Interview Mit GEO SPECIAL auf Weltreise

Die Gewinner der GEO SPECIAL-Weltreise haben ihre Koffer gepackt und sind startklar. Im Interview erzählen sie uns von ihren Reisevorbereitungen

Knapp ein Jahr ist es her, dass Julia Heppner krank zu Hause lag. Das Weltreise-Rätsel aus GEO SPECIAL wurde ihr zum Heilmittel gegen die Langeweile im Bett. Bei kniffligen Fragen spannte sie Familie und Freunde mit ein, Töchterchen Madita bastelte die Teilnahmekarte, und Freund Robert drückte die Daumen.

Heute sitzt die Kleinfamilie aus Berlin auf gepackten Koffern. Die Reise wird sie durch Südostasien, Neuseeland, die Fiji-Inseln und die USA führen. Kurz vor Abflug haben wir mit Robert Speidel gesprochen.

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Noch auf dem heimischen Balkon: Robert Speidel, die fünfjährige Madita und Julia Heppner

Wo sind Sie momentan?

In Berlin-Friedrichshain.

Was gab es heute Morgen zum Frühstück?

Roggensaftbrot mit den restlichen Reserven Aufschnitt aus dem Kühlschrank. Das gute deutsche Brot, vielleicht stopfen wir uns für den Flug noch eins in den Rucksack.

Was sehen Sie, wenn Sie aus dem Fenster gucken?

Draußen schneit es. Aber wie üblich in Berlin, verwandelt sich das edle Weiß schnell in eine triste Matschlandschaft.

Flip Flops oder Wanderschuhe?

Beides ist eingepackt, aber die Entscheidung wird wohl jeden Tag aufs Neue anstehen.

Das Highlight der letzten Woche?

Noch einmal Essen mit der ganzen Familie, ein Kneipenabend mit den Freunden und eine letzte Runde Billard mit den Jungs. Zum Ende dieser Abende gab es jedes Mal eine mehr oder weniger sentimentale Verabschiedung. Mein Gott, es sind doch nicht mal fünf Monate. Aber gebraucht haben wir es trotzdem.

Der Tiefpunkt der letzten Woche?

Der Vorbereitungsstress: Reisepässe und Visa besorgen, Impfungen, Auslandskrankenversicherung abschließen, Reisekonto eröffnen, Reisegeld kalkulieren und wechseln, internationalen Führerschein abholen …

Wenn Sie mit drei Dingen am Tag auskommen müssten, dann wären das …?

Das weiß ich jetzt noch nicht. Bisher wiegt der Rucksack 13 Kilo. Das klingt erst einmal wenig, aber nach dem ersten längeren Fußmarsch werde ich wahrscheinlich jedes unnötige Gramm auf meinem Rücken verfluchen. Trotzdem, ich will auf keine meiner sorgfältig ausgesuchten Habseligkeiten verzichten. Allerdings, kurz nachdem das Bild auf unserem Balkon gemacht wurde, habe ich mir die Haare auf drei Millimeter gestutzt. Kein überflüssiges Gepäck heißt, die Devise, und dazu gehören auch Haargel, Bürste und irgendwelche Pflegemittel. Außerdem kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen, dass sich ein Maori auf Neuseeland für meine Berlin- Mitte-Undercut- Frisur interessiert.

Was haben Sie heute noch vor?

Rucksack packen und noch einen letzten Abend mit Julia vor dem Fernseher. Das deutsche Unterhaltungsprogramm werde ich allerdings bestimmt nicht vermissen.

Madita’s Statement der Woche?

"Papa, wenn wir auf der Welt sind, darf ich nicht zu lange in die Sonne, sonst erkennen mich die Kinder aus der Kita nicht mehr wieder!"

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