Veitsdom, gotische Westfassade

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Veitsdom, gotische Westfassade

Der Veitsdom (Chrám svatého Vita) auf dem Burggelände (Hradschin) ist die Metropolitankirche des Erzbistums Prag. Wegen ihrer stilistischen Vielfalt ist sie zudem ein besonders interessanter Kirchenbau. Ursprunglich erhob sich an der Stelle lediglich eine Rundkapelle, die Herzog Wenzel der Heilige im Jahre 925 dem hl. Veit gewidmet hatte. 1344 begann Karl IV. mit dem Bau der gotischen Kathedrale. Der erste Architekt war der Franzose Matthias von Arras. Ihm folgten der Schwabe Peter Parler und seine Söhne Wenzel und Johann. Durch die Hussitenkriege (1421) kam es zu einer Unterbrechung der Bauarbeiten und die Kathedrale blieb lange Zeit unvollendet. Erst gegen Ende des 19. Jh. führten die Dombaumeister Josef Mocker und Kamil Hilbert die Bauarbeiten nach den Plänen von Peter Parler fort. Von ihnen stammt diese prächtige neogotische Westfassade mit dem Hauptportal. Die große Rosette über dem Haupteingang wurde von František Kysela gestaltet. Das bunte Glasfenster, das man von innen bewundern kann, wurde 1927 fertiggestellt, zeigt Szenen aus der Bibel.... Von dieser Seite ist der Dom so "zugebaut", dass man die Fassade unmöglich komplett auf's Bild bekommt. Alle die schon mal da waren, wissen das.

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Veitsdom, gotische Westfassade 5.00 2

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