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Reisebericht: Bei den Adivasi - Urvölker Indiens
Die weitgehend unbekannten indischen Bundesstaaten Chhattisgarh und Orissa sind eine wahre Fundgrube für Freunde der Kultur der Ureinwohner Indiens. Mehr als 35 Völker, von denen jedes seine eigene Kultur, Sprache und Kleidung entwickelt hat und an denen die Entwicklung zum 21. Jahrhundert scheinbar vorbeigegangen ist, sind hier zu Hause. Wir besuchten diesen Teil Indiens vom 7. Febr. bis 17. Febr. 09
- Die Kontraste
- Don’t worry, that’s India
- Flug nach Raipur
- 80 % der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft
- Gehegt, gepflegt und gefüttert
- Champarana Monastree
- Geniessen und beobachten
- Land der Tribals oder der andere Name Adivasi
- Dorf der Muria
- Abseits an einem Wochenmarkt
- Chitrakote Wasserfall, Alkohol und noch viel mehr...
- Exotischer Markt
- Bonda und Gadaba Tribes
- Die Bonda Frauen haben ihre Haare kahl rasiert
- Adivasi bedeutet „erste Bewohner“
- Symbole ethnischer Identität
- Wir besuchen in Kundli den Wochenmarkt der Paraja und Malli Adivasi
- Besuch von Dörfern der Paraja und Malli Adivasi
- Hier hatte der Fahrer Glück im Unglück.
- Weit Abseits jeglicher Hektik
- Toller Lehrer mit einer ganz spezielle Schule
- Hier geniessen wir das mit viel Liebe zubereiteten Mittagessen.
- Wochenmarkt der Dhuruba Tribes
- Heute verlassen wir Jeypore - Alte Menschen wie Götter behandeln
- Besuch weiterer Dörfer
- Indien ist von der Verfassung und vom Augenschein her eine multikulturelle Gesellschaft
- Wir sind sehr Dankbar, für diese vielen tollen Begegnungen
- 160 km lange Autofahrt, runter zum Golf von Bengalen.
- Jetzt hat es uns eben auch mal erwischt
- Alles halb so schlimm, wir leben ja noch!
- Kalkutta
Wir besuchen in Kundli den Wochenmarkt der Paraja und Malli Adivasi
Als traditionelle Jäger, Sammler und Wanderfeldbauern sind die Adivasi für ihren Lebensunterhalt direkt von den natürlichen Ressourcen Wald, Land, Wasser abhängig. Auf Grund der zunehmenden Zerstörung der Wälder bieten diese aber den Adivasi keine ausreichende Lebensgrundlage mehr. So lebt heute die Mehrheit als Kleinbauern oder Landarbeiter von der Landwirtschaft. Doch sie allein sichert meist nicht den Lebensunterhalt: Die Felder sind klein, der Boden häufig von schlechter Qualität und es mangelt an Bewässerung. Die Erträge reichen allenfalls für einige Monate. Viele Adivasi haben überhaupt kein eigenes Land und als Landarbeitern wird ihnen kaum der Mindestlohn gezahlt. So sind sie nach wie vor auf das Sammeln von Waldprodukten angewiesen. Trotz all ihrer Anstrengungen leben 85% der Adivasi unter der offiziellen Armutsgrenze.
Besuch von Dörfern der Paraja und Malli Adivasi
Adivasi sind die Leidtragenden des Fortschritts, sozial und ökonomisch. Man raubt ihnen ihr Land, vertreibt sie, stürzt sie in Armut. Im Zuge der Liberalisierung und der Globalisierung werden die Ressourcen der Adivasi-Gebiete nicht nur von indischen Firmen beansprucht. Sie werden auch in alle Welt exportiert. In den Industrieländern gibt es viele Bürgergruppen, die sich über die Waldzerstörung in Indien beschweren, ohne jedoch zu erwähnen, daß ein guter Teil des Raubbaus auf das Konto ausländischer Firmen geht. Mithin profitieren auch viele Ausländer von der Entrechtung der Adivasi."
Hier hatte der Fahrer Glück im Unglück.
Indiens Verkehr wird beherrscht von den allgegenwärtigen, meist hoffnungslos überladenen mittelschweren Lastwagen. Die meisten Lastwagen, die Ware durch das ganze Land transportieren, sind aber alt, verrostet, verbeult und handbemalt. Jeder Fahrer schmückt sein Gefährt mit Bildern und Mustern, frommen Sprüchen, relgiösen Symbolen und bunt funkelndem Zierrat. Und hinten drauf steht immer "Blow Horn" oder "Horn please" und "Use Dipper at night" - diese Befehle werden auch brav von jedem anderen Verkehrsteilnehmer befolgt. Aufmalte Höchstgeschwindigkeit sind fast immer 40 km/h, die meisten schaffen bergauf nicht mal das. Und wenn eines der alten Vehikel mal mitten auf der Landstrasse liegenbleibt, werden ein paar Steine herumgelegt als Sicherung und dann wird vor Ort repariert.
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Ein schönes Reisebericht mit schöne Bilder.
So viele Bilder haben schon viel gute Bewertungen, aber das Reisebericht noch gar keines, so etwas verstehe ich nicht.
MfG, Anneken -
@Anneken...mach dir keine Sorgen, der Bericht ist eben noch nicht entdeckt worden. Das braucht immer alles seine Zeit....
Von mir gibt es die Höchstpunktzahl - ein sehr interessanter u. informativer Bericht. Von ind. Stämmen, die ich bis heute nicht kannte. Kaum zu glauben, wie vielseitig Indien ist. Um das alles kennenzulernen - muss man sicherlich mehrmals Indien bereisen u. sich sehr intensiv mit dieser Kultur beschäftigen. Ihr habt da eine sehr abenteuerliche Reise gewagt u. ich staune - keine gesundheitlichen Probleme. Braucht man eigentlich für solche Reisen nach Indien bestimmte Impfungen?
lg Romy -
Hallo Guido,
klasse Bericht und sehr informativ, der mit schönen Fotos unterlegt wird.
Da ich mich gerade geistig für Indien vorbereite, muss ich sagen, dass ich Deinen wunderbaren Bericht auch durch Zufall - beim Stöbern - entdeckt habe.
Aber jetzt habe ich ihn gefunden und Du hast mir damit schon mal ein Puzzlestein mehr zu meinem Bild dazu gegeben!!
Danke
LG Robert -
Ich bin sprachlos, begeistert und sehr nachdenklich.
Gruß Beate -
Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt "Indien ist nicht zu fassen" - und genau so ist es: man kann dieses Land noch so oft bereisen, ganz kennen lernen (oder gar verstehen) wird man es nie. Und das ist gut so!
Danke für Deinen informativen Bericht mit den schönen Fotos!
Beate (die Zweite)
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Hat Spass gemacht, den Bericht zu lesen.
Der Anfang in Delhi kam mir irgendwie bekannt vor.
Ansonsten ging es mir immer so:
in den letzten Tage in Indien und den ersten wieder in Deutschland, schwor ich mir: nie wieder Indien. Es funktioniert nichts, der Dreck, ständige Neppversuche etc.
Das hielt selten länger als ein halbes Jahr. Dann fiel mir der Railway Timetable in die Hände und ich blätterte, wo ich denn noch nicht war. Die schönen Erlebnisse, kleinen Abenteuer und die freundlichen Menschen gingen mir durch den Kopf.
Also Zeit aussuchen, Flug buchen und nix wie hin...
Ich hoffe, bald wieder mal.
TONI
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Da ist man in einer anderen Welt, ein Reisebericht, der mich beeindruckt hat!
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Danke für den schönen Bericht - ich habe viel Neues gelesen und gelernt. Tolle Fotos von den Menschen!
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Es ist schön so hautnah bei den Menschen zu sein,sehr eindrucksvoller Bericht.
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Hallo Guido,
das ist ein Bericht, wie ich ihn mag. Viele Deiner Fotos kannte ich ja schon, aber jetzt mit so vielen Informationen unterlegt, war es eine besondere Freude, sie wieder anzusehen. Ja, Indien ist immer wieder erstaunlich, ein ganz besonderes Land. -
Hallo, allein schon die Farben Indiens würden auch mich reizen diesen Subkontinent mal zu besuchen. Dein Bericht hat mich da nur noch neugieriger gemacht. Toller Bericht! Gruß Falk
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Sehr informativer Bericht! Wir durften übrigens auch die Bonda-Männer mit Pfeil und Bogen fotografieren. Wir werden über unsere Orissa-Reise am 04.November bei der VHS Herne im Haus am Grünen Ring in einer AV-Schau berichten. Parallel dazu zeigen wir dort auch eine Ausstellung unserer Fotos.
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Eine tolle Reise, ein toller Bericht und tolle Fotos. Es war sehr interessant mal über eine persönliche Begegnung mit den Adivasi zu lesen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker setzt sich für dieses bedrohte Volk ein und dadurch war ich von den Problemen unterrichtet. Aber durch Deinen Bericht ist das viel konkreter für mich geworden.
Gruß Friederike -
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Hallo,
Danke für den Bericht. Mit Interesse gelesen. Ich bin zwar ein durchgefärbter AfrikafunIn. In 2010 will ich eine Indienreise dazwischen schieben. Schaue mir auch Deine anderen Berichte zu Indien an.
Gruß
Sigi -
Toller Reisebericht mit beeindruckenden und auch nachdenklich stimmenden Bildern. Der Bericht macht wirklich Lust auf mehr.
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Lieber Guido! Ich kann mich nur bedanken für diesen überaus lesenswerten und beeindruckenden Bericht über die Adivasi, von denen ich bisher leider noch nie etwas gelesen hatte.
LG Ursula -
lieber guido,
danke für diesen tollen bericht. da ich bei einer meiner nächsten reisen vorhabe, chattisgharrh zu bereisen, waren hier sehr wertvolle informationen dabei. lieber gruss wally -
Was für eine Reise! Ich habe diesen Bericht und seine Bilder verschlungen und mich über die zahllosen interessanten Fakten genauso gefreut wie über die abenteuerlichen Reiseschilderungen. Ein unfassbares Land in dem es immer noch viel zu entdecken und zu staunen gibt. Danke fürs Mitnehmen!
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Ein faszinierender und sehr schöner Bericht ,
ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen :-)
Nur der Schluß hatt so ein abruptes Ende, mir fehlte der "Ausklang"
LG
Patrick -
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