Urwald "Monte Laa"

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Urwald "Monte Laa"

Die Geschichte des Laaer Waldes ist geprägt durch die Abbautätigkeit zahlreicher Ziegeleien. Die ehemaligen Abbaustätten sind heute noch als Ziegelteiche erhalten. Das Gebiet des heutigen Laaer Waldes taucht in den Chroniken erstmals als "Laacher Heide" auf. Es dürfte jahrhundertelang nur locker bewaldet gewesen sein. Schon 1583 wird ein "Laacher Wald" erwähnt. Im späten 17. und vor allem im 18. Jahrhundert wurden die ursprünglichen Flaumeichenwälder bis auf wenige Reste gerodet. Es entstanden zahlreiche Ziegeleien. Die private Ziegelei Löwy an der Löwygrube östlich des Laaer Waldes, der Pfeifenteich und der Butterteich sind Reste dieser Ziegelgruben. 1885 wurde inmitten des Laaer Wäldchens der Böhmische Prater, eine kleine Nachahmung des Wurstelpraters, gegründet. Diese idyllische Vergnügungseinrichtung ist heute ein beliebtes und bekanntes Ausflugsziel. Der Forstbetrieb der Stadt Wien forstete von 1956 bis 1970 unter schwierigsten Bedingungen (verdichteter Boden, Schotter) auf: 270.000 Bäume wurden auf mehr als 40 Hektar gepflanzt. Die ehemaligen Ziegelteiche wurden durch Renaturierung zu ökologisch wichtigen Rückzugsgebieten. Sie sind nun Lebensraum zahlreicher zum Teil gefährdeter Vogelarten.

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Kommentare

  • Blula

    So ein Urwald am Rande von Wien? Wer hätte das gedacht. Interessant, was Du uns hier über ihn erzählst. Vom Wurstelprater hörte ich auch schon, aber nicht vom Böhmischen Prater, der sich also inmitten dieses idyllischen Naherholungsgebiet befindet. Auch wieder ein schöner Beitrag von Dir.
    LG Ursula

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