Ein Erlebnis!

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Ein Erlebnis!

Wir saßen in Andapa fest! Der von uns gebuchte Taxifahrer und Besitzer von dem Auto entpuppte sich als ein Märchenerzähler. Hier die Auflösung von einer halbtägigen Recherche: das Auto gehörte einer Frau und dessen Mann hat ohne ihrer Zustimmung das Auto an uns vermietet. Ja, hier wieder eine Erklärung: das Auto gehört einem Autobesitzer, der Fahrer ist ein Externer. Wenn er das Auto hätte, müsste er nicht neugierige Touristen fahren. Also: die Besitzerin vom Auto hatte einen schlechten Tag, pfiff den Taxifahrer zu sich zurück und nahm ihm das Auto weg. Der Taxifahrer versprach uns, er würde sich um ein anderes Auto kümmern und wart nicht mehr gesehen oder gehört. Toll. Das wäre alles halb so wild, wenn ich was zum essen bekommen hätte, was ich in mir behalten könnte. Thorsten ist schon abgehärtet und aß sogar was von dem verstaubten Kuchen und Süßkram am Strassenrand. Das Obst kam mir schon zu Ohren heraus. Deshalb, nach einer kurzen Meditation, die daran bestand, dass ich eine Ameisenstrasse durch mein Zimmer beobachtet habe, bin zu Thorsten 'rüber, klopfte an seinen Tür und mit den Worten ' Mein Hase, ich hätte da so 'ne Idee' und was soll ich sagen: er hatte keine Alternative. Ich hatte Lust auf einen Salat, der mir bis dato strickt verboten wurde, nachdem ich schon das Gekochte bei mir nicht behalten konnte. Am Nachmittag machten wir uns, die verstaubte Strasse entlang, Richtung Marktstände. Es hat über einer Stunde gedauert, bis wir Tomaten gefunden haben, die für uns genießbar sind. Danach noch eine halbe Stunde, bis wir die Zwibelverkäuferin überzeugt haben, dass 4 kleine Zwiebeln absolut ausreichen. Zwiebeln werden nur Kilo Weise verkauft. Voller Stolzes und einer Vision vom Salat im Kopf sind wir wieder ins Hotel. Hier waren die Überredungskünste gefragt. Thorsten - gebrieft, da der einzige von uns beiden der Französisch kann - habe ich zu der Hotelangestellten geschickt um uns die Küche für halbe Stunde zu organisieren. Zwar kam gewisser Unwille der Küchenfeen auf aber nachdem paar Scheine den Besitzer gewechselt haben, hatten wir die Küche für uns. Ein Tomatensalat! Was für ein Genuss! Thorsten kam aus dem Heulen nicht heraus - er war für die Zwiebeln zuständig - und ich hab die Tomaten mit Mineralwasser abgeschrubbt und klein geschnitten. Dazu gab es ein Omelette und zwei Tage altes Brot. Was für ein Genuss! Am nächsten Tag haben wir uns Spagetti Agil e Olio zubereitet. Das ist aber eine andere Geschichte!

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Kommentare

  • Blula

    Nina, wenn Ihr noch was über habt von dem leckeren Tomatensalat, dann schieb mir mal was davon und durch die Leitung und zu den Spagetti Agil e Olio melde ich mich schon mal an !! mmmh
    Ha, was für eine wilde Story mal wieder!
    LG Ursula

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