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Reisebericht: Paris - mon amour!
I love Paris in the springtime
I love Paris in the fall
I love Paris in the winter when it drizzles
I love Paris in the summer when it sizzles
I love Paris every moment, Every moment of the year....
(Cole Porter)
- Bonjour Paris
- Tour de ville
- Die Métro
- Museumspass
- Geburtsstunde der Lichterstadt
- Ile de la Cité - das Herz von Paris
- Die letzten Stunden der Marie-Antoinette
- Ste-Chapelle
- Maigret und Nestor Burma ermitteln - im Justizpalast
- Der Glöckner von Notre-Dame
- Eiffelturm - Wahrzeichen mit Haltbarkeitsdatum?
- Praktische Hinweise für den Eiffelturm
- Am Trocadéro
- Eine letzte Verneigung - Invalidendom
- Armee-Museum im Hôtel des Invalides
- Auf der Rive gauche unterwegs
- Studenten an der Sorbonne
- Institut de France - Académie francaise
- Künstler und Literaten im Quartier Latin
- Panthéon - von der Kirche zur Ruhmeshalle
- Die Dame mit dem Einhorn
- Kirchen im Faubourg St. Germain
- Saint-Sulpice
- Künstlercafés in Saint-Germain - oder wo Sartre sein Büro hatte...
- Montparnasse - von den Musen geküsst?
- Le Luxembourg
- Von der Festung zum Museum
- Praktische Hinweise für den Louvre
- Lächeln im Louvre
- 25 aus 380000 - die wichtigsten Gemälde
- Skulpturen im Louvre
- Flanieren in den Tuileriengärten
- Palais Royal
- Seerosen in der Orangerie
- Praktische Hinweise für die Orangerie
- Musée d'Orsay - Kunst im Bahnhof
- Meisterwerke der Malerei
- Skulpturen und Sonstiges
- Wo Rodins Denker denkt...
- Monet im Musée Marmottan
- Arc de Triomphe
- Champs-Elysées
- Place de la Concorde
- Heut' gehn wir ins Maxim's...
- Madeleines an der Madeleine
- Das Phantom der Oper
- Die französische Schlossallee - Rue de la Paix
- Was Kaiserin Eugénie, Coco Chanel und Prinzessin Diana verbindet...?
- Noble Place Vendôme
- Kanonen zu Säulen
- Haussmann und die Grossen Boulevards
- Konsumpaläste
- Lagerfeld, Chanel und Co.
- 55, Rue Faubourg St-Honoré...
- Essen wie Gott in Frankreich
- Restaurant-Tipps
- Märkte und more
- Sturm auf die Bastille
- Julisäule
- Opéra Bastille
- Jubelfeiern
- Aristokratisches Flair im Marais
- Hôtels particuliers
- Musée Picasso
- Place des Vosges
- Juden am Pletzl
- Bohème am Montmartre
- Le lapin agile
- Les Moulins...
- Place des Tertres
- Wein auf dem Montmartre
- Sacre-Coeur
- Ruhe in Frieden - auf dem Cimetière Montmartre
- - auf dem Père Lachaise
- - auf dem Cimetière Montparnasse
- Centre Pompidou
- Strawinsky-Brunnen
- Bücher für Francois in der Bibliothèque National
- Masken für Jacques am Quai Branly
- Grand Palais, Petit Palais
- Palais de Tokyo
- Hier kommt einem Paris arabisch vor
- Pariser Brücken
- Zarengold in Paris?
- Pont de l'Alma
- Pariser Passagen
- Bouquinisten
- Literaturtipps für Paris
- Rosen im Bois de Boulogne
- Ja, wo laufen sie denn...?
- Vincennes
- La Défense
- La Villette
- Die Katakomben
- Versailles
- Zu Gast beim Sonnenkönig
- Spaziergang durch den Olymp der Götter
- Schicksalsstunden im Spiegelsaal
- Königliche Steckbriefe
- Steckbrief: Louis-Dieudonné de Bourbon...
- Ludwig XV. - Meisterkoch und Frauenheld
- Das Gemach der Königin(nen)
- Ludwig XVI. - der arme Erbe
- Die Französische Revolution
- Der Verfall
- Barocke Gartenpracht
- Wasserspiele im Garten
- Die Lustschlösser im Park
- Praktische Hinweise für Versailles
Haussmann und die Grossen Boulevards
Baron Georges-Eugène Haussmann wurde im Zweiten Kaiserreich zum Stadtplaner und Gestalter des modernen Paris. 40.000 alte Häuser wurden abgerissen, ihre Bewohner in die Vorstadt Belleville abgeschoben, um großzügige breite Boulevards und 30.000 neue klassizistische Mietshäuser zu errichten. In der Zeit der Belle Epoque, die Zeit zwischen dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, kamen noch einmal ca. 60.000 neue Gebäude dazu. Das heißt Paris war in der zweiten Hälfte des 19. Jh.s die größte Baustelle der Welt, das mittelalterliche Paris verschwand gänzlich.
Schon ab 1750 kamen Boulevards mehr und mehr in Mode und für Haussmanns Auftraggeber Napoléon III. hatten diese einen großen Vorteil: man konnte aufgrund ihrer Breite nur schwer Barrikaden errichten. So war also, aus seiner Sicht, die Gefahr von Volksaufständen ob seiner restriktiven Innenpolitik weitestgehend gebannt. Umgekehrt konnte man über die breiten Avenuen sehr gut Truppen aufmarschieren lassen - für den Fall der Fälle. Und so kamen zu den bereits bestehenden Boulevard, die anstelle der abgetragenen Stadtmauer aus der Zeit Ludwigs XIII. entstanden waren, weitere Boulevards. Am Boulevard des Capucines liegt zum Beispiel das berühmte "Olympia", der Musiktempel Frankreich. Außerdem wurde in No. 14, im damaligen "Grand Café", am 28.12.1895 das Filmzeitalter eingeläutet: die Brüder Lumière zeigten die ersten bewegten Bilder von einem einfahrenden Zug in Lyon. Am Boulevard Haussmann liegen die großen Kaufhäuser, am Boulevard des Italiens die komische Oper.
Konsumpaläste
Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die großen Konsumtempel der Belle Epoqque an den großen Boulevards. das älteste Pariser Kaufhaus ist das "Le Bon Marché", das 1838 am Boulevard Raspail gegründet wurde und als erstes Warenhaus weltweit gilt. Trotz des Namens ist es heute alles andere als billig, Luxuskonsumgüter werden heute hier verkauft. Vor allem die Feinkostabteilung "La Grande Epicerie" sollte man gesehen haben. Metrostation: Sèvres-Babylone
Jules Jaluzot gründete 1865 das Kaufhaus "Grands Magasins du Printemps" am Boulevard Haussmann. Das schöne Belle Epoque-Gebäude bekam 1923 eine gläserne Kuppel aufgesetzt, nach dem Vorbild des Konkurrenten Galeries Lafayette. Wie dort auch setzt man auf das gewinnbringendere Luxuswarengeschaft. Metro: Havre-Caumartin
1893 eröffnete Théophile Bader mit seinem Cousin ein Wäschemodengeschäft auf gerade mal 70 m², aber in allerfeinster Lage, in der Rue Lafayette No. 1, direkt hinter der Oper. Schon ein Jahr später erweiterten sie den Laden zu einem kleinen Warenhaus unter dem Namen "Aux Galeries Lafayette", das bis 1907 bereits mehr als 750 Angestellte beschäftigte. In den folgenden fünf Jahren wurde das heute berühmte Stammhaus mit grandioser Kuppel gebaut, in dem auf 18.000 m² Fläche verkauft werden konnte. Heute gibt es gleich nebenan den Anbau "Galeries Lafayette - Homme" für Herrenbekleidung und auf der gegenüberliegenden Straßenseite die "Galeries Lafayette - Maison" für Haushaltswaren, Bett- und Tischwäsche, Möbel und alles, was man im Haus brauchen kann. Luxus jeglicher Art kann gekauft werden, aber nichts Profanes wie Shampoo, dazu müsste man in das Tochterwarenhaus "Bazar de L'Hotel de ville" (BHV) gehen, ebenfalls ein Belle Epoque-Palast neben dem Rathaus. Oder in eine Filiale von "Monoprix", denn auch diese Billigwarenhauskette gehört zur Firmengruppe der "Galeries Lafayette". Metrostation: Chaussée d'Antin-La Fayette
Öffnungszeiten der Kaufhäuser: Mo-Sa 9.30-20 h
Nachdem 1969 die Pariser Markthallen im Zentrum, der Bauch von Paris, geschlossen und nach Rungis verlagert wurden, riss man in den 70-er Jahren die alten Markthallen ab und schuf bis 1979 das Forum des Halles mit Geschäften auf drei Ebenen um einen 13 m tiefen Krater. Da dieses Einkaufszentrum unmodern wurde, Bürgermeister Bertrand Delanoe sprach von "schlecht gealtert", hat man 2007 einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben und mittlerweile mit einem Neubau begonnen. Doch es soll wieder eine riesige Einkaufspassage entstehen, die 2014 neueröffnet werden soll. On verra...
Lagerfeld, Chanel und Co.
Die berühmtesten Haute Couture-Modehäuser haben ihren Sitz in der Rue Faubourg St-Honoré und den Nebenstraßen. Chanel hat seinen Sitz in der Rue Cambon, Karl Lagerfeld designt seit 1983 für das vielleicht berühmteste Pariser Modehaus, hat aber in der Rue de Vivienne No. 12 auch noch das Stammhaus seines eigenen Labels. In der Rue Faubourg St. Honoré ist er aber mit einem weiteren Geschäft auch zu finden, in No. 19. Man kann weiter zu Gucci in No. 2 und Dolce&Gabbana gehen oder in die andere Richtung zu Lanvin, Hermès, Balmain, Yves Saint-Laurent und Ferragamo in No. 46.
Und um die Ecke findet man an der Place Vendôme und in der Rue de la Paix dann die passenden Juwelen bei Cartier und Co....
55, Rue Faubourg St-Honoré...
... lautet die korrekte Adresse des französischen Staatspräsidenten, der im Elysée-Palast residiert. 1718 wurde dieses Hôtel particuliers erbaut. 1753 erwarb eine gewisse Jeanne-Antoinette Poisson, besser bekannt als Madame de Pompadour, dieses Palais. Nach ihrem Tod verebte sie es ihrem ehemaligen königlichen Liebhaber Ludwig XV. Nach der Französischen Revolution wurde es als Möbellager genutzt, später als Tanzlokal und als Luxusbordell. Seit 1873 ist der Elysée-Palast der Amtssitz der Präsidenten. Die Dienstwohnung misst nur etwa 200 m², allerdings gehören noch weitere Räume zum Palais mit insgesamt über 11.000 m². Seit dem 15. Mai 2012 logiert hier Francois Hollande - zunächst einmal für fünf Jahre... Nur wenige Schritte weiter auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich an der Place Beauvau das Innenministerium.
Essen wie Gott in Frankreich
Natürlich kann man in Paris wahnsinnig gut essen, allein zehn Drei-Sterne-Restaurants stehen zur Auswahl, 18 Zwei-Sterne-Lokale und 71 Ein-Stern-Restaurants, die aber natürlich alle ihren - meist dreistelligen - Betrag kosten. Es ist auch recht leicht, schlecht und überteuert zu essen. Schwieriger ist es, gut und einigermaßen günstig zu speisen, denn machen wir uns nichts vor, gutes Essen hat seinen Preis, vor allem in der an sich teuren Stadt Paris. Aber wer bereit ist zwischen 30 - 40 € für ein Menü am Abend zu investieren, kann schon wirklich wie Gott in Frankreich dinieren. Billiger wird es immer, wenn man zum Mittagessen in die Restaurants oder Bistrots geht. Im folgenden sollen einige Restauranttipps die Suche erleichtern.
Restaurant-Tipps
"Chez Gabrielle": 7, rue de l'Etoile, 17. Arr., 01.43.80.23.01, So geschlossen, Metro: Arc de Triomphe oder Ternes
Mein absolutes Lieblingsbistrot in Paris, recht klein mit nur 32 Plätzen, deshalb sollte man reservieren. Besonders lecker die Jakobsmuscheln, die mit Noilly-Prat flambiert wurden oder - wer's mag - die Kalbsnierchen mit Kartoffelgratin. Und zum Nachtisch ein warmes Schokoladentörtchen mit dunklem Schoko-Sorbet. Hmmm... lecker!!! Drei-Gänge-Menü am Abend für 39 €, zwei Gänge mittags für 27 €.
"Le First", Restaurant boudoir: 234, rue de Rivoli, 1. Arr., 01.44.77.10.40, Metro: Tuileries oder Concorde
Nicht ganz billig, aber ein außergewöhnlich schönes Interieur, eben wie in einem Boudoir, schwarzer Samt, lila Akzente, schöne Beleuchtung, etwas für ein romantisches Essen. Menus von 30-95 €, je nach Tageszeit und ob werktags oder am Wochenende. Lachscannelloni, Kabeljaufilet, Dessert rund um die Schokolade aus Tansania, lecker!
"La Cave Lanrézac": 3, rue Général Lanrézac, 17. Arr., 01.45.72.27.00, So geschlossen, Metro: Arc de Triomphe
Sehr schönes Interieur mit vielen Weinflaschen, die Lust machen sich durchzuprobieren. Ausgezeichnetes Essen bei sehr schnellem, aufmerksamem und freundlichem Service. Besonders gut sschmeckten die Flußkrebs-Ravioli mit grünem Spargel. Zwei-Gänge-Menü am Abend mit entweder Vor- und Hauptspeise oder Hauptgericht und Dessert für 26,50 €. Mittags gibt es ein Tagesgericht, ein Getränk und ein Café für 18,50 €. Sehr vernünftige Preise für die gebotene Qualität.
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"Chez Léon": 32, rue Legendre, 17. Arr., 01.42.27.06.82, So geschlossen, Metro: Villiers
Ein typisches Pariser Bistrot hinter recht unscheinbarer brauner Holzverkleidung an der Fassade. Aber das Essen ist ausgezeichnet, wie z. B. die geschmorte Kaninchenkeule oder das Thunfischsteak mit Kartoffelpüree
Zwei-Gänge-Menü mittags 24 €, abends 28 €, Drei-Gänge mittags 32 €, abend 34 €
"Le 23 Clauzel": 23, rue Clauzel, 9. Arr., 01.48.78.74.40, So, Mo geschlossen, Metro: Saint-Georges
In einem romantischen Kellergewölbe chic und leicht barock eingerichtet. Die Küchenchefin versteht was von ihrem Fach. Exzellent: das Duo von der Jakobsmuschel, Artischocken-Risotto mit JakobsmuschelnKalbsleber mit Schalottenkompott und Pilzfrikassee oder Perlhuhnbrust mit Morcheln in Sahne, mit Vanilleeis gefüllte Windbeutelchen (profiteroles), Menus für 27 - 42 €. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier!
"Café Barjot", 18, avenue Ledru-Rollin, 12. Arr., Metro: Gare de Lyon oder Quai de la Rapée
Ein schönes Jugendstil-Bistrot in dem man sich wie in der Belle Epoque fühlt. Hier wird eine traditionelle Küche, aber modern interpretiert, serviert. Menus von 15,30 € bis 49 €. Die Entenmedaillons Rossini sind ein Gedicht und auf den Punkt gebraten.
"Chez Francoise": Esplanade des Invalides, 7. Arr., Metro:Invalides
Ein typisch französisches Restaurant, schön eingedeckt mit klassischen Gerichten. Einfach gut und lecker: das Rindersteak mit Sauce Béarnaise und hausgemachten Pommes frites für 24 €, günstige Mittagsmenus.
"Bistrot du 1er": 95, rue St. Honoré, 1. Arr., Metro: Chatelet
Unpretentiös, ohne viel Chic und Chichi, aber gemütlich und traditionell, für die Superlage fast unschlagbar günstig. Vorspeisen 8 €, Hauptgerichte 16,50 €, Desserts 8 €, Menu 35 €. Unbedingt die Crème Brûlée à la lavande probieren!
"Brasserie Julien": 16, rue du Faubourg St. Denis, 10. Arr., 01.47.70.12.06, Metro: Sebastopol-St-Denis
Ein wunderschönes Jugendstil-Ambiente in dieser typischen Pariser Brasserie von 1907, Abendmenü für 39 €, Apéritif und Wein inklusive
"Brasserie Wepler": 14, place de Clichy, 18. Arr., 01.45.22.53.29, Metro: Place de Clichy
Typische Brasserie, im Art Déco-Stil eingerichtet. Auch die Speisekarte ist eine typische Brasserie-Karte, inklusive einer großen Meeresfrüchte-Theke außen, Menu mit drei Gängen für 27,50 €
Märkte und more
Es gibt mehr als 90 Märkte in Paris, hier eine kleine Auswahl der größten, originellsten, ökologischsten, schönsten...
Der Marché aux Puces de St-Ouen ist der größte Flohmarkt der Welt, würde man alle 3.000 Stände abgehen, müßte man 15 km zurücklegen. Im Teilmarkt Marché Vernaison gibt es eine nette, urige Kneipe "Chez Louisette", in der man sich bei Livemusik zwischendurch eine Pause gönnen sollte.Sa ab 9 h, So ab 10 h, Mo ab 11 h bis jeweils 18 h. Metrostation: Porte de Clignancourt
Der Lebensmittelmarkt an der malerischen Place Monge hat die frischesten Lebensmittel in einer schönen, fast dörflichen Atmosphäre und wird kaum von Touristen aufgesucht - oder gefunden. In der nahegelegenen Rue Mouffetard kann man frühstücken, wenn man schon früh auf den Markt kommt. Mittwoch, Freitag und Sonntag findet der Markt statt. Metrostation: Monge
Der Marché Biologique Raspail ist ein absolutes Muss für Freunde ökologischer Produkte. Er findet sonntags von 9 bis 14 h am Boulevard Raspail statt. Metrostation: Sèvres-Babylone
Ein weiterer sehr schöner Lebensmittelmarkt ist der Marché Bastille jeden Donnerstag und Sonntag zwischen 7 h und 14.30 h. Entlang des Boulevard Richard Lenoir findet man Käse, Obst, Wein zu noch sehr günstigen Preisen. Metrostationen: Bastille und Oberkampf
Ein kleinerer, aber sehr schöner Flohmarkt für Second hand-Kleidung ist der Marché aux Puces de Montreuil. Selbst Designer-Mode und Schuhe lassen sich hier für unter 10 € finden. Ein wahres Paradies für SchnäppchenjägerInnen
Im Marais gibt es den ältesten, gedeckten Lebensmittelmarkt von Paris, der seit 1629 besteht. Wegen eines Hospizes für Waisenkinder, die rote Uniformen trugen hat der Markt in der Rue de Bretagne No. 39 seinen Namen Marché des Enfants Rouges. Neben frischen Lebensmitteln gibt es hier auch Stände mit exotischen Gerichten aus aller Herren Länder, ob japanisch, afrikanisch oder arabisch, es duftet betörend aus den Töpfen... Metrostation: Filles du Calvaire. Die Markthalle ist von Di bis So von 8.30 - 13 h geöffnet, außer sonntags auch nachmittags von 16 - 19 h.
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Wenn es zu den Berichten einen Knopf "Hilfreich" gäbe, würde ich ihn jetzt dreimal drücken.So bleibt mir nur dieser Kommentar.
Wobei mir nach dem Lesen schon eine vernünftige Druckfunktion für derartige Berichte fehlt. Dann hätte ich den Bericht ausgedruckt, mich in den ICE nach Paris gesetzt und in vollständig abgearbeitet. ;-)
Grüße
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Grandios!
Und vor allem: hilfreich.
Schreit nach einer Fortsetzung mit den persönlichen Erlebnissen dort.
Liebe Grüße,
Edwin -
Liebe Heike!
Das ist wahrscheinlich der beste Reisebericht, den ich jemals über Paris gelesen habe. Was heißt ... wahrscheinlich... es IST DER BESTE!!! Du hast mich hiermit, wenn ich das mal so formulieren darf, richtig heiß gemacht auf die Seine-Metropole, in die ich es bisher tatsächlich noch nicht geschafft habe mal zu reisen. Dein Bericht enthält alles, was man an Hintergrundwissen- und Informationen benötigt und was man so sicherlich auch nirgendwo sonst nachlesen könnte. Ich habe ihn sozusagen verschlungen!!
Vielen, vielen Dank, auch für die schönen Fotografien, die Du beigefügt hast.
LG Ursula -
Ja, ich werde den Text herauskopieren und mir alles noch einmal zu Gemüte führen. Nur schade, dass dabei die vielen wertvollen Fotos fehlen... Für meine nächste Parisreise werde ich mich ganz genüsslich vorbereiten. Danke für den sehr aufwändigen, informativen und toll recherchierten Bericht! Eine Liebeserklärung an Paris!
LG: Ursula -
Liebe Heike,
kann Blula nur zustimmen, einen besseren Bericht zu Paris findet man hier nicht. Ich verschlinge im Moment grade alles was es hier von Paris zu lesen gibt, da wir demnächst 3 Tage dort sein werden. Super Tipp auch mit den Karten für den Eiffelturm. Ach, und herzlichen Glückwunsch zum Bericht des Tages, der hat es wirklich verdient. Schöne Grüße Claudia
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