Wale Forscher filmen erstmals seltenen Omurawal

Sensationelle Sichtung vor der Nordwestküste Madagaskars: Zum ersten Mal ist es Meeresforschern gelungen, Fotos und Filmaufnahmen vom Omurawal zu machen

Die Walart Balaenoptera omurai erst ist 2003 zum ersten Mal wissenschaftlich beschrieben worden. Lange waren die Tiere für kleine Brydewale gehalten worden, denen sie sehr ähnlich sehen. DNA-Tests zeigten dann aber, dass es sich um eine eigene Art handelt.

Seitdem hat die Erforschung der Omurawale allerdings wenig Fortschritte gemacht. "Diese Wale leben in entlegenen Ozeangebieten weit vom Land entfernt und sind daher auch nur sehr selten anzutreffen", erklärt Salvatore Cerchio vom New England Aquarium (NEAQ) in der Fachzeitschrift Royal Society Open Science. Cerchio und seinen Kollegen gelangen die bislang einmaligen Aufnahmen nordwestlich von Madagaskar.

Omurawale werden zwischen 10 und 12 Meter groß und blasen, anders als viele andere Wale, keine Fontänen beim Ausatmen aus – auch deshalb sind sie schwer zu entdecken.

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