Nepal Teil 1: Kathmandu

Reisebericht

Nepal Teil 1: Kathmandu

Reisebericht: Nepal Teil 1: Kathmandu

Noch immer eines der ärmsten Länder der Welt, zählt Nepal kulturell zu den reichsten. Davon zeugt die hohe Zahl von UNESCO-Welterbestätten auf engstem Raum. Das Kathmandu-Tal bietet mit den Altstädten von Kathmandu, Patan und Bhaktapur sowie den hinduistischen und buddhistischen Heiligtümern Pashupatinath, Swayambhunath und Bodhnath gleich deren fünf. Das ist wahrlich eine Reise wert!

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Pashupatinath

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Unser nächstes Ziel liegt auf der entgegengesetzten Seite der Stadt am Bagmati, dem heiligen Fluss Nepals: Pashupatinath. Es ist das wichtigste hinduistische Heiligtum des Landes. Ehe wir den Tempelkomplex betreten, kommen wir an einer Schule vorbei, die wohl nur aus einer Klasse besteht. Von der Straße bietet sich uns direkt ein Blick in ein Klassenzimmer, in dem sich die kleinen Schüler gerade vor ihrer Lehrerin aufreihen, um sich ihre geleistete Arbeit begutachten zu lassen.
Ich frage mich, wie sich die Winzlinge bei dem Strom der Passanten, der an ihrem offenen Klassenzimmer vorbeirauscht, konzentrieren können. Sie wirken aber alle sehr diszipliniert. In den Ländern Schwarzafrikas wäre bei einem solchen Besuch von Fremden dagegen "die Hölle los".



"Schau, Ich kann schon schreiben!"



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Schräg gegenüber der Schule haben sich an der Straße Händler niedergelassen, die den Besuchern Pashupatinaths Sindoor verkaufen wollen, Pulver in den verschiedensten Farben, die jedem Malkasten zur Ehre gereichen würden. Für Nicht-Hindus wie uns lediglich ein schönes Fotomotiv.



Nepalesischer Malkasten



Zu ihrem Angebot gehören auch Stempel, die mit ihren unterschiedlichen Mustern sicherlich dekorativen Zwecken dienen sollen.





Der Name Pashupatinath stammt aus dem Sanskrit und bedeutet "Herr der Tiere". Es ist eine der Erscheinungsformen von Gott Shiva, dem dieser Ort geweiht ist. Im Haupttempel, den Nicht-Hindus nicht betreten dürfen, wird ein monumentaler Lingam verehrt. Aber auch an anderen Stellen des Komplexes, die uns nicht versagt sind, stoßen wir immer wieder auf das männliche Fruchtbarkeitssymbol Shivas, das aus dem Yoni, dem Prinzip des Weiblichen, ragt.





Vom Hochufer des Bagmati gegenüber dem Heiligtum bietet sich ein guter Überblick über die Gesamtanlage, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Direkt unter uns der Pandra Shivalaya Komplex - 15 weiße Schreine, die im 19. Jahrhundert zu Ehren verstorbener Persönlichkeiten errichtet wurden; am tiefsten Punkt der Bagmati-Fluss mit dem Surya Ghat, dem Verbrennungsplatz der Hindus; darüber erheben sich um den Shiva-Haupttempel diverse andere Tempel.





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Vom Bagmati führt eine steile Treppe zum Shiva-Tempel hinauf. Selbst aus der Ferne ist die blaue Torana über dem Eingangstor zu erkennen. Auf ihr ist - so denke ich jedenfalls - die Geburt des Ganges, der "Mutter Ganga", dargestellt. Gott Shiva hatte der Legende nach die unbändigen Wassermassen der Himalaya-Riesen in seinem Haar aufgefangen und gebündelt wieder entlassen, damit sie dem Tiefland nicht Zerstörung sondern Leben brächten. So ist auch der Bagmati - wie der berühmtere Yamuna - als einer der Gangeszuflüsse den Hindus heilig.





Dieses Motiv kehrt wieder über dem Haupteingang zum Shiva-Tempel. Umrahmt ist er außerdem von Darstellungen anderer zur Shiva-Familie gehörenden Göttern - wie dem beliebten elefantenköpfigen Ganesh.





Ein Soldat wacht darüber, dass kein Unbefugter den Hof vor dem Shiva-Tempel betritt. So ist es gerade noch möglich, einen Blick auf den riesigen, goldfarbenen Nandi, Shivas Reittier, zu werfen - wenn auch nur auf sein Hinterteil. Er schaut auf den Tempel mit der Shiva-Statue, die nur von einigen Priestern berührt werden darf, und dem bereits angesprochenen Lingam. Es heißt, wer des Lingams mit den vier Gesichtern Shivas ansichtig geworden ist, wird davon befreit, in Gestalt eines Tieres wiedergeboren zu werden.





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Für Nicht-Hindus ist somit der interessanteste Teil Pashupatinaths der Bagmati mit den Ghats. Was Indern der Ganges, ist hinduistischen Nepalis der Bagmati. Viele Menschen nehmen weite, beschwerliche Wege auf sich, um ihre Toten hier zu verbrennen und die Asche dem heiligen Fluss zu übergeben.

In gelbe Tücher gehüllt, wird der Leichnam von den - meist männlichen - Angehörigen hierher getragen. Normalerweise ist es der älteste Sohn, der für den Ablauf der Verbrennungszeremonie zuständig ist. Es beginnt damit, dass die Leiche mit den Füßen in den Bagmati getaucht wird. Hierdurch wird der Tote spirituell gereinigt und seiner Sünden enthoben.





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Auf einem der Steinsockel entlang des Flusses wird dann ein Scheiterhaufen aufgeschichtet, auf den der Leichnam gelegt wird. Wer es sich leisten kann, verwendet sogar zum Teil wohlriechendes Sandelholz. Damit sich die Hitze im Inneren des Scheiterhaufens stärker entwickeln kann, wird noch feuchtes Stroh über die Leiche gelegt. Dem Ältesten wird der Kopf kahl geschoren, dann umschreitet er den Scheiterhaufen fünfmal, entsprechend den fünf Elementen Erde, Feuer, Wasser, Luft und Äther. Anschließend wird der Scheiterhaufen entzündet, indem dem Toten ein brennendes Strohbündel in den Mund gesteckt wird. Durch den Mund entweicht dem Glauben der Hindus nach die Seele des Verstorbenen.

Von dem, was ich hier beschreibe, bekommen wir nur die Tonsur mit; die anderen Aktivitäten laufen bereits.



Angeblich dauert es etwa vier Stunden, bis der Leichnam vollständig verbrannt ist. Die Asche wird dann dem Bagmati übergeben; auch soll es sein, dass sich die Angehörigen mit der Asche des Toten bestreuen. Dass sie dann zu einem rituellen Bad in den Fluss steigen, haben wir ebenfalls nicht beobachten können.





Ein Wort zum Thema "beobachten". Sind wir, die wir - wie auch andere - zuschauen und fotografieren, Voyeure eines äußerst intimen, privaten Vorgangs? Ich kann natürlich nur für mich selbst sprechen. Selbst wenn ich lediglich aus der Ferne mit äußerster Zurückhaltung zuschaue, ist da doch ein etwas beklemmendes Gefühl in mir. Es hilft mir aber ein wenig, wenn ich mir bewusst mache, dass der Tod und die Verbrennung eines Verstorbenen bei den Hindus einen ganz anderen religiösen Stellenwert haben als bei uns. Dies zeigt sich auch an der Gelassenheit, ja man kann schon sagen an der Geschäftigkeit der Beteiligten und der deutlich wahrnehmbaren Abwesenheit von Trauer, wird doch dem Toten in diesen Augenblicken die Möglichkeit der Wiedergeburt gegeben. Während der Tod in unseren Vorstellungen eher ein Ende markiert, ist er für den Hindu Teil einer unendlichen Lebenskette.

Natürlich tauchen bei mir als Zuschauer auch sogleich Bilder von den Verbrennungszeremonien im hinduistischen Bali auf. Wo ist hier die Leichtigkeit und Freude der Teilnehmer? Nichts von der geradezu pittoresken Buntheit des gesamten Geschehens auf Bali. Hier muss ich mir erst einreden, dass es sich in gewisser Art um einen Freudentag handelt. Vom Rein-Optischen her nur schwer vorstellbar.





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Steigen wir nun von unserem Beobachtungspunkt noch etwas höher den Hang hinauf zu den 15 Votivschreinen des Pandra Shivalaya. Diese in Reih und Glied angeordneten Schreine zeigen deutlich ihren Bezug zu Shiva. Alle sind sie gleichgestaltet, alle bergen sie in ihrem Inneren die Fruchtbarkeitssymbole Lingam und Yoni.







Sadhu in Pashupatinath

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Neben ihrer religiösen Funktion haben einige der Schreine aber auch eine völlig andere Verwendung gefunden. In ihrem Bereich, ja sogar direkt IN einigen, haben sich Sadhus niedergelassen - heilige Männer aus Indien, bei denen sich allerdings die Frage stellt, ob sie aus religiösen oder aus recht weltlichen Gründen hier weilen. Sie sind natürlich beliebte Fotomotive und jeder, der meine Zeilen liest und bereits selbst in Pashupatinath war, wird wohl kaum an ihnen vorbeigekommen sein, ohne für ein paar Fotos den Geldbeutel gezückt zu haben.



Gott Shiva zum Wohlgefallen.



"Namasté"!

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Obwohl sie von der Stadt mit Essen und Unterkunft unterstützt werden, wie uns Santos erklärt, sagen sie zweifellos wie die alten Lateiner: "Pecunia non olet." ("Geld stinkt nicht.") Nach seiner Rechnung kommen für einen Sadhu im Laufe eines Tages gut und gerne € 50 zusammen, während er selber mit € 20 auskommen muss. Die Sadhus haben zwar offiziell dem weltlichen Leben abgeschworen und wollen enthaltsam, oft geradezu asketisch, leben, doch so ganz scheinen sie ihm nicht entkommen zu wollen.





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Als Anhänger Shivas lassen sich viele ihre Haare meterlang wachsen; wohl alle geben sich dem Genuss von Marihuana und Haschisch hin. Auch das hat ihnen ihr Gott vorgelebt.



Not macht erfinderisch.



Und dann kommt uns doch tatsächlich ein ausgewachsener Hanuman entgegen! Wenn auch kein Sadhu, so hat dieser Mann doch wahrlich sein Fotogeld verdient. Fast könnte man die 100 Rupien für ihn als Aufwandsentschädigung betrachten, so kunstfertig und sicherlich zeitraubend hat er sich in den Affengott verwandelt, der in dem großen Ramayana-Epos dafür sorgt, dass Rama - eine Inkarnation von Vishnu - seine ihm geraubte Sita wiedererhält.



Mensch gewordener Hanuman


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Kommentare

  • tumtrah

    Liebe Romy,
    herzlichen Dank, dass du dich trotz der "ganzen Gottheiten und Tempel" nicht vom Lesen hast abbringen lassen! Dazu hast du eifrig auch noch all die vielen Fotos so gut bewertet. Dafür ein extra Dankeschön! Um ehrlich zu sein, ich habe mich bei all den "ganzen Gottheiten und Tempeln" ziemlich zurückgehalten, um meine Leserschaft nicht zu vergraulen (oder zu überfordern). Weniger geht aber nicht, wenn man Nepal mit seiner Kultur und Religion gerecht werden will.
    LG Hartmut

  • globetrotter

    Lieber Hartmut,
    wieder ein sehr beeindruckender Bericht mit wunderschönen Bildern! Es ist spannend deine berichte zu lesen, ich finde es klasse, dass du so viel Geschichtliches miteinflichst. ich bin schon auf den zweiten Teil gespannt
    .LG Ute

    PS: Werde demnächst mal unsere alten Dias aus Nepal"ausgraben".

  • edwingrub (RP)

    War wie immer ein Genuss, Deine Berichte zu lesen.

    Wenn ich an die "religiös motivierte Kunst" und an Deine Bilder von Bhutan denke, möchte ich Dich hiermit zum Großmeister der erotischen Fotografie ernennen!

    Du hast es Dir verdient!

  • cirrus

    Zurückgekehrt aus der fremden Welt....
    und gespannt auf das nächste Abenteuer...
    Danke. Liebe Grüße Christel

  • dirgni

    Lieber Hartmut, der Bericht hat meine Wissenslücken über diesen Teil des Landes einigermaßen geschlossen und meine Reise vor 4 Jahren wieder aufleben lassen mit freudigen Erinnerungen, aber auch nahezu abstoßenen Emotionen. Herzlichen Dank, dass ich den Urlaub nochmals erleben durfte. Ich freue mich auf die Fortsetzung, insbesondere auf die Aufnahmen, die durch Dein beneidenswertes fotografisches Auge unnachahmlich sind.
    LG
    dirgni

  • tumtrah

    Liebe Ute, Christel und Ingrid, lieber Edwin,
    eure Kommentare zu diesem Bericht zeigen mir, dass ich wohl mit meiner Mischung aus (Reiseführer-)Fakten und persönlichem "touch" richtig liege - na ja, zumindest bei euch. Ich danke euch für die gute Bewertung des Berichts wie auch der vielen Fotos!
    LG Hartmut

  • trollbaby

    Lieber Hartmut!
    Mit Begeisterung habe ich Deinen ersten Teil über Kathmandu verschlungen, aber in meinem Gehirn spielt sich nun das selbe Gewusel ab, wie auf den Straßen dieser Stadt. Ich muss erst einmal die ganzen Informationen dazu verarbeiten! Toll finde ich auch, dass Du mit einer geschichtlichen Einführung beginnst und dann auch immer wieder Vergleiche zu Deiner vor 30 Jahren stattgefundenen Reise ziehst. So "sieht" auch der Leser perfekt, wie sich alles verändert hat.
    Zu Deinen Fotos brauch ich nichts mehr zu sagen: wie immer traumhaft!!!
    LG Susi

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  • Schalimara

    Lieber Hartmut,

    nach diesem interessanten und informativen ersten Bericht erwarte ich jetzt mit Spannung den 2. Teil :-)

    LG Schalimara

  • tumtrah

    Liebe Susi, liebe Schalimara,
    ich freue mich wirklich sehr über eure Reaktion auf diesen Bericht und auf die vielen Fotos, die ihr überdies auch noch so gut bewertet habt. Gerne schreibe ich die angekündigte Fortsetzung, doch muss das noch warten, da ich mit Hape K. sagen muss "Ich bin dann mal (wieder) weg".
    LG Hartmut

  • edwingrub (RP)

    Danke, Romy, für den Hinweis. Bei mir ging der 2. link auch nicht (wg. "Serverfehler" - vielleicht klappt's ja bei den anderen).

    Da war der Hinweis mit der Seitenzahl sehr nützlich. Das Bild heisst "Verbrennung" und wenn man das als Suchbegriff eingibt, kommt es gleich als erstes Bild. Das Bild ist um einiges derber als das von Hartmut und tatsächlich wert, dass man darüber diskutiert. Es lohnt sich auf jeden Fall, die damalige Diskussion zu verfolgen.

  • tumtrah

    @enfrente
    Liebe Romy, ich danke dir für den Hinweis auf das Foto von yunnanfoto. Ich habe die damalige Diskussion aufmerksam gelesen und empfinde sie als sehr hilfreich.

    @mamatembo
    Auch dir, liebe Beate, empfehle ich, die Diskussion nachzulesen. Du wirst dort auf Einstellungen treffen, die deiner entsprechen, aber auch auf entschieden andere. Was seinerzeit u.a. moniert wurde, ist, dass es sich lediglich um ein Foto ohne irgendwelchen Kontext handelte. Das ist in meinem Fall anders. Ich schreibe über den kulturell-religiösen Zusammenhang und gebe auch mein persönliches, mulmiges Gefühl wieder. Daran lässt sich ablesen, dass ich mit mir nicht nur bei der Aufnahme (übrigens aus großer Entfernung!), sondern auch beim Verfassen des Berichts gerungen habe. Vielleicht habe ich mich zu kurz damit befasst und nicht klar genug ausgedrückt. Was mir wichtig war, ist, dass wir den Vorgang der Totenverbrennung bei den Hindus nicht durch unsere westlichen Augen sehen dürfen - etwas, das dir als ausgewiesener Indienkennerin ja bewusst ist. So soll m. E. dieser Beitrag ein bescheidener Versuch sein mitzuhelfen, die für uns so rätselhafte Welt des indischen Subkontinents besser zu verstehen.
    LG euch beiden! Hartmut

    http://www.geo-reisecommunity.de/bildergalerie/mitglied/yunnanfoto/sortierung/aktualitaet/83/224533

  • Pana53

    @ Hartmut: Welch' Geschichte hat das Land, alles wurde hier von dir berichtet, Bilder dazu eingestellt die dem Lesen noch mehr Freude bereiten. Einen weltgeschichtlichen, spannenden und sehr abenteuerlichen Roman hast du hier zum Besten gegeben!

    Ich bin sehr beeindruckt!

    LG Frank

  • tumtrah

    Lieber Frank,
    danke für deine Worte, die ich als echte Belohnung für die nicht unerhebliche Mühe verstehe. Danke auch für die vielen guten Bildbewertungen!
    LG Hartmut

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  • mamaildi

    Namaste Hartmut!

    Gestern war ich selber noch mitten in Kathmandu, und eigentlich gibt es nun zu Hause unendlich viel mehr zu tun als Reiseberichte in GEO zu lesen. Nach mehreren Hinweisen auf deinen Bericht konnte ich aber einfach nicht widerstehen und musste mich schon mal einloggen und zurücktauchen in die gerade verlassene Welt.

    In den letzten 20 Jahren war ich 7 mal dort und konnte die von dir genau beschriebenen Veränderungen peu à peu mitverfolgen - der Schock war demnach nicht so groß! Und du wirst es kaum glauben: es war schon schlimmer mit dem Verkehr. Mittlerweile kostet ein Liter Benzin in Nepal 1,20 Euro (!!!) - bei einem Monatsverdienst von 120,- Euro unerschwinglich und deshalb auch ein Regulans des monströsen Verkehrs.

    Das Nirwana Garden ist mein unbestrittenes Lieblingshotel in Kathmandu, die Lage zwischen Touristenviertel und Altstadt ist einmalig, der Garten ein Paradies, ich hab da vor langem schon mal einen Tipp geschrieben. Der Weg, den du genommen hast zum Durbar Square ist mir daher auch sehr vertraut, bis hin zum Kabelknäuel am Chhetrapati Kreisel...

    Schade, dass du den Hanuman Doka nicht besuchen konntest. Normalerweise ist der nämlich inzwischen zugänglich, seit Kathmandu den Eintrittspreis hochgesetzt hat sogar in noch weiteren Teilen. Kann es sein, dass du nach 17 Uhr dort warst?

    Danke für diesen Bericht, der mich hier zwischen den Welten balancieren ließ, für die tollen Fotos und die kompetenten Erläuterungen, die so in den meisten Reiseführern gar nicht zu finden sind. Ich freu mich auf Teil 2...

    LG Ildiko

  • tumtrah

    Liebe Ildiko,
    ich treibe mich gerade in Marokko herum und da war es heute eine grosse Freude, beim Blick ins Hotel-Internet-Terminal deine Kommentare zu diesem Bericht und einigen Fotos vorzufinden. Dafuer, dass du dich nach deiner Rueckkehr aus Nepal sofort ueber den Bericht hergemacht hast, moechte ich dir ganz herzlich danken. Der Hanuman Doka ist wirklich - zumindest derzeit - nicht zugaenglich. "No Entry" bedeutet unmissverstaendlich ein grosses Schild.
    Wenn ich zurueck bin, mehr.
    LG Hartmut

  • mamaildi

    Mit dem Hanuman Doka habt ihr Pech gehabt, seit dieser Saison ist er definitiv in großen Teilen zugänglich, ich war letzte Woche zu einem ausgiebigen Besuch drin. Da bleibt dir nichts anderes übrig, als nochmal hinzufahren ;-)))
    Weiterhin eine tolle Zeit in Marokko - wir sind gespannt auf deine "Ausbeute"...

  • Blula

    Lieber Hartmut ! Du hast mich hier in eine andere Welt entführt und ich habe mich GERNE entführen lassen. Ich habe diesen großartigen Bericht einfach verschlungen. Es gibt sicher keinen Reiseführer, der Dir, wenn ich das mal so ausdrücken darf, das Wasser reichen könnte. Ich sage mal wieder DANKE, auch für die großartigen Fotografien.
    LG Ursula

  • tumtrah

    Liebe Ursula,
    du hast mir ja schon eine große Freude mit deinem Kommentar zum ersten Teil meiner Nepal-Trilogie ("Heia Safari in Nepal") gemacht. Jetzt setzt du sogar noch einen drauf. Bei solchen Worten besteht die Gefahr abzuheben. Das liegt mir aber fern und ich möchte den Ball lieber flach halten. Zur "Ehrenrettung" von Reiseführern: Die haben doch in erster Linie eine andere Intention, nämlich Fakten, Fakten, und nochmals Fakten und nützliche Informationen. Ich versuche dagegen, Fakten mit persönlichen Eindrücken zu verknüpfen, denn es soll ja letztlich ein Bericht über eine persönliche Reise sein.
    Hab ganz, ganz herzlichen Dank für deine gute Bewertung!
    LG Hartmut

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Nepal Teil 1: Kathmandu 5.00 19

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