Klein aber oho!

Reisebericht

Klein aber oho!

Reisebericht: Klein aber oho!

Peak-Hopping im Acadia National Park

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5. Tag: Heute ist Peak-Day

Vier Gipfel wollen wir in einer Tour bezwingen. An einer alten Steinkirche beginnt der Giant Slide Trail, der uns auf den Sargent Mountain führen soll. Noch ist es ziemlich kühl. Zunächst auf ziemlich ebenem Waldboden führt der Weg bald steiler durch Nadelwald, über reichlich Steine, die entlang eines Baches zu regelrechten Felsblöcken werden.



Jetzt wird's eng

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Nach einer halben Stunde müssen wir uns durch eine schmale Felsspalte quetschen, um unseren Weg fortsetzen zu können. Wir bleiben auch an der nächsten Abzweigung weiter im Wald, der Anstieg führt steil über dicke uralte Wurzeln. Der strahlende Sonnenschein und die Anstrengung lassen die anfangs kühlen Morgentemperaturen vergessen. Nach knapp einer Stunde erreichen wir offenes Gelände mit den schon vertrauten Granitplatten. Der Baumbestand ist hier höher als auf den bisherigen Bergen.



Kurz vor dem Gipfel bietet sich uns ein herrlicher Ausblick auf den Somes Sound. Oben angekommen bläst der Wind ziemlich kalt, und wir legen nur eine kurze Fotopause ein.



Somes Sound



Der Grandgent Trail führt uns schnell wieder von der offenen Höhe weg und die Wald hinein. Entlang eines leise rauschenden Baches wandern wir weiter. Es gibt hier relativ wenige Wegmarkierungen. An der nächsten Wegkreuzung begegnen uns zwei Amerikaner, die ebenfalls vom Sargent Mountain kommen. Wo also geht’s jetzt Lang? Wir laufen ein Stück zurück und entdecken tatsächlich am anderen Ufer des Baches einen blauen Wegmarker.



Also Bach überqueren, einen kurzen Anstieg bezwingen und schon sind wir auf der Spitze des Gilmore Peak. Weiter geht es in Richtung Parkman Mountain, dessen Summit nach nicht einmal 30 Minuten erreicht ist. Wir genießen den Ausblick gemeinsam mit anderen Wanderern. Der Bald Peak nebenan scheint so nah zu sein, daß wir den schließlich auch noch in Angriff nehmen. Tatsächlich sind es nur wenige Minuten dorthin.



Sargent Mountain Summit



Parkman Trail

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Für den Rückweg zum Startpunkt brauchen wir nur eine Stunde, da wir nicht die gleiche Strecke laufen müssen und es fast nur bergab geht. Auch vier Gipfel am Tag sind also keine Schwierigkeit – zumindest nicht hier im Acadia National Park.


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Kommentare

  • wogo24220

    Das ist ein netter Bericht ! Er ruft alt Erinnerungen zurück, denn ich war 1986 'mal dort und habe u.a. auch die herrliche Aussicht genossen (und die schönen seefood-dishes).
    Allerdings bin ich nicht eine ganze Woche von Gipfel zu Gipfel gekraxelt, sondern hatte viel Gefallen an der maritimen Seite des Parks - will sagen an Spaziergängen über den bei Niedrigwasser trockengefallenen Meeresboden.

  • Hage

    Schön geschriebener Bericht. Es ist, als ob man selbst dabei gewesen wäre.

  • RdF54

    Ein sehr schöner Tourbericht, locker geschrieben und leicht zu lesen! Deine herrlichen Bilder geben den richtigen Eindruck!
    Wäre gerne dabei gewesen!

    LG Robert

  • Mercedes

    Gaby, diese Wanderwoche hast Du so beschrieben, dass ich sie so miterleben kann, als wäre ich dabei. Zur Nachahmung empfohlen!
    Mercedes

  • gabrielaloock

    hallo gaby, hast'e wunderbar be- und geschrieben. würd' ich nie hinkriegen, geschweige denn da hoch kraxeln. nur vom lesen hab' ich nen muskelkater bekommen. nur weiter so. iss gut gegen orangenhaut.

  • Carolin

    Hallo Gaby, ein sehr ausführlicher Bericht, den Du toll geschrieben und formulirt hast. LG, Carolin

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