Diskussion: Sprache

freyabe

offline

am 08.11.2009 05:59 Uhr

Sprache

Wie haltet Ihr es mit der Sprache, wenn Ihr woanders hin reist? Ich hab festgestellt, dass man gleich ein paar Steine im Brett hat, wenn man einige Worte sagen kann, und wenn’s nur Bitte, Danke und Guten Tag ist. Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?

Zaubernuss

offline

am 08.11.2009 10:01 Uhr

Sprachliche Verständigung in einem anderen Land

Ich finde dies ein wichtiges Thema,wenn ich die Nähe zu der einheimischen Bevölkerung suchen möchte. Ich gebe gerne meine Erfahrungen darüber weiter: Da ich mich einigermassen in Französisch, Italienisch und sehr wenig in Englisch unterhalten oder verständigen kann, habe ich auf unseren Reisen, besonders bei der Landbevölkerung immer wieder viel Überraschendes erlebt. Erfahrungsgemäss sind besonders die Italiener sehr erfreut, wenn sie bemerken, dass man sich Mühe macht, in ihrer Sprache zu verhandeln oder zu erzählen. Da ich eine intuitive Sprachbegabung habe, kann ich auch nach einigen Worten der Begrüssung und nach Rückfragen (sehr wichtig!) bald Zugang zu den Menschen finden. Ein Beispiel bleibt mir in Erinnerung:
In Siena traf ich vor der Augenklinik einen Mann, der dort wartete und mit mir ins Gespräch kam. Er erzählte mir nach und nach seine ganze Lebensgeschichte und ich erfuhr, dass hinter den Mauern der Klinik hochkarätige Spezialisten am Werk sind, die in der ganzen Welt einen guten Ruf hätten. Er sei Portier gewesen und seine Frau hätte ein schweres Augenleiden. Er hoffe, dass ihr geholfen werden könne. Dieser ältere Mann hatte mein Interesse geweckt. Wie kommt er dazu, sein Leben vor mir auszubreiten? Es war gewiss der Umstand, dass wenige Worte und vor allem das Interesse an ihm genügten, um von ihm Informationen zu bekommen, die ich sonst nie bekommen hätte. Oder wie war es mit dem Schäfer in der Südtoskana, auf dem Weg zu einem Etruskergrab? Der erzählte von seinem Leben unter freiem Himmel, wo er schlafe, wie er koche und wie er sein Fleisch würze. Mit wildem Fenchel. Seither hat dieses Gewürz bei mir unzählige Schweinebraten veredelt. Oder wie war es mit dem verlorenen Schlüssel im Burgund? Da es sich um einen ganzen Schlüsselbund gehandelt hat, den ich im Gestrüpp verloren hatte, gab ich meine Adresse mit der Vermissmeldung auf der Präfektur von Beaune an. Wohnen Sie in Beaune? diese Frage liess mich unter einem Glücksgefühl erschaudern. Es ist so schön, wenn man verstanden wird... In Finnland war es dann schon schwieriger, die Karte im Speiselokal zu entziffern und zu deuten. Doch der Wirt an der Theke half mit Zeichensprache nach. Dann hat er uns einen wunderbare Fisch serviert. Ja, es gibt sie, die weltumspannende Sprache, die den Zugang zu den Menschen findet...

Aries

offline

am 11.11.2009 18:35 Uhr

Sprache

Indem man sich bemüht, wenigstens einige Brocken der Landessprachen zu wissen, insbesondere Höflichkeitsformeln, zeigt man Respekt - und das ist ungeheuer wichtig. Das habe ich in den 5 Jahren in Südamerika immer wieder zu spüren bekommen.
Und man sollte unbedingt nicht immer alles besser wissen wollen, sondern zuhören und sich als höflichen Gast begreifen.
Wie geht noch gleich der Spruch?
"Gott schütze dich vor Sturm und Wind,
und Deutschen, die im Ausland sind..."

am 14.01.2010 21:41 Uhr

Übung macht den Meister

Ich frische die wichtigsten Dinge auf Thai jedes Jahr auf´s neue auf,und habe auch Bücher die helfen.Learning by doing. :-)die Thai´s sind tolle Lehrer.
Malaysisch ist einfach das spricht man wie es geschrieben steht.
Ansonsten mit Hände,Füßen und Englisch.

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