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Tierische Erfahrungen Schau mir in die Augen, … Großer!

In Westaustralien können Sie Aug in Aug mit dem größten Fisch der Welt – dem Walhai – um die Wette schwimmen. Und seit Neuestem auch mit Buckelwalen. Aber das ist längst nicht alles … Wo und wie Sie wilden Tieren am besten auf die Pelle rücken.
Schwimmen mit Walhaien in Westaustralien
Schwimmen mit Walhaien in Westaustralien

Nur eine Armlänge Abstand

Fangen wir mit den Schlauesten an, den Delfinen. Fast überall vor den Küsten Westaustraliens begegnet man den empathischen Säugern. In Bunbury und Rockingham etwa kann man mit ihnen in freier Wildbahn schwimmen, oft nur mit einer Armlänge Abstand. Die Tiere schwimmen hier in ihrem ganz natürlichen Rhythmus und werden weder angefüttert noch dressiert.

Um wilde Delfine aus nächster Nähe zu erleben, reisen Sie am besten nach Monkey Mia in der Shark Bay. Hier kommen die Tiere, denen auch Heilkräfte nachgesagt werden, ins flache Wasser.

Ningaloo Reef: berauschend und beruhigend zugleich

Das 300 Kilometer lange Ningaloo Reef, das zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, ist ein Highlight für Meeresfans. Es ist das größte Saumriff der Welt und hier bekommt man auf Tauch- und Schnorchelgängen herrliche Fische, faszinierende Wasserschildkröten und zahlreiche Korallenarten zu Gesicht.

Etwas ganz Besonderes ist das Schwimmen mit Walhaien. Aber keine Sorge – die bis zu 16 Meter langen und über 12 Tonnen schweren Fische beißen nicht! Stattdessen gleiten sie schwerelos dahin. Man braucht nichts weiter als Schnorchel und Flossen, um mit ihnen unter Wasser eine Runde zu drehen: Das ist berauschend und beruhigend zugleich. 

Neu: Abtauchen mit Buckelwalen

Das Ningaloo Reef passieren auch noch ganz andere Bewohner der Ozeane: die gigantischen Buckelwale. Neben Whale-Watching vom Boot aus kann man sich ihnen seit letztem Jahr auch im Wasser nähern. Um dieses Angebot zu ermöglichen, absolvierten die Anbieter von Walhai-Touren extra eine zusätzliche Ausbildung. Die Meeressäuger sind nämlich wendiger und schneller als Walhaie – und man sollte für dieses Abenteuer ein guter Schwimmer sein.

Wer es lieber näher am Ufer mag, der kann mindestens genauso viel Spaß mit Mantarochen haben, die ebenfalls ganz harmlos sind. Fünf bis sieben Meter Spannweite haben diese flachen Meereswesen und man könnte meinen, sie würden sich mit Flügeln durch den Ozean schlagen. Coral Bay ist bestens zum Schnorcheln mit Rochen geeignet.

Westaustralische Neuheit: Schwimmen mit Buckelwalen
Westaustralische Neuheit: Schwimmen mit Buckelwalen

Mehr Infos zu den Unterwasser-Paradiesen Westaustraliens finden Sie hier.

Die Insel mit dem Smile: von Quokkas und Co.

Und zu Lande? Da haben Sie ebenfalls überall Begegnungen der tierischen Art. Zu Internet-Ruhm brachten es die Quokkas. Weil sie aussehen, als würden sie lächeln, hatten sie schnell den Ruf, die glücklichsten Tiere der Welt zu sein. Auf Rottnest Island leben Tausende von ihnen. Die kleine autofreie Insel, die nur einen Katzensprung von Perth entfernt liegt, wartet mit 63 einsamen, weißen Stränden, 20 Buchten und vielen Korallenriffen auf – und bringt auch Urlauber zum Dauergrinsen.

Auf dem Traumeiland entsteht übrigens gerade ein umweltfreundliches Glamping-Resort: Insgesamt 86 Zelte, darunter Vier- und Fünf-Sterne-Zelte, sowie günstige Unterkünfte für Familien und Backpacker werden voraussichtlich ab Ende 2018 noch mehr Inselfans erfreuen.

Mensch und Quokka: happy auf Rottnest Island
Mensch und Quokka: happy auf Rottnest Island

Sonnenbad mit Känguru

Lucky Bay im Cape Le Grand National Park an der Südküste Westaustraliens haut Besucher aus zweierlei Gründen um: wegen seiner unglaublich weißen Sandstrände und wegen der zutraulichen Kängurus, die hier Nahrung finden. Dort hüpfen die Tiere dann auf die ihnen so ureigene Weise am Strand herum und man kann mit ihnen sonnenbaden. Davor und danach gehtʼs zum Schwimmen und Entspannen ins glasklare Wasser – rundum ein ganz besonderes Erlebnis.

Mit Känguru per Du am Traumstrand von Lucky Bay
Mit Känguru per Du am Traumstrand von Lucky Bay
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