Marokko mit dem Offroader

Reisebericht

Marokko mit dem Offroader

Reisebericht: Marokko mit dem Offroader

Dies ist ein Bericht einer Reise mit dem eigenen Offroader an den Aussengrenzen Marokkos entlang. Hierbei geht es nicht um die allgemeinen touristischen Plätze einer jeden Marokkoreise und auch nicht um tiefgründige kulturelle Erfahrungen. Vielmehr handelt es sich um einen Bericht über die unterschiedlichen Landschaften und netten Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung.

Seite 2 von 3

Der Süden, Figuig bis Zagora

Die Begegnung der gemütlichen Art

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

Von Figuig aus ging es nach einem kurzen Asphaltabschnitt schnell wieder auf die Piste, wir fuhren zwischen zwei Bergketten hindurch, wobei die südliche die Grenze zu Algerien darstellt. Am zweiten Tag auf der Piste erleidete unser Führer ein Fahrzeugdefekt welcher ihn dazu zwang nur noch mit Hecktrieb zu fahren, somit nutzen wir von nun an etwas mehr die Alsphaltstraßen, schade. Unsere 13. Nacht verbrachten wir auf dem Hof eines netten Bauern, dieser erlaubte es uns bei ihm unsere Zelte auf zu schlagen. Abends am Feuer gesellte er sich mit selbst geernteten Datteln und frischem Tee zu uns... Am nächsten Tag ging es auf dem Asphalt weiter bis Errachidia um das erhoffte Ersatzteil für den Wagen zu bekommen. In Errachidia nächtigten wir 2 Nächte in einem Hotelhinterhof, in anbetracht unserer immer noch anhaltenden Magen- Darmbeschwerden war dies ein glücklicher Zufall und wir konnten uns auskurieren...
Leider konnte der Wagen nicht repariert werden, d.h. ging es nach einer Besichtigung der heilligen blauen Quelle entlang des Qued Ziz weiter über Erfoud bis zum Erg Chebby, wo wir dann das erste mal richtig im Sand spielen konnten. Wir verbrachten die folgende Nacht an einem ruhigen Plätzchen im Dünengebiet. Morgens wurden wir von einem Fliegendem Händler und einer Kamelherde geweckt. Unser Versuch das Erg Chebby auf der Ostroute zu umfahren scheiterte und wir fuhren die westliche Route auf Asphalt. Die folgenden zwei Tage fuhren wir auf Asphalt und Piste durch eine sehr abwechslungsreihe Gegend bis Zagora. In Zagora verbrachten wir die folgenden beiden Nächte auf einem Campingplatz, konnten die Fahrzeuge reparieren lassen und uns mit Nahrungsmiteln auf dem örtl. Souk eindecken. Leider war Zagora auch der Scheideweg für einen Teil unserer Gruppe. Ein Fahrzeug musste sich mit einem defekten Motor auf den Weg nach Italien machen... Sie kamen ohne Zwischenfälle durch... Gott sei Dank.



Camp im Erg Chebby



Die Schluchtenrundfahrt

Dades Schlucht..

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

Nach zwei Tagen in Zagora und dem Abschied von zwei unserer Mitreisenden ging es weiter Richtung Norden, unterwegs trafen wir Sie ca. 4 std. später ein letztes mal... An diesem Tag fuhren wir auf Asphalt und Piste das Draa Tal hinauf. Nach einiegn Kilometern bogen wir nach Osten ab um das Dades Tal auf Piste zu erreichen. Die Fahrt durch die Berge war recht schön und am nächsten Morgen konnten wir von unserem Schlafplatz aus die Schneebeckten Berge des Antiatlas sehen. Das Draa Tal sollten wir nach einem weitern Fahrtag erreichen. Dieser gestaltete sich landschaftlich sehr abwechslungsreich, Berge, Täler, Regen, Oasen und ein nettes Kaffee auf 1600m Höhe...
Im Dadestal quatierten wir uns in einem Hotel mit Campingplatz ein, leider wurde es sehr nass und kalt an diesem Abend. Aber das Hotel entschädigte uns mit einem guten Essen und einer heißen Dusche. Am nächsten Morgen verließ uns unser Guide für einen Tag um sein Partnerin aus Marakesch ab zu holen. Wir verbrachten den Tag damit die Dadesschlucht bis zum Ende zu fahren und bei Msemrir die Querung zur Todraschlucht zu versuchen. In Msemrir erfuhren wir auf den Souk wieder einmal die Offenheit und Gastfreundschaft der Marokkaner. Nachdem wir gewarnt wurden den oberen Pass nicht zu nehmen entschlossen wir uns den unteren Pass auf 2600m zu nehmen. Aufgrund des schlechten Wetters der letzten Tage war der Einstieg nicht einfach zu finden.. dann aber war die Fahrt sehr abwechslungsreich durch Queds, über hohe Pässe und warme Täler bis hin zur Todra Schlucht. Diese überkam uns sogleich mit ihrem Angebot an touristischen Nippes. Von Tinerhir fuhren wir auf Asphalt bis nach Tazzarine wo wir auf einem Campingplatz unseren Guide mit einem Abendessen erwarteten... Tags darauf fuhren wir in einem großen Bogen wieder nach Zagora. Der Bogen führte uns durch eine sehr schöne Bergwelt und eine Landschaft wie am Grand Canyon, es war beeindruckend... In Zagora deckten wir uns erneut mit Wasser und frischen Nahrungsmittel ein um den Rest des Tages auf Asphalt bis nach Mhamid zu fahren, vor uns immer eine Regenfront... vor Mhamid nächtigten wir in einem Dünenfeld und genossen die Ruhe....



Festung im Dadestal


Teilen auf

Mein Interessenprofil

Bitte melden Sie sich an, um Reiseziele zu Ihrem Interessenprofil hinzuzufügen.

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Marokko mit dem Offroader 4.00 2

Beliebte Community-Inhalte: AustralienNorwegenThailandVietnamItalienBarcelonaIndien ReiseführerIndien Tipps