Wie auf einem fremden Planeten...

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Wie auf einem fremden Planeten...

...fühlte ich mich teilweise in der Pinnacles Desert im Nambung Nationalpark, Westaustralien. Diese fremdartig wirkenden Kalksteinsäulen gehören wohl mit zu den bekanntesten Attraktionen des australischen Kontinents. Dieses Bild gehört zu meinem Reisetipp: Nambung National Park- Pinnacles Desert.

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Kommentare

  • weltreisen

    Dani, deine bilder gefallen mir gut und bei deinem tipp erlebe ich diesen herrlichen nationalpark noch einmal mit.
    inge

  • Blula

    ..... und jetzt hat Dani auch noch den perfekten Tipp dazu geschrieben....
    Ich sehnsüchte mit, Heike.
    LG Ursula

  • pleuro

    Seufz..da muss ich gar nichts mehr sagen.. du weißt, Dani.
    LG Anne

  • Jetstream

    Eine fantastische Aufnahme.

    Gruss Ludwig

  • Lana

    Ooooohhh!! Danke für Deine wunderschönen Bilder!!! LG Brigitta

  • Zaubernuss

    Ein wundervoller Tipp mit hervorragenden Bildern !
    LG: Ursula

  • BuWe

    Zählt zu meinen Lieblingsfotos der Serie :-)) LG Anne Do.

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  • shootingstar

    Ein Spitzenbild ; )
    LG Claudia

  • yunnanfoto

    Ist ja interessant. Weisst Du was zu der Entstehung dieser eigenartigen Landschaft ?
    LG, Herbert

  • Zeitreisende

    @ Herbert: die Pinnacles sind die Rest einer wegerodierten Kalksteinschicht, die als Tamala Kalkstein bekannt ist. Vom Meer angeschwemmte Muscheln zerfielen mit der Zeit; Ihr Kalk vermischte sich mit quarzhaltigem Sand, der von den Wellen ans Ufer getragen wurde. Der Wind trug dieses Gemisch dann ins Landesinnere, wo es sich zu hohen Dünen auftürmte. Der Sand dieser Wanderdünen bestand aus Quarz und Kalziumkarbonat. Im Lauf der Zeit wurde das Kalziumkarbonat durch Regen aufgelöst und sickerte nach unten. Es verfestigte sich zu einer festen Kalksteinschicht, dem oben bereits erwähnten Tamala Kalkstein. Dieser Kalkstein ist zwischen 50.000-500.000 Jahre alt. Neue Pflanzen wuchsen auf den Dünen, verrotteten wieder und bildeten eine neue Schicht aus Humus und säurehaltiger Erde. Nach unten sickernde Säuren führten zur Bildung einer extrem harten Kalksteinkruste, die man heute noch auf manchen Pinnacles entdecken kann.
    Unter der Kalksteinkruste verfestigte sich der Kalkstein nicht gleichmäßg. Durch das immer trockenere Klima in den letzten 20.000 Jahren starb die Vegetation ab ( ja, kann ich verstehen; war wirklich verdammt warm dort ;-)). Der nun oben liegende Quarzsand wurde nicht mehr durch Pflanzen und Gräser gehalten sondern vom Wind fortgetragen und die freigelegte Kalksteinschicht war der Erosion ausgesetzt. Nur die einstigen Wurzelbereiche aus besonders hartem Kalkstein konnten der Erosion standhalten und blieben als sogenannte " Pinnacles " stehen.
    So, ich hoffe, das ist verständlich...ich finde es immer schwer, mir das dann in der Praxis vorzustellen. Ich habe zu der Pinnacles Dessert auch einen etwas allgemeiner gehaltenen Reisetipp geschrieben. Dort findet sich auch eine Verlinkung zu der Homepage des Parks. Wenn Du magst, schau doch einfach mal vorbei. LG Dani

  • yunnanfoto

    Mensch, Dani, das ist ja mal ein ausfühliche, lehrreiche und verständliche Erklärung !. herzlichen Dank. So ein wenig kann ich mir jetzt vorstellen wie das über die Jahrtausende so abgelaufen ist. Die natur bringt eben immer wieder wahre Wunderwerke zustande.
    Danke auch für den Hinweis auf Deinen Reisetipp, klar dass ich mir den ansehe.
    LG, Herbert

  • JudithF

    Wie toll, deine Australienbilder! Ich war vor einigen Jahren in Sydney und bin an der Ostküste entlang gereist. War auch wirklich schön, aber sehr touristisch. Den Westen würde ich auch mal gerne machen... LG Judith

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