Klein aber oho!

Reisebericht

Klein aber oho!

Reisebericht: Klein aber oho!

Peak-Hopping im Acadia National Park

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2. Tag

Der nächste Morgen, und Acadias höchster Gipfel, der Cadillac Mountain wartet schon auf uns. Durch Mischwald geht es sanft aber stetig hinauf. Der Weg ist aufgrund vieler dicker Wurzeln und Steine dennoch nicht ganz einfach zu gehen. Kurze Holzstege überbrücken besonders schlammige Wegpassagen.



Trail auf den Cadillac Mountain

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Nach einer halben Stunde Weg, noch 3,5 Meilen Anstieg vor uns, nimmt die Vegetation drastisch ab. Pinien bestimmen das das Pflanzenbild, aber mehr noch sind es Steinplatten und Findlinge. Auch dieser Trail ist durch blaue Striche und Cairns hervorragend markiert. Wir machen nach einer Stunde kurz vor dem Featherbed Pond eine kurze Pause, genießen die Idylle. Die restlichen knapp 2 Meilen geht es nun nur noch über Steinplatten aufwärts, teils verbunden mit kleinen Kletterpartien. Nach eineinhalb Stunden reiner Gehzeit haben wir den Summit erreicht.



auf dem Cadillac Mountain



Die Sonne brennt uns heftig auf den Pelz. Nach einer kleinen Fotorast suchen und finden wir die Fortführung des Trails gen Dorr Mountain. Der Wind ist auf dieser Bergseite heftiger und kühler. Wir machen uns an den Abstieg – und was für einen!



auf dem Cadillac Mountain

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Wanderung kann man das schon nicht mehr nennen. Eigentlich ist es schon eine reine Klettertour geworden – und die macht richtig Spaß! Nach einer halben Stunde biegen wir Richtung Otter Creek ab. Wieder dürfen wir fleißig Klettern.



Dann führt der Trail am Bach, der auch hier in der Gegend entspringt, entlang und mehrfach darüber hinweg. Ein wunderschönes Fleckchen Natur. Man hört nur das leise Rauschen des Wassers zu unseren Füßen und das des Windes in den Baumwipfeln über unseren Köpfen. Auf dem Canon Brook Trail geht’s nun gen Eagle’s Crag. Jetzt wird es noch mal richtig anstrengend, der Hiking-Guide verspricht „steep“ und er hat recht.



Featherbed Pond

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Ein kleiner Stop an einem Mini-Wasserfall auf den zu erklimmenden Steinplatten, dann noch ein kleiner Höllenanstieg und endlich erreichen wir gut schwitzend den Featherbed Pond vom Morgen. Der Rest des Weges ist dann nur noch lockeres Auslaufen gen Tal. Eine anstrengende aber wunderschöne Tour durch die kleine Bergwelt des Acadia National Park.


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Kommentare

  • wogo24220

    Das ist ein netter Bericht ! Er ruft alt Erinnerungen zurück, denn ich war 1986 'mal dort und habe u.a. auch die herrliche Aussicht genossen (und die schönen seefood-dishes).
    Allerdings bin ich nicht eine ganze Woche von Gipfel zu Gipfel gekraxelt, sondern hatte viel Gefallen an der maritimen Seite des Parks - will sagen an Spaziergängen über den bei Niedrigwasser trockengefallenen Meeresboden.

  • Hage

    Schön geschriebener Bericht. Es ist, als ob man selbst dabei gewesen wäre.

  • RdF54

    Ein sehr schöner Tourbericht, locker geschrieben und leicht zu lesen! Deine herrlichen Bilder geben den richtigen Eindruck!
    Wäre gerne dabei gewesen!

    LG Robert

  • gabrielaloock

    hallo gaby, hast'e wunderbar be- und geschrieben. würd' ich nie hinkriegen, geschweige denn da hoch kraxeln. nur vom lesen hab' ich nen muskelkater bekommen. nur weiter so. iss gut gegen orangenhaut.

  • Carolin

    Hallo Gaby, ein sehr ausführlicher Bericht, den Du toll geschrieben und formulirt hast. LG, Carolin

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