Bali " Die Insel der 1000 Tempel"

Reisebericht

Bali " Die Insel der 1000 Tempel"

Reisebericht: Bali " Die Insel der 1000 Tempel"

Gesammelte Eindrücke eines dreiwöchigen Urlaubs über Land und Leute.

Der Weg führte uns wieder einmal über Kuala Lumpur, weiter nach Denpasar und im Anschluss folgte eine 4 stündige Autofahrt in den Nordwesten von Bali, nach Permuteran. Wie man aus unseren letzten Berichten entnehmen kann suchen wir eher das ursprüngliche Leben des Landes und nicht die üblichen Touristenzentren.

1.Station Pemuteran

Unser erstes Hotel war das Pondok Sari****, welches mit viel Liebe zum Detail und mit landestypischen Materialien gebaut ist. Es macht Spaß den gepflegten Garten mit seinen kleinen Lotus-Teichen zu erkunden und jeden Tag etwas neues zu entdecken.
Die Unterbringung erfolgt im Superior,- oder Delux- Bungalows. Wir hatten einen Superior-Bungalow. Die Zimmereinrichtung besteht aus Bambus und Holz und jedes Bett wird von einem, im hohen Giebel des Grasdaches befestigten Moskitonetz überspannt. Alle Zimmer sind mit Klimaanlage und Warmwasser-Duschen ausgestattet. Das Bad ist landestypisch und halboffen, sehr geschmackvoll eingerichtet und in einen kleinen privaten Garten eingebettet.
Sehr interessant ist ein einmaliges Aufbau-Projekt. Es ist ein künstliches Riff das in unmittelbarer Nähe vom Strand angelegt wurde. Hier kann man den Tauchern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen.



Pondok Sari



Erste Tour mit unserem Guide Otto

Reisterrasse

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Nach einer erholsamen Nacht wurden wir am nächsten Morgen überpünktlich von unserem Guide Otto zu der vereinbarten Tour abgeholt. Er zeigte uns seine Insel auf sehr anschauliche und zurückhaltende Weise. Der Weg führte uns durch eine bezaubernde und abwechslungsreiche Landschaft vorbei an kleinen Ortschaften, Tempeln und Reisterrassen zum Wasserfall von Munduk.
Im Anschluss fuhren wir zum Bratansee und besichtigten den Bratan-Tempel, der zu diesem Zeitpunkt für eine jährliche Zeremonie hergerichtet wurde. Nach einem schmackhaften Mittagessen ging es wieder zurück zum Hotel.



Wasserfall bei Munduk



Sonnenaufgang in Permuteran

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Der nächste Morgen begann mit einem schönen Sonnenaufgang und einem gutem Frühstück. Und dann war auch unser Otto wieder da.
An diesem Tag zeigte er uns u.a. die heißen Quellen. Weiter ging es an der Küste entlang, vorbei an Reisfeldern zum Meerestempel Pura Rambut Siwi. Dieser Tempel ist nicht so überlaufen wie Tanah Lot und ebenfalls bei Sonnenuntergang sehenswert. Auf dem Rückweg durchs Landesinnere machten wir noch einen Stopp in Pupuan, beim Bunut Bolong (Baum mit Loch).
Es waren zwei schöne, aber anstrengende Tage mit Otto und wir mussten uns eingestehen, das wir uns Bali so nicht vorgestellt hatten. Das Land ist wunderschön, allerdings war die Entfernung von unserem Ausgangspunkt zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten sehr groß.



Reisterrasse



Erkundung Pemuteran auf eigene Faust.

In den nächsten Tage erkundeten wir die Umgebung um das Hotel. Suchten und fanden sehr schnell Kontakt zu den Einheimischen. Wir schnorchelten am künstlich angelegtem Hausriff, beobachteten die Taucher bei der Arbeit, genossen schöne Spaziergänge am Strand und schauten den Fischern und ihren Familien bei der Arbeit zu.
Auch wenn Pemuteran ausserhalb der Touristenzentren liegt, geben sich die Menschen viel Mühe um die Wünsche der Gäste zu erfüllen. Restaurants gibt es einige und wir haben überall gut gegessen. Sehr oft waren wir bei Suri Sari, der sehr geschäftstüchtig ist. Bei Ihm gab es immer mal etwas besonderes zu essen, was nicht unbedingt auf der Karte stehen mußte ! Er organisierte uns ein Spanferkelessen mit allem was dazu gehört, auch eine anschließenden Tanzvorführung durfte nicht fehlen. Es war einfach Spitze und die Stimmung war super.



Restaurant von Suri Sari



Eine letzte Station im Nordwesten von Bali war für uns der Bali Bart Nationalpark. Dieses Gebiet galt lange als letztes Refugium des balinesischen Tigers, der heute leider zu den ausgestorbenen Tierarten zählt. Der Park ist Heimat von Rotwild und Affen, aber auch des Bateng-Rindes oder des Arten geschützten Balistar. Neben rund 200 weiteren Vogelarten findet man hier auch Schlangen und Wildschweine. Auch die Flora des Parks hat einiges zu bieten: Immergrüne Primärwälder, Monsunwäldern und Palmsavannen im Norden, ausgedehnten Mangrovensümpfen und artenreiche Korallenriffs.



Bali Bart Nationalpark



2. Station Tulamben

Vulkan Gunung Agung

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Entlang der Nordküste führte uns der Weg durch eine atemberaubende Landschaft mit vielen Reisterrassen und kleinen Dörfern, immer näher an den Vulkan Gunung Agung (dem Sitz der Götter).
Unser nächstes Ziel auf der Insel der Götter war das Siddhartha Dive Resort in Tulamben. Das Hotel wurde 2009 erbaut und befindet sich in Nordosten der Insel. Es handelt sich um ein Luxushotel mit spektakulärer Architektur in grandioser Lage. Die Anlage ist TOP gepflegt, das Personal freundlich und hilfsbereit.



Siddhartha Dive Resort



Reisterrassen

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Pünktlich wie bestellt, war am nächsten Tag Otto zur Stelle um uns diesen Teil seiner Insel zu zeigen. Vorbei an Dörfern, Reisterrassen führte uns der Weg entlang der Küste über Candi Dasa und einem schönen Lotussee nach Pura Goa Lawah. Er ist einer der heiligsten Tempel auf Bali, auch Fledermaushöhle oder Fledermaustempel genannt, beherbergt Tausende von Fledermäusen. Direkt vor der Höhle stehen einige Schreine an denen die Gläubigen ihre Opfergaben darbringen und Gebete verrichten.
Anschließend ging es weiter nach Klungkung dem kleinsten Regierungsbezirk von Bali. Wir besuchten dort den Gerichtspalast mit seinen schönen Wandmalereien, die Geschichten über das Leben, Rituale und Verbrechen der Balinesen erzählen.
Nach einem typisch balinesischem Mittagessen ( Babi Guling, gegrilltes Spanferkel) machten wir uns auf den Weg in die Künstlerstadt Ubud. Hier werden u.a. Malerei und Textilkunst aber auch Steinmetzarbeiten und Holzschnitzereien hergestellt und angeboten. Wer nun denkt dort könnte man bequem Schoppen gehen, der täuscht! Denn anders wie bei uns werden die Waren Straßenweise angeboten. Das bedeutet in einer Straße gibt es nur Holzartikel in der anderen nur Malereien usw.. Man muss schon eine gute Kondition und jede Menge Zeit mitbringen um in Ruhe etwas zu finden.



Lotussee



Der Vulkan Batur 1.717m (Vulkanbesteigung)

Vulkan Batur 1.717m

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Am späten Nachmittag erreichten wir wieder unser Hotel und nach einem schönen Abendessen genossen wir noch einen letzten Drink an der Bar. Dann legten wir uns für ein paar Stunden zur Ruhe...denn wir wollten für unser letztes Highlight noch ein paar Kräfte sammeln.
Kurz vor Mitternacht holte uns Otto wieder ab und nach 2 Stunden Autofahrt begann unsere erste Vulkanbesteigung.
Otto war zwar unser Guide, doch zog er es vor im Tal zu bleiben. So machten wir uns in absoluter Dunkelheit mit unserem Führer, jeder bewaffnet mit einer Taschenlampe und Getränken auf den Weg. Der Aufstieg dauerte ca. 2,5 Stunden und führte uns über Lavagestein und später in Serpentinen zum Gipfel des Vulkans, wo wir auf einen schönen Sonnenaufgang hofften. Wir wurden nicht enttäuscht,es waren unvergessliche Momente. Im Anschluss haben wir uns den Krater des noch aktiven Vulkans näher angesehen. Der Abstieg erfolgte über eine andere Route, stets mit Blick auf den Batur See.



Vulkan Batur 1.717m



Nach dieser Tour war Otto der einzigste der noch fit war, denn er hatte die ganze Zeit geschlafen. So ging es also weiter zum Pura Ulum Danu Batur Tempel. Er ist nach dem Agung Basakih Tempel der zweitwichtigste Tempel Balis. Hier befindet sich der zeremonielle Thron von Ida Bhatari Dewi Danu, der Seegöttin.

Der Pura Basakih ist das bedeutestende, auf der Insel Bali gelegene hinduistische Heiligtum in Indonesien und Muttertempel aller balinesischer Tempel. Die gesamte Anlage umfasst 200 Gebäude.
Nach diesem letzten Ausflug genossen wir noch ein paar schöne Tage im Hotel. Unbedingt zu empfehlen ist der Spa-Bereich wo man sich herrlich verwöhnen lassen kann.

Wer mehr Informationen oder Bilder sehen möchte kann uns gerne auf der HP unter reiselust-fernweh.de besuchen oder einfach per Mail anfragen.



Agung Basakih Tempel


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