Laokoon

Reisebild

Laokoon

Im Museo Pio-Clementino steht das vielleicht berühmteste vatikanische Kunstwerk, die „Laokoon-Gruppe“. Dargestellt sind der trojanische Priester Laokoon und seine Söhne, die gegen zwei Seeschlangen kämpfen. Laokoon hatte seine trojanischen Landsleute vor dem hölzernen Pferd gewarnt, das die Griechen zurückgelassen hatten. Daraufhin schickte Athene, Schutzgöttin der Griechen, die Seeschlangen, um ihn und seine Kinder zu töten. Die Trojaner deuteten das als göttliches Zeichen, nicht auf ihn zu hören und das Pferd in die Stadt zu holen. Die Statuengruppe wurde im Jahr 1506 in Anwesenheit von Michelangelo in Rom gefunden. Vermutlich ist es eine Kopie aus der frühen Kaiserzeit (1. Jahrhundert n. Chr.), das Original ist wahrscheinlich eine hellenistische Bronze-Plastik aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Zunächst fehlten der rechte Arm des Vaters und des kleinen Sohns, die in der Renaissance unrichtig ergänzt wurden. 1905 fand man den fehlenden Arm des Vaters, der mittlerweile wieder an der Statue angebracht wurde.

Teilen auf

Das könnte Sie ebenfalls interessieren

Übersicht Italien

Region: Latium
Stadt: Rom

Mein Interessenprofil

Bitte melden Sie sich an, um Reiseziele zu Ihrem Interessenprofil hinzuzufügen.

Kommentare

  • ruma94

    Da steckt der also, der alte Laokoon! :-))) Toll präsentiert!

  • pleuro

    Im Namen des alten Laokoon - danke! :-))

  • traveltime

    @Anne, Du hast Recht, es ist eine Kopie, das Original steht bei mir auf der Terrasse:-))

  • pleuro

    Aha, und die suchen es überall!! :-)))

  • Blula

    Ja, die Laokoon-Gruppe... Sie fand schon immer besondere Aufmerksamkeit....
    Lessing ließ sich umfangreich über "Laokoon oder über die Grenzen der Malerei und Poesie" aus und lässt folgendes verlauten: "Der Meister arbeitete auf die höchste Schönheit unter den angenommenen Umständen des körperlichen Schmerzes. Dieser, in aller entstellenden Heftigkeit, war mit jener nicht zu verbinden. Er musste ihn also herabsetzen; er musste Schreien und Seufzen mildern, nicht weil das Schreien eine unedle Seele verrät, sondern weil es das Gesicht auf eine ekelhafte Weise verstellt...."
    Liebe Anne, das wollte ich hier einfach mal mit anfügen. Ist doch interessant nicht?
    LG Ursula

  • pleuro

    Vielen Dank, Ursula, für die interessante Ergänzung! Ich habe übrigens den Laokoon auch im Ausschnitt fotografiert und da sieht man deutlich, wie ästhetisch das Gesicht im Ausdruck ds Schmerzes noch ist!
    LG Anne

  • Blula

    Liebe Anne! Ich war eben gucken... (Laokoon im Ausschnitt)... Großartig!!
    LG Ursula

  • nach oben nach oben scrollen

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben.

Laokoon 4.78 45

Beliebte Community-Inhalte: AustralienNorwegenThailandVietnamItalienBarcelonaIndien ReiseführerIndien Tipps