Reisebericht

Reisebericht: Finnlandreise- und Norwegenfahrt 2005

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11.07.2005

Langweiliger Tag - Tag 15

 
 
 
 
 

(3 Stimmen)

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Der heutige Tag brachte uns nichts Besonderes, das heißt wir haben nicht viel erlebt.
Das bedeutet es wurde tierisch heiß und wir fühlten uns gar nicht wohl. Mittag haben wir auf einem Rastplatz gemacht an einem kleinen aber feinen Bächlein gemacht. Dieser lockte auch die ein oder andere Mücke an und diese hatten auch die pure Freude an uns. Pardon, dass ich am vorigen Tag von keinen Mücken sprach. Sie waren doch wieder da, ohne geht nicht. In Schweden haben wir heute die Seenplatte besichtigt, bei der Fahrt. Aufgefallen ist uns, dass es in Schweden wirklch wenig Holz/ Bäume gibt. Nach einem Sturm im Jahr 2004 in Schweden sind sehr viele Wälder dem Erdboden gleich gemacht worden. Das sah man auch noch als wir dort waren. Die Schweden gehen damit sehr gut um. Sie räumen ihre Wälder auf und stapeln dieses Holz in riesigen Lagern auf.
Bewässert wird dieses Holz und dann nach Bedarf nach Deutschland, Frankreich oder andere länder Europas verschickt.
Heute so gegen 17 Uhr lief wieder ein Elch vom verspäteten Kaffeetrinken nach Hause. War ganz schön spät. Wir freuten uns sehr.
Am Abend ging es an eine schöne Stelle, direkt am Fluss und mit schönem Feuerplatz. Man konnte auch sehr gut im Fluss baden. Wir haben uns eine kleine "Wanne" ausgespült, die es möglich macht zu "baden".
Wir haben uns dann noch lange am Feuer Gedanken über die weitere Fahrt gemacht und den schönen Sonnenuntergang genossen.



12.07.2005

In der Ruhe liegt die Kraft - 16. Tag

Losgefahren erst um 11 Uhr. Wir haben uns vorher noch die Nachbarn angeguckt und mit ihnen gesprochen. Sehr schöne Bilderbuchmotive zogen heute an uns vorbei, es war wunderschön. Ebend die typischen Bilder, d.h. die Falunroten Häuser, Magerittenflächen und idyllische Seen. Auch Gegenden ohne jegliche Zivilisation waren heute dabei, sehr einsame Gehöfte sind zu sehen. Bauern bestellen ihre Felder, das frisch gemähte Gras duftet und Kühe liegen unter Bäumen im Schatten. Auf dem heutigen Weg besuchten wir einen schicken Souvenirshop, so wie wir dachten. Entpuppt hat sich dieser als ein Antikmarkt. Wirklich sehr interessant, was es dort alles gibt. Von der Standuhr, bis zum Notizblock über Geschirrsets hin zu schicken Butterfässern. Man sollte einige Zeit und Geld mitbringen für diesen Laden.
Macht Spaß zu stöbern. Unser heutiges Nachtlager wurde an einem tollen See aufgeschlagen, der es ermöglichte Ruhe zu tanken und die schöne Gegend zu genießen.Wir haben noch ein wenig Karten gespielt und die Karte studiert.



13.07.2005

Fuchs Du hast die Gans gestohlen... - Tag 17

 
 
 
 
 

(9 Stimmen)

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Heute Morgen genossen wir die schöne Sonne und das uns bevorstehende Frühstück. Warum sage ich das und hebe es hervor? Als wir ganz ruhig am Frühstückstisch saßen spazierte an uns, ca. 4m, ein Fuchs vorbei, der eine Ente im Fang hielt. Wir waren sprachlos und freuten uns über so viel Glück.
Dann starteten wir endlich und genossen, wie jeden Tag die an uns vorbeiziehende Landschaft. Es geht nun allmählich dem Ende entgegen. Wir Sind in der Gegend des Vänern und sahen davon so gut wie nichts. Für uns war es einfach nur Erholung. Überall sah man dafür aber echt schöne idyllische Seen, mit tollen urigen Ufern.
Wir sind heute einem sehr dichten Waldweg gefolgt und landeten an einem sehr sauberen und einsamen See. Auf einer Landzunge machten wir es uns bequem und sonnten, badeten und erzählten über alte Zeiten und vergangene Reisen.
Dort waren noch andere Leute, d.h. Schweden, die mit ihren kleinen Ruderbooten diesen See erkundeten und angelten.
So war an diesem Tag schon um 14 Uhr schluss. Man sollte auf jeden Fall, wenn man im Sommer in Schweden ist einmal in einen dieser Seen gesprungen sein. Das ist ein Genuss, da diese Seen in der Regel sehr warm sind. Wir haben an diesem Tag alles vorne auf der Landzunge gemacht, das heißt Kaffee getrunken, Kuchen gegessen und dann auch noch Abendbrot. Es war warm und die Sonne verließ uns nicht. Ich weiß leider nicht die genaue Adresse, oder den Ort. Es ist oft schwer in Schweden solche kleinen Orte ausfindig zu machen und zu identifizieren.
Dann ging es müde vom schönen Wetter ins Bett.



14.07.2005

Elcherlebnis - Tag 18

Am heutigen Morgen haben wir einen Waldbrandgeruch vernommen und sind ohne zu frühstücken weggefahren. Man hörte auch schon Feuerwehren. Doch knurrte der Magen und es ging einfach in einen Weg um etwas zu essen. Gestärkt und erholt von diesem Schreck ging es auf Tour.
Auf unserem Weg entdeckten wir ein Hinweisschild auf das Königliche Elchmuseum in Falköping. Dort sind wir eingebogen und dieses Gelände besucht. Man kann dort eine kleine Wanderung unternehmen und alles besichtigen. Es geht um die Geschichte des Elches, um die Bejagung und die Chancen unter heutigen Jagdbedingungen.
Wir fanden es sehr interessant und wirklich gut dargestellt, auch ausgestopfte Exemplare waren zu finden.
Wir machten uns wieder auf den Weg auf der straße 47 in Richtung Jönköping. Am äußersten Ende des Vättern. Auf dieser Strecke einen schicken Badesee gefunden, der aber auch wieder abseits jeglicher Zivilisation war. Dort gabe es eine schöne Badewiese mit schönstem Wasser. Wir wunderten uns, was dort so laut brummt. Immer ein systematisches Brrrrrrrrrrr Brrrrrrrr..... . Das war eine Punpe, die Wasser förderte zur Bewässerung der umgewehten Bäume. Wir badeten, holten unsere Stühle und machten einen schönen Strandtag. Am Abend dann schön gegrillt und Leute gleich aus unserer Nähe getroffen. Mit denen kurz gesprochen und dann waren wir wieder ganz allein.



15.07.2005

Schwedische Ostsee - Tag 19

Als wir aufgestanden sind, merkten wir, dass das Wetter nicht sehr gut war. Es wehte und der Himmel war bedeckt. Auf der Straße 30 gung es in Richtung Växjö. Dann gelangten wir auf die Straße 19 um an die schwedische Ostseeküste zu kommen. Als wir das erste mal die schöne glänzende Ostsee gesehen haben, war die Entscheidung getroffen, wir fahren ans Meer und bleiben dort einige Zeit.
Ein starkes Gewitter zog über uns hinweg und wir konnten direkt auf das Meer gucken und das gekräuselte Wasser beobachten. Es war toll und spannend.
Das Abendbrot haben wir auf dem Amaturenbrett eingenommen, was wirklich spannend war und man hatte auch das passende TV - Programm. Damit meine ich das Traumwetter. Direkt am Strand stand unser Auto und wir sind dann nach dem Guss noch eine Runde am Strand entlanggelaufen.
Wir haben uns natürlich die Schuhe aus und spürten das körnige Zeug unter uns. Das Wasser war warm und ein Bad im Meer war auch noch drin. Als wir schon fast drin waren merkten wir, dass es sehr viel Seetang drt gab. So wetzten wir aber schnell wieder raus. Das war eklig. Dann die Füße sandig, ins Bett gegangen.



16.07.2005

Ruhetag - Tag 20

Der ganze Tag wurde an dieser Stelle verbracht. Ein Strandgang wurde nach dem Anderen gemacht. Auch am Strand haben wir gesessen und uns den Wind um die Nase wehen lassen. Viele Leute haben sich in den Dünen niedergelassen und gepicknickt, wir haben Karten gespielt, über sehr wichtige Themen von Vater zu Sohn gequatscht, das Tagebuch gelesen und geschlafen.
Beschlossen wurde heute auch, dass wir morgen schon mit der Fähre fahren.
Wir hatten aber erst ein Ticket für Montag. Mal sehen was rauskommt, aber erst morgen.
Der Abend war wunderschön und wir haben einen schönen Sonnenuntergang genießen können. Gesprochen haben wir am Abend auch noch über so bestimmte Worte, wie "Mökki", "Järvi" und "Joki" gesprochen. Dann war es auch schon wieder Zeit ins Bett zu huschen und gespannt zu sein auf den nächsten Tag.



17.07.2005

Heimreise - Tag 21

Schon früh aufgestanden, da wir die 11 Uhr Fähre von Trelleborg nach Rostock Warnemünde schaffen wollten.
Nach einem schnellen Frühstück ging es im Eiltempo zur Fähre. Wir wurden auf eine Spur für "Dazugekommene". Dann kam die Fähre und wir waren schneller drauf, als wir gedacht haben. Wir haben dann sogar die 9 Uhr Fähre bekommen und sind um 12:45 in Rostock angekommen. Schnurstraks ging es in Richtung Ahrenshoop. Dort eine kleine schöne ruhige Stelle gefunden. Wir genossen es auch wieder in Deutschland zu sein, waren aber auch irgendwie traurig die schönen Landschaften hinter uns lassen zu müssen. Da schlechtes Wetter die Stimmung vermieste, lasen, rätselten und plauderten wir eine Weile. Bald war ich dann vor Müdigkeit eingeschlafen und war weg.




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Kommentare
  • oldi 11.01.2012 | 12:50 Uhr

    Sehr schön und ganz nach unserem Geschmack, mit Gruß von oldi und A.

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Finnlandreise- und Norwegenfahrt 2005 4.00 5