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Reisebericht: Kurzurlaub in Slowenien - August 2006
Nach dem Umzug in unser neues, gemeinsames Zuhause und dem damit verbundenen Stress war es höchste Zeit, wenigstens für ein paar Tage die Arbeit hinter sich zu lassen. Wohin es gehen sollte, entschieden wir ganz spontan nach Wetterlage - und entdeckten mit Slowenien ein wunderschönes, kleines und doch so vielfältiges Reiseland.
28.08.2006
28. August 2006: Über Villach nach Kranjska Gora
Nach vier Arbeitswochen im neuen Haus, gekrönt von einem Umzugshelferfest, beschließen wir, dass es nun allerhöchste Zeit ist, wenigstens eine Woche zu verreisen. Kinder und Haustiere werden von den Großeltern versorgt – aber wohin fahren wir? Gebucht haben wir diesmal nichts, das Wetter ist schon seit dem Umzug höchst bescheiden. In der Schweiz gäbe es noch viele interessante Gegenden, das haben wir unserem Reiseführer aus dem Osterurlaub entnommen, außerdem ist die Autobahnvignette das gesamte Jahr gültig; aber ein Blick ins Internet macht klar: Auch dort können wir nicht auf gutes Wetter hoffen. Noch einmal so eine verregnete Woche in der Schweiz wie im April? Das müssen wir nicht mehr haben. Am südöstlichen Rand der Alpen sehen die Wetterprognosen etwas freundlicher aus. So legen wir kurz entschlossen am Sonntagabend fest, dass unser Weg am Montagvormittag in Richtung Slowenien führen wird. Ein Urlaubsprospekt aus diesem Land, während der Durchreise auf der Abschlussfahrt meiner Klasse nach Kroatien mitgenommen, hilft uns bei dieser Entscheidung.
Erstes Zwischenziel nach fünfstündiger Autofahrt ist am 28. August Villach in Österreich. In der Stadt an der Drau bummeln wir durch die lebendige Fußgängerzone, schauen einem Ausflugsschiff auf dem Fluss hinterher und genießen ein verspätetes Mittagessen in einem italienischen Restaurant. Kein Stress, einfach nur Erholung, ein paar Tage abschalten, das ist unser Vorsatz. In einer Buchhandlung versorgen wir uns mit einem handlichen Reiseführer über Slowenien und erreichen über die zahlreichen Serpentinen des auf 1.073 Meter hinaufführenden Wurzenpasses den nördlichsten der ehemaligen jugoslawischen Teilstaaten. Schon nach wenigen Kilometern sind wir in dem bekannten Wintersportort Kranjska Gora angekommen, der auch im Sommer, inmitten der steil aufragenden Julischen Alpen gelegen, einen ansehnlichen Eindruck auf uns macht. Alles wirkt sehr sauber und ordentlich, vom bloßen Hinsehen ist kein Unterschied zu Österreich erkennbar. Nur die slowenische Sprache macht deutlich, wo wir uns befinden. Nach einer kurzen Anfrage im Fremdenverkehrsamt kommen wir in der zentral gelegenen „Gostilna Cvitar“ in einem modernen Doppelzimmer unter. Kranjska Gora, das merken wir bei einem kleinen abendlichen Rundgang, ist nicht groß; wir müssen trotzdem ein wenig suchen, bis wir eine Kneipe finden, in der wir noch etwas trinken können; allzu überlaufen scheint das Dorf trotz seines Namens und seiner tollen Lage im Spätsommer nicht zu sein.
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Der Kurzurlaub hat mir gefallen, d.h. ich bin gerne mitgereist. Ein schöner, lebendiger Bericht.
LG Ursula -
Sloowenien ist wirklich ein schönes Land und ideal um hier seinen Urlaub zu verbringen. Ein lohnendes Ausflugsziel sin die Tropfsteinhöhlen von Postojna. Auch Portoroz ist eine schöne Stadt. http://www.reise-infoberichte.de
lb. Grüße
jennifer 016
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