Interview Start in das Abenteuer Weltreise

Die Gewinner der GEO SPECIAL-Weltreise sind inzwischen in Bangkok angekommen. Dort entdecken sie Tempel, verlieren Geld, wohnen luxuriös und wundern sich über thailändische Sitten

Wo sind Sie momentan?

In Bangkok.

Was gab es heute Morgen zum Frühstück?

Leider kein Brot, daher haben wir uns mit Cornflakes, frischen Mangos, Melonen und Papaya vom Markt begnügt.

Was sehen Sie, wenn Sie aus dem Fenster gucken?

Einen großen Pool, in den wir jeden Morgen als Erstes springen, um uns in der ständig schwülen Hitze abzukühlen.

Flip Flops oder Wanderschuhe?

Flip-Flops. Bei 33 Grad am Tag ist an Wanderschuhe nicht zu denken.

Das Highlight der letzten Woche?

Der Moment, als im Lumphini Park um 18 Uhr eine für uns lustig klingende Musik ertönte und jeder, wirklich jeder Mensch, ob Jogger, Spaziergänger, Inlineskater oder spielendes Kind alles stehen und liegen ließ und vollkommen ausdruckslos in Richtung Lautsprecher schaute. Wie wir später erfuhren, handelte es sich um Phleng San Soen Phra Barami, die thailändische Königs- und Nationalhymne. Sie wird täglich um 8 und 18 Uhr im Radio, Fernsehen und auf öffentlichen Plätzen gespielt. Pikant: Wer nicht stehen bleibt, hat mit einer Geldstrafe zu rechnen. Zum Glück waren wir verdutzt genug und standen mit offenem Mund auf einem Spielplatz.

Der Tiefpunkt der letzten Woche?

Unseren ersten Tiefpunkt hatten wir heute, als ich der Marktfrau für ein bisschen Fleisch 520 statt 70 Baht gab, da ich den 500er Schein fälschlicherweise für einen 50er gehalten hatte. So habe ich also 13,30 Euro statt 1,80 Euro bezahlt und ärgere mich sehr. An diese vielen gleich aussehenden Scheine muss ich mich noch gewöhnen. Dafür hat das Essen heute auch siebenmal so gut geschmeckt.

5636a0dc084a173edfb73ccc1ae4f180

Robert Speidel mit Tochter Madita vor einer Tempelanlage in Bangkok

Die beeindruckendste Person, die Sie unterwegs getroffen haben?

Die beeindruckendste Person bisher ist mit Sicherheit Volker. Er arbeitet hier in der deutschen Botschaft und wir haben kurz vor unserer Abfahrt erst seine Kontaktdaten von einem gemeinsamen Bekannten erhalten. Obwohl wir uns nicht kannten, lässt er uns umsonst hier wohnen. Durch seine Arbeit in der Botschaft kann er uns eine Menge über Land und Leute, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge und natürlich von seinen persönlichen Erfahrungen erzählen.

Das schönste Souvenir bis jetzt?

Maditas erste Barbie. Eine thailändische Barbie, der gleich am ersten Tag die Beine abgefallen sind. Statt sich darüber zu ärgern, meinte Madita: "Das muss so sein!"

Wichtigste Erkenntnis seit dem letzten Interview?

Wir hätten schon ein bisschen besser planen können und der Luxus in Volkers schöner großer Wohnung hat uns ein wenig davon abgehalten, uns für das nächste Ziel zu entscheiden. Nun waren wir länger in Bangkok als geplant.

Tipp der Woche?

Wer von Saphan Taksin oder einer anderen Bootsanlegestelle über den Chao Phraya wie wir z.B. zum liegenden Buddha im Wat-Po-Tempel schippern möchte, sollte sich nicht von den halb uniformierten Touristencatchern zu einer Bootsfahrt überreden lassen, sondern einfach mit den Einheimischen mitlaufen und auf das etwas einfachere Boot mit der orangefarbenen Flagge steigen. Es hält überall, kostet nur 15 Baht pro Fahrt und es ist fast so verrückt wie die BVG, nur eben auf dem Wasser.

Maditas Statement der Woche?

"Mir schwitzt."

Vorherige Interviews

Die Gewinner der GEO SPECIAL-Weltreise haben ihre Koffer gepackt und sind startklar
Interview
Mit GEO SPECIAL auf Weltreise
Die Gewinner der GEO SPECIAL-Weltreise haben ihre Koffer gepackt und sind startklar. Im Interview erzählen sie uns von ihren Reisevorbereitungen
GEO Reise-Newsletter