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Reisebericht: Kuba Rundreise real XL
Reisebeschreibung einer organisierten Rundreise von 22 Tagen. Unterwegs waren wir mit einer kleinen Gruppe von sechs Leuten.
- Der Reiseverlauf
- Treffen
- Cementerio Cristóbal Colón
- Plaza de la Revolución y Kathedrale San Cristóbal de la Habana
- Abendessen im Hotel Ambos Medos
- Salsa und Mochito
- Rum-Museum
- Proyecto Comunitario
- Parademarsch
- Fiesta Cubana
- Schweinebucht
- Cienfuegos
- Stadtbesichtigung Cienfuegos
- Jardín Botanico de Cienfuegos
- Trinidad
- Schimmi und Freunde
- Strandhotel
- Trinidad und Zuckerbarone
- Schöne Aussicht
- Sierra Escambray und ein kleiner Ausritt
- Picnic
- Altstadt von Trinidad
- Valle de los Ingenios
- Aufstieg im Torre de Iznaga
- Sancti Spíritus
- Camagüey
- Einkauf in Camagüey
- Kutschfahrt
- Comandancia de la Plata
- 5 CUC sind zuviel
- Bergführer
- Schuhwerk
- Nimm den Wanderstab
- Auf geht's
- Wasser, Schlamm und Steine
- Der Dschungel grüßt
- Zeugen der Revolution
- Die Hütten der Comandancia de la Plata
- Kaffee und Bananen
- Abstieg und völlig fertig
- Revolution auf Schritt und Tritt
- Verehrung
- Revolución
- Festung El Morro
- Hotel Casa Granda
- Aufgepasst
- ...der Letzte für Heute
- Stadtbesichtigung
- Im Diego Velázquez Museum
- Umgebung
- Bacardi
- Beton Jurassic-Park und alte Autos
- Mahlzeit
- Artex
- Die Stadt Guantánamo und der Stützpunkt
- Schöne Aussicht
- Hotel El Castilio
- Bootsfahrt auf dem Rio Tao und Rancho Tao
- Am Strand
- Schmetterlinge im Baum
- Ein letzter Rundgang
- Auf der Fahrt gegen Westen
- Umweldschäden
- Cayo Saetía und die Gepäckkontrolle
- Wilde Nacht
- Haarige Mitbewohner
- Zeitvertreib und dann ab nach Holguín
- Holguín
- Warten
- Kurzschlaf
- Las Terrazas
- Kaffefinca und Tocororo
- Cafe de Maria
- Orchideenpark und Wasserfälle
- Viñales del Rio
- Tabak (Nicotiana) ein Nachtschattengewächs (Solanaceae)
- Viñales-Tal
- Hotel Los Jazmines
- Pinar del Río
- Viñales – Pinar del Río - Begegnung
- Cueva del Indio
- Estrellas Bungalow
- Freizeit und Mochito
- Fähre zur Cayo Levisa
- Angeordneter Arbeitseinsatz
- Hurrikan Gustav
- Lochbewohner
- Havanna
- Tropicana 2008
- Heimfahrt
Rum-Museum
Wir besichtigen das Rum-Museum. Eine Besichtigung einer richtigen Rumdestille wäre hier viel spannender gewesen. Eine nette Dame führt uns durch das Museum und erklärt uns auf Deutsch die Einzelheiten.
Ein schönes Model einer Rumfabrik lässt uns den Umfang einer solchen Anlage erahnen. Natürlich kann im Anschluss der Führung das Zuckerrohrdestillat hier auch erworben werden.
Proyecto Comunitario
Am Nachmittag besuchen wir ein kommunales Projekt in einem der ärmeren Wohngegenden Havannas. Was hier noch ärmer als die anderen Gegenden ist, kann ich so einfach nicht erkennen da in Kuba eigentlich an allen Häusern Handlungsbedarf besteht. Das „Arm” wird sich wohl mehr auf die Menschen beziehen. Die Initiatorin des Projektes erläutert uns die Einzelprojekte. Der deutschsprachige Reiseleiter der anderen Gruppe übersetzt uns alles. Wir müssen uns viel und lange etwas anhören. Wir erfahren etwas über Wohnungsbauprojekte und über die Einrichtungen des staatlichen Gesundheitswesens. Das Gesundheitswesen und die Schulen scheinen in diesem Land zu funktionieren.
Ein Mitarbeiter des Künstlers, der die Grafities auf die Wände malte, erklärt uns deren Bedeutung. Er redet unheimlich viel. Sein Englisch ist nicht so gut und ich verstehe nur die Hälfte.
Parademarsch
Im Viertel besuchen wir auch eine Schule. Wir werden durch einige Klassenräume geführt und mit unserem Reiseleiter, als Übersetzer, können wir uns mit ihnen verständigen. Ein Gruppe Schüler übt mit ihrem Trainer offensichtlich, für einen größeren Auftritt, einige Paradeschritte ein. Ich glaube, die nehmen das sehr ernst.
Fiesta Cubana
Mit ein paar Bewohnern des Viertels feiern wir eine kleine Fiesta mit handgemachter Musik und kleinen Snacks.
Das Abendessen nehmen wir noch einmal im Hotel Ambos Medos ein.
Schweinebucht
In Richtung Cienfuego fahren wir zur Schweinebucht. Hier fand die Schweinebuchtinvasion vom 17. April 1961 statt. Sie war ein Angriff auf die Südküste Kubas (Bahía de Cochinos) des US-Geheimdienstes CIA und Exilkubanern. Von der Bucht sehe ich nicht viel. Es ist halt ein großes Gebiet.
An der Playa Gíron besuchen wir das Museo Gíron. Hier geht es um das Thema Invasion der Exilkubaner. Ich finde es nicht besonders spannend. Fotografieren im Museum ist nur nach Bezahlung erlaubt, so beschränke ich mich auf ein paar Bilder rund um das Museum. Dieses Ziel kann man sich sparen. Die weite Fahrt lohnt sich eigentlich nicht. Aber das ist nur meine Meinung.
Cienfuegos
Wir verlassen diesen Ort und fahren in Richtung Cienfuegos. In einem Hotelrestaurant nehmen wir das Mittagessen ein und in der Jagua-Bucht besteigen wir ein Boot. Mit diesem drehen wir ein kleine Runde in der Bucht und legen anschließend am Hotel Jagua an und gehen von Bord.
Auch hier weicht der Verlauf der Reise von der Reiseausschreibung ab. Eigentlich sollten wir mit der Fähre zur Festungsanlage „Nuestra Sejpgora de Jagua” gebracht werden.
Am Abend besichtige ich noch etwas die Umgebung und schieße ein paar Bilder. Das Abendessen nehmen wir dann im Hotel ein.
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Schön erzählt. Und was meinst du nun zum Schluss. Kannst du die Reise empfehlen? Will nämlich auch nach Kuba - komme selber vom Osten (denke auch scheiss Sozialismus) aber das muss einem schon klar sein, wenn man dort hin fährt. Jetzt schau ich noch auf deine Homepage. lg Romy
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enfrente,
natürlich kann ich Kuba empfehlen. Ich denke nur man sollte jetzt noch fahren solange die Castro's noch am Ruder sind. Ich wünsche zwar den Menschen auf Kuba, dass sich ihre Lebenssituation verbessert aber Kuba wird ohne die zwei Brüder nicht mehr das sein, was es heute ist. Im Übrigen kann ich Dir die neueste GEO Special empfehlen. Sie haben als Thema Kuba ausgewählt, sehr interessant.
Mir sind auf meiner Reise nur einige Dinge zu lang geworden. Man hatte das Gefühl irgendwie müssen die 22 Tage untergebracht werden. Ich denke mal, für den Anfang sind zwei Wochen genug und dann später noch einmal gezielt irgendwo hin fahren.
Schönen Gruß,
Schimmi -
Hallo Schimmi,
mit Genuss habe ich Deinen Reisebericht gelesen. Bin gerade auch in der Vorbereitung, denn ich fliege in zwei Wochen nach Kube, und zwar für 16 Tage. Bin schon gespannt. gruss winni -
Hallo Schimmi
Wirklich ein toller Bericht, sehr authentisch. Ich war bisher ca 15 mal in Cuba (mit "eigener", zugeheirateter Familie wirds etwas mehr :-) und bin natürlich viel auf der ganzen Insel rumgekommen. Ich empfehle Freunden oft Aventoura weil ich denke die haben ein sehr kontrastreiches Programm mit guten Gelegenheiten auch häher zu den Leuten in Kontakt zu kommen und natürlich auch auf eigene Initiative was zu unternehmen. Dies ist nun das erste Mal dass ich die Erfahrungen schön geschmückt mit Fotos nachempfinden kann.
Und wer nun doch lieber auf eigene Faust reisen möchte kann mich gerne kontaktieren, habe jede Menge Tips und Adressen.
Liebe Grüsse
Thomas -
Nachtrag: Habe leider auch gehört (und siehe dazu auch Schimmis Website) dass es mit der Organisation oft nicht so gut klappt. Was natürlich wieder dafür spricht individuell zu reisen. Schöne Badestrände hat's nicht nur in Varadero oder Guardalavaca, das Essen in privaten Restaurants (paladares) oder als HP zu Privatunterkünften ist eh besser, kostet weniger und hilft der Bevölkerung. Und zu den Sehenswürdigkeiten kommt man auch ran. Einzig selber fahren muss man, oder man nimmt die Busse. Von denen gibt's zahlreiche, aber die halten nicht dort wo der Touri sein Foto machen möchte und Winterkleidung wegen der Klimaanlage nicht vergessen.
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Hallo Schimmi,
danke für Deinen Kuba-Bericht. Ich war auch schon zweilmal mit aventoura unterwegs, die Brasilien-Aktiv-Reise war ganz gut, bei der Ecuador real-Reise war es anscheinend so wie bei Dir in Kuba. Viele Ausflüge aus dem Programm haben nicht stattgefunden, ein völlig überforderter Reiseleiter usw. Ich hatte noch überlegt ob ich aventoura bei Kuba nochmal eine Chance gebe, aber wohl lieber doch nicht.
LG Steffi
P.S.: Tolle Fotos! -
Ja, Kuba ist toll und interessant, aber bei der Organisation hapert es (zu) oft doch ganz gewaltig. Auf jeden Fall ein feiner Bericht.
Nette Grüße von Josef -
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