Reisebericht

Reisebericht: Kuba Rundreise real XL

Reisebericht: Kuba Rundreise real XL

Reisebeschreibung einer organisierten Rundreise von 22 Tagen. Unterwegs waren wir mit einer kleinen Gruppe von sechs Leuten.

Inhaltsverzeichnis
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Orchideenpark und Wasserfälle

 
 
 
 
 

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Der Morgen ist trübe und der Himmel stark bewölkt. Die Besichtigung des in der Nähe des Hotels liegenden Orchideenpark habe ich mir erspart. Er sollte 3 CUC Eintritt und 1 CUC für das Fotografieren kosten. Der letzte Hurrikan hat in diesem Park sowieso einiges zerstört, sodass die Blumen nur in einem Gewächshaus zu sehen sind.

Stattdessen gehe ich zu den „Wasserfällen”. Eines vorweg, gelohnt hat sich das meiner Ansicht nicht. Der Weg dort hin, ist in der schweren und schwülen Luft sehr beschwerlich. Es sind so ungefähr 250 ungleiche Betonstufen zu begehen, die dann zu einem kleinen Wasserfall führen. Schön sieht das in dieser Umgebung nicht aus. Viele umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste liegen herum und kehre ich nach ein paar Fotos wieder zurück.

Im Hotel angekommen, ist noch einmal eine Dusche und ein frisches Hemd fällig.



 
 
 
 
 

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Viñales del Rio

 
 
 
 
 

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Weiter geht es gegen 10:00 Uhr. Wir fahren in die landschaftliche schöne Region Viñales. Zum Bummeln machen wir einen kleinen Stopp in Viñales del Rio. Viel ist hier nicht zu sehen.

Hier besichtigen wir auch eine Zigarrenfabrik, in der leider das Fotografieren verboten ist. Ich weiß nicht was am rollen einer Zigarre so geheimnisvolles ist. Viel Brimborium um nichts. Die Kameras müssen im Bus bleiben, was mir überhaupt nicht behagt. In der Fabrik sitzen in langen Reihen die Arbeiterinnen und rollen fleißig die braunen Glimmstengel. Ein Typ von der Security passt auf, dass auch alles nach dem Rechten läuft. Besucher und Werktätige sind durch eine Mauer getrennt. Gekauft habe ich keine Zigarren, da ich Nichtraucher bin. Zudem handle ich nach dem Motto „No Photo, no Cigarre”. Eigentlich ist der Besuch dieser Zigarrenfabrik ein zweifelhaftes Vergnügen, da es sich offensichtlich um eine Vorzeigefabrik handelt. Etwas mehr Authentizität hätte hier mehr bewirkt.



Tabak (Nicotiana) ein Nachtschattengewächs (Solanaceae)

 
 
 
 
 

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Wenn man Zigarren sieht, möchte man auch gerne sehen wo der Rohstoff herkommt. Dazu fahren wir im Viñales zu einem „Tabakbauer”, was sich aber eher Touristenschau herausstellt. Eine handvoll Tabakblätter hängen schlapp auf den Holzgestellen im Trockenhaus. Ein paar Tabakpflanzen befinden sich in der Umgebung. Ansonsten gibt es hier nur den üblichen Andenkenkram. Auch hier hätte AvenTOURa sich etwas kreativer zeigen können, zumal wir ja auch nur so kleine Minigruppe von sechs Leuten sind.



Viñales-Tal

 
 
 
 
 

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Hier im Tal hat der Hurrikan Gustav schwer gewütet. Etliche der Trockenhäuser sind dem Sturm zum Opfer gefallen. Aber die Menschen hier haben schon gute Arbeit geleistet, um alles wieder in einen guten Zustand zu bringen.



 
 
 
 
 

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Hotel Los Jazmines

 
 
 
 
 

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Gegen 15:30 Uhr erreichen wir unser Hotel Los Jazmines, in dem wir zwei Tage bleiben werden. Das Hotel liegt über dem Viñales-Tal und bietet ein atemberaubendes Panorama. An der schönen Aussicht kann man sich kaum satt sehen. Dieser Ort ist ein Highlight der Reise. Das Tal Valle de Viñales liegt ca. 30km nördlich von Pinar del Río. Das 10km lange und 4km breite Tal liegt in der Sierra de los Órganos. Der Nationalpark Valle de Viñales ist von der UNESCO zum Welterbe erklärt worden.



Pinar del Río

 
 
 
 
 

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Pinar del Río ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Wunderbar gelegen im Viñales-Tal. Wir habe hier etwas Zeit uns umzusehen. Schüler auf dem Platz vor der Kirche feiern irgend ein Fest. Auch hier hätte etwas Information unseres Reiseleiters etwas für den Aufenthalt in dieser Stadt beitragen können.




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Übersicht Kuba


Stadt: Havanna

Kommentare
  • enfrente 17.02.2009 | 18:24 Uhr

    Schön erzählt. Und was meinst du nun zum Schluss. Kannst du die Reise empfehlen? Will nämlich auch nach Kuba - komme selber vom Osten (denke auch scheiss Sozialismus) aber das muss einem schon klar sein, wenn man dort hin fährt. Jetzt schau ich noch auf deine Homepage. lg Romy

  • Schimmi 17.02.2009 | 18:48 Uhr

    enfrente,
    natürlich kann ich Kuba empfehlen. Ich denke nur man sollte jetzt noch fahren solange die Castro's noch am Ruder sind. Ich wünsche zwar den Menschen auf Kuba, dass sich ihre Lebenssituation verbessert aber Kuba wird ohne die zwei Brüder nicht mehr das sein, was es heute ist. Im Übrigen kann ich Dir die neueste GEO Special empfehlen. Sie haben als Thema Kuba ausgewählt, sehr interessant.

    Mir sind auf meiner Reise nur einige Dinge zu lang geworden. Man hatte das Gefühl irgendwie müssen die 22 Tage untergebracht werden. Ich denke mal, für den Anfang sind zwei Wochen genug und dann später noch einmal gezielt irgendwo hin fahren.

    Schönen Gruß,
    Schimmi

  • winni 22.02.2009 | 10:46 Uhr

    Hallo Schimmi,
    mit Genuss habe ich Deinen Reisebericht gelesen. Bin gerade auch in der Vorbereitung, denn ich fliege in zwei Wochen nach Kube, und zwar für 16 Tage. Bin schon gespannt. gruss winni

  • paladar 01.03.2009 | 09:08 Uhr

    Hallo Schimmi

    Wirklich ein toller Bericht, sehr authentisch. Ich war bisher ca 15 mal in Cuba (mit "eigener", zugeheirateter Familie wirds etwas mehr :-) und bin natürlich viel auf der ganzen Insel rumgekommen. Ich empfehle Freunden oft Aventoura weil ich denke die haben ein sehr kontrastreiches Programm mit guten Gelegenheiten auch häher zu den Leuten in Kontakt zu kommen und natürlich auch auf eigene Initiative was zu unternehmen. Dies ist nun das erste Mal dass ich die Erfahrungen schön geschmückt mit Fotos nachempfinden kann.

    Und wer nun doch lieber auf eigene Faust reisen möchte kann mich gerne kontaktieren, habe jede Menge Tips und Adressen.

    Liebe Grüsse
    Thomas

  • paladar 01.03.2009 | 09:50 Uhr

    Nachtrag: Habe leider auch gehört (und siehe dazu auch Schimmis Website) dass es mit der Organisation oft nicht so gut klappt. Was natürlich wieder dafür spricht individuell zu reisen. Schöne Badestrände hat's nicht nur in Varadero oder Guardalavaca, das Essen in privaten Restaurants (paladares) oder als HP zu Privatunterkünften ist eh besser, kostet weniger und hilft der Bevölkerung. Und zu den Sehenswürdigkeiten kommt man auch ran. Einzig selber fahren muss man, oder man nimmt die Busse. Von denen gibt's zahlreiche, aber die halten nicht dort wo der Touri sein Foto machen möchte und Winterkleidung wegen der Klimaanlage nicht vergessen.

  • Frau_Mue 30.07.2009 | 19:10 Uhr

    Hallo Schimmi,
    danke für Deinen Kuba-Bericht. Ich war auch schon zweilmal mit aventoura unterwegs, die Brasilien-Aktiv-Reise war ganz gut, bei der Ecuador real-Reise war es anscheinend so wie bei Dir in Kuba. Viele Ausflüge aus dem Programm haben nicht stattgefunden, ein völlig überforderter Reiseleiter usw. Ich hatte noch überlegt ob ich aventoura bei Kuba nochmal eine Chance gebe, aber wohl lieber doch nicht.
    LG Steffi

    P.S.: Tolle Fotos!

  • RELDATS 12.04.2010 | 11:07 Uhr

    Ja, Kuba ist toll und interessant, aber bei der Organisation hapert es (zu) oft doch ganz gewaltig. Auf jeden Fall ein feiner Bericht.
    Nette Grüße von Josef

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