Serie

Meister der Sinne

Sie erfassen eine Welt, die uns verborgen bleibt: Manche Tiere erspüren das Magnetfeld der Erde, andere sehen Wärme, hören für uns unhörbare Schreie oder bemerken feinste Wasserwirbel. Viele dieser Supersensiblen haben erstaunliche Sinnesapparate hervorgebracht: etwa Sehorgane, die aus Tausenden Augen bestehen; Beine, die feinste Schwingungen erfühlen; oder Schnäbel, die Elektrizität wahrnehmen

Der Hauch des Todes
Bromelienspinnen "sehen" ihre Opfer mithilfe von ultrasensiblen Sinneshärchen - und erhaschen sie zielsicher im Vorbeifliegen
Elefantenrüsselfisch: Elektrische Spürnase
Seine Opfer kann der afrikanische Elefantenrüsselfisch nicht sehen, denn sie verbergen sich meist im schlammigen Gewässergrund. Und doch entgeht dem Sinnesmeister die Nahrung nicht
Bilder aus Wärme
Die im Dunkeln sieht man nicht? Die Grubenotter erkennt ihre Beute an deren Körperwärme
Der Sinn, der nach Hause führt
Wüstenameisen entfernen sich bei der Futtersuche bis zu 200 Meter von ihrem Bau - und finden stets auf dem kürzesten Weg zurück
Unsichtbar dank Ultraschall
Bärenspinner verwirren jagende Fledermäuse mit einem für Menschen unhörbaren Störfeuer
Mit den Ohren sehen
Hufeisennasen haben winzige Augen, und doch erkennen sie ihre Umwelt - selbst bei völliger Dunkelheit - verblüffend detailgenau. Denn die Fledertiere nehmen ihre Umgebung vor allem mit ihrem einzigartigen Hörorgan wahr
Ein Blick aus 20.000 Augen
Besäßen wir Menschen die Augen des Fangschreckenkrebses, erschiene uns die Welt nicht bloß bunt. Sie würde geradezu in Farben explodieren
Hammerhai: Kompass im Kopf
Der sonderbare Kopf des Hammerhais wirkt fast wie ein Irrtum der Natur. Tatsächlich aber verbirgt sich in dem platten Haupt eines der wohl raffiniertesten Sinnessysteme im gesamten Tierreich
Schnabeltier: Mit Elektrosinn auf Beutejagd
Mit ihrem Hornschnabel spüren die skurrilen Säuger elektrische Felder ihrer Opfer auf