Der Rheinfall-Erhabene Natur und touristische Vermarktung

Er zählt nicht nur zu den berühmtesten Wasserfällen Europas, sondern ist, gemessen an seiner Breite und Wassermenge, sogar der größte – der Rheinfall.

Dass er deshalb bereits zu einem frühen Zeitpunkt als Bildmotiv Eingang in die Kunst fand, ist mehr als naheliegend. Insbesondere im 18. und 19. Jahrhundert, im Zeitalter von Empfindsamkeit, Romantik und Biedermeier, wurde das faszinierende Naturschauspiel dieses Wasserfalls von zahllosen Künstlern bildnerisch festgehalten.

Aufgrund seiner einzigartigen Wirkung galt der Rheinfall im Zuge der Französischen Revolution sogar als Metapher für die politischen Umwälzungen und wurde vor dem Hintergrund der Ästhetik des Erhabenen als Paradebeispiel für die menschliche Grenzerfahrung betrachtet.

Aus der spektakulären Zürcher/Schaffhausener „Rheinfall- Sammlung Peter Mettler“ wird im Mittelrhein-Museum eine Auswahl von ca. 100 Darstellungen mit Ansichten des Rheinfalls – Gemälde, Gouachen, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken – gezeigt.

Anhand ein und desselben Motivs lassen sich die Entwicklungen auf dem Gebiet der Landschaftsdarstellung vom 16. Jahrhundert bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts beispielhaft nachzeichnen.

Laufzeit: 7. März bis 7. Juni 2015
Wo: Zentralplatz 1, 56068 Koblenz
http://www.forum-confluentes.de

Angehängtes Bild:

Der Rheinfall-Erhabene Natur und touristische Vermarktung: Der Rheinfall-Erhabene Natur und touristische Vermarktung