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foxy

Dabei seit: 15.01.2009

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Persönliche Daten

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Gestatten, mein Name ist Silke. Aber alle nennen mich Foxy. Ich bin 38 Jahre alt, von Beruf Wirtschaftsjournalistin bei einer bekannten amerikanischen Rating-Agentur, und das schon seit 10 Jahren. Wahnsinn, oder? Aber irgendwie habe ich immer Hummeln im Hintern und bin, wann immer es geht, unterwegs. Daher rührt auch mein Name. Was mich mein Leben lang angetrieben hat, ist die Neugier. Ich wuchs in einer Kleinstadt im Münsterland auf. Wirklich ganz schön da, vor allem die Heidelandschaft, aber so lange ich denken kann, wollte ich Stewardess werden und da raus, die Welt erkunden. Und das schon als kleines Mädchen. Das war meine Mission. Und ist es heute noch. Wenn ich mir Fotos von fremden Ländern anschaue (auch diesen Tick hatte ich schon als Dreikäsehoch, wurde mir wohl in die Wiege gelegt) war ich generell verzaubert. Ich fragte mich, wie sieht es dort wohl in echt aus und vor allem, wie sieht die Straße aus, in der beispielsweise diese Kirche fotografiert wurde. Ja, genau diese Kirche. Wie, ihr könnt euch nicht erinnern? Ich wart doch da. Ja, ja. Ich habe mit meiner Fragerei meine Familie ganz schön genervt. Aber ich musste fragen, sonst wäre mir ja langweilig geworden. Apropos, Spitzname: mit 18 wuchs meine Welt ein ganz schön großes Stück, machte ich doch den Führerschein. Und von da an verbrachte ich jede freie Minute im Auto, genauer gesagt, im Auto meiner Mutter. Sie fuhr damals einen Polo, Marke Fox. Praktisch lebte ich darin. Eigentlich die gesamten nächsten 3 Jahre. So lange dauerte meine Ausbildung. Erstausbildung sollte ich sagen. Fremdsprachenkorrespondentin bin ich letztendlich geworden. Wollte nicht mehr Stewardess werden. Hatte mittlerweile mal einen Abend gekellnert. Ist überhaupt nicht mein Ding. Hab ich direkt gemerkt. Steckt mir halt einfach nicht in den Genen. Lerne lieber Sprachen. Die kann ich zumindest gebrauchen. Aber die Arbeit an sich? Quält mich irgendwie. Es ist langweilig, und dann die Disziplin, die du täglich brauchst. Wenn du in einem Büro arbeitest, muss du jeden morgen früh aufstehen und nicht nur geistig fit, sondern auch noch schön sein. Zumindest zurechtgemacht. Sonst nimmt dich keiner ernst. Dafür jedoch gehe ich viel zu gerne spät ins Bett und fahre durch die Gegend. Außerdem hörte die Neugier einfach nicht auf. Sollte sie auch nicht, hätte ich ihr sonst verboten. Ich wollte ja irgendwann einmal Reiseschriftstellerin werden. Echt, find ich total cool. Und für den Fall, dass es nicht klappt, habe ich erst mal BWL studiert. Natürlich im Ausland, in England, um genau zu sein. Hab ich auch durchgezogen. Und so ging es immer weiter und die Jahre zogen nur so ins Land. Journalistin bin ich immerhin wirklich geworden, leider keine Reiseschriftstellerin. Noch nicht, sage ich lieber. Ich schreib für deutsche und englische Wirtschaftsblätter über Finanzthemen. Im Moment werden die Berichte allerdings zunehmend verzweifelter (ja, eine Steigerung ist tatsächlich noch möglich) gibt es doch augenscheinlich gar keine Erfolgsgeschichten mehr zu berichten und ich frage mich mittlerweile fast stündlich, in welcher Welt wir eigentlich leben. Meine Worte reichen echt nicht mehr aus, um täglich über Unternehmen zu berichten, die mal wieder den Karren in den Dreck gefahren haben. Es ist echt zum Mäuse melken. Und da war sie wieder da, diese meine Vision. Und heute Nacht hatte ich dann auch noch den Traum, ich wäre Reiseschriftstellerin. Und der Gedanke gefällt mir: der Zeitpunkt ist auch richtig (der Wettbewerb läuft) und die Idee begeistert mich .Und wenn ich mich für etwas begeistere, bin ich auch motiviert. Also tue ich es. Ich schreibe ein Buch über das Reisen. Aber ein ganz besonderes natürlich.

Und das ist Thema, mein kleiner Pinguin

Gestatten? Mein Name ist Thema. Eigentlich heiße ich ja Thelma, aber da ich immer so viel zu berichten habe und im Mittelpunkt stehen möchte, hat mir meine Mutter diesen Spitznamen gegeben: ich bin immer das Thema schlechthin, Thema Nummer 1 in der Nachbarschaft, weil ich immer nur Mist baue. Find ich eigentlich nicht, lebe ich doch in Boulders Beach in Südafrika unter meinesgleichen. Ist zwar echt schön hier, aber es passiert halt nicht viel. Jeden Tag sitze ich hier am Strand, lese viel, um mir die Langeweile zu vertreiben, schaue voller Hoffnung aufs Meer und warte auf ein neues Abenteuer. Und um mir die Zeit zu vertreiben, lasse ich mich liebend gern von den Menschen fotografieren und posiere dafür auch gerne. Ich glaube, ich bin echt gut darin und gebe mir echt Mühe noch besser zu werden, denn so kann ich besser und länger ihren Geschichten lauschen. Daher hab ich auch schon viele Lauftechniken gelernt, die selbst Bruce Darnell entzückt hätten. Und das ist gut so, denn als zukünftiger Botschafter muss ich echt auf dem Laufenden sein und das ist meine Aufgabe hier in diesem Buch. Bevor ihr jetzt fragt, was erzählt die da, zurück zu meiner Person. Ich bin gar nicht so wie meine Mutter sagt, glaube ich. Aber ich bin am falschen Ort, denke ich. Habe hier gar keine Möglichkeit, mich zu entwickeln und zu zeigen, dass ich clever und ehrgeizig bin. Meine Mutter denkt ich bin ein Schelm und die Touristen kennen mich gar nicht und können gar nicht urteilen. Sie finden mich meistens einfach nur süß und haben daher auch keine Angst vor mir. Und das hab ich vor gut einem Jahr echt ausgenutzt und wirklich Mist gebaut. Aber ich hatte natürlich einen Grund (nein, keine Ausrede), ich musste meine Neugier über das Reisen befriedigen. Denn davon reden die Menschen ja immer und ich weiß gar nicht, was das ist und wie sich das anfühlt. Und daher hab ich mich nach dem harten Fotoshooting einfach an Foxy’s Tasche heran geschlichen und mich ganz schnell darin versteckt. Mit nur einem Satz. Die war so schön groß und einladend, die Tasche meine ich. Und ich wollte unbedingt herausfinden, was das ist, das Reisen. Foxy fand mich so süß und putzig und niedlich und was weiß ich noch. Und wer schmilzt da nicht dahin? Echt unglaublich, sie hat mich 6 Stunden lang ununterbrochen lang fotografiert und bestaunt und mich mit Komplimenten überhäuft. Das hat mich echt noch mehr angestachelt und ich habe gelacht, bis mir das Gesicht schon ganz weh tat. Mit Erfolg, denke ich. Ich weiß zwar erst seit heute, dass ich wirklich Maskottchen geworden bin (die Deutschen nennen es WM-Botschafter), und meine Mutter ist stolz auf mich. Immerhin bin ich nicht mehr Nervensäge, sondern eine echt fleißige Biene. Und man will mich ganz groß raus bringen. Das klingt doch toll, oder? Ich bin mir sicher, wir werden viele Späße zusammen haben. Aber jetzt muss ich mich verabschieden. Die Arbeit ruft.

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