhr

    Liebe Ildiko,
    einfach nur klasse, sowohl Bericht als auch Bilder:) Macht Lust, gleich selbst hinzufahren:))))
    LG Ute

  • shanku 10.05.2012 | 17:56 Uhr

    Liebe Ildiko,
    Der Bericht ist phantastisch, die Bilder professionell. Weiter so!
    LG Shanku

  • traveltime 10.05.2012 | 18:49 Uhr

    Liebe Ildiko,
    nicht nur dein Tagestrip nach Mustang ist "Sieger im Herzen" sondern der ganze Bericht.
    Vielen Dank für die Infos und die vielen schönen Fotos dazu.
    LG Rolf

  • Lioness 10.05.2012 | 20:54 Uhr

    das ist ein typischer ildiko-bericht! :-)
    bei aller faszination und begeisterung bleibt auch platz für nachdenkliche momente.
    eigentlich hatten ja die fotos schon für sich gesprochen, aber ich fand es jetzt trotzdem schön, auch noch ein paar hintergründe zum tourverlauf zu erhalten.
    so muß ein reisebericht sein!

    liebe grüße, tina

  • nach oben nach oben scrollen
  • u18y9s26 10.05.2012 | 22:05 Uhr

    Ich habe schon einmal Osterferien gecheckt, wie du sagst, eine gute Zeit für Nepal! Es war ein Vergnügen deinen Bericht zu lesen, gut geschrieben! Die Landschaften eher Ehrfurcht gebietend ud einschüchternd in ihrer Größe und Kargheit! Ich weiß noch nicht!
    LG Ursula

  • ingepeter (RP) 10.05.2012 | 22:36 Uhr

    Liebe Ildiko, es ist eine Freude Deinen Bericht zu lesen und mit Deinen wunderschönen Beschreibungen und Deiner Art zu berichten (mit Deinen nachdenklichen Anmerkungen, die ich ganhz wichtig finde) wanderte und reiste ich ein Stück weit mit. Die klare Luft zu atmen und zu spüren klappt halt nur mit guter Vorstellungskraft, doch auch die Steine im Fluss habe ich mit gesucht.
    Die Veränderungen, die das Land durchleben und prägen durch den Bau der Strassen, werden es wahrscheinlich so verändern, dass Du in ein paar Jahren "Dein Nepal" vielleicht nicht mehr wieder erkennst. Sie jungen Menschen werden den Neuerungen entgegen fiebern und die Alten werden warnen, die Zukunft wird zeigen, was wirklich gut war oder ist. Danke für Deinen wundervollen Bericht und stimmungsvolle Fotos -
    Gruss Inge

  • agezur 10.05.2012 | 22:40 Uhr

    Die erste Seite für heute, den Rest lese ich übers Wochenende. Diesen Reisebericht
    muss ich genießen, denn er gibt mir ein kleines bisschen vom Gefühl ab, dass du in dieser herrlichen Bergwelt gespürt haben musst.!!!
    LG Christina

  • mamaildi 11.05.2012 | 07:23 Uhr

    Ohhh - danke für eure vielen tollen Bewertungen und noch mehr für eure vielen lobenden Worte, ich freu mich so sehr darüber.
    Und genauso freue ich mich, wenn ich jemandem mit meinen Erzählungen den "letzten Ruck" verpassen kann, dort auch mal hinzufahren, bin auch sehr gerne bereit, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende euch allen - Ildiko

  • Guido 11.05.2012 | 14:36 Uhr

    Liebe Ildiko,
    hervorragender Bericht mit fantastischen Bildern und als i tüpfelchen noch der Film.
    Macht wirklich Lust selber hinzugehen
    Liebe Grüsse
    Guido

  • Blula 11.05.2012 | 19:01 Uhr

    Liebe Ildiko! Hier ist bereits alles gesagt. Dieser wieder so einmalige Bericht hat auch mich total begeistert. Habe ihn 2 Tage lang gelesen, denn hier bekommt man so viele Eindrücke geschildert, dass man sich einfach Zeit nehmen und genießen muss. Sage es ehrlich.....Ich bin total überwältigt! Danke dafür, dass Du uns auf diese Weise an dieser so einmaligen Reise hast teilnehmen lassen.
    LG Ursula

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  • pleuro 11.05.2012 | 22:24 Uhr

    Liebe Ildiko,
    die Sehnsucht wächst. Ich bin begeistert!
    Begeistert von dieser Reise, dem Land, Deinen Erlebnissen, Deiner hervorragenden und einfühlsamen Berichterstattung, Deiner Sachkenntnis und nicht zuletzt von Deinen Bildern.
    Liebe Grüße
    Anne

  • Zeitreisende 12.05.2012 | 17:49 Uhr

    Liebe Ildiko,
    ich habe Deinen einfühlsamen und sehr interessanten Reisebericht mit großem Vergnügen gelesen ! Vielen Dank- sowohl für den Bericht als auch für die Bilder ! Ich glaube, den " letzten Rucksack " brauchst Du mir nicht mehr zu verpassen- das Fernweh habe ich schon bei den ersten Sätzen gespürt. Beinahe wäre ich da übrigens dieses Jahr gelandet- hat leider dann doch nicht geklappt. Aber durch das Lesen Deines Breichts bin ich wieder in meiner Ansicht bestärkt, die da lautet: aufgeschoben ist auf keinen Fall aufgehoben ! LG und ein schönes Restwochenende wünscht Dir Dani

  • agezur 12.05.2012 | 18:55 Uhr

    Ich habe heute diesen Bericht in einem Zug zu Ende gelesen, ich konnte einfach nicht aufhören mit dir in einer der höchsten Etagen der Welt zu wandern. Dazu merke ich dass dich Nepal schon süchtig gemacht hat und das kann ich absolut verstehen. Du verstehst es vor jeder Wegebiegung Spannung aufzubauen, jedem Dorf seine Geheimnisse zu entlocken und immer wieder unseren Blick zu den allerhöchsten Gipfeln zu lenken.
    Ich kann nur 5***** Punkte geben, aber sei versichert sie sind viel, viel mehr wert!
    LG Christina

  • trollbaby 13.05.2012 | 17:11 Uhr

    Liebe Ildiko!
    Mit Vergnügen, aber auch mit einer gehörigen Portion Demut gegenüber dieser einzigartigen Landschaft bin ich hier mit Dir mitgereist! Du verstehst es vorzüglich, den Leser mit Deinen Schilderungen in den Bann zu ziehen, gleichzeitig aber auch nachdenklich zu machen. Ja, was wird sein, wenn die Straße fertig ist? Wie so vieles auf der Welt wird diese Neuerung Fluch und Segen über diese Region bringen. Du wirst jedenfalls in ein paar Jahren eine völlig andere Welt vorfinden, aber soweit wollen wir derzeit noch nicht denken. Derweilen genieße ich lieber nochmals Deinen tollen Bericht und lasse Deine fantastischen Fotos auf mich wirken!
    LG Susi

  • mamaildi 13.05.2012 | 23:22 Uhr

    Lieber Guido, liebe Ursula, Anne, Dani, Christina und Susi - auch euch gaaaaanz herzlichen Dank für eure Bewertungen und Worte - das baut auf und bestärkt und belohnt für die Arbeit. Und wer weiß, vielleicht bringt es ja jemanden von euch nach Nepal...
    Liebe Grüße - Ildiko

  • tumtrah 14.05.2012 | 11:13 Uhr

    Liebe Ildiko,
    aus jeder Zeile spricht die erfahrene Nepal-Kennerin, die nicht nur oberflächlich beschreibt, sondern auch hinterfragt und anregt. So wird das Lesen zu einem Genuss - vor allem auch wegen der stilistisch überzeugenden Formulierung. Ich werde diese Ecke der Welt lediglich aus deiner Schilderung kennengelernt haben - meine Knie werden den nötigen Anforderungen wahrscheinlich nicht mehr gerecht werden können. Umso mehr gebührt dir mein Dank!
    Ein kleines Verständnisproblem habe ich mit deiner Erklärung des Sturmphänomens im Kali Gandaki Tal. Nach meinen meteorologischen Überlegungen müsste der Wind als kühle oder gar kalte Strömung in Richtung Indien - also nach Süden (!) - wehen, denn dort entsteht durch die starke tägliche Erwärmung ein Tief, das aus dem Hoch über dem kühleren Gebirge im Norden die Luft ansaugen müsste. Wind ist ja grundsätzlich Luftbewegung vom Hochdruck- zum Tiefdruck. Könntest du das noch einmal überprüfen?
    Liebe Grüße
    Hartmut

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  • mamaildi 14.05.2012 | 13:26 Uhr

    Lieber Hartmut!

    Danke für die lobenden Worte aus deiner Feder, die weiß ich ganz besonders zu schätzen!

    Da ich selber Knieprobleme habe, konnte ich diese Reise sehr genießen - denn wie beschrieben KANN man alle diese Touren machen (die ohnehin nicht sehr anspruchsvoll sind), MUSS aber nicht - die großen Strecken werden ja im Jeep zurückgelegt. Vielleicht also durchaus nochmal eine Option für dich, in den Hohen Himalaya zu kommen! Die Side Trips in die Upper-Mustang-Dörfer sind sehr easy...

    Zum Wind: Die Luftmassen, die sich im Lauf des Tages über dem Indischen Kontinent erwärmen, dehnen sich aus (das ist ein physikalisches Phänomen, das überall im Alltag zu beobachten ist - leg mal einen aufgeblasenen Luftballon in die Sonne!). Diese Ausdehnung hat einen Druckanstieg zur Folge, der u.a. durchs Kali Gandaki Tal Richtung Norden einen Weg zum Ausgleich findet.
    Es ist also tatsächlich so, dass der Wind immer von Warm nach Kalt weht.

    Ich hoffe, ich konnte das verständlich erklären.
    Liebe Grüße - Ildiko

  • tumtrah 14.05.2012 | 17:25 Uhr

    Liebe Ildiko,
    deine Aufmunterung bezügl. des Schwierigkeitsgrades der Wanderungen - "Trekking" scheint in diesem Falle wohl der falsche Begriff zu sein - vernehme ich mit Freuden. Vielleicht kann ich es ja wirklich mal wahr machen, wenn mir nur nicht die Zeit davonlaufen würde... Erst müssen noch andere "musts" "abgearbeitet" werden...

    Über den Wind wollen wir nicht weiter disputieren. Denk nur mal darüber nach, warum man sagt "Es zieht, mach die Tür zu!" Dahinter verbirgt sich reine Physik (Thema Luftdruck)
    Liebe Grüße
    Hartmut

  • tumtrah 14.05.2012 | 18:56 Uhr

    Liebe Ildiko,
    vielleicht überlege ich's mir doch noch mal. Soeben lese ich die Meldung, dass eine Maschine beim Anflug auf den schwierigen Air Strip von Jomsom verunglückt ist. 15 Tote. Nur wenige Überlebende. Sei glücklich und dankbar, dass es dir nicht passiert ist!
    LG Hartmut

  • mamaildi 14.05.2012 | 19:58 Uhr

    Kannst du mir glauben - das bin ich!!!

  • mamatembo 15.05.2012 | 16:55 Uhr

    Namasté Ildiko,
    wie Du weißt, habe ich meinen 50. Geburtstag auf einer dieser „Kulturreisegruppen“-Touren in Nepal gefeiert und war mir sicher, in diesem Leben nie weiter hinauf zu kommen. Nach Deinen Erzählungen und diesem Bericht sieht das nun etwas anders aus, und jetzt träume ich wieder von der Pilgerreise nach Muktinath. Vielleicht an einem meiner nächsten Geburtstage …
    Das am liebsten in Deiner Begleitung, denn ich habe noch niemanden kennengelernt, der mit so viel Herz und Verstand in den Regionen des Himalaya unterwegs ist.
    Ich meine das Ganze übrigens ernst, und es ist mir dabei auch vollkommen egal, aus welcher Richtung der Wind weht oder wie unsicher die Hochgebirgsflughäfen des Landes sind: wenn es mich treffen soll, dann trifft es mich auch zu Hause im Bett!
    Danke für einen wie immer großartigen und inspirierenden Bericht mit wunderbaren Fotos!!!
    Beate

  • mamaildi 15.05.2012 | 22:36 Uhr

    Super Idee, Beate! Geburtstag feiern in Muktinath - da bin ich dabei. Sowohl deiner als auch meiner liegen ja in bester Reisezeit ;-)))

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  • wasserhexe (RP) 15.05.2012 | 22:59 Uhr

    Liebe Ildiko, vielen Dank, dass ich mitreisen durfte. Du weißt, dass diese Gegend nicht meine Gegend ist und da ich ja schon auf 2.600 m nach Luft schnappe wie ein Karpfen ohne Luft, werde ich das also nie in Erwägung ziehen können,....außerdem was soll eine wasserhexe im Nepal :o)))...aber Du hast so viel Liebe, Energie und Feingefühl für dieses Land und somit in den Bericht gepackt, dass ich Dich dafür noch mehr schätze.
    GLG Heike

  • mamaildi 15.05.2012 | 23:06 Uhr

    Liebe Heike, danke fürs Mitreisen und Durchhalten, allen technischen Schwierigkeiten zum Trotz und dann auch noch zu einer Zeit, in der der Kali Gandaki absolutes Niedrigwasser führt ;-))

  • ursuvo 21.05.2012 | 19:19 Uhr

    ...nachdem ich dann endlich Deinen tollen Bericht ausgedruckt hatte, habe ich ihn nun mit Freude und großem Interesse gelesen. Aus verschiedene Gründen werde ich wohl leider nicht mehr nach Nepal kommen - umso mehr hat mich dieser Bericht und die dazugehörigen schönen Fotos erfreut!!
    Viele Grüße - Ursula

  • sanitoeter80 13.07.2012 | 10:52 Uhr

    Toller Reisebericht und auch wunderschöne Photos. Mich hat vor allem auch deine Beschreibung von dem Abschnitt der Annapurna Runde (südlich von Jomosom) interesseiert, den ich ja nocht nicht selber erlebt habe.
    Danke auch für deinen Hinweis auf den Datumssturz in meinem Reisebericht.

    Werde auch deine anderen Berichte bei Gelegenheit mit Genuß lesen.

  • BuWe 19.10.2012 | 18:40 Uhr

    Erst jetzt entdeckt, ein Versäumnis! Hochinteressanter Bericht einer beeindruckenden Reise, fantastisch bebildert. LG Anne Do.

  • Pinky3 10.12.2012 | 01:53 Uhr

    ...........Danke das ich Dich auf dieser wunderbaren Reise begleiten durfte und Deine Fotos sind einmalig..........lg Gaby

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Pilgerpfade durch den Hohen Himalaya - Neue Wege in Nepal 5.00 26