Longwood Gardens in der Winterruhe

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Longwood Gardens in der Winterruhe

Die Geschichte Longwoods beginnt im Jahre 1700, als eine Familie von Quäkern namens Peirce das Gelände von William Penn erwarb. Sie betrieb dort eine Farm, doch bereits 1798 begannen die Enkel des ersten Besitzers, Samuel und Joshua Peirce, mit der Anlage eines Arboretums, das schon um 1850 unter dem Namen Peirce's Park als eine der größten Sammlungen einheimischer und exotischer Bäume und Sträucher in den USA bekannt war. Das von der Familie 1730 gebaute Wohnhaus ist noch heute auf dem Gelände zu besichtigen und seit 1976 – zusammen mit den späteren Erweiterungen – öffentlich zugänglich. Als Quäker waren die Peirces Gegner der Sklaverei, weswegen sie ihr Haus als Station der Underground Railway, einem abolitionistischen Netzwerk, das entflohenen Sklaven die Flucht aus den Südstaaten ermöglichte, zur Verfügung stellten. 1906 erteilte die damalige Besitzerin, Linda W. Bevan, einer Sägemühle die Erlaubnis, die auf dem Gelände befindlichen Bäume zu fällen. Um das Arboretum vor der Zerstörung zu bewahren, wurde das Anwesen von Pierre S. du Pont (1870−1954), einem Mitglied der Eigentümerfamilie der DuPont Company und späterem Vorstandsmitglied von General Motors erworben.[1] Den unter seiner Leitung erfolgten gärtnerischen und baulichen Veränderungen verdankt Longwood Gardens seine heutige Gestalt. Seit 1946 liegen Führung und Unterhalt des Gartens in den Händen der 1937 von du Pont gegründeten Longwood Foundation. Sie ist auch verantwortlich für die extensiven Aus- und Fortbildungsprogramme, die sowohl für Hobby- und Freizeitgärtner, wie auch auf professionellem Niveau angeboten werden. Seit dem Tode Pierre S. du Ponts ist Longwood Gardens für Publikum geöffnet.

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